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Advertising/Werbung, Lecker

Macht Wien dick?

Wien ist dafür bekannt, dass die Kalorien hier in der Luft liegen. Übersteht ein durchschnittlicher Verdauungsapparat Wien nur mit Magenbitter? Ab dem wievielten Tag kneifen die Hosen? Fragen über Fragen. Ich habe den Selbstversuch gemacht.

Ist Wien eine Kalorienbombe?

Und was ist aus der Keto – Diät der Hauptfilialleiterin geworden?
Seid unbesorgt, die mache ich nach wie vor, das sei vorneweg schon mal gesagt.
In Wahrheit ist mein Keto ja gar keine Diät, sondern nur eine neue Ausrichtung der Ernährung.  Aber wie geht das zusammen mit Wien und Torten und Falafel? Gut geht das zusammen. Ich erzähle euch wie guuut.

Wien ist schön, wenn es menschenleer ist

Einsamkeit mag niemand!

Verständlicherweise! Aber die Einsamkeit sehr früh morgens auf Straßen und Plätzen hat etwas Lyrisches. Wenn ich könnte, würde ich Gedichte schreiben nach einem Spaziergang durch menschenleere Straßen. In Wien würden mir besonders schöne Gedichte einfallen … aber wie gesagt, in Sachen Reim und Versmaß bin ich wenig talentiert.

Wien ohne Menschen ganz früh morgens

Es macht Spaß, sehr früh morgens auf den (noch) menschenleeren Naschmarkt zu gehen.

Ich mache das schrecklich gern wenn ich in Wien bis. Und was mache ich dort? Ich kaufe mir als erstes eine Tüte Falafel. Mach ich immer. Und immer am gleichen Stand. Und fast immer bin ich die Erste am Morgen.
„Dauert noch drei Minuten bis sie fertig sind,“ sagte der junge Mann hinter der Theke. „Dann drehe ich noch eine Runde“  sagte ich, nicht ahnend, dass eine äußerst entspannte Version von „drei Minuten“ gemeint war. Denn als ich nach 20 Minuten zurückkam, war was noch lange nicht fertig? Richtig! Meine heißersehnten Falafel.

hier gibt es die besten Falafel in ganz Wien

Macht aber nix, denn ich war ja im Urlaubsmodus!

Ein freundlicher, älterer Herr kam von hinten aus der Küche. Offenbar der Falafel – Bräter. Er hielt drei Finger hoch. Drei Minuten sollte das heißen. Ich musste lachen und der alte Mann lachte freundlich nickend mit.
Irgendwann waren sie dann fertig, die frittierten Kugeln aus Kichererbsenmehl und geheimnisvollen Gewürzen und entschädigten mich ganz wunderbar dafür, dass drei Minuten auf orientalisch reichlich 30 Minuten bedeuten.

Wien, bester falafelladen

Mit der Tüte in der Hand ging ich weiter über den Naschmarkt.

Falafel muss man essen solange sie warm sind und zwar mit den Fingern.
Ich habe schon Falafel in London gegessen, in New York, in Boston und München, aber die in Wien sind eindeutig die leckersten.
Eines Tages werde ich den Falafel – Test in Tel Aviv machen. Dort soll es die ultimativ weltbesten geben.  Aber bis dahin ist mein Falafel-Gourmet Tipp der Stand mit den längsten drei Minuten, die je gemessen wurden, auf dem Naschmarkt in Wien.

Aber es gibt noch mehr sündige Teilchen auf dem Naschmarkt.
Weiß eine Soulsister aus Österreich warum die herrlichen Dinger „Zelten“ heißen? Es gibt Mohnzelten, Nusszelten … ein komisches Wort, wo kommt das her?
Natürlich kann man heutzutage auch googeln, aber ich finde es sooooo viel schöner, wenn es eine Raumseele für uns erklärt.
Auf jeden Fall sind die Dinger sagenhaft lecker. Vor allem zu einer Tasse Kaffee!

Frische Mohnzelten in Wien

Und die Torten in Wien? 

Demel und Sacher fahren schwere Geschütze auf. Zucker, Sahne, Schokolade … da soll einer standhaft bleiben.
Aber warum auch? Ihr kennt ja das Motto meiner Oma aus Essen-Altenessen: „Man muss sich auch wat jönnen können!“
So isset! Und deshalb flanierten meine Freundin Hanni und ich nachmittags zum Demel. Eine Institution in Wien und fast so berühmt für seine Süßwaren, wie das Sacher für seine Torte.

