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Advertising/Werbung, Schlau

Sonntagsblatt 185! Heute habe ich ein Herz gemalt!

Ein Herz gemalt? Ja! Weil ich nicht wusste wie ich besser hätte zum Ausdruck bringen können, wie bewundernswert ich das Engagement meines Freundes Viktor finde. Was er tut? Er hilft! Da wo es Not tut! Und das schon seit Jahren!

Er hat ein Herz verdient.

Schöner konnte ich nicht malen, aber die Geste zählt, oder?
Als er die Hitparade moderierte, fand ich ihn toll. Später haben wir zusammen gearbeitet, unzählige Sendungen für Frank Elstner in Luxemburg produziert und haben uns seitdem nicht mehr aus den Augen verloren.
Viktor Worms wurde Unterhaltungsschef vom ZDF und Produzent von „Wetten dass …“ mit Thomas Gottschalk. Heute hat er eine eigene Firma, bildet er Moderatoren aus und berät große Unternehmen … und er hat Herz!

Viktor Worms hat Herz

MG
Ich kenne dich als jemand mit dem man hart arbeiten und das eine oder andere Glas Wein leeren kann. Als jemand, der keinen guten Witz ausgelassen hat. Herz hattest du immer, aber wann hast du diese mitfühlende Seite an dir entdeckt, das Helfenwollen?

VW
Das hat sich so ergeben. Ich darf ja auch schon 30 Jahre im Beirat der Tabaluga-Kinderstiftung von Peter Maffay mitarbeiten. Mir ging es in meinem Leben immer wirklich gut. Wir haben 3 gesunde, wunderbare Kinder, haben ein ziemlich privilegiertes Leben und da finde ich es normal, dass man die Augen aufhält und sieht, wo man vielleicht auch etwas zurückgeben kann. Abgesehen davon macht es Spaß mit Gleichgesinnten und Freunden gemeinsam Sinnvolles zu tun.

MG
Wann immer ich dich auf die Arbeit von Hugo Tempelman angesprochen habe, redest du mit einer Begeisterung, die kaum zu bremsen ist.
Kannst du Hugos Geschichte auch in kurz?

Die Hugo Tempelmann Stiftung hat ein Herz für Kinder

VW
Hugo ist mit seiner Frau vor 30 Jahren in Südafrika gelandet, weil er die Zulassung zum Tropenarzt haben wollte und da musst Du auch vor Ort gearbeitet haben.
Eigentlich wollte er nur ein Jahr in einem Krankenhaus arbeiten und dann zurück nach Holland. Irgendwann haben sie beschlossen, dass sie in Südafrika dringender gebraucht werden und sind einfach geblieben. Er erkannte, dass man in Afrika die grundsätzlichen Lebensbedingungen verändern muss, um den Menschen wirklich zu helfen. Daraus wurde dann ein Krankenhaus, Vorschulen, Behindertenkindergärten, Sporteinrichtungen und vieles mehr. Das war ein harter Weg, weil anfänglich sowohl der Staat diese Hilfe nicht wollte, Hugo und Liesje galten als Aufrührer und auch das Vertrauen der Menschen in Europäer nicht besonders groß war. Heute ist das anders und die Menschen glauben und folgen ihnen. Abgesehen davon, dass die Einrichtungen der NDLOVU CARE GROUP HIER! und der angeschlossenen Stiftung vielen Menschen Arbeit und Unabhängigkeit gibt.

Herz für die Kinder in Afrika Hugo Tmepelmann und Viktor Worms

MG
Die Hugo Tempelman Stiftung ist ein Ableger der NDLOVU CARE GROUP.
Ein Ableger, den du gegründet hast und der hier in Deutschland für Spenden trommelt. Verstehe ich das richtig?

VW
Wir haben das in einem Freundeskreis beschlossen. Initiatorin ist meine gute Freundin Vivi Eickelberg, die früher Künstler gemanagt hat. Auch Herman van Veen, der in Holland eine Stiftung gegründet hat, die Ähnliches tut. Wir haben dann, nachdem wir Hugo und Liesje kennengelernt haben, einfach eines Abends beschlossen, auch von Deutschland aus zu helfen.

MG
Du bist oft dort vor Ort gewesen, wann das letzte Mal?

