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Advertising/Werbung, Lecker

Sonntagsblatt 114! Es ist ein Spruch von alters her …

… wer Quitten hat, hat auch Likör. Ich weiß, der Spruch geht anders, aber wer meckert, darf nicht mittrinken. Gestern habe ich beschlossen, dass mein Quittenlikör mit ausreichend Aroma gesegnet ist und habe ihn in Flaschen gefüllt. Warum gestern? Weil ich euch heute einen klitzekleinen Quittenschwipps verpassen will! Ist ja schließlich Sonntag!

Und wie geht unser allerliebster Spruch am Sonntag? Richtig! Wer will Kaffee?
Tee gibt es auch und heute  -siehe oben-  ausreichend Likör. Oberlecker sage ich euch. Einfach pur oder auf Eis.
Das Rezept habe ich ja schon vor ein paar Wochen verraten HIER! und seinerzeit dringend zum Nachbau empfohlen. Heute ist bewiesen, hausgemachter Quittenlikör ist grandios. Mit oder ohne Spruch.

Diese hausgemachte Spirituose ist ein tolles Geschenk …
Aber jetzt kommt das Beste. Weil wir ja nicht ständig Quitten zur Hand haben, habe ich nach Abwandlungen gesucht. Und was soll ich sagen? Der Likör ist genau so grandios wenn er mit Orangen angesetzt wird und mit Himbeeren. Sogar mit Tiefkühl-Himbeeren.

Wenn ihr euch beeilt, kriegt ihr noch ein feines hochprozentiges Weihnachtsgeschenk hin.
Vier bis sechs Wochen Reifezeit sind nötig. Wenn ihr allerdings ein bisschen öfter rührt oder das Glas schüttelt, in dem der Likör angesetzt ist, schleichen die Aromen schneller in den Schnaps.
Aber wir wollen nicht gleich wieder ans Arbeiten denken oder daran wie wir andere glücklich machen können. Jetzt erfreuen wir uns erst einmal selbst und trinken.
Setzt euch, Mädels und lasst mich teilhaben an eurer zurück liegenden Woche.

Spürt ihr auch, dass Weihnachten im Anmarsch ist?
Ich hatte letzte Woche zweimal in Münchens Innenstadt zu tun und jedesmal dauerte es keine halbe Stunde bis eine große, graue, miese, fiese Welle schlechter Laune in mir hoch stieg. Innere Gelassenheit? Pustekuchen.
Schlechte Laune wegen all dem unnützen Kram, der massenhaft zum Kauf angeboten wird. Dinge die die Welt wirklich überhaupt nicht braucht.

Wir kennen sie doch alle, die Dinge, die nur gekauft werden, weil es oft zu mühsam erscheint, sich die wirklich passenden Geschenke einfallen zu lassen.
Lustige Stehrümchen, Vasen, Hausschuhe, Wandkalender, Rasierwasser im Kunstledertäschchen mit Bodylotion und Duschgel. Geschirrtücher, Marzipankartoffeln im Geschenkdöschen …
Aber noch in keinem Jahr ist es mir so sehr gegen den Strich gegangen, das ganze unnütze Gedöns zu sehen, das wir kaufen sollen.

Ihr versteht genau was ich meine, stimmts?
Ich liebe es, Geschenke auszusuchen für die Menschen, die mir viel bedeuten, aber plötzlich schaue ich sehr viel bewusster hin bei der Weihnachtskauferei.
Haben bei mir viel ausgelöst, die Tage in denen wir Mutter Erde zum lächeln gebracht haben.
Wie siehts bei euch aus? Ist euer Konsumverhalten in dieser Vorweihnachtszeit auch anders als in den Jahren zuvor?

Ich stell den Likör schon mal bereit …
Aber vielleicht fangen wir erst einmal mit Kaffee an  :-))))))
Erzählt doch! Wie haltet ihr es mit den Geschenken für eure Freunde und eure Familie in diesem Jahr?

Und Werbung? Heute mal Anti-Werbung :-)))) Werbung für Geschenke-Detox. Für ein bisschen weniger ist mehr!

By Martina Goernemann, 25. November 2018
  • 44
44 Comments
  • Trine
    25. November 2018

    Guten Morgen liebe Martina, liebe Raumseelen,
    eine Tasse Kaffee ist toll und später am Tag etwas Likör… An dieser Jahreszeit mag ich besonders die tiefen Temperaturen und die Lichter. Ich sehe mir gern die Dekorationen an.
    Geschenke – ja, das ist ein Thema für sich. Besonders schwierig bei „Wir schenken uns nichts“- und wenn man sich dran hält, ist man die einzige! Ich habe mir angewöhnt im Jahr aufmerksam zu sein und ein! wirklich passendes Geschenk zu kaufen, wenn es mir über den Weg läuft. Gelagert wird es in einer Geschenkekiste. Nur meine Nichte (jetzt auch schon 20 Jahre alt) darf einen Wunschzettel abgeben – nach dem Motto „Wenn Mama nein sagt, frag ich meine Tante „.
    Für mich war es ein Lernprozeß, dass meine Zuneigung und Liebe nicht an Geschenkebergen abzulesen ist. Und Kommentare anderer über die geringe Anzahl nicht schwer zu nehmen.Menschen, die mir wichtig sind, haben hier auch eine ähnliche Meinung.
    So – ich denke, ein paar Kekse sind immer eine gute Idee. Einen wunderschönen Sonntag wünscht
    Trine

    • Martina Goernemann
      25. November 2018

      Ich hab auch eine Geschenkekiste :-))))! Nur für meinen Sohn ist da selten was drin, weil ich es -wenn ich etwas Schönes für ihn gefunden habe- nie aushalten kann, es zurück zu halten. Kekse? Wunderbar. Selbst gebacken? Ich könne ein paar Erdnusskekse beisteuern. Hab ganz vergessen, dass ich gestern gebacken habe. Kaffee steht schon auf dem Tisch. Likörchen später :-)))))

