Dreimal gut kann doch nicht schlecht sein, oder? Auf gehts! Ich habe euch ja versprochen zu berichten, was ihr mit Kürbiskernmehl & Co. alles machen könnt. Natürlich nicht ALLES was ihr machen könnt. Ich gebe nur einen leckeren Schubser und dann experimentiert ihr weiter!

Also los, dreimal „gut“ …
Gestern habe ich euch Mehle vorgestellt, die gar keine richtigen Mehle sind. Also nicht so, wie wir es gewohnt sind, Mehle aus Getreide. Ich habe euch Mehle aus Kernen vorgestellt und aus Hülsenfrüchten.
Wer den Beitrag verpasst hat, kann HIER! noch einmal nachlesen.

Und im letzten Sonntagsblatt habe ich euch den Mund wässerig gemacht auf meinen
Low Carb  Blaukäsekuchen …
Warum der Low Carb ist? Weil der aus diesen tollen Mehlen gemacht ist. Mehle mit extrem wenig Kohlenhydraten. Figurfreundlich und unbeschreiblich gut!

gut ist gar kein Ausdruck. lecker und macht schlank

Eigentlich präsentiere ich euch gar kein Rezept, sondern einen Baukasten!
Einen Blechkuchen – Baukasten. Klingt gut? Ist weit mehr als gut, denn dieser Baukasten belohnt euch mit wohlschmeckender Abspeckerei und lässt viel Platz für eigene Kreativität.

In der Grundmischung bestehen alle meine pikanten Low Carb Blechkuchen aus …
geriebenen Mandeln,
verschiedenen Mehlen mit wenig KH,
Kräuterquark,
Flohsamenschalen,
einem Schuss Olivenöl,
Backpulver und Salz.
Der Variationslust sind aber keine Grenzen gesetzt …

ein geschmacksbooster im low carb blechkuchen ist schnittlauch

Noch ein Tipp oben drauf gefällig? Frische Kräuter! 
Besonders frischer Schnittlauch im Teig ist ein Geschmacksbooster. Gehackte Petersilie ist auch fein.
Und je nach dem, wie der Blechkuchen belegt werden soll  -wenn zum Beispiel passierte Tomaten im Spiel sind oder Oliven-  ist auch ein Hauch Oregano im Blechkuchenteig sehr lecker.

Das Grundrezept sieht so aus:
100 g Mandeln
50 g Hanfmehl
100 g Kürbiskernmehl
30 g Flohsamenschalen
1 Teelöffel Backpulver
200 g Kräuterquark
200 Gramm Buttermilch
2 Esslöffel Olivenöl
Schnittlauch
Salz,  Pfeffer

Ausgehend von diesem Rezept sind dutzende Variationen möglich. Alle Low Carb und lecker!
Nur das Verhältnis der Zutaten soll ungefähr eingehalten und Mandeln und Flohsamenschalen sollten nicht ersetzt werden, denn die machen den Blechkuchen saftig und schnittfest.
Alle Mehle mit wenig KH sind wunderbar geeignet. Sogar Chiasamen.
Statt Kräuterquark geht aber auch Creme fraiche oder Frischkäse oder Mayonaise … je fettiger desto Low Carb.
Die Buttermilch lässt sich durch Joghurt oder Mandelmilch oder Hanfmilch o.ä. ersetzen.
Statt Salz geht auch Instantgemüsebrühe … feuert den Eigengeschmack der Mehle an.
Geriebener Parmesan zusätzlich im Teig macht den Blechkuchen schön würzig
Wenn zusätzlich Leinsamenschrot zum Einsatz kommt, dann sorgt euer Blechkuchen sogar für allerbeste Nahrungsmittelzirkulation … wenn ihr wisst was ich meine. :-))))

Der Teig wird auf einem Backblech   -mit Backpapier als Unterlage-  oder in einer großen eckigen Springform glatt gestrichen.
Das geht am besten mit dem Rücken eines Esslöffels, der hin und wieder in kaltes Wasser getaucht wird.
Ohne Belag wird der Blechkuchen bei 160 Grad Umluft im vorgeheizten Backofen etwa 15 Minuten gebacken bis er leicht gebräunt ist. Das Vorbacken ist ein Supertrick, damit der Teig einen schönen Biss bekommt und nicht matschig unter dem Belag wabbelt.

gut ist was schmeckt und schlank macht

Und der Belag? 
Hier ist die Phantasie der beste Koch!
Griechisch? Mit Fetakäse, Oliven, Zwiebeln, Pepperoni, Knoblauch, Kirschtomaten …
Oder meine Blue-Variante? Mit Pilzen, Schnittlauch, Blauschimmelkäse und Schreiben von der Ziegenkäserolle.
Alles Low Carb. Alles Lecker!

gut zur figur, low carb blechkuchen pikant

Oder vielleicht ein Low Carb Zwiebelkuchen? 
Den vorgebackenen Teig großzügig mit geriebenem Emmentaler oder Gouda bestreuen. Ihr müsst nicht auf die Fettstufe achten. Denn was gilt für Low Carb? Richtig! Je mehr Fett, desto lower das Carb.
Den Käse mit hauchdünn gehobelten Zwiebelringen belegen und zurück in den Backofen. Auf Sicht backen bis die Käse-Zwiebelkruste schon braun ist.

sehr gut für die figur und schmeckt wie sünde

Ihr ahnt schon, dass der Blechkuchen auch als süße Variante gut schmeckt?
Versucht das Ganze mal mit einer Auflage aus dünnen Kürbisspalten und gehobelten Mandeln über die ein paar Löffelchen Xylith gestreut werden.

Ich backe meine Low Carb Blechkuchen in einer großen rechteckigen Springform.
Solche Formen sind nicht teuer, halten eine Ewigkeit und sind für alle Arten von Blechkuchen  -ob Low Carb oder nicht-  super geeignet. Ich finde, es lässt sich mit einer solchen Form sauberer arbeiten als mit dem Backblech.
Eine große, günstige Springform gibt es HIER!

Werbung? Aber sicher!
Werbung für Phantasie beim Low Carb backen und für Experimentierfreudigkeit. Für ein gesundes Körpergefühl und Hosen, die sich schon ein bisschen zu groß anfühlen. Für Amazon, wo es die Springform in der cleveren Blechkuchengröße gibt und für Genuss beim Abnehmen.
Klingt gar nicht wie Werbung, oder? Klingt alles eher wie ein richtig guter Plan, oder?