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Advertising/Werbung, Lecker

Hitze! Hitze! Hitze!

Ich hab was Gutes für euch. Hilft zwar nicht gegen die große Hitze! Hitze! Hitze!
Aber fühlt sich an wie ein paar Minuten Hitzefrei!
Wollt ihr was Leckeres? Kühles? Schnell gemacht und sogar ein bisschen gesund?

Das Rezept ist von meiner Freundin Carmita.
Erfunden hat es ihr Papa und beide amüsieren sich darüber, dass ihnen ein so schöner doppeldeutiger Name für das cremig-kühle Dessert eingefallen ist. Sie nennen es „Parfait d’avocat“ …
Ihr wisst ja, dass Carmita im französisch sprechenden Teil Belgiens lebt.
Im Französischen ist l’avocat sowohl Rechtsanwalt, als auch Avocado.
Und jetzt dürft ihr raten, wer das Dessert besonders gern hat?
Richtig! Carmitas Mann Pierre.
Und was macht der beruflich?
Richtig! Der ist ein großartiger Rechtsanwalt in Lüttich.

Also auf gehts! Wir machen ein schönes kühles Dessert gegen die Hitze!
Wir brauchen „les avocats“. Schön reif müssen sie sein.
Nicht braun und matschig, aber schön reif und weich.
Schauen wir einfach Carmita zu, wie sie das „Parfait d’avocat“ macht.
Es ist in wenigen Minuten fertig.

Avocados halbieren, Kern ‚raus nehmen und das leckere grüne Fruchtfleisch aus der Schale kratzen.

Das Avocado-Fleisch in einen Mixer geben! 

Limetten auspressen und den Saft über die Avocados im Mixer gießen. 
Bitte keine Zitronen nehmen. Limonen sind viel, viel besser!
Der besondere Geschmack der Limonen passt einfach unvergleichlich gut zu dieser Creme.

Letzte Zutat: Vanilleeis! 
Reichlich Eis zu Avocado und Limone in den Mixer! Und zack! alles zusammen Karrussel fahren lassen.
Wenn alles schön softig-cremig püriert ist, in Portionsschälchen füllen und nach Geschmack ein paar Minzblättchen oben drauf oder eine Limonenscheibe …

Ihr wundert euch, dass das ein Rezept ohne Mengenangaben auskommt?
Das liegt daran, dass es ein Rezept ist, dass man am besten „aus der Hand“ macht.
Der eine mag mehr Limone, weil er das säuerliche liebt, der andere will viel Vanilleeis, der nächste mehr Avocado. Ich mag gern Avocado und Eis im Verhältnis 1:1 und Limonensaft nach Dem Abschmeckverfahren, denn die verschiedenen Eissorten bringen unterschiedliche Süße mit.

Mein Tipp! Am besten sofort essen, wenn die Avocado-Eis-Creme fertig ist.
Dann ist sie kalt und am cremigsten und schmilzt in den Mund hinein.
Wer sie vor dem Servieren in den Tiefkühler stellen möchte, muss zwischendrin immer wieder rühren,
sonst kristallisiert die Creme zu doll und wird hart.
Fertig ist eine herrlich kühle Creme, die nicht nur den süßen Zahn füllt, sondern dank der Avocados auch gesund ist.
Ich finde, das ist eine feine Einstimmung ins Wochende. Was meint ihr? 
 

Und wie stets an dieser Stelle, werde ich auch heute nicht müde zu sagen, dass dieser Beitrag Werbung enthält. 
Werbung für Avodados, Vanilleeis, Limonen und belgische Anwälte!

16 Comments
  • Susann aus Hannover
    27. Juli 2018

    Guten Morgen Martina und alle Raumseelen!

    Ja diese Hitze ist schon rekordverdächtig… ich kann sie gar nicht gut ab und bin schlapp wie ein nasser Lappen… unsere Büros haben leider keine Klimaanlage, wir haben es inzwischen in den Räumen auch um die 29 Grad und in meiner Wohnung unterm Dach ist es genauso kuschelig 🙁 Auch nächste Woche soll es alle Tage über 30 Grad haben. Irgendwer wollte Sommer – wenn ich den erwische! 🙂

    Aber da kommt mir dein Rezept für das Eis gerade recht, Martina. Danke schön dafür! Und mit dem lustigen Wortspiel hast du gleich ein Lächeln auf mein (schweißfeuchtes) Gesicht gezaubert 🙂

    Vanilleeis ist noch im Eisschrank, Avocados hole ich morgen frisch auf dem Markt bei meinem bevorzugten Händler. (Wer sich auskennt: samstags auf dem Lindener Markt in Hannover kann man suuuper einkaufen – oder auch nur ein bißchen bummeln…)

    Nun kommt alle gut durch diesen Freitag und habt dann ein schöööönes Sommer-Wochenende!