  • Katrin
    25. November 2018

    Einen schönen guten Sonntagmorgen!!
    Danke für den Kaffee 🙂
    Mir geht es IMMER so mit diesen „Krampfgeschenken“ – die ganz verkrampft und „nur des Gewissen beruhigenden Schenkens wegen ohne viel Liebe gekauft werden“
    Da bin ich nicht dabei. Mag ich einfach nicht, kann ich einfach nicht
    Zum Glück war und ist so etwas in dieser Form in unserer ganzen Familie nicht üblich! Das macht mich echt froh!!!
    Ich muss diese Woche aber wirklich „angasen“ was die Weihnachtsvorbereitungen betrifft! Und ich möchte schauen, dass ich heute so viel wie möglich von den Adventkränzen schaffe… hab gestern schon fleißig Material geschnitten 😉

    Somit wünsche ich euch auch allen einen wunderbaren Sonntag und ich schaue – wie immer – später nochmal vorbei!
    Prost
    Katrin – die k….. (eh schon wissen)

    • Martina Goernemann
      25. November 2018

      Wie viele Adventskränze machst denn du so pro Saison? Das klingt ja gewaltig :-)))) Gewaltig nach Arbeit, gewaltig schön. „Krampfgeschenke“ ist ein sehr treffendes Wort für eine schreckliche Sache. Hast du noch Zeit für einen schnellen Kaffee? :-)))))

  • Ilka
    25. November 2018

    Morjen,
    also gegen Hausschuhe hätte ich nichts einzuwenden, solange sie „Die Bedingungen“ (passen, sind nicht peinlich beim Türöffnen, man kommt unfallfrei eine Treppe runter) erfüllen. Gibt’s aber nicht, darum Stoppersocken. Aber Geschenke werden hier übersichtlich, eher Kleinigkeiten aus der Küche oder Blumen.
    Zur Einstimmung waren wir gestern mit der besten Freundin im Rosengut und haben Weihnachtssterne bestaunt und Vogelfutter gekauft. Die wichtigen Sachen eben. Innenstadt muss man gerade meiden, das „Blaue Grauen“ aka der Potsdamer Weihnachtsmarkt ist aufgebaut und alles ist eng und voll.
    Und ansonsten lasse ich den Likör aus und halte mich an Kaffee, hatte die Woche wieder mal Zahn-OP, da ist noch fast alles verboten.
    Lieben Gruß
    Ilka

    • Martina Goernemann
      25. November 2018

      Uahhhhh, Zahn-OP, mein Beileid und herzliche Genesungswünsche. Vogelfutter ist ein gutes Stichwort. Muss ich auch noch besorgen. Kaffee steht schon für dich auf dem Tisch! :-))))

  • Lydia Hunglinger
    25. November 2018

    Guten Morgen ihr Raumseelen,
    Martina du sprichst mir schon wieder aus der Seele. Ich habe in letzter Zeit auch so meine Probleme mit dem Kaufrauschen, das uns diktiert wird. Da werden Kleidungsstücke für 1-2 Euro angeboten. Das animiert ja zum Wegwerfen. Und die Plastiktüte wird abgelehnt weil sie was kostet, nicht um Plastik zu sparen. Ich verschenke heuer selbstgemachtes Lippenbalsam und selbstgenähte Beutel für den Obst- und Gemüseeinkauf. Den Stoff dafür habe ich im Gebrauchtwarenhaus gekauft. Trotz allem wünsche ich euch einen schönen Sonntag. Genießt die Zeit. Bald wird es hektisch.

    • Martina Goernemann
      25. November 2018

      Ich habe das Gefühl, wenn nur noch Raumseelen Geschenke machen würden, dass sich auf dieser Welt sehr grundlegend etwas ändern würde. Wie gut, das es uns gibt. Kaffee, Lydia. :-)))))

  • Linda
    25. November 2018

    Einen wunderschönen guten Morgen liebe Raumseelen,
    hach Weihnachten… das geht mir aber sowas am unteren Rücken vorbei 🙂
    Geschenkt wird bei mir/uns schon lange nicht mehr.
    Jahrelang hat es immer geheissen… wir schenken uns nichts… aber was kommt? Ne Kleinigkeit, weil ohne was will ja keiner unterm Baum stehen. Vor 10 Jahren war ich dann wirklich soweit und habe das mit dem Nichts durchgezogen! Ok, da gab es schon komische Gesichter bei den anderen.. aber was soll ich sagen, jeder gab mir Recht und seither funktioniert es.
    Das einzige was ich gern verschenke sind auch selbstgemachte Likörchen, da wir sehr viele Schlehen und Nüsse im Garten haben, wird da immer die Produktion im Herbst gestartet und bisher sind sie auch immer gut angekommen.
    Dieses Jahr werde ich noch Kartoffelsalat verschenken… da meine Mutter vor 3 Monaten verstorben ist, sie hat immer den Kartoffelsalat für die ganze Familie gemacht, werde ich die Tradition fortführen.
    Ansonsten schenke ich sowieso das ganze Jahr. Wenn ich etwas sehe das jemandem Freude bereiten könnte, nehm ich es mit und schenke gleich. Da muss ich nicht auf Weihnachten warten. Selbst meine Nichten und Neffen wissen schon, dass es von mir zu Festlichkeiten nichts gibt, dafür immer mal wieder unterm Jahr.
    Darum ist meine Weihnachtszeit auch wirklich besinnlich und ohne Konsumstress
    ich wünsche euch einen schönen Sonntag
    lg Linda

    • Martina Goernemann
      25. November 2018

      Das klingt nach ruhigen, entspannten Weihnachten, Linda. Das mit dem Kartoffelsalat gefällt mir besonders. Komm setz dich und trink Kaffee mit uns. :-)))))

  • Ursula aus dem Süden 1962
    25. November 2018

    Guten Morgen

    Stehrümchen – ein tolles Wort ja und ich hab dieses Wochende nur Essen gekauft und keine keine keine Bläggfreideikäufe getätigt. Selbst in unserer kleinen Stadt zum würgen…. Was für ein Unsinn.Da gehen wieder abertausendevontausendeMenschen raus oder in die Onlineportale und kaufen ihren Geldbeutel unnötig leer.
    Ich sag nix wenn man was braucht und es zufällig so hinkommt und man wirklich Geld sparen kann. Aber ansonsten. Der reine Irrsinn.
    Ich steh dazu ich bin gern in einer Parfümerie und kauf mir ein tolles Parfüm wenn ich eins brauche ich hab ja noch eins oder wie gestern unser Föhn ist kaputt ich brauch einen neuen.
    Allerdings ist mir aufgefallen vor wenigen Jahren als begann war es ja nur der Friday inzwischen ist ja schon die ganze Week bis Sonntag.

