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Schlau

Hauptfilialleiterins Lieblingsbücher

Ich hab eine Menge Lieblingsbücher.
Heute will ich euch von einigen erzählen.
Sie sind überall im Haus zu finden. Aufgeschichtet zu Lieblingsstapeln.
Im Schlafzimmer, auf der Bank am Fußende des Bettes.
Im Gästzimmer, damit auch der Besuch nächtens was zum schmökern hat
Und im Wohnzimmer als Doppelstapel auf dem Tablett, das auf dem  großen Hocker am Sofa liegt.
Dass das Katers liebster Platz ist, habe ich euch ja schon verraten.
Und weil das „Wage-es-nicht-mich-zu-stören-Gesicht“ von „Nacho“ so schön ist, darf er die Geschichte über meine Lieblingsbücher von seinem Lieblingsplatz „anmoderieren.

lieblingsbücher kater vor stapel

Lieblingsbücher haben ihre Zeit.
Viele kommen und gehen.
Manche begleiten mich Monate, andere Jahre.  Viele verschenke ich irgendwann weiter.
Aber es gibt auch „All-time-favorites“!
Alle meine Bücher von John Irving zum Beispiel, die ihr im Aufmacherbild sehen könnt.
Zwischen der Lektüre meines ersten Irvings und dem aktuellsten liegen deutlich mehr als 20 Jahre.
Ich weiß von jedem einzelnen Buch genau wo und wie ich es gelesen habe. Ich liebe sie ALLE!
Aber ganz besonders ans Herz legen möchte ich euch:
GARP und wie er die Welt sah.  Hier!
LETZTE NACHT IN TWISTED RIVER.  Hier!
BIS ICH DICH FINDE.  Hier!

Das Exemplar meiner „Sturmhöhe“ ist ziemlich ramponiert. 
Es hat an meinem Leben aktiv teilgenommen, nicht nur als literarische Stütze.
Ich erinnere mich, dass ich es in meiner Schwabinger Studentenbude in einer Gewitternacht als Bremsklotz einsetzte, damit das Schlafzimmerfenster nicht so laut im Wind schlug.
Das Buch hat alles klaglos überstanden.
Ich mag nicht nur das Pfefferminzgrün des Einbands, sondern auch die Lebensgeschichte
der Bronte – Geschwister.
Die Sturmhöhe ist der einzige Roman von Emily Bronte, ein unglaublich verschachteltes Werk,
dass mich auch heute noch fesselt wegen der ungeheuren Wucht dieser Liebesgeschichte.
Nicht ganz leicht zu lesen, aber ein Taschenbuch, das sich lohnt. Hier!

John Steinbeck ist mein Hero.
Ihr wisst schon, „Früchte des Zorns“, „Jenseits von Eden“, Pulitzerpreis … Ich liebe seine Sprache.
Das schönste Buch von ihm ist für mich “ Die Reise mit Charley“.
Es erzählt davon, wie er in den 50er Jahren mit Charley, seinem Pudel einen Roadtrip durch die USA machte. Ein Buch voller Lebensweisheiten. Sätze, die man sofort aufschreiben will, um sie nie mehr zu vergessen.
Es ist übrigens auch das erklärte Lieblingsbuch meines Sohnes Tim. Sein Exemplar ist völlig zerfleddert, so intensiv wird es gelesen. Immer wieder!  Mehr zum Buch gibt es Hier!
Die Reise beginnt übrigens an der Ostküste, in Sag Harbor.
Ich liebe Sag Harbor auf Long Island. Jeden Sommer kaufe ich mir dort ein großes Eis
und träume vor den Fotowänden in den Schaufenstern der Immobilienbüros …
Als Tim noch klein war, musste ich immer mit ihm ins Walfang Museum von Sag Harbor.
Er hat sich dort so gern gegruselt.  Aber das ist eine andere Geschichte.

Dieses Buch habe ich zu meinem 20. Geburtstag geschenkt bekommen.
Ich habe es seit dem bestimmt 10 mal gelesen, wahrscheinlich sogar öfter.
Wenn ich aufgeregt war, hat es mich beruhigt.
Wenn ich traurig war, hat es mich zum Lachen gebracht.
Es sind die echten Tagebücher des Herrn Samuel Pepys. Pepys war britischer Beamter und pingeliger Chronist seiner Zeit im London der 1660er Jahre. Streckenweise zum Brüllen komisch,
weil Pepys sich die große Politik genauso akribisch vorknöpft, wie seine Verdauungsbeschwerden.
Living History! Ich empfehle das Buch allerwärmstens. Hier! 
Und als Bonustipp für die, die Pubertiere zuhause haben … legt ihnen Herrn Pepys Aufzeichnungen auf den Schreibtisch und sie werden Geschichte nicht länger doof finden. Ein bisschen Sex ist auch drin, die ollen Briten waren nämlich keineswegs prüde.
Und noch einen Bonustipp hätte ich. Wer von der komprimierten Fassung in den Bann gezogen worden ist, kann sich die Jahre 1660 bis 1669 lückenlos als Sammlung bestellen :-))))  Hier! 