VW
Zuletzt war ich im Februar dort und habe einen Film gedreht, der Kinderschicksale erzählen soll. Man versteht nur was wir wollen, wenn man weiß, was in Afrika wirklich passiert. Das Thema ist auch deshalb so aktuell, weil wir, wenn wir Afrika nicht helfen ein neues Flüchtlingsproblem bekommen. Die Menschen in weiten Teilen des Kontinents leben unterhalb des Existenzminimums und deren Armut hat mit unserem Reichtum zu tun. Wenn wir wollen, dass sie in ihrer Heimat bleiben, was sie selber auch wollen, dann müssen wir ihnen helfen und vor allem aufhören, sie auszubeuten. Der Film übrigens ist noch nicht fertig, was wiederum mit Corona zu tun hat. Er wird sehr ergreifend, weil wir Schicksale gefunden haben, die auch ich mir nach so vielen Jahren nicht vorstellen konnte. Ich hatte Kamerakollegen um mich rum, die den Dreh abbrechen mussten, weil sie nur schwer ertragen konnten, was sie sahen.

MG
Welche Eindrücke haben dich am meisten bewegt?

Viktor Worms hat ein Herz für Afrika

VW
Am meisten bewegen mich die Schicksale von Kindern und Jugendlichen in einer Welt der Townships, in denen teilweise über 30 % HIV infiziert sind. Die Hälfte der Kinder sind Voll- oder Halbwaisen, gehen nicht zur Schule und verdienen sich teilweise ihren Lebensunterhalt auf sehr deprimierende Art und Weise, vor allem die Mädchen. Es geht uns neben der akuten Nothilfe darum, diesen wunderbaren Menschen ein würdiges und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

MG
Warum ist die Corona Pandemie dort, wo Hugo Tempelman arbeitet, so besonders bedrohlich?

VW
Tatsächlich ist es so, dass die Zahlen der Infizierten und Corona-Opfer relativ harmlos klingen. Dahinter jedoch tun sich Abgründe auf. Zum einen weiß niemand wie viele Meschen in den Dörfern wirklich infiziert sind, wie viele bereits verstorben sind. Das Hauptproblem ist jedoch ein anderes: Es gibt einen totalen Shutdown, was für die Menschen in den Townships zur Folge hat, dass die eine Stunde, in der sie raus dürfen, nicht zum Einkaufen reicht. Sie haben oft stundenlange Fußmärsche bis zum nächsten Laden vor sich. Außerdem können sie kein Geld verdienen und deshalb ihr Essen nicht bezahlen. Von daher konzentriert sich Hugo Tempelman mit seinen Mitarbeitern im Augenblick weniger um medizinische Versorgung als vielmehr darum, für Essenspakete zu sammeln und diese dann zu den Hungernden zu bringen. Dafür brauchen wir Geld. Eine vierköpfige Familie in einer Ein-Raum-Blechhütte kann mit einem Paket, das Euro 30 kostet zwei Wochen überleben.

Ein Herz für Menschen in Not

MG
Ich wünsche mir, dass unser Gespräch Geld in die Stiftungskasse spült. Könntest du als Radiomann, die Kontonummer bitte so unwiderstehlich anmoderieren, dass möglichst viele Raumseelen deiner Bitte folgen?

VW
Es braucht nicht viel und ich habe mal einen schönen Satz gehört: „Rette ein Kinderleben und Du rettest die Welt!“ Die Hugo Tempelman Stiftung hat ihr Konto bei der Weberbank AG.
Die  IBAN ist DE21 1012 0100 0007 7770 06. Natürlich gibt es auf Wunsch eine Spendenquittung und jeder Euro kommt an!

MG
Auf die Raumseelen ist Verlass, Viktor. Ich denke, dass viele die Hugo Tempelman Stiftung gerne unterstützen werden. Auch kleine Summen helfen! Ich überlasse dir das letzte Wort. Würdest du unser Gespräch abmoderieren?

VW
Ich möchte deine LeserINNEN einladen, auf die Website der Hugo Tempelman Stiftung zu schauen HIER!  Ich glaube, wir können mit wenig Aufwand, auch wenn wir gerade sehr mit uns selber beschäftigt sind, Menschen helfen, die wirklich ums Überleben kämpfen. Wenn die Welt zusammenrückt, können wir nicht so tun als habe die Not zum Beispiel in Afrika mit uns nichts zu tun! Und HELFEN MACHT SPAß!