    Ja mein Konsumverhalten hat sich die letzten Jahre sehr geändert. Vor Weihnachten sowieso und auch vor den anderen Tagen wie vorValentin vorOstern vor vor vor…

    Später geh ich in Wald laufen und da dürfen noch ein paar Zweige mit das wars und nächste Woche noch ein paar Kerzen.

    So jetzt mach mir einen Ingwertee – wer möchte, denn hier versuchen doch glatt ein paar Viren und Bakterien die Oberhand zu übernehmen. Geht gar nicht.

    LG
    Ursula

    • Martina Goernemann
      25. November 2018

      Der Black Friday ist wirklich der Hammer. Wie die Lemminge rennen sie zur Kasse, die Kaufberauschten. Ich hab mich da auch nicht mit hinein ziehen lassen. Mir gefällt es sehr, von dir und vielen hier zu lesen, dass sich unser Kaufverhalten wirklich ändert und viel bewusster ist als früher. Großartig! Um das noch mal zu sagen … ich gehe nach wie vor gern durch die Läden und schaue auch gern im Internet, aber für mich haben Nachhaltigkeit und Qualität einen immens großen Stellenwert bekommen. Ich würde gern von deinem Ingwertee nehmen, Ursula. Ein Tässchen! :-)))))

  • Nicole Stebner.
    25. November 2018

    Liebe Martina, liebe Raumseelen,
    dieses Wochenende verbringe ich mit zwei Freundinnen in Antwerpen. Hier fällt es uns sehr leicht Geschenke zu finden, die Mutter Natur nicht belasten. Außerdem schenke ich meiner Familie immer wieder gerne Bücher, die sie dann irgendwann wieder verkaufen können.

    Ansonsten gibt es dieses Jahr Likör.
    Am liebsten verschenke ich aber Zeit.
    Zeit für einen gemeinsamen Abend bei einem GlasWein, Zeit für einen Stadtbummel mit dem Patenkind, Zeit mit einer Freundin für einen Besuch eines schönen Konzertes. Das muss alles nichts großes sein. Ein Glas Wein zu Hause bei netter Stimmung reicht. Oder das Konzert in der Kirche um die Ecke. Darüber freuen sich meine Freunde und ich finde das viel wertvoller als Stehrumchen

    Schöne Grüße aus Antwerpen, wo wir heute noch Fritten und Waffeln essen möchten sendet Euch Nicole aus Südhessen

    • Martina Goernemann
      25. November 2018

      Oh wie wunderbar, du bist in Belgien. In Antwerpen war ich noch nie. Muss ich dringend nachholen. Zeit ist das Beste, liebe Nicole aus Südhessen, da hast du so was von recht. Genieße die Zeit in Antwerpen und denk an mich, wenn du deine Portion Fritten verspeist. Viiiel Spaß :-))))))

  • Katrin aus dem Allgäu
    25. November 2018

    Guten Morgen, Martina und alle anderen SonntagsblattleserInnen 😉
    Ich nehme gerne einen Kaffee und einen klitzekleinen Schluck Likör zum Probieren. Oh, Martina, Du sprichst mir heute sehr aus dem Herzen, mit Deiner Allergie gegen den Konsumterror zu Weihnachten. Ich hab die auch. Und seit ich auf dem Land lebe, wird sie jedes Jahr schlimmer. Wenn ich in Großstädten bin, machen mich diese überfüllten Konsumtempel und vor Reklame bunt schreienden Einkaufsstraßen ganz krank. Wir treffen uns diesmal am 25. mit allen Generationen in meiner Heimatstadt im Sauerland und gehen zusammen Abendessen in einem kleinen, schönen Lokal mit befreundetem Koch. Ich treffe meinen Enkel. meine Kinder. meine Eltern, meinen Bruder, meine Patentante, meine Cousine etc die sonst in ganz Deutschland verteilt sind. Das ist Geschenk genug;-)) wir schenken uns Zeit und keiner hat Arbeit ;-)) ich hab mich noch nie so auf Weihnachten gefreut…
    Mein Mann und ich schenken uns eine Urlaubsreise im Februar. Nur mein kleiner Enkel und meine liebsten Freundinnen bekommen ein Päckchen. Das muss sein und wird mit Liebe erdacht Es wird gebastelt und ja,auch im Internet bestellt. Ich liebe es, da ich damit dem Stress und der Weihnachtshektik in den Städten entgehe. Ich kaufe sonst höchstens noch in kleinen Läden in meiner Nähe. Aus Sympathie und Solidarität. Allen einen sonnigen Wintersonntagmorgen und Grüße vom Alpenrand!

    • Martina Goernemann
      25. November 2018

      Das klingt nach -im besten Wortsinn- besinnlichen Weihnachten. Wunderbar. Das Sauerland ist so hübsch und die Dorfwirtshäuser sind doll gemütlich. Das wird schön für euch. Es geht ja auch nicht darum, ausnahmslos alle Geschenke zu verbannen. Ich schenke leidenschaftlich gern, aber wir lassen nicht zu Kaufrausch und zu Trendgeschenken verdonnern, gell. Kaffee? :-))))