Von meinem Exemplar dieses Buches kann ich euch unmöglich das Cover zeigen.
Es hat Kaffee- und Rotweinflecken und drohte komplett auseinander zu fallen, deshalb habe ich das Buch irgendwann in weißes Papier eingebunden.
Es ist von Robin Norwood und heißt WENN FRAUEN ZU SEHR LIEBEN.
Ein Longseller und   -obwohl schon hochbetagt-  immer noch eines der wirklich guten Bücher für uns Frauen.
Für uns, die wir dazu neigen immer wieder in die gleiche Falle tappen.
Welche Falle?
Richtig!!!
Der Untertitel lautet: Die heimliche Sucht, gebraucht zu werden.
Alles klar?
Wer es noch nicht kennt …  Kaufen!!!
Ist ein Taschenbuch. Kostet unter 10 Euro und ist jeden Cent wert.  Hier! 
Ihr werdet es in einem Rutsch weglesen. Und wenn ihr es am Ende zuklappt werdet ihr sagen „Genau!“

Noch ein Frauenbuch!
Geschrieben   -und zwar richtig gut (!) geschrieben-  von Diane Keaton. Ich mag Diane Keaton sehr.
Sie schreibt hier nicht nur ihre eigene Lebensgeschichte auf, sondern auch die ihrer Mutter Dorothy Hall, von der der Satz stammt. „Frauen leben statistisch länger als Männer, weil sie eigentlich gar nicht gelebt haben.“
Ein sehr berührendes, sehr starkes Buch über zwei sehr starke Frauen.
Unbedingt empfehlenswert. Inzwischen auch als Taschenbuch zu haben.
Nicht teuer, aber kostbar. Hier!

Ich stelle fest, über Bücher zu sprechen, nimmt viel mehr Zeit und Raum in Anspruch als ich gedacht habe.
Wahrscheinlich sind es für heute auch erstmal genug Buchtipps aus dem Regal der Hauptfilialleiterin.
Würde mich sehr freuen, wenn ein paar Ideen für neues Lesefutter für euch dabei wären.
Und jetzt will ich mich auf eure Lieblingsbücherlisten stürzen.
Ich bin sehr, sehr gespannt darauf.

52 Comments
  • Eclectic Hamilton
    20. Februar 2018

    Guten Morgen Martina und Danke für die tollen Tipps!
    Was sofort auf meiner Leseliste landet: Die Reise mit Charley. Klingt toll! John Irving kenne und mag ich auch sehr gerne. Wundervolle Unterhaltungsliteratur.
    Freue mich schon auf weiter Tipps von dir.
    GLG von Ines

    • Martina Goernemann
      20. Februar 2018

      Du wirst Charley lieben … nicht nur weil du eine so grooooße Hundefreundin bist. Happy Dienstag! Herzlich! M.

  • Ilka
    20. Februar 2018

    Guten Morgen,
    also Lieblingsbuch wäre schwierig. ich mag alles von Ingrid Noll (das sind so richtig richtig böse Krimis), die „Frieda Klein“-Reihe von Nicci French und die Krimis von Volker Kutscher – dann aber auch Vicki Baum – „Menschen im Hotel“ ist großartig, aber auch „Die goldenen Schuhe“ und „Hotel Shanghai“ lese ich gerade. Und ich mag das Biographie/Familiensaga-Konzept, wenn es nicht zu romantisch daherkommt. „Töchter einen neuen Zeit“ von Carmen Korn hat mir gut gefallen.
    Und wenn ich nicht mehr gucken kann, gern als Hörbuch. Dann muss aber der Sprecher gut sein.
    Bin gespannt, was noch alles so vorgeschlagen wird.
    Lieben Gruß + allen einen guten Start in den Tag
    Ilka

    • Martina Goernemann
      20. Februar 2018

      Mir fällt dank deines Kommentares auf, dass ich bisher höchstens eine Hand voll Krimis gelesen habe. Ich guck gute Krimis gern im Fernsehen … aber als Lektüre? Danke für die Anregung! :-))))

      • Rita (Böseke-Wigger)
        20. Februar 2018

        Liebe Ilka,
        die Frieda Klein-Reihe fand ich auch so toll, „Töchter einer neuen Zeit“ habe ich kürzlich gelesen und warte darauf, dass die Fortsetzung alsTaschenbuch erscheint.
        Liebe Diana,
        auch mir ging es nach dem Erscheinen der ersten Harry Potter Bände so, dass ich sie nicht lesen wollte, weil eben alle sie lasen. Aber dann ging es los mit der Sucht und ich habe sie alle sofort nach Erscheinen gelesen, teilweise parallel mit meinen Söhnen.
        Liebe Martina,liebe Raumseelen,
        mein absolutes Lieblingsbuch ist und bleibt „Pride and Prejudice“ von Jane Austen, (auf Deutsch „Stolz und Vorurteil“), aber das von Martina erwähnte „Sturmhöhe“ gehört auch zu meinen Favoriten.
        Frohes Lesen allerseits, ich komme im Moment nicht dazu, da ich ein großer Olympiafan bin.
        Liebe Grüße von Rita