    Lieben Gruß von Susann aus Hannover

    • Martina Goernemann
      27. Juli 2018

      Eigentlich ein Traumwetter! Ich hab mich heute spontan entschlossen, die Hitze gut zu finden :-)))))) Herzlich! M.

      • Susann aus Hannover
        27. Juli 2018

        Ach Martina, ich glaube, daß ist das einzig Sinnvolle… wir können es ja eh nicht ändern, also machen wir das Beste draus – wie mit den Zitronen im Leben und der Limonade – oder eben einem leckeren Avocado-Eis… 🙂 Grüße bitte Carmita und sag ihr danke für die Erfindung dieses Rezeptes.

        Habs fein! Susann

  • Sewwi
    27. Juli 2018

    Das ist aber mal ein leckeres Rezept!
    Herzlichen Dank dafür – auch nach Belgien!

    Sonnige Grüße – ich freu mich immer noch über den diesjährigen Sommer!

    Sewwi

    • Martina Goernemann
      27. Juli 2018

      … am besten gleich aus dem Mixer löffeln! Häppy schwitz! :-))))))

  • Silke aus Flensburg
    27. Juli 2018

    Liebe Martina, liebe Raumseelen,

    danke Martina für das Rezept – ich liiiiiiiiebe Avocados, besonders gerne als Guacomole – lecker zur Fajita oder einfach so auf ein Stück Brot.
    Ich mache es mir- in diesem Fall mal leicht – und greife zu einem Fertigprodukt von „Fuego“ – allerdings lasse ich den Zitronensaft weg und nehme auch deutlich weniger von der Würzmischung – soooo yummie :o))

    Bei uns kommt etwas Wind auf – eeeeendlich!!! Immer noch zu heiß, aber die leichte Brise schafft Erleichterung.
    Und immer in greifbarer Nähe mein Fächer!!! Sooo einfach, aber auch sooo wirksam!!!

    Macht es gut,
    Silke ♥

    Und auch von mir an dieser Stelle: Dieser Beitrag enthält Werbung für Guacomole Würzmischung von Fuego, Avocados und Fächer ;o))

    • Martina Goernemann
      27. Juli 2018

      Hahahahaha! Ja, einen Fächer habe ich auch. Besser als Ventilator. Ich bin dann mal weg! Jacuzzi! :-))))))

  • Nicole
    27. Juli 2018

    Liebe Martina, Liebe Raumseelen,
    alle oben genannte Zutaten stehen jetzt schon mal auf der Einkaufsliste für morgen. 😉

    Gerade habe ich aber mit entsetzen festgestellt, dass das Brot zuneige geht. Also schwupps, neuen Sauerteig angesetzt, Gleich für 2 kg. Aber jetzt graut es mir morgen vor dem backen. Hat jemand schonmal Brot im Grill gebacken? Ohne Pizzastein, den besitze ich nämlich nicht. Was gibt es zu beachten? Wäre Dankbar für jegliche Tipps in diese Richtung. Ansonsten wird das ein Experiment.

    Liebe Grüße
    Nicole aus Hanau

    • Martina Goernemann
      27. Juli 2018

      Sorry, Nicole, ich kann leider nicht helfen. Ich backe nur im Backofen :-)))) Herzlich! M.

  • Bauke
    27. Juli 2018

    Liebe Martina,habe es endlich geschafft und bin am 3.Tag mit dem Sauerteigstarter.Dachte mir ich nutze das warme Wetter und den zunehmenden Mond aus.Nachdem er heute ganz kräftig grblubbert und gesprudelt hat,habe ich ihn am Abend dann nach 24 Std. wieder gefüttert,Allerdings ist der Geruch heute sehr streng.Nach scharfem Essig,etwas alkoholisch und etwas wie Zitronen,wenn sie schimmeln.
    : o(((
    Ist das normal und liegt es vllt an den hohen Temperaturen 27- 30 Grad in der Küche?
    Der Starte ist aus Roggenvollkornmehl frisch gemahlen.
    Liebe Grüsse Bauke

    • Martina Goernemann
      27. Juli 2018

      Klingt so, als wenn dein Sauerteig Hunger hat! Acetongeruch ist ein Hilferuf des Starters! Gib ihm mehr oder öfter Mehl. :-)))) Guts Nächtli!

  • Bauke
    27. Juli 2018

    P.S.
    Der Geruch erinnert auch ein bischen an Azeton und neue Lederschuhe.

  • Bauke
    27. Juli 2018

    Ok,so etwas ähnliches dachte ich mir,weil er sehr aktiv war und dann ziemlich zusammen gefallen ist,mal sehen wie’s morgen ist.
    Gute Nacht !

  • Bauke
    27. Juli 2018

    und vielen Dank !

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