  • Longine Reichling
    25. November 2018

    Liebe Martina!
    „Stehrümchen“! Welch herrliches Wort, allerdings musste ich dreimal lesen um es zu verstehen. Ich wünschte solch ein Wort gäbe es auf luxemburgisch ;). Jetzt, wo ich am Ausmisten bin, habe ich soviel zum Flohmarkt gegeben: Die hässliche Vase von Tante Anne, das unnütze Service das ich niemals benutze mit dem gelb/blauen Dekor von der Oma aus den 8ogern, das Buch über die „Heiligen“, wo ich nur eine Seite gelesen habe, nämlich, die mit meinem Vornamen usw. Und alles waren Weihnachtsgeschenke. Vielleicht einmal gut gemeint, Das schönste Weihnachtsgeschenk das ich je bekommen habe vor 20 jahren, war ein Amberbaum von meiner Tochter, inzwischen sehr hoch gewachsen, zum Ärger der Nachbarn weil er viele Blätter verliert….. Mich macht es wütend wenn es Anfang September die Weihnachtskugeln in vielen Kaufhäusern gibt, zu Kaufen oder die dekorieren schon selbst und aus irgendeiner Ecke säuselt schon „Stille Nacht“. Anfangs Januar werden dann schon Fastnachtsprodukte(sowas von unnötig) oder auch schon mal Schokohasen geparkt, die zu Ostern schon abgelaufen sind….Dieser Konsumrausch kotzt mich an. Meine Tochter Nadia und ihr Mann wollen sich nächstes Jahr unbezahlten Urlaub nehmen um in Ruanda an einem Projekt mit Affen teilzunehmen. Da werd ich was beisteuern als Weihnachtsgeschenk, mein Mann und ich schenken uns Zeit. Das wars. Vielleicht am Weihnachtsabend ein kleines vegetarisches Menü, das wär fein……Vorgestern war Black Friday. Und die Geschäfte waren rappelvoll. Müssen wir sowas haben? Eher nicht! Alles Liebe Longine

    • Martina Goernemann
      25. November 2018

      Hahaha, Longine, die schönsten Wörter habt ihr Luxemburger. Vielleicht noch in der Schweiz … aber was schöne Wörter betrifft, ist Luxemburg top. Langsam habe ich wirklich das Gefühl, dass wir Raumseelen ganz besonders bewusst leben. Ist das nicht wunderbar? Komm‘, trink Kaffee mit uns oder Ingwertee :-))))

  • Elke
    25. November 2018

    Guten Morgen liebe Martina, guten Morgen liebe Raumseelen,
    bei uns ist es noch recht frostig und ich geselle mich mit einer Tasse Kaffee zu euch.

    Ja, die Schenkerei ist immer so eine Sache. Zum Glück sind unsere Kids schon groß und unter uns Erwachsenen schenken wir auch schon seit ein paar Jahren nichts mehr. Nur mein Papa bekommt noch ein kleines Päckchen :-)), weil er am 25.12. Geburtstag hat.

    Mit Geschenken für unserer Nichte machen wir es so, dass die Mutter was kauft (denn sie weiß ja was das Kind braucht), es uns vorbeibringt und ich es dann mit selbstbestempeltem PAckpapier einpacke.

    Gestern waren wir in Stuttgart auf dem Messeherbst. Zuerst auf der Kreativmesse :-)))). Da habe ich dann auch schnell meine wenigen Sachen auf der Liste zusammen gehabt. Anschließend in die nächste Halle: eat & style. Waaaaahhhhhnsinn. Nur Foodtrucks und Mampfende Menschenmassen. Also ganz schnell wieder raus. Dann in die nächste Halle veggy & frei von. Fast das selbe Bild nur dass sich dazwischen aufdringliche Spirulina-Menschen gemogelt haben. Auch nicht unser Fall. Gut, dann zu familie & heim. Da wurde man an allen Ecken mit Asiatischen Massagegeräten bombardiert. Nein Danke. Wer weiß, wer vorher damit gequält wurde. Eine wollte mir mit einem komischen Stäbchen ins Gesicht – Gesichtshärchen entfernen. Ha, die hatte wohl ihre Brille vergessen. Das mag ich eh nicht, von fremden Menschen angetatsch zu werden. Ansonsten gab es nützliches und unnützes für alle LEbenslagen. Da wurde einem Bewusst, was da alles an „Sonder-Müll“ in den Hallen herumstand.
    Wir haben dann noch bei ETTLI einen Kaffe getrunken. Der wurde nicht, wie bei all den anderen Kaffeeanbietern in PAppbechern, etc. serviert, sondern in wunderschönen kleinen Porzellantässchen – wiederverwendbar :-)). Alles in allem ein shcöner Samstag, der einem mal wieder gezwigt hat, was man braucht und was nicht.

    Ich werde nach dem Frühstück mal meine Schätzchen „steicheln“ die ich mit gestern gegönnt habe.

    Ich wünsche euch einen schönen Sonntag.

    Liebe Grüße
    Elke

    • Martina Goernemann
      25. November 2018

      Kann man besser nicht beschreiben, Elke. Komm Kaffee trinken. Bei uns gibt es den Kaffee auch aus schönen, großen, weißen Tassen. Später ein Likör dazu? :-))))))

  • Silke aus Flensburg
    25. November 2018

    Guten Morgen liebe Martina, liebe Raumseelen,

    Ihr wisst ja, dass ich ein Geschäft habe und bereits seit dem ersten Oktober wochenende – AUF DRUCK DER KUNDEN!!! – Weihnachtsdeko verkaufe. Von Jahr zu Jahr fällt mir das schwerer, weil ich privat kaum noch dekoriere…
    …aber davon leben 10 Mitarbeiterinnen…
    Und das Weihnachtsgeschäft bringt so viel Umsatz, dass wir davon den Sommer „überleben“…
    Für mich also ein zweischneidiges Schwert…
    Aber wir verkaufen schon lange kein „billiges Gedöns“ mehr, sondern legen Wert auf hochwertige Produkte – wenn möglich in Deutschland hergestellt oder zu fairen Löhnen im Ausland produziert – klappt natürlich nicht bei allen Artikeln, aber Qualität ist wichtig, damit der beleuchtete Papierstern nicht dieses Jahr hält, sonder jahrelang immer wieder das Herz mit seinem warmen Licht erfreut.

    Privat eher reduziert – wie ich schon schrieb und das mit dem Schenken haben wir schon vor Jaaaaaaaahren konsequent abgeschafft!
    Die Kinder bekamen von Anfang an immer nur eine Kleinigkeit und dafür haben wir für unseren Sohn, Nichten und Neffen „Ausbildungsversicherungen“ abgeschlossen und zum 18. Geburtstag gab es dann einen dicken Batzen Geld!