  • Longine Reichling
    20. Februar 2018

    Liebe Martina! Das sind ja viele Tips! Manche habe ich gelesen, manche noch nicht. Mein allerliebstes Buch seit ich denken kann ist „Via Mala“, das John Knittel 1934 über Nacht berühmt machte. Ich verschlinge es immer und immer wieder und stelle mir jedesmal die karge Landschaft und die Menschen der damaligen Zeit vor, all das läuft vor meinem geistigen Auge ab. Und weil es in der Phantasie so schön ist, habe ich den Film, der danach gedreht wurde, nicht ein einziges Mal gesehen….. Alles Liebe Longine

    • Martina Goernemann
      20. Februar 2018

      … mit den Filmen nach Buchvorlagen ist es so eine Sache! Da gebe ich dir recht, Longine. Happy Dienstag! :-))))

  • Susanne aus Frankfurt
    20. Februar 2018

    Vielen Dank für Deine lange Liste, liebe Martina! Ich lese unglaublich gerne, immer schon und immer weiter. Ich blättere, schmökere, markiere, gehe zurück und wieder vor… Dabei kann ich mich aber nicht auf Lieblingsbücher festlegen, ebenso wenig auf Lieblingsfilme. – Diane Keaton habe ich neulich ganz zufällig gefunden, als ich in einem Charityshop, der neulich in der Presse war…, mal wieder einen Stapel Krimis abgab. Krimis und Titel wie „Altes Land“ behalten wir nicht, sondern geben sie weiter, da sie keiner von uns hier noch einmal liest. – Doch, ein Lieblingstitel fällt mir ein: „Die Buddenbrooks“.Und dann gibt es noch wunderbare Autoren unter den zeitgenössischen Franzosen wie Amélie Nothomb mit ihren Romanen aus Japan und David Foenkinos mit Titeln wie „Delikatessen“. Ich höre lieber auf, sonst ist der Morgen weg.
    Euch allen genug Zeit zum Lesen wünscht
    Susanne

    • Martina Goernemann
      20. Februar 2018

      Das ist ein schönes Motto, Susanne … „Genug Zeit zum Lesen!“ Herzlich! M.

  • Longine Reichling
    20. Februar 2018

    PS: Mir fällt gerade noch ein Buch ein, ein sehr trauriges mit tragischem Ende. Eine schlaflose Nacht, dann hatte ich es durch. Es ist „Kein Engel an meiner Seite“, von Elisabeth Glaser, der Frau von Michael Glaser, dem „Starsky“ aus“Starsky und Hutch.Es handelt von AIDS. Elisabeth Glaser ist daran, sowie ihr Tochte Ariel 1994 gestorben. Ein sehr emotionales Buch. Nur zu empfehlen! Longine

  • Martina aus dem Moos
    20. Februar 2018

    Guten Morgen liebe Martina,
    leider fehlt mir die Zeit und die Ruhe zum lesen und wenn doch, dann am liebsten deine Bücher und Liebesromane von Rosamunde Pilcher .
    Einen schönen lese Tag von Martina

    • Martina Goernemann
      20. Februar 2018

      … das ist ein wunderbares Kompliment, Martina. Dankeschön. Ich weiß, wieviel Arbeit du auf eurem Hof hast. Happy Dienstag! :-))))

  • Diana aus Thüringen
    20. Februar 2018

    Hallo Martina und liebe Raumseelen…
    Ich muss gestehen, ich kenne keines der Bücher, die Du uns vorgestellt hast, außer „Sturmhöhe“. Das hab ich erst vor 2 oder 3 Jahren gelesen, und ich fand es, wie soll ich sagen? Ziemlich brutal. Ein anderes Wort fällt mir gerade nicht dazu ein…Ich werde bestimmt viele Deiner Vorschläge von heute lesen, klingt alles sehr toll und interessant.

    Zu meinen absoluten Lieblingsschriftstellern gehört Theodor Storm. Er hat so wunderschöne Gedichte geschrieben und auch Märchen, wie z. B. „Die Regentrude“ ich mag sehr sein „Immensee“, aber ganz besonders liebe ich den „Schimmelreiter“. Dieses Buch fasziniert mich schon, seid wir es in der Schule behandelt haben, und ich weiß gar nicht wie oft ich es schon gelesen habe. Ein großer Teil meiner Liebe zum Norden und dem Meer ist wohl auch auf dieses Buch zurück zu führen.
    Ein weiters Buch, welches mich begleitet seid ich ungefähr 20 war, ist „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry. Ich lese es alle paar Jahre mal wieder, und jedes Mal verstehe ich es anders, oder auch besser, je älter ich werde. Ich mag auch sehr Märchen, die von den Grimms, aber auch von Wilhelm Hauff und aus aller Welt. Es war zu DDR-Zeiten nicht einfach an schöne Märchenbücher zu kommen. Aber Dank einer guten Freundin unserer Familie, hab ich über meine Kindheits-und Jugendjahre, eine schöne Sammlung zusammen getragen. Diese Dame ist schon lange verstorben, aber diese Bücher erinnern immer auch an sie.
    Ich bin ein großer Fan der Harry Potter Bücher, und ich hab mich solange dagegen gewehrt, weil ich diesen Hype so nervig fand, und da nicht mitmachen wollte. Es gab schon 4 Bände, bevor ich überhaupt mal mit dem ersten anfing, mehr oder weniger meiner Schwester zu Liebe, weil sie mich immer wieder genötigt hat, das ich das lesen soll. Unglaublich was für ein eigenes, kleines Universum J. K. Rowling da erschaffen hat…und ja, wir gehörten dann auch zu den Verrückten, die sich den jeweils neuen Band mitten in der Nacht haben liefern lassen. Dann haben wir bei gemütlichen Licht in Decken gekuschelt das erste Kapitel laut vorgelesen…herrlich war das. Ich mag auch die Filme, aber die kommen natürlich an die Welt, die in den Büchern existiert, nie so ganz ran…
    Oh je, man kommt wirklich vom hundertsten ins tausendste, wenn es um Bücher geht. Ich hör jetzt mal lieber auf, ich möchte ja auch noch Eure Kommentare alle lesen.
    Habt alle einen schönen Tag…
    LG Diana