Ein Mann mit Herz!

Da habe ich euch nicht zuviel versprochen, gell? 
Kommt setzt euch zu mir, der Kaffee ist fertig. Vor lauter Reden habe ich gar nicht daran gedacht eure Tassen zu füllen. Aber was kann wichtiger sein, als Menschen in Not zu helfen.

Und dass ihr Raumseelen Herz habt, weiß ich ja!
Wäre wunderbar, wenn ihr Viktor und seine Stiftung unterstützen würdet. Auch kleine Summen helfen und auch ich kann euch versichern. Jede Spende kommt eins zu eins an bei den Menschen in Not.

Ob das hier Werbung nach DSGVO ist? 
Ich habe keine Ahnung! Aber vorsichtshalber sage ich mal so: Ich werbe gern für den netten Herrn Worms mit Herz und für die wunderbare Hugo Tempelman Stiftung noch dazu!

Und ihr so? Wie war eure Woche? Noch Kaffee? 

26 Comments
  • silke aus Flensburg
    17. Mai 2020

    Liebe Martina, liebe Raumseelen,

    schon erledigt – geschäftlich und privat!!!
    Silke ♥

    • Martina Goernemann
      17. Mai 2020

      Du bist ja lieb! Dankeschön, liebe Silke! Zeit für einen Kaffee? :-))))

  • Trine
    17. Mai 2020

    Hallo meine Lieben,

    es fühlt sich gut an zu helfen. Oft stehe ich da und weiß nicht genau wo ich helfen kann, da für andere Menschen so viel nötig ist und ich nur vergleichsweise wenig Geld geben kann. Deshalb spende ich auch kleine Beträge so oft wie möglich für Projekte, die nah bei und mit den Menschen arbeiten.
    Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag – hoffentlich bei Kaffee und Kuchen.

    Eure Trine

    • Martina Goernemann
      17. Mai 2020

      Das ist mir auch stets das wichtigste, Trine. Ich will „nah dran sein“ und wirklich vertrauen können, dass kein Geld für „drumherum“ ausgegeben wird. Bei Viktor ist jeder Euro in guten Händen. Hast du zeit für einen Kaffee? :-))))))

  • Susanne mit dem Lesetick
    17. Mai 2020

    Prima Sache, Martina, und Hut ab vor dem Engagement von V. Worms! Wahrscheinlich sprudeln in „normalen“ Zeiten die Spenden viel mehr als jetzt. Insofern erscheint es mir wichtig, gerade in der Krise diese Ländern nicht zu vergessen. Wie wäre es vielleicht auch mal mit einer Versteigerung oder einem Flohmarkt für diesen Zweck, wenn es zeitlich mal passt?
    Beste Grüße in die Runde
    Susanne

    • Martina Goernemann
      17. Mai 2020

      Ist tatsächlich so, dass momentan die Spenden nicht gerade sprudeln, weil beinahe jeder angstvoll in die eigene Zukunft schaut. Aber jeder, der ein kleines bisschen beitragen kann zur guten Sache ist willkommen. Kaffee? :-))))))

  • silke aus Flensburg
    17. Mai 2020

    Ich bin schockiert!!! 16.28h und es haben erst drei Raumseelen geantwortet…
    Ohne Worte…

    • Martina Goernemann
      17. Mai 2020

      Ich hab mich tatsächlich auch gewundert, Silke. Aber ich kann niemandem übel nehmen, wenn die Sorge im eigenen Radius gerade so vieles überschattet. Das ist ja leider das Problem bei den Charity-Organisationen zur Zeit. Bei sehr vielen ist das Geld knapp und das wirkt sich natürlich darauf aus, wie großzügig man sein kann. Ich bin niemandem böse. Noch einen Kaffee für dich? :-)))))))

  • Jutta Gutsch
    17. Mai 2020

    Liebe Martina und liebe Raumseelen,
    was für ein wunderschöner sonniger Tage heute …
    Bevor ich ans Abendessen kochen gehe …
    will ich euch hier meinen Kommentar da lassen …

    So ein wichtiges Thema … liebe Martina …
    Ich finde „Spenden-Aktionen“ sehr wichtig.
    Ich tue gerne Gutes …

    Gerade haben wir Geld für ein Tablett dem Seniorenheim gespendet.
    Das Landratsamt gab dem Seniorenheim wegen der Corona-Pandemie das Geld für 2 Tabletts. Es gibt aber drei Stationen.
    Immer hin und her reichen der Geräte, ist für das Pflegepersonal zwar möglich, aber dennoch mehr Aufwand an Zeit.
    Zeit die in der Pflege so kostbar ist.