    Wir schenken auch immer dann, wenn uns etwas über den Weg läuft und auch Zeit – besonders für die Älteren in unserer Familie – das ist das schönste Geschenk und für uns auch eigentlich das „teuerste“, da Zeit so knapp ist. Aber es macht dann soviel Freude, dass es alles aufwiegt.

    Die letzte heiße Woche steht bevor, muss gleich rüber, um das Chaos von gestern zu beseitigen, Ware aufzufüllen…
    Und ab dem ersten Advent wird es dann ruhiger bei uns. Die meisten Kunden sind mit der Deko fertig und wir haben wieder mehr Zeit.

    Ich schau später noch mal vorbei, muss unbedingt Deinen Likör probieren ;o))
    Silke ♥

    • Martina Goernemann
      25. November 2018

      Danke, Silke, dass du das auch mal von der anderen Seite beleuchtest. Konsum ist ja auch nicht etwas, dass in Bausch und Bogen zu verdammen ist. Konsum ist auch lustvoll und wenn die Vorfreude darauf drin steckt, die Augen des Beschenkten leuchten zu sehen, dann ist das alles wunderbar. Es sind, die hastig und gedankenlos zusammen gekauften Dinge, die nach Weihnachten in der Tonne landen, die mir schlechte Laune machen. Der Likör wartet auf dich. :-))))))

  • Rita (Böseke-Wigger)
    25. November 2018

    Liebe Martina, liebe Raumseelen,
    ich muss zugeben, ich bin eine gerne-Schenkerin, Geschenke zu Weihnachen in der Familie abzuschaffen, wäre mir ein Graus. ABER: es müssen kleine und liebevoll ausgesuchte Geschenke sein. Ich bemühe mich schon das ganze Jahr, die Augen aufzuhalten und nach passenden Geschenken für meine Lieben zu suchen. Es laufen einem so oft einfach schöne Dinge über den Weg, die man dann aber auch gleich mitnehmen sollte. So entfällt das leidige Suchen vor Weihnachten. Natürlich gibt es immer so Problemfälle, meistens handelt es sich um männliche Wesen, bei denen es einem nicht so leicht fällt.
    Wenn ich eine ganze Familie zu beschenken habe, schicke ich gerne ein Päckchen mit Tee, Gewürzen und anderen Dingen, die sich verbrauchen und gut aufteilen lassen. So kann sich jeder etwas aussuchen und es bleibt nichts übrig (hoffe ich zumindest).
    So, ich muss jetzt schnell weg, auf einen kleinen, aber feinen Weihnachtsmarkt. Ich muss nichts kaufen, aber sehr gerne schauen.
    Habt noch einen schönen Sonntag,
    Rita

    • Martina Goernemann
      25. November 2018

      Genau das ist es ja, liebe Rita. Ich bin auch eine Gerne-Schenkerin, aber die Ramschberge, die in diesen vorweihnachtlichen Tagen unter die Leute gebracht werden sollen, machen mir schlechte Laune. Viel Spaß beim Bummeln. :-)))))))

  • Christina
    25. November 2018

    Guten Morgen liebe Martina und liebe Raumseelen
    Weihnachten mit Dekorationen und Lichtern, Weihnachtsfilmen, Weihnachtsbüchern und Musik fängt bei mir heute an. Ich liebe diese Zeit ganz besonders! Heute kreiere eine schöne romantische liebevolle Einladung und schicke sie ganz altmodisch per Brief.
    Kleine Geschenke gibt es immer noch bei uns. Vor allem am Heiligabend, wenn die ganze Familie zum Weihnachtsessen kommt. Das findet mit ganz wenigen Ausnahmen seit über 50 Jahren bei mir statt, egal wie gross oder klein die Wohnung war oder ist. Der Weihnachtsbaum bleibt gross und bunt, die Anzahl der Lichter wird mehr anstatt weniger und das Weihnachtsmenü muss immer das gleiche sein. Einen Kaffee nehme ich gerne Dankeschön und heute gibt es von mir Weggli mit Frischkäse dazu.
    Einen wunderschönen Sonntag euch allen Christina

    • Martina Goernemann
      25. November 2018

      Das klingt nach Genuss, Christina. Guter, purer Genuss. Diese Gemütlichkeit ist das Krönchen auf dieser Jahreszeit, gell? Danke für die Weggli. Der Kaffee wird sofort serviert. :-)))))))

  • Claudia aus Köln
    25. November 2018

    Einen wunderschönen Sonntag an alle Raumseelen! Hier geht es ja schon munter zu. Und wer ist denn da schon geschwipst? Hm…. Dein Orangenlikör ist ja immer köstlich! Ich hab ihn ja schon 2 x gemacht und er war sehr begehrt. Aber auch mit Himbeeren? Tiefkuhl? Direkt so in den Schnaps oder erst auftauen lassen? Und welchen Schnaps nimmst du dafür am liebsten? Ich hatte Wodka genommen, war nicht schlecht. Aber vielleicht gibt es ja noch Verbesserungsmöglichkeiten?
    Hm, also Weihnachten…. Wie schon gesagt… Ich bin noch nicht so weit. Mir geht das alles zu schnell. Zumindest spüre ich leichte Vorfreude aufs Plätzchenbacken mit unseren Töchtern. Ich hab sogar schon ein paar Kleinigkeitgeschenke, die nach und nach mit der Post eintrudeln. Ich verschenke dieses Jahr besonders gern das 6-Minuten-Tagebuch, das ich selbst gern mag. Unsere Töchter wünschen sich zu ihren Vorhaben in 2019 „was dazu“. Das find ich auch ok. Und ich werde mir dieses Weihnachten meinen Wunsch nach einem eigenen Laptop erfüllen, damit ich nicht mehr nur auf meinem Handy tippen und gucken muss und was sonst so anfällt. Ich bin ja fasziniert von der heutigen Technik… Diese Möglichkeiten des www sind, gut genutzt, ein großer Gewinn. Der Laptop wird ein gebrauchter sein. Und die Firma, die ihn verkauft, beschäftigt ehemalige Langzeitarbeitslose (auch älter) und Behinderte, die die von Firmen aufgekauften PCs aufrüsten, reparieren und (mit 2 Jahren Garantie!) weiter verkaufen. Super Sache, wie ich finde. Unsere Tochter hat so einen und sie ist sehr zufrieden.
    Ich finde, es macht Spaß Geschenke zu machen, wo man genau weiß, dass man damit eine Freude bereitet! Das bedingt aber auch ein bisschen Zuhören und Aufmerksamkeit das ganze Jahr über dem anderen gegenüber. Das gelingt nicht immer und bei jedem, aber wir bemühen uns. Viele liebe Grüße aus der Küche (Kartoffeln und Kürbis im Ofen). Kaffee und Marzipanzopf jemand? Mit dick Butter :-). Claudia