    • Martina Goernemann
      20. Februar 2018

      … wie schön, dass du uns auch an die Märchen erinnerst. Du hast absolut recht, einige davon gehören auf jede Lieblingsbücherliste. Ein Satz von dir gefällt mir ganz besonders: … „und jedes Mal verstehe ich es anders, oder auch besser, je älter ich werde“. Genau so erlebe ich das immer-wieder-lesen auch. Diese kleinen Aha-Erlebnisse sind ein tolles Gefühl. Herzlich! M.

    • Katrin aus dem Norden
      20. Februar 2018

      Moin, Moin, liebe Diana!
      „Der kleine Prinz“ ist wirklich immer wunderbar zu lesen.
      Bei Harry Potter war ich froh, die Reihe erst kurz vor Erscheinen des letzten Bandes entdeckt zu haben. Langjähriges Warten auf die nächsten Bände macht mich leicht kribbelig.
      Gedichte von Storm mag ich ebenfalls. Hast Du denn schon mal in echt sehen können, dass „die graue Stadt am Meer“ gar nicht so grau ist? Sonst wäre eine Reise an die Westküste mit Museumsbesuch bestimmt etwas für Dich.

      Viele Grüße aus dem Norden

  • Claudia
    20. Februar 2018

    Liebe Martina, Samuel Peppys wird meins! Das trifft genau meinen Nerv. Und „Wenn Frauen zu sehr lieben“ interessiert mich auch. Sehr gute Tipps. Vielen Dank! Zum Beitrag von Freitag, den ich heute erst gelesen habe, „Het Goed“ möchte ich Euch die Sozialkaufhäuser der Städte ans Herz legen. Der Bericht über Het Goed erinnerte mich ein bisschen an das Sortiment, das dort zu finden ist. Tolle Sachen aus Haushaltsauflösungen oder was die Leute nicht mehr brauchen. Das Gute ist auch, dass der Erlös Bedürftigen zugute kommt.
    Ich wünsche Euch einen sonnigen Tag. Liebe Grüße. Claudia

    • Martina Goernemann
      20. Februar 2018

      Du wirst Pepys lieben, den ollen Spießer! Manche Passagen sind saukomisch! Die Sozialkaufhäuser bei uns sind auch toll, da hast du recht. Ich finde besonders auf dem Land gibt es schöne Sachen zu finden. Happy Dienstag! :-))))