Wien beim Demel endlich wieder draussen sitzen

„Wahrscheinlich trifft mich der Schlag nach dem Tortenstück …“

Das war im Stillen mein Gedanke. Aber ich konnte ja einigermaßen beruhigt sein, denn meine Freundin Hanni war bei mir. „Gottlob kannst du mich wiederbeleben wenn ich mit Torte im Mund vom Stuhl kippe“ sagte ich zu ihr, denn wie ihr wisst, ist meine Freundin Hanni eine Ärztin.

Nach über einem Jahr konsequenter (!) Zuckerabstinenz wollte ich den Moment wirklich zelebrieren.
Die Auswahl fiel mir dementsprechend schwer. Das Tortenbuffet beim Demel ist „mouthwatering“ und meine Entscheidungsfindung hat locker 10 Minuten gedauert. Dann zeigte ich entschlossen auf die Anna – Torte, ging zurück zu meinem Platz in der Sonne und wartete darauf, dass mir das Tortenstück an den Tisch gebracht würde.

Wien, beim Demel

Eine Sünde aus Nougat und Schokolade …

Und was soll ich euch sagen? Nach zwei Bissen hatte ich einen Ruhepuls von 120. Hanni ist meine Zeugin.
Mein Herz begann zu rasen, als ob es sich bereit machen würde jeden Moment bei meinen Ohren herauszufliegen.
Hanni fühlte meinen Puls. Zuckerschock. Kein Witz! Mein Körper war völlig außer Rand und Band.

Wien mit Torte vom Demel

Trotzdem lecker! 

Starke Mädchen halten sowas aus. Aber ich bin der lebende Beweis, was Zucker mit uns macht. Offenbar fühlt sich mein Körper wohler ohne. Was nicht heißt, dass mir mein Abstecher zurück in die Welt der Cremeschnitten nicht gefallen hat.

Wien Tortengenuss

Allerdings nicht so sehr, dass ich das nun wieder täglich bräuchte.

Eine kostbare Erfahrung, denn monatelang hatte ich geglaubt, der der Moment wenn ich mir dereinst wieder eine Zuckerdröhnung verpassen würde, ein echter Wolke-Sieben-Moment würde.
War aber nicht so. War lecker, aber nichts was ich von nun an wieder öfter brauche.

Wien ist mit Torte besonders schön

Am zweiten Tag in Wien machte ich einen weiteren Anlauf.

Eigentlich nur um zu prüfen, ob meine Wahrnehmung nachhaltig sei. Wir machten eine Tortenpause, dort wo die Kissen einen Handkantenschlag haben und der hauseigene Kuchen Weltruhm besitzt.
Wo? Richtig! Im Hotel Sacher gleich hinter der Oper.

Wien Sachertorte

Zugenommen habe ich in Wien übrigens kein Gramm.

Auch nicht nach der Sachertorte mit Schlagobers. Wobei mir einfällt, dass ich euch heute überhaupt noch keinen Kaffee angeboten habe. Aber immerhin habe ich Torten-Augenschmauß-Bilder serviert. Völlig kalorienfrei :-)))))
Im echten Leben hat so ein Tortenstück nämlich knapp 1000 Kalorien, also ungefähr die Hälfte all‘ dessen was man sich täglich genehmigen kann, wenn man nicht zunehmen will.

Ich glaube tatsächlich, dass ich vom Zucker in all‘ seinen Spielarten ziemlich nachhaltig entwöhnt bin. 

Wien hat mir dabei geholfen. Ähnlich war das bei mir auch beim Rauchen. Ich hab früher sehr doll gequalmt. Dann zack! aufgehört und würde igittigitt! nie wieder anfangen. Wobei der Vergleich mit dem Zucker ein bisschen hinkt, denn ich werde mir auch in Zukunft immer mal wieder so ein leckeres Kaloriengeschoss gönnen. Aber ich weiß jetzt, dass ich sehr, sehr gut auch ohne kann.

Eineinhalb Geschichten von meiner Reise  habt ihr noch gut bei mir.
Die spannendste gibt es zum Schluss. Vielleicht schaffe ich es unter der Woche sie euch zu erzählen, sonst spätestens am kommenden Sonntag. Es geht um Glück und Enttäuschung und darum, dass dem ersten Eindruck zu misstrauen und dem zweiten eine Chance zu geben ist. Klingt spannend? War auch so! Und eine segensreiche Erfahrung.
Wer will Kaffee?