    Die Tabletts sind zum skypen, damit man mit seinen Liebsten per Spyp reden und sie sehen kann.

    Leider konnten wir das noch nicht ausprobieren, da meine Mutter ins Krankenhaus kam.
    Von dort konnte sie nicht zurück ins Pflegeheim, weil das Quarantäne-Zimmer 3 Wochen belegt ist.

    Jetzt ist meine Mutter bei uns.
    Gewonne Zeit, die wir sonst vermutlich nicht gemeinsam mehr hätten.
    Aber für mich, die in Vollzeit Berufstätig ist, sehr aufwendig.
    So spenden wir aktuell viel Zeit an meine Mutter …

    Spenden ist wichtig … wer kein Geld hat, dann vielleicht Zeit …?
    Oder einfach in ein Lächeln …???

    Kann mir jemand bitte sagen, warum unsere Gesellschaft immer
    unhöflicher und ungeduldiger wird???

    Ich muss jedenfalls nicht übel launig sein.
    Ich weiß, ich tue Gutes für meine Mitmenschen …
    Dafür bekomme ich viele schöne Momente zurück, die mit Geld auf dem Konto
    nicht zu vergleichen sind …

    Ich wünsche euch einen schönen Abend …
    Bei mir gibt es jetzt Nudeln mit grünem Spargel … KLÖSTLICH …

    Herzliche Grüße
    Eure Jutta

    • Martina Goernemann
      17. Mai 2020

      Liebe Jutta, du bist immer so wunderbar positiv. Das tut gut! Klingt wunderbar, was ihr für das Altenheim deiner Mutter tut. Solche Gesten gefallen mir sehr. Kein Rumgejammere „wer zahlt das jetzt?“ … sondern MACHEN. Richte deiner Mutter unbekannterweise herzliche Grüße aus. Ich freu mich über die Zeit, die ihr miteinander verbringen könnt. Es ist nach 18 Uhr. Wir sind beim Processo. Machst du mit? :-))))))

  • Frauke Sonnenschein
    17. Mai 2020

    Hallo Ihr Lieben,
    meine Mama hat heute Geburtstag und wir haben ihr einen schönen Tag bereitet.
    Was eben so geht in, diesen Zeiten.
    Wir haben beim Brunch festgestellt, dass wir es wirklich gut haben – trotz des ganzen Chaos um uns herum….
    Ich habe heute morgen schon mal reingeschaut und gedacht, dass ich das Geld, was ich gestern auf einer online-Verkaufsplattform eingenommen habe, gleich weiterleiten werde.
    Der Einsatz von Herrn Worms ist wirklich toll und wenn Du, liebe Martina, beschreibst, dass dort auch nicht der Großteil der Spenden im Sande verläuft, sondern auch bei den Projekten ankommt, dann freut es mich, dass ich dort einen kleinen Beitrag leisten kann.

    Habt alle noch einen schönen Sonntag.
    Gibt es noch einen Kaffee oder gehen wir schon zu Kaltgetränken über??
    Schauen wir heute Abend gemeinsam Tatort????
    Herzliche Grüße, Frauke

    • Martina Goernemann
      17. Mai 2020

      Ja, lasst uns zum Prosecco übergehen. Wir feiern eure Spenden. Ich freue mich doll darüber und ich kann dir wirklich versichern, liebe Frauke, da geht kein Cent links oder rechts an der Seite vorbei. Von ganzem Herzen Danke! Tatort ist eine feine Idee. Ich bin dabei. Habe den GANZEN Tag im Garten gewühlt und unzählige Tomaten, Gurken, Paprika gepflanzt. Den Tatort habe ich mir verdient. Wehe, wenn der doof ist. Ich mache jetzt die Flasche auf. Prost, Frauke! :-))))))