  • Frauke
    20. Februar 2018

    Hallo liebe Martina und Ihr lieben RaumSeelen.
    Martina, erst einmal vielen Dank für die erste Vorstellung Deiner Bücher. Es sind einige dabei, die ich kenne, andere noch nicht. Ich werde mich aber damit beschäftigen.
    Aus den bereits vorgestellten Büchern der RaumSeelen ist die Unterschiedlichkeit der Genres zu lesen. Wie schön. Ich mag es, sich in verschiedene Welten entführen zu lassen.
    In viele nur einmal. In manche aber auch häufiger.
    Ich lese Bücher (wie ich sehe andere auch) gerne auch mehrfach. Und wie Diana so treffend ausgedrückt hat, sind die Inhalte manchmal immer wieder neu zu verstehen.
    Ich liebe Krimis. Gerne auch Krimireihen. Ich mag es, wenn ich mit der Figur und deren Umfeld wachse. Wenn Lieben gefunden (und ich leide mit, wann sie wieder verloren werden), Kinder geboren oder erwachsen werden…. Oder die Charaktere sich einfach entwickeln.
    Hier lese ich gerne Klaus-Peter Wolf (wo wieder die Heimat durchkommt), Ann Granger, Donna Leon, Charlotte Link (die ja nicht nur Krimis schreibt), Ian Rankin, Ingrid Noll, Karin Slaugther, Petra Hammersfahr und und und…
    Ich mag auch sehr gerne Expeditionsbücher aus vergangenen Zeiten Lesen. Ich staune immer wieder, was Menschen für die Erfüllung ihres Traumes auf sich nehmen.
    Die ersten Nordpol-Expeditionen oder die Geschichte von Alfred Wegener am Südpol. Die packen mich.
    Das Buch, bei dem ich zuletzt so richtig geheult habe ist „Warten auf Antwort“ von Margret Bechler.
    Und welche mich auch sehr gefesselt haben sind die Bücher von Jannett Walls.
    Ich gehe super gerne zu Lesungen, ich mag es wenn ich zu den Autoren ein „echtes“ Bild habe. Die Lesungen von Klaus-Peter Wolf sind zB immer sehr lustig.
    Nele Neuhaus – ach ja, die habe ich ganz vergessen… – selten so gelacht. Dabei hat sie kaum gelesen, sondern viel mehr erzählt…
    Neulich war ich bei einer Lesung von Simon Beckett. Auch ein sehr sympathischer Mann. Die Lesung hat Margarete von Schwarzkopf moderiert. Ihr Buch hat mir auch seht gut gefallen….
    Biografien lese ich auch gern. Ein Blick hinter die Fassade kann sehr spannend sein.
    Jonas Jonasson oder Steffi von Wolff, Dora Held, Ellen Berg – auch alles, was ich gern lesen.
    So, jetzt höre ich aber auf… ich schreibe schon wieder einen Roman.
    Wir hatten bislang immer ein Tablet, auf dem ich getippt habe. Jetzt haben wir und ein Notebook zugelegt und ich kann wieder mit Tastatur schreiben. Wie ihr seht mit größtem Vergnügen. Ihr bekommt die volle Ladung :o)
    Habt erst einmal alle einen schönen Dienstag.
    Herzliche Grüße, Frauke

    • Martina Goernemann
      20. Februar 2018

      Wow! Wow! Wow! Wenn du keine echte Bücherwürmin bist? Hammer! Steck uns alle an mit deiner Liebe zu Büchern! Toll! :-))))

  • Karen Heyer
    20. Februar 2018

    Liebe Martina,
    wundervoll, wie Du zu vielen Büchern noch eine Geschichte zu erzählen weißt. Besonders gefällt mir die Geschichte zum Bronte-Buch aus der Studentenbude 🙂
    Das Norwood.-Buch habe ich damals auch verschlungen um es danach meiner Mutter zu schenken, die darüber ein wenig pikiert war. Im Gegensatz zu mir wollte sie sich darin nicht gerne wieder erkennen.
    Puh, all-time-Favoriten habe ich nicht wirklich. Was ausgelesen ist, wandert meistens weiter.
    Ich liebe Bücher mit komischen oder auch etwas bösen Ansätzen. Gerade ausgelesen „Mit dem Kühlschrank durch Irland“. Dabei habe ich dauernd an Gertrud gedacht, die das Buch aber schon kannte. Wundervoll witzig bringt es uns die liebenswerten Iren näher.
    Dann kam „Hier wächst nichts“ ins Haus, welches auf Kolumnen aus der Zeitschrift Gartenpraxis basiert. Herrlich zum laut Loslachen, selbstironisch, hintersinnig und sarkastisch. Für jeden empfohlen, der sich dabei ertappt hat, Gartenfehler zu begehen. Ist gerade in der Nachbarschaft verliehen. Geteilte Freude ist doppelte Freude.
    Liebe Grüße
    Karen

    • Martina Goernemann
      20. Februar 2018

      … beim lesen laut lachen finde ich auch wunderbar. Besonders in S-Bahnen oder Zügen. Ich bin immer wieder amüsiert wie empört Menschen gucken können, wenn jemand einfach so laut loslacht. Andere lachen mit, das sind die netteren Exeemplar! Herzlich! M.

  • Christa
    20. Februar 2018

    Guten Morgen liebe RAUMseelen!
    Von John Irving gefällt mir „Gottes Werk und Teufels Beitrag am besten.
    Zwei Bücher von Doris Lessing waren für viele Jahre meine absoluten Lieblingsbücher: „Das Tagebuch der Jane Somers“ und „Die Liebesgeschichte der Jane Somers“
    Alle Tagebücher von Anne Morrow-Lindbergh begleiten mich seit beinahe 30 Jahren.
    Eva-Maria Altemöllers „Seelenruhe“ über die Kunst und das Vergnügen ganz einfach zu leben, ist jenes Buch, das ich am meisten verschenkt habe. Humorvolle Lebenshilfe!!!
    Bei Zsusa Banks Buch „Die hellen Tage“ wünscht man sich wirklich, dass diese Geschichte über drei Kinder, die den Weg ins Leben finden, nicht enden möge.
    „Das schönste Wort der Welt“ von Margaret Mazzantini“
    „Der Trafikant“ von Robert Seethaler, und „Wer das Schweigen bricht“ von Mechthild Borrmann sind große Erzählkunst.
    Ich könnte noch endlos fortfahren…
    Liebe Grüße von einem Bücherwurm aus Österreich

    • Martina Goernemann
      20. Februar 2018

      Heute kann ich wieder viele schöne Wörter in euren Kommentaren sammeln „Erzählkunst“ ist schön und deine Büchertipps sind es auch, Christa. :-))))