    • Martina Goernemann
      25. November 2018

      Moin, Claudia. Die Himbeeren aus dem Tiefkühlfach erst auftauen und abtropfen lassen. Zu Himbeeren passt Vodka am besten. Da liegst du richtig. Das Zuhören ist die Kunst beim Schenken, sehe ich genau wie du. Das mit deinem neuen PC finde ich eine richtig tolle Sache. Ich möchte bitte ein dickes Stück Marzipanzopf. Yummy! Likörchen? :-)))))))

  • Gudrun Loche
    25. November 2018

    Liebe Martina,
    ich habe gerade wieder einen Sauerteig stehen. Er wurde heute brav gefüttert. Und weil am Tag 2 nur 200 g Sauerteig weiter gefüttert wird, hatte ich noch welchen übrig. Denn mein Sauerteig war sehr fleißig und hat sich ganz schön dick gemacht im Glas. Also habe ich drei kleinere Gläser genommen, den Rest darin verteilt und gut verschlossen. Nun steht die Gläser im Kühlschrank und warten darauf, am 3. Advent verschenkt zu werden. Eine kleine Deko dran und dazu lege ich ein Brotrezept aus deinem Buch (ich werden die Beschenkten dann auch auf dein tolles Buch hinweisen) :))
    Das sind Weihnachtsgeschenke, wie ich sie liebe.

    Danke für den Kaffe, dazu gibt es gleich kleine selbstgemachte Mini-Guglhupf.

    Liebe Grüße
    Gudrun

    • Martina Goernemann
      25. November 2018

      Eine wunderbare Idee, Gudrun. Damit verschenkst du sogar ein Stück von dir. Buchstäblich, denn der Sauerteigstarter hat von dir und der Luft in deiner Küche Atömchen ins Glas geholt, die es kein zweites Mal so auf der Welt gibt. Persönlicher geht es kaum. Kaffee? :-)))))

  • Nicole
    25. November 2018

    Liebe Martina, liebe Raumseelen,

    wunderschöne Ideen habt Ihr da zusammengetragen und wundervolle Gedanken! Ich mag ja verschenken auch sehr gerne, und ich mag nichts, was rumsteht. Dazu ist unser Häusschen viel zu klein, irgendwie steht hier alles nur im Weg rum. Deswegen bin ich vor Jahren schon auf Geschenke umgestiegen, die man aufessen kann. Oder auch aufcremen kann, das dann auch selbstgemacht:-). Bis auf unsere Tochter, die zumindest letztes Jahr noch an das Christkind geglaubt hat (wer weiß, wie es dieses Jahr ist…wir haben noch nicht drüber gesprochen) schenken wir uns in der Familie auch nichts. Aber wir sitzen jedes Weihnachten mit Omas und Opa zusammen und feiern und essen entspannt gemeinsam im Licht der Kerzen am Weihnachtsbaum. Bei Patenkindern frage ich immer sehr genau nach, was gerade gebraucht oder gewünscht wird. Und für alle anderen gibt es nett verzierte Geschenkchen aus Küche und Vorratskeller. Das mit dem Quittenlikör werde ich Montag auch mal versuchen, dieses Jahr gab es so reichlich, dass hier immer noch welche stehen.

    Euch allen einen wundervollen kuschligen Sonntag!

    Nicole

    • Martina Goernemann
      25. November 2018

      Das hast du nett geschrieben, Nicole … „Sachen, die man aufessen und aufcremen kann“. Da steckt so viel Liebe drin für die Beschenkten, gell? Viele beginnen die echte Qualität von Selbstgemachten wieder sehr zu schätzen. Wir sind auf dem richtigen Weg!!! Kaffee? :-))))))

      • Nicole
        25. November 2018

        Ja, ich habe auch das Gefühl, dass sich viele Menschen mehr über selbst Gemachtes freuen als über etwas Gekauftes. Ich glaube, wenn ich jetzt noch einen Kaffee trinke, bin ich die ganze Nacht wach (die Zeiten, in denen Kaffee als Wasser- und Pausenersatz gedient hat, sind zum Glück vorbei…), aber ein Minischlückchen Likör würde ich gerne probieren:-). Ich kann dann ein paar selbstgeröstete gesalzene Kürbiskerne beisteuern, falls das dazu passt. Hab einen wunderbaren Abend

        • Martina Goernemann
          25. November 2018

          Das ist eine wunderbare Gourmet-Kombination zum Tagesausklang … Kürbiskerne und Quittenlikör. Prost und Guts Nächtli, Nicole. :-)))))

  • Silke aus Flensburg
    25. November 2018

    Hallo Martina,
    FEIERABEND!!!
    Lass mich Deinen Likör probieren ;o))
    Danach geht es ab in die Küche zum Kochen…
    …denkt nicht, dass mein Mann eine „faule Socke“ ist ;o)) – er kann das eine besser und ich das andere… Und da es heute den Kartoffel- Möhren-Auflauf gibt, bin ich an der Reihe… Und ich sage Euch: Dieses Geschnippsel entspannt mich ungemein!!!
    Nun aber raus mit dem Likörchen, Martina !!! :o)))
    Silke ♥