  • Sabine M.
    17. Mai 2020

    Hallo ihr Lieben,
    Ich denke auch, dass in dieser Zeit viele erst einmal an sich denken.
    Bei vielen ist sicher auch finanzielle Not oder zumindest ein finanzieller Engpass eingetreten. Aber diese Kinder brauchen Hilfe!!
    Wenn jeder nur ein kleines bisschen abzweigen könnte, wäre schon vielen, vielen Familien geholfen.
    Ich kann auch keine Rièsen Summe spenden, aber ich möchte wenigstens eine kleine Hilfe sein. Und somit habe ich per PayPal gespendet. Einfacher geht es nicht!
    Bleibt gesund und vor allem bleibt vernünftig, was den Alltag angeht. Deppen und Aluhuttträger braucht kein Mensch!
    Liebe Grüße Sabine

    • Martina Goernemann
      17. Mai 2020

      Ich danke dir von Herzen, Sabine. Egal wie klein die Summe ist. Viktor wird sich freuen und das Geld sehr schnell weiterleiten. Die Aluhuträger sind wirklich die Pest. Aber es beruhigt mich, dass die überwältigende Mehrheit der Deutschen das genau so sieht wie du und ich. Laut Statistik vom Freitag im ZDF. Ich denke übrigens nicht nur so, ich rede auch. Gehe keiner Diskussion aus dem Weg und habe mich konsequenterweise von einigen sogenannten Freunden verabschiedet. Bleib du auch gesund und bleib noch auf einen Kaffee. Ok? :-)))))))

      • Sabine M.
        17. Mai 2020

        Ich bleib noch auf einen Prosecco:-))
        Wenn ich denke, dass 30 Euro eine Familie 2 Wochen überleben lässt und wir gedankenlos die gleiche Summe für unnötiges ausgeben, wird mir ganz schummerig 🙁

  • Ursula aus dem Süden 1962
    17. Mai 2020

    Liebe Martina,

    ich habe heute morgen einen Text geschrieben und wieder gelöscht. Nun schreib ich ihn doch aber etwas anders sanfter….. Ich bin schon eine ganze Weile wütend. Wütend weil plötzlich Geld flüssig gemacht wird. Und zwar sehr viel Geld. Und wer sich da alles bedient…

    Geld das vielleicht schon früher auch in unserem Staat gebraucht wurde z.B. bei den Jugendämtern, ach es gibt so viele Baustellen wo ein bisschen mehr Geld viel gebracht hätte und viel bringen würde. Da ein Lehrer mehr, da ein bisschen mehr Lohn, da ein bisschen mehr Mietzuschuss oder Brillenzuschuss für die Rentnerin etc.

    Hätte man nur eine Bruchteil des Geldes schon vor Jahren denen gegeben die es wirklich brauchen….. auch in anderen Ländern.

    Keiner erwähnt die vielen vielen Kinder, Frauen etc. die in den Entwicklungsländern einfach sterben, die in den Flüchtlingslagern elendig krepieren, die in immer noch dauernden Kriegen nicht schlafen können weil ja jeder Zeit der Moment kommen könnte und jetzt noch C, aber wenn in einem Land Menschen an C sterben dann ist das so schlimm, so schlimm, dass alles dicht gemacht wird, ums Klopapier oder sonst was gestritten wird, um den Würfel Hefe oder das Päckchen, das in Auktionshäusern für viel Geld den Besitzer wechselt. Oder sich raffgierige Unternehmen gesundstoßen in diesen Zeiten.

    Nicht jedes Land ist ein Sozialstaat oder hat ein gutes Gesundheitsstystem.

    Ja es ist schlimm und es wird viele Kollateralschäden geben. Das tut mir leid und bin dankbar dass ich/wir davor verschont bin. D.h. wer weiß das schon was noch kommt….. Aber wir leben in einem Sozialstaat und da wird keiner Verhungern. Aber das ganze Denken ist anders geworden. Und man bedenke immer auch wenn viele gestorben sind und krank waren oder sind es ist noch alles relativ harmlos was passiert wenn es erst mal richtig rums macht….

    Muss es jetzt die Dividendenausschüttung sein, muss es jetzt das oder jenes sein. Wenn ich so um mich höre, wie viele stehen mit scharrenden Hufen da und warten bis der erste Flieger nach sonstwo hinfliegt – ok ja die Menschen in diesen Ländern etc. leben davon)

    Rücksichtslos die meisten, nur auf sich selbst fokusiert.