  • Trine
    20. Februar 2018

    Liebe Raumseelen,
    es kommen bei Euch echt tolle Buchempfehlungen zusammen. Und wenn ich auf meine Bücher schiele, die ich noch nicht gelesen habe… Ich lese gern Krimis von Elizabeth George und Deborah Crombie. Bei den Büchern fürs Herz finde ich „Die Eleganz des Igels“ von Muriel Barbery unbedingt lesenswert. Natürlich habe ich auch Harry Potter absolut gern. Wenn man sich ein wenig mit „dem Lesen“ beschäftigen will, ist „Eine Geschichte des Lesens“ von Alberto Manguel empfehlenswert. Sehr schön geschrieben, kurzweilig und informativ. Mein letztes Lieblingsbuch ist etwas ungewöhnlich: „Das elegante Universum“ von Brian Green. Ein populärwissenschaftliches Buch über die Physik des Kosmos. Und sagt nicht, so etwas kann man nicht verstehen. Doch! Einfach anfangen zu lesen und nur mitdenken. Es ist wirklich guter Lesestoff.
    Viele Grüße von Trine

    • Martina Goernemann
      20. Februar 2018

      „Die Eleganz des Igels“ … was für ein grandioser Titel. Danke für den Tipp, Trine. Herzlich! M.

  • Caro
    20. Februar 2018

    Guten Morgen liebe Raumseelen,

    da ind ja wirklich sehr viele gute Anregungen dabei! „Die Reise mit Charly“ lockt ich jetzt am meisten! Wenn ich so über meine eigenen Lieblingsbücher nachdenke, dann sind das auch sehr oft Bücher, dit mit dem Reisen zu tun haben. Meist ist es einfach nur Unterhaltungsliteratur, aber ich bin selbst eine Weltenbummlerin und die Geschichten von Menschen, die hinaus in die Welt ziehen und ihren Traum leben, trifft genau meine Seele. Besonders gut gefallen haben mir: „Das große Los“ von Meike Winnemuth. Durch dieses Buch habe ich so viele Anregungen und Ideen für meine eigenen Reisen bekommen. „Eat, pray, love“ liebe ich und habe es mehrfach gelesen. „Und in der Ferne bellt ein Hund“ von Karin Braun ist autobiografisch und beschreibt, wie die Autorin mit quasi NICHTS ein Häuschen in Umbrien kauft und mehr oder weniger allein renoviert. Fantastisch! Ein super Buch (auch teilweise autobiografisch) ist für mich „Shantaram“ von Gregory Davis Roberts. Der Australier sass im Gefängnis, konnte fliehen und landet in Mumbai. Dort lebt er mit den Menschen in den Slums und wird zu einer Art Arzt für die Ärmsten der Armen. „Die Geisha“ von Arthur Golden ist für mich als Japan-Fan auch ein Buch, dass die japanische Vergangeheit lebendig macht.
    Außerdem lese ich noch gern Krimis (Simon Beckett (Frauke, ich beneide dich um die Lesung), Henning Mankell und besonders Tess Gerritsen) und auch die Bücher von Steven King – allerdings eher die Älteren.
    Da kommt ganz schön was zusammen. Ach ja….und fast hätte ich Paolo Coelho vergessen. Seine Bücher mag ich alle!
    Bin gespannt, was ihr sonst noch so vorschlagt!
    Happy Tu-es-day! 😉
    Caro

    • Martina Goernemann
      20. Februar 2018

      Tolle Tipps, Caro! Da möchte man sich fast schon auf den nächsten Winter mit viel Lesezeit vor dem Kamin freuen :-)))) Herzlich! M.

      • Caro
        20. Februar 2018

        Genau dieser Gedanke kam mir auch ganz kurz. Beinahe schade, dass der Winter fast vorüber ist….aber eben nur beinahe….
        LG Caro

  • Jutta Platz
    20. Februar 2018

    Ihr Lieben, ich weiß nicht, wo ich anfangen soll.
    Ein tolles Buch ist „Die Damen mit dem grünen Daumen“ von Claudia Lanfranconi und Sabine Frank.
    Erzählt von berühmten Frauen im 19. Jahrhundert die Gärten anlegen. Wunderschöne Bilder und gut geschrieben.
    Herrlich ist auch von Gad Granach „Heimatlos“.
    Von Eric-Emmanuel Schmitt „M. Ibrahim und die Blumen des Koran“.
    Von Irene Dische „Großmama packt aus“.
    Zsusa Banks „Die hellen Tage“ fand ich auch toll.
    Die Bücher von Joachim Meyerhoff, Jonatan Franzen, Jon Irving, Isabel Allende, Marianne Frederikson, Dora Held und Jojo Moyes und natürlich Nuala O’Faolain.
    Hatte Elke Heidenreich empfohlen. Immer gut. Alexis Sorbas ist auch so ein Lieblingsbuch.
    Aber wo bekommt man nur die Zeit her???? Bei mir liegen schon wieder 10!!! Bücher, die ich lesen will. Als ich gestern nicht einschlafen konnte, da bin ich wieder aufgestanden und habe gelesen. Um 3 Uhr wieder ins Bett. Irgendwie auch keine echte Lösung:-(((
    Putzen ist etwas überbewertet…. oder was meint ihr :-))))
    Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen.
    Liebe Grüße von Jutta aus Nordhessen