 

 

 

 

16 Comments
  • Ilka
    6. Juni 2021

    Ah, gut sehen die aus. Torte wäre auch mal wieder was, momentan ernähre ich mich fast nur von Erdbeeren (keine Sorge, ich liiiiieeebe die).
    Gehts euch gut? Wir sind irgendwie platt, hoffentlich wird das bald besser.
    LG Ilka

    • Martina Goernemann
      6. Juni 2021

      Ich hab heute Blaubeerkompott, aber du bringst mich auf Ideen. Erdbeeren mit Schlagsahne sind voll ketotauglich. Danke für den Schubser. Ruh dich gut aus, damit das Plattsein bald aufhört. Kaffee? Tee? :-)))))

  • Edith
    6. Juni 2021

    Ohhhhh, bei mir geht der Puls auch in die Höhe… das sieht ja sagenhaft aus. Aber um diese Uhrzeit dann würde ich doch eher zu den Falafeln tendieren.
    Wir werden wahrscheinlich Erntehelfer in Form von lieben Freunden anheuern müssen, denn alles, was wir sonst vor unserem Urlaub bereits abgeerntet haben, lugt jetzt gerade erst um die Ecke. Mal gespannt ob der Garten jetzt Fahrt aufnimmt und das nicht nur beim (Un-)Wildkraut.
    Eine schöne Woche, Edith

    • Martina Goernemann
      6. Juni 2021

      Mein Garten hinkt auch mindestens vier Wochen zurück. Nur der Salat und der Mangold schießen ins Kraut. Aber der viele Regen tut der Erde soooo gut. Zeit für einen Kaffee? :-))))))

  • Katrin
    6. Juni 2021

    Oh wie kööööstlich! 🙂

    ….also so eine Anna-Torte hätte ich ehrlich gestanden schon ganz gerne !
    Und Falafel auch 🙂
    Ich freu mich schon auf die nächste Wien-stories … eineinhalb , wie witzig 🙂

    Für mich ist eigentlich nur „Lebzelten“ statt Lebkuchen – bei euch „Pfefferkuchen“ ein gebräuchlicher Ausdruck …
    Im Waldviertel gibt es oft Mohnzelten … (auf die steh ich nicht so…, weder auf die Lebzelten noch auf die Mohnzelten)
    Nussbrioche ist mir da um Klassen lieber…

    Aber wieso, warum, weshalb „zelten“ …- keine Ahnung!
    Wie gesagt, wir sagen das auch für gewöhnlich gar nicht so bei uns.
    Das ist vermutlich eher so eine lokale Angelegenheit….?…

    Bin gespannt, ob uns da jemand heute aufklären kann!
    Ich wünsch euch noch einen schönen Sonntag!
    Ich gehe es wieder an 🙂

    Liebste Grüße
    Katrin

    • Martina Goernemann
      6. Juni 2021

      … ist aber doch wirklich ein ungewöhnliches Wort, gell? Vielleicht haben wir ja eine Linguistin unter uns? Wahrscheinlich hätte dich die Nougat-Anna auch umgehauen. Ich glaube für solche Zuckerbomben braucht man hartes und konsequentes Training. Kaffee Latte für dich? :-))))

  • Martina aus dem Moos
    6. Juni 2021

    Hallo liebe Martina,
    ich gönne Dir jedes einzelne Stück der ober leckeren aussehen den und ganz bestimmt ausgezeichneten Sahneschnitten. Man sieht dir an, dass du viel Feude hattest. in Wien.
    Heute etwas knapp, da ich sehr liebe Gäste bekomme. Ich habe eine Mokka Torte und einen Rotweinkuchen gebacken. Bedient euch, bitte. Einziger Wermutstropfen, die Schwiegermutter wird sich mal wieder aufdrängen. Ich bekomme die einfach nicht los, selbst dann nicht wenn mein Mann was sagt. Na ja, ich nehm es wie es kommt.
    Einen schönen Sonntag wünschen ich dir und das die kommende Woche nett zu dir ist.
    Herzlichst Martina

    • Martina Goernemann
      6. Juni 2021

      Uihhhh! Ich weiß ja, wie gut du backen kannst. Viel Spaß mit deinen Gästen … und lass dich nicht ärgern. Schnell noch ein Käffchen? :-)))