    Jeder kann spenden, jeder kann etwas tun. Ja sicher viele sind gerade mehr mit sich selbst beschäftigt, aber uns geht es doch trotz allem gut.

    Ich muss jetzt ganz ehrlich sagen ich habe von diesem Projekt noch gar nichts gehört. Und ich finde es beachtlich was dort geschafft wurde.
    Wenn man sich überlegt 30 Euro für zwei Wochen Leben und essen, wie oft geben wir gedankenlos 50 Euro aus für Nippes oder ein Kleidungsstück das irgendwann mal unbenutzt nach Jahren wieder auftaucht….

    In diesem Sinne noch einen schönen Abend.

    LG Ursula

    • Martina Goernemann
      17. Mai 2020

      Rumms! Das musste raus! Und du hast so recht, Ursula. Ich hoffe und bete, dass nach dieser Krise eine neue Bescheidenheit einsetzt. Dass Teilen und Mitfühlen wieder mehr Stellenwert in unserer Gesellschaft -und nicht nur in unserer- bekommt. Ich sehe ein paar gute Zeichen am Horizont und habe die Hoffnung ganz und gar nicht aufgegeben. Danke für deine Gedanken! Bleibst du auf einen Kaffee? :-))))

  • Ilka
    17. Mai 2020

    Hallo zusammen,
    was für ein Brummkreiseltag. Ich hoffe, es geht euch allen gut und ihr hattet einen schönen Tag.
    Dir Martina danke für das interessante Interview. Das gucke ich mir in Ruhe an.
    Liebe Grüße
    Ilka

    • Martina Goernemann
      17. Mai 2020

      Trotz Sonntag musstest du brummkreiseln? Dann leg jetzt aber gemütlich die Füße hoch. Kleiner Prosecco gefällig? :-))))))

  • Christina Ringgenberg
    17. Mai 2020

    Guten Abend liebe Martina und liebe Raumseelen
    Ich hatte heute so einen schönen…was wohl….Wandertag auf den Pilatus 2183M.ü.M. und lese jetzt gerade deinen Beitrag,der mich sehr berührt und aufwühlt. Uns geht es so gut. Trotz Corona. Meine Kinder sind mehr oder weniger gesund. Wir dürfen arbeiten,haben genug und wunderbares Essen und noch sooo viel mehr. Uns geht es so gut. Ich freue mich,wenn ich etwas spenden darf und finde es toll,zu wissen,dass das Geld auch ankommt.
    Allen einen schönen Abend und seid lieb umarmt.
    Herzlichst
    Christina R.

    • Martina Goernemann
      17. Mai 2020

      Ich danke dir von Herzen, liebe Christina. In Zeiten wie diesen wird man noch ein bisschen dankbarer als sonst, gell? Zu spät für Kaffee? Lieber Prosecco? :-))))))

  • Gabriele
    18. Mai 2020

    Moin ihr Lieben, dein Beitrag gestern, liebe Martina, machte mich ziemlich sprachlos und deine Wut, liebe Ursula aus dem Süden, kann ich sehr gut nachvollziehen. Wenn ich dann Berichte darüber sehe, daß es seit heute morgen einen Stau von guten 40km vor dem Zubringer nach Sylt gibt, dann wird mein Hals gleich noch ein Stückchen dicker. Ehrlich, was stimmt mit diesen Menschen nicht ???! Neee, mir fehlen die Worte.
    Ich gehe jetzt meine Buchhaltung machen und werde bei der Gelegenheit auch einen Betrag sprenden. Vielen Dank für den Hinweis, Martina. Verregnete Grüße aus NF, Gabriele

    • Martina Goernemann
      18. Mai 2020

      Du bist lieb, Gabriele! Ich danke dir von Herzen! Es ist halt eine schwere Zeit. Für alle, aber für viele offenbar ganz besonders schwierig. 40 km Richtung Sylt? Das ist allerdings der Hammer! Aber immerhin müssen die Reisenden beim Champagner trinken nicht so eng sitzen wie sonst. Lass dich nicht ärgern und nochmal Danke! Happy Wochenstart! :-))))))

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