    • Martina Goernemann
      20. Februar 2018

      Dass das Putzen überbewertet ist, predige ich schon seit Jahren. Tolle Lesetipps. Danke! :-)))))

  • Katharina
    20. Februar 2018

    Liebe Martina und Ihr anderen Leseratten,

    ein so tolles Thema und soooo viele Empfehlungen. Da wird mein nächster Leseurlaub im Kloster gar nicht ausreichen, obwohl ich dort über Pfingsten außer Essen und Lesen nichts weiter tun werde. Im Augenblick lese ich zum wiederholten Male die Bücher von Eric-Emmanuel Schmitt, aktuell „Das Evangelium nach Pilatus“. Dabei bedaure ich, daß mein rudimentäres Französisch nicht ausreicht, die Originale zu lesen. Im übrigen lese ich, was gerade „in“ ist, allerdings weder Krimis noch die sogenannten Thriller. Not, Elend und Brutalität gibt es ja real täglich in Zeitung und TV. In meinem ausgemisteten Bücherregal stehen Oldies, oft als Gesamtausgaben, passend zu meinem Alter: Wilhelm Raabe (weil bequemer jetzt auch auf dem reader gerade „Die Chronik der Sperlingsgasse“, diese schöne behäbige Sprache!) Storm, Luise Rinser, Tucholski, Hauptmann, Goethe, Schiller, Eichendorff, Heine, Erich Kästner, Fritz Reuter, Rudolf Kinau, Ludwig Thoma, also auch Mundartiges. Eine kleine Sammlung klassischer Balladen und eine umfangreiche von zum Teil großartig illustrierten Märchenbüchern: Grimm, Andersen, Bechstein usw. Daraus wurde und wird den Enkeln reichlich vorgelesen, denn da geht e-reader gaaar nicht. Und als meine Achtjährige neulich den Beginn des Zauberlehrlings irgendwo gehört hatte und nun wissen wollte, wie es weitergeht, tat die alte Goetheausgabe mal wieder gute Dienste.
    Mein damals sechsjähriger Enkel sagte einmal: „Ich möchte diesen Film (ich weiß nicht mehr, welcher es war) nicht sehen, der macht meine Bilder im Kopf kaputt.“ Recht hat er, trotzdem war ich gestern mit der Enkelin in Die Kleine Hexe. War schön. Hörbücher sind nicht mein Ding, kann mich nicht drauf konzentrieren. Übrigens habe ich gerade beim Durchgucken meines Regals bemerkt, daß mich nichts mehr zu Luise Rinser treibt, wird also entsorgt.

    Ich bin gespannt auf Eure weiteren Empfehlungen.
    Katharina

    • Martina Goernemann
      20. Februar 2018

      Eine schöne Beschreibung, liebe Katharina. Und dein Enkel ist ein kluger Junge :-))))) Herzlich! M.

  • Monika
    20. Februar 2018

    Oh Gott liebe Martina, sooo viele wunderbare Buchtipps und soo wenig Zeit um zu lesen.
    Ich glaub, mir gefällt auch die Charly Reise am Besten aber ich werd mir morgen früh im Büro deinen Beitrag und die ganzen Kommentare von den lieben Raumseelen ausdrucken und dann hab ich Buchtipps die reichen bis an mein Lebensende. Dabei ist meine Amazon Wunschliste eh schon so lang.
    Und wegen Winter und Lesezeit am Kamin – ich hab eigentlich im Sommer mehr Zeit zum Lesen. Im Urlaub oder auf dem Balkon, wenn es lange hell ist. Endlich auch mal ein Vorteil, wenn man keinen Garten hat.
    Ganz liebe Grüße und ich wünsch uns allen viel mehr Zeit zum Lesen
    Monika

    • Martina Goernemann
      20. Februar 2018

      Stimmt. Man muss nur umsortieren im Kopf. Lesen in der Hängematte mit Eistee ist ja auch sehr schön. Happy Dienstag! :-)))))

  • Katharina
    20. Februar 2018

    Das muß ich Euch auch noch erzählen: Bei amazon fand ich die gesamten Nesthäkchenbücher für den reader. Das war Kindheitsfeeling pur, auch als Bunkerlektüre. Die Älteren werden sich erinnern. Dabei habe ich erst erfahren, daß Else Ury von den Nazis ermordet wurde.