    • Martina Goernemann
      25. November 2018

      Mich entspannt kochen und Brot backen auch ganz wunderbar. Aber bevor du in die Küche verschwindest, gibts erst mal Likör. Prost, Silke!!! :-)))))

  • frauke
    25. November 2018

    Hallo Ihr Lieben,
    da kann ich es mal wieder sehen – wir sind uns da doch alle recht ähnlich.
    Der Gatte und ich schenken und auch zu solchen Feiertagen nix. Wenn wir was Feines finden und das dem anderen Schenken wollen, warten wir nicht und verschenken es sofort.
    Im Freundes- und Familienkreis haben wir das Verschenken zu Weihnachten auch größtenteils abgeschafft.
    Außnahmen gibt es ja immer.
    Die Nichten und Neffen bekommen immer ne Kleinigkeit und ein Geldgeschenk. Wobei sie sich immer über das Geschenk sehr freuen, da wir auch immer ganz genau hinhören und danach aussuchen.
    Eine schöne Bestätigung bekam ich vor ca 2 Jahren. der Neffe (damals 17 Jahre) hat sich etwas zum Anziehen zum Geburtstag gewünscht. Auf meine Frage, ob er das etwas genauer beschreiben könne hat er geantwortet, das ihm das egal sei, ich würde ja immer tolle Sachen aussuchen. – Da war ich echt platt. Er hat zwar immer gesagt, das er die Geschenke mag, aber dass er so auf meinen / unseren Geschmack vertraut (und das als modebewusster Teenie) – das hat mich schon sehr gefreut.
    Meine Eltern bekommen auch immer noch ein Geschenk. Weihnachten ohne Geschenke geht für meinen Pfati gar nicht. Er kann das immer gar nicht abwarten was auszupacken.
    Am Heiligen Abend kommen meine Eltern immer zum Abendessen. Mein Pfati bekommt immer schon ne Kleinigkeit vor dem Essen, da er das sonst nicht aushält und er das Essen so reinschlingt – es ist immer zum Brüllen….
    Meine Patin hat immer eine Einladung zum Essen bekommen. Leider ist sie (und ihr Mann) dies Jahr verstorben. – Diese Tradition wird mir fehlen.
    Zeit verschenke ich nämlich immer gerne. Auch zu Geburtstagen. Meine Freundinnen bekommen oft ein Buch und eine Eintrittskarte zu der dazugehörigen Lesung. Oder zu Konzerten oder ins Theater. Da haben wir dann beide was davon 😉
    Heute habe ich den Adventskalender für meine Freundin fertig eingepackt.
    Wir haben nämlich mal festgestellt, dass wir Adventskalender voll klasse finden (nicht die aus Schoki…) und haben uns dann immer abwechselnd einen geschenkt. Eine weitere (gemeinsame) Freundin war voll neidisch und wollte auch mitmachen. Sie findes Adventskalender nämlich auch klasse. Nun schenken wir uns immer abwechselnd einen Kalender. Vorteil ist, dass man jedes Jahr einen zum Auspacken hat. Die Inhalte haben sich echt verändert. In den ersten Jahren war viel Schnick Schnack und Süßkram drin. Mittlerweile sind wir dazu übergegangen Sachen zu nehmen, die wie selber gemacht haben (Marmelade oä) Süßes ist natürlich immer noch darin, aber auch Sachen, die man verbrauchen kann (besondere Seifen, Cremes, Schampoos usw).
    Ich freu mich daher immer sehr auf den Dezember…
    Oh ha – jetzt habe ich nen echten Roman geschrieben und Euch vollgetextet…
    Martina, gibt es noch Likörchen??? Du weißt ja, dass ich voll darauf stehe.. Ich probiere gerne n Schlückchen.
    Ansonsten wünsche ich Euch erst einmal einen schönen Sonntag Abend und morgen einen guten Start in die neue Woche.
    Herzliche Grüße, Frauke.

    • Martina Goernemann
      25. November 2018

      Na klar gibts für dich noch ein Likörchen. Du wirst begeistert sein vom Quittenaroma. So schön wie du die Schenkerei beschrieben hast. Wir sind uns hier alle wirklich sehr ähnlich. Dir auch einen guten Wochenstart. Prost, Frauke! :-)))))

  • Mia
    26. November 2018

    …. Geschenke? meine Lieben! aber ja! ich persönlich bin als Kind ein bißchen sehr kurz gekommen in dieser Beziehung und kann die Geschenke, die ich von 0 bis jetzt erhalten habe von Eltern und Verwandtschaft nicht nur locker an einer Hand aufzählen, meist handelte es sich um „was Nützliches“ wie unmoderne Kleidung aus dem Sonderangebot der karierten Wollhosen in Schlammgraugrün für die flotte Seniorin, Hauptsache warm. Ich hätte mich als Teenager sehr über modische Kleidung gefreut, Accessoires, nette Schreibutensilien. Ich sehe darum Geschenke heutzutage als Seelenfutter. Und weil Geschenke Seelenfutter sind, versuche ich, ganz genau den Geschmack des Beschenkten zu erfahren und ihm eine echte Freude zu bereiten – sonst kann mans gleich bleibenlassen. Manchmal darf es deswegen auch was Größeres sein (beispielsweise Designerporzellan oder ein lang gewünschtes Schmuckstück), das nächste Mal lieber was ganz Kleines, manchmal versuch ich „Mitschenker“ zu finden, mit denen ich mich in die Kosten teilen kann. Was hab ich so verschenkt? Premiumporzellan (Ludwigsburger), Füllfederhalter eines (Heidelberger) Herstellers, der sich im Design am Bauhaus orientiert, Designerklamotten aus Berliner Designerateliers, aber auch Siebdrucke, Linoldrucke, Radierungen, Aquarelle, Zeichnungen, Multiple, Keramiken, tolle Inspiration sind immer die Atelierbesuche bei befreundeten Künstlern, ja, ich kaufe liebend gern Kunstwerke für Leute, die solche Gaben zu schätzen wissen. Manchmal verschenke ich auch meine „Bastelarbeiten“, zwar hab ich (m)eine (nebenberufliche) Goldschmiedeausbildung (wegen Zeitmangel noch nicht beenden können), beschenke aber auf Wunsch mit meinen Arbeiten (nachdem der zukünftige Besitzer einen Entwurf gesehen hat): Das können nicht nur Ringe, Colliers, Ohrgeschmeide, Kravattennadeln, Charivaris sein, nein, ich mache auch Schreibtischutensilien wie Brieföffner oder Visitenkartenhalter und Fotorahmen – für die Dame gern auch (Ball)Fächer. Manchmal klappts nicht bis Weihnachten oder Geburtstag (weil – wie gesagt: nebenberuflich), da mach ich mir aber keinen Stress, der Beschenkte kriegt ein Foto vom Fortschritt der Arbeit und einen realistischen (Liefer)termin. Wir sollten in der Tat weg vom Massenkonsum, mehr Individualität wagen, Ausstellungen besuchen, zeitgenössische Künstler und begabte Kunsthandwerker, die es überall gibt, durch Ankäufe und Bestellungen unterstützen, bei Lesungen Bücher kaufen, Konzertkarten und CDs verschenken. Beim kleinen, kunsthandwerklichen Betrieb bestellen: Das können Buchbinderarbeiten sein, Pralinen, ein besonderer Wein, Glaskunst (warum nicht einen einzigen, aber eine wunderschönen, handbemalten Glasvogel verschenken, der noch lange nach Weihnachten auf einem Zweig im Blumenstrauß sitzen kann). Wer sich rantraut, kann sich auch an Klosterarbeiten wagen (das Material ist zwar das Gegenteil von billig, größte Fingerfertigkeit Voraussetzung, sowie eine unendliche Geduld, Kurse von Fachleuten aber angeboten), solche Kostbarkeiten, wenn mit hochwertigen Materialien (Wachs, Golddraht, Seide, Muranoperlen) kunstfertig gemacht, landen garantiert nicht im Müll, können sogar neue Familienschätze werden, die von Generation zu Generation weitergegeben werden (zusammen mit den Erinnerungen an Schenker und Schenkanlass). In diesem Sinne: Lieber einmal richtig klotzen – jeder Beschenkte versteht, dass sich solche Highlights nicht endlos toppen lassen als haufenweise Müll.

    • Martina Goernemann
      26. November 2018

      Das ist eine unglaublich lange, feine Liste an Anregungen. Schöne individuelle Geschenkideen. Dankeschön dafür! Starte gut in die neue Woche. Herzlich! M.

  • Mia
    26. November 2018

    na, Deine Idee mit neuen Gläsern in der alten Lorgnette, die Du mal erwähntest, war ja auch so ein „Muss ich mir merken“. Es geht mir aber hauptsächlich darum, für Klasse statt Masse zu werben. Für die Wertschätzung kunstwerklichen Geschicks und für die kleinen Betriebe, die solche Kostbarkeiten (noch) herstellen. Da sich solche Betriebe oft auf kleinen Kunsthandwerkmärkten finden lassen, lohnt es sich, jetzt bei den Weihnachtsmärkten zu schauen. Ich hab mal auf dem Schwimmenden Christkindlmarkt in Vilshofen eine Weberei entdeckt, die traumschöne Teppiche und Kissen herstellt. Da hatte ich gleich ein Geschenk und hab mir natürlich die Addresse des Betriebs gemerkt. Auf dem Stuttgarter Weihnachtsmarkt (Marktplatz) findet man jedes Jahr am Stand der Kunstakademie wunderschönes Kunstspielzeug, das sind kleine Papiertheaterchen, Panoramen, Marionetten, Künstlermasken. Erschwinglich (schöne Kleinigkeiten gibts ab 18 Euro) und man guckt sich nicht satt daran. Müllvermeidung für mich bedeutet, nur Sachen hinzustellen, zu verschenken und zu kaufen, die sich der Beschenkte auch noch in 10 Jahren angucken mag. Oder anziehen. Ich selbst hab tatsächlich noch Kleidung aus den 90ern (und Vintage vom Flohmarkt). Gutgeschnittene Sachen aus erstklassigem Material und anständig verarbeitet, kann man das immer wieder aus dem Schrank holen und neu kombinieren. Schöne Schuhe werden von mir topp gepflegt (gebürstet und geputzt mit Schuhspanner im Karton gelagert) und regelmäßig neu besohlt (Schuhe halten bei mir locker 20 Jahre, man darf halt das Gewicht nicht groß ändern). Und wenn man das jetzt hochrechnet auf die Zeit – uiii – da kommt mich Klasse statt Masse billiger als der billigste Billiganbieter. Noch ein Tipp: Früher hat man auch nicht gleich ein ganzes Kaffeeservice verschenkt, sondern das gabs dann Tasse um Tasse zu den verschiedenen Anlässen. Und von einem schönen Geschirr mit einer ordentlichen Unterglasur hat man mehr als von einem Billigscherben, der mit einem gesundheitsgefährdenden Brandlack versehen ist. Lieber weniger, aber das von höchster Qualität, das ist für mich Müllvermeidung. Um „Geschenkkartons“ mach auch ich konsequent einen Riesenbogen. Lieber ein Einzelglas in marmoriertes Geschenkpapier packen (schöne Geschenkpapiere – wer nicht selber Kleistern und Marmorieren mag, findet bei Künstlern wundervolle Angebote. Vorsicht: Die Papiere sind so schön, dass der Beschenkte unendlich Zeit mit Klebstreifenabknibbeln verbringt damit das schöne Papier glattgebügelt als Notizheft oder Origami weiter seinen Dienst tun kann). Entschuldigt bitte den langen Post. Aber dieser Overkill an Billigschrott, der überall angeboten wird, macht mich wirklich depressiv und ich will hier tatsächlich mit aller Leidenschaft für Qualität, gutes Design und Langlebigkeit werben.

    • Martina Goernemann
      26. November 2018

      Du hast ganz hervorragend für Qualität geworben. Dankeschön dafür. Ist wirklich wichtig. Schönes Papier bewahre ich übrigens auch auf und nutze es für Bucheinbände etc. :-)))))))

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