  • Andrea August
    6. Juni 2021

    Schönen guten Morgen, trotz dem verregneten Ausblick,

    bei den Bildern bekomme ich gleich Hunger 🙂 Wobei ich mich am Naschmarkt hauptsächlich von Oliven ernähre. Unglaublich was es da für eine Auswahl gibt. Ist schon immer ein Erlebnis, obwohl wir ja hier den Viktualienmarkt haben. Die beiden Märkte sind nicht wirklich zu vergleichen, da hat jeder seinen ganz besonderen Flair. Die Tortensession war auch nicht schlecht. Muss man ja alles mal probiert haben 😉 Ich bin ja eher der Strudel, Buchteln, Kipferlfan. Wenn ich das nächste Mal in Wien bin, muss ich unbedingt zur „Vollpension Wien“ in der Schleifmühlgasse. Das scheint mir ein ganz interessantes Projekt zu sein. Naja und überhaupt, sollte diese Stadt jemals nach mir rufen – zack – weg.
    Da bin ich ja gespannt, was Du noch so für Geschichten auf Lager hast.
    Ich nehm gerne noch einen Kaffee und dann wartet der Kleiderschrank auf umräumen, nachdem bisher die warmen Pullover noch griffbereit gelagert waren.

    Wünsche einen gemütlichen Sonntag, bis die Tage.
    Liebe Grüße Andrea

    • Martina Goernemann
      6. Juni 2021

      Warme Pullover könnte man heute doch noch gut brauchen. Brrrrr! Herbstlich nass hier! Vollpension Wien klingt spannend. Was ist das? Kaffee für dich? :-)))))

  • Susanne mit dem Lesetick
    6. Juni 2021

    Guten Morgen in die Runde,
    da bin ich essenstechnisch ziemlich raus heute, da ich weder Falafel gerne esse (geht so, übrigens auch in Israel auf einer Reise vor Jahren nicht auf den Geschmack gekommen) noch Torte. Aber bei einem frühen Stadtspaziergang bin ich immer gern dabei. Herrlich, wenn Städte erwachen und alles noch ruhig ist! Da schließe ich mich sofort an und freue mich über diesen interessanten Wien-Bericht, Martina.
    Aus Frankfurt kann ich von den stärksten Gewittern seit Jahrzehnten berichten, von vollgelaufenen Kellern und im Regenwasser ertrinkenden Geranien.
    Einen schönen Sonntag mit Erdbeeren, Spargel und allem, was Euch schmeckt, wünscht allen
    Susanne

    • Martina Goernemann
      6. Juni 2021

      Himmelherjeh! Ich hab heute früh die Nachrichten gelesen, das war ja Little-Armaggedon in vielen Teilen Deutschlands. Offenbar aber keine Personenschäden. Gottlob. Hier in München hat es nur die ganze Nacht schwer geregnet. Die Natur zeigt uns eben immer wieder mal wo der Hammer hängt … und wenn wir nicht zuhören, dann macht sie das mit Unwettern und lauten Gewittern. Ob es was nützt? Vielleicht würden dir statt Torte und Falafel die Mohnzelten gefallen? Kaffee aber ganz bestimmt. Ein Tässchen? :-))))))

  • gertrud carey
    6. Juni 2021

    Guten Morgen Martina, guten Morgen Raumseelen

    Mit Falafel kannst du mich locken Martina, mit Torte nicht unbedingt. Ich nehme schon zu, wenn ich nur an Torte und Schokolade denke. Dass du Wien verlassen hast, ohne ein Gramm mehr an deinem Körper erstaunt mich nicht. Hast du mal die Kilometer gezählt die du marschiert bist? Da haben die paar Tortenkalorien kaum eine Chance. Nicht nur die Torten sind echt beeindruckend, deine Sonnenbrille ist es auch. Einfach cool!

    Falafel habe ich erst zwei mal gegessen, nicht irgendwo auf dieser Welt, sondern hier in unserem Dorf, auf dem Markt. Da ist ein Mann, er ist aus Syrien, und er bereitet die köstlichsten Falafel zu, die ich mir vorstellen kann. Allerdings fehlt mir der Vergleich. An seinem Marktstand hängt ein grosses Bild, es zeigt seinen Vater der ein Restaurant hatte, in der syrischen Heimat. Stolz erzählt er, dass er die Falafel genau nach dem Rezept seines Vaters zubereitet. Für ihn ist es bestimmt ein Stück Heimat in der Ferne.

    Danke für den Kaffee liebe Martina. Darf ich dir eine Tasse Tee anbieten? Frische Minze aus dem Balkongarten, und etwas Limettensaft ist auch drin. Sehr erfrischend, obwohl es ja reichlich abgekühlt hat gestern.
    In ein paar Wochen beginnen die Schulferien, und dann werden wir endlich wieder in unser schönes Häuschen reisen können. Allerdings sorge ich mich auch ein bisschen, ich ahne bereits dass es so einiges zu tun geben wird. Es ist unglaublich wie schnell alles wächst, das Gras in die Höhe schiesst, ganz zu schweigen vom Unkraut, das es selbst durch die Mauerspalten schafft. Ob Kraut oder Unkraut, es hat was mit dem Wind gemeinsam, sie erobern sich auch die kleinsten Mauerritzen. Der Wind findet seinen Weg ins Haus, das Kräutlein seinen Weg ans Licht.

    Letzten Sommer habe ich im Wald der nur unweit von unserem Cottage entfernt ist, etwas Farn geholt und in die Töpfe gepflanzt, ich bin sehr gespannt was daraus geworden ist. Ich liebe nämlich den Farn, und an einigen Stellen hinter den alten Mauern der Sheds, (die Schuppen), wächst er dick und fett und gross; ich liebe ihn! Trotz seiner Grösse fehlt es ihm nicht an Eleganz und Grazie.

    Gestern Abend kam ein Anruf, unser Nachbar war am Apparat, und wollte mir die „good news“ übermitteln. „Gertrud, meinte er, du kannst dir nicht vorstellen, wieviel Äpfel an deinen kleinen Bäumchen hängen. Sowas hab ich noch nicht gesehen“…

    Im Herbst ist Erntezeit, wir werden jeden einzelnen Apfel dankbar vom Baum pflücken, die Bäume sind so klein, dass wir nicht mal eine Leiter brauchen. Ob sie sauer oder süss sein werden? Das spielt keine Rolle. Ich freue mich einfach so sehr, und nehme es als gutes Zeichen. Die Natur lebt, so viel Gutes geschieht, auch ohne unser Zutun.

    Nun ziehe ich meine warme Jacke an, die guten Schuhe, und mache mich auf den Weg, grad wohin es mich zieht. Vielleicht in Richtung Wald, oder doch lieber ins Dorf? Mal sehen…

    Dir Martina, und allen Raumseelen wünsche ich einen guten, entspannten Sonntag.
    Seid lieb gegrüsst
    gertrud

    • Martina Goernemann
      6. Juni 2021

      Wäre das nicht wunderbar, wenn wir zwei irgendwann einmal die Falafel bei dir in Irland essen könnten? Eines Tages wird das klappen, da bin ich sicher. Oder in Wien? Du musst bitte unbedingt berichten, wie ihr das Cottage vorfindet und im Herbst können wir Apfelrezepte für dich zusammentragen, was meinst du? Den Kaffee halte ich dir warm bis du vom Spaziergang zurückkommst, ok? :-))))))

      • gertrud carey
        6. Juni 2021

        Ist der Kaffee noch warm Martina? Ich bin zurück vom Spaziergang, habe echt geschwitzt, weil ich viel zu warm angezogen war. Die Sonne hat es durch die dicke Wolkendecke geschafft, und sandte viel Wärme vom Himmel.

        Irgendwann werden wir Zwei vor dem Cottage sitzen, uns von der Ruhe der grünen Weite anstecken lassen, und Fish & Chips verspeisen, auch ein paar Falafel, falls es solche in unserer Gegend gibt. Zum Frühstück verdrücken wir Scones mit gesalzener Butter und Erdbeermarmelade, und als Krönung eine gute Haube Rahm obendrauf. Wenn schon denn schon..Dann machen wir es wie du in Wien, wir marschieren einfach los, du musst auch nicht befürchten, dass wir von Torten und anderen Köstlichkeiten aufgehalten werden..uns laufen höchsten ein paar Schafe über den Weg.

        Hab einen gemütlichen Abend, herzlich gertrud

        • Martina Goernemann
          6. Juni 2021

          Natürlich ist der Kaffee noch warm. Aber weißt du was? Ich mach dir schnell einen frischen! Genau so wie du es beschreibst, werden wir es machen, liebe Gertrud. Da freu ich mich drauf. Hier ist jetzt auch der Regen vorbei und die Sonne kommt raus. Hab selten so ein grünes Grün gesehen, wie jetzt gerade in meinem Garten. Schönen Restsonntag für dich / euch! :-)))))

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