    Katharina

    • Caro
      20. Februar 2018

      Liebe Katharina, als Kind habe ich die Bücherreihe ‚Professors Zwillinge‘ von Else Ury geliebt. Wie unsagbar traurig, zu lesen wie sie ums Leben gekommen ist….
      LG Caro

  • Brigitte Hagemann
    20. Februar 2018

    Liebe Martina, liebe Raumseelen,

    Martina, danke für den gestrigen Tipp: „Frauen, die lesen, sind gefährlich“. Auf der Seite des Sandmannverlages hatte ich dann gelesen, das es sich bei dem Titel „Frauen, die lesen, sind gefährlich und klug“ um den Folgeband handelt. Unter der Rubrik Schöne Bücher für kluge Frauen habe ich u. a. das Buch „Frauen, die den Faden in der Hand halten“ entdeckt. Hier geht es um Textilgeschichte und Kunst (Malerei) von der Antike bis zum 20. Jahrhundert, sehr interessant Einige der heute vorgestellten Bücher kenne ich und habe sie zum Teil auch. Da ich so ziemlich alles lese, fällt es mir schwer Lieblingsbücher zu benennen und ich mag sehr gerne Biografien. Wie ich ja schon erwähnte, habe ich eine umfangreiche Bibliothek, deshalb liste ich hier auch nicht alle auf, Wie Diana schon sagte, wenn es um Bücher geht kommt man von tausend ins tausende. Manchmal fesselt mich ein Buch so sehr, dass ich mich orientieren muß wo ich bin, wenn ich aus dem abgetauchten Alltag wieder auftauche. Im Bereich Unterhaltungsliteratur lese ich u. a. Barbara Wood, hier spielen emanzipierte Frauen eine Hauptrolle. Im Krimibereich Kathy Reichs, sie läßt ihre berufliche Erfahrung als forensische Anthropologin in ihre Romane einfließen, um komplizierte Mordfälle zu lösen.
    @ Claudia, vor einigen Tagen erwähntes Du, dass Du gerne mal Ostpreußen näher kennen lernen willst. Tue es und warte nicht so lange damit. Mein Vater stammt aus Fehlbrücken, einer kleinen Landgemeinde im Kreis Insterburg. Für mich war früher dieser Teil Ostpreußens unerreichbar, da unter russischer Verwaltung. Inzwischen kann aber auch dieses Gebiet bereist werden und vielleicht komme ich auch mal hin, ich wünsche es mir. Zu diesem Thema kann ich zwei Bücher vorschlagen: Marion Gräfin Dönhoff, Namen die keiner mehr nennt. Hier zeichnet sie, anhand der Geschichte ihrer eigenen Familie die Geschichte und Entwicklung Ostpreußens über die Jahrhundert nach. Das zweite Buch von Klaus Bednarz, Fernes nahes Land – Begegnungen in Ostpreußen, ein persönliches und bewegendes Reisebuch; ist zwar vergriffen, aber gebraucht noch zu bekommen.
    Lesungen mag ich auch sehr, kommt hier bei uns eher selten vor. Deshalb freue ich mich jetzt schon auf die Lesung Mitte April, Walter Sittler gibt Dieter Hildebrandts „Letzte Zugabe“.
    Ich wünsche Euch noch einen schönen Tag.
    Liebe Grüße, Brigitte

    • Martina Goernemann
      20. Februar 2018

      Danke für deine Leseliste, Brigitte. Dir auch einen schönen Tag! Herzlich! Martina

  • Jutta Platz
    20. Februar 2018

    Nesthäkchen für den eReader Die Gesamtausgabe für 0,99€!!! War das Erste, was auf dem Tolino war :-))))
    Man gönnt sich ja sonst nix!!!
    Liebe Grüße Jutta

  • liebefelderin
    20. Februar 2018

    Hallo Martina,

    ich finde Bücherlisten immer spannend und gucke mir auch gerne private Bücherregale in Wohnzimmern an.
    Deine Auswahl ist klasse und die meisten kenne ich bereits. Das Buch von Robin Norwood habe ich erst letzte Woche meiner Tochter gegeben, denn sie tapst von einer männlichen Fälle in die nächste.
    Mein absoluter Favarit ist und bleibt Effi Briest – habe es in der Oberstufe lesen müssen und danach bestimmt schon 3 weitere Male.

    Liebste Grüße, Daniela

    • Martina Goernemann
      20. Februar 2018

      … würde mich sehr interessieren was deine Tochter sagt, wenn sie den Norwood’schen Dauerbrenner gelesen hat! Herzlich! M.

  • Longine Reichling
    20. Februar 2018

    Ihr Lieben!
    Ich melde mich nochmal zu diesem wunderbaren Thema Bücher. Einige von euch sprachen von eReader. Damit kann ich mich nicht anfreunden. Wie schön ist es doch, sich mit den Fingern durch die Seiten der Bücher zu tasten, fast zärtlich die Eselsohren wieder zu glätten. Alte Bücher riechen förmlich nach der Vergangenheit…Ich hatte mal als ich jünger war, immer einen Bleistift dabei und unterstrich zart, was mir besonders gefiel. Wenn ich eins davon jetzt mal wieder zur Hand nehme muss ich manchmal schmunzeln, was damals für mich wichtig war vielleicht würde ich heute etwas anderes unterstreichen.Bücher sind so etwas Wunderbares, das Lesen, denke ich, sollte nicht auch noch digitalisiert werden….. Alles Liebe Longine

    • Jutta Platz
      20. Februar 2018

      Um Himmelswillen… ohne gedrucktes Buch geht garnicht. Manchmal ist halt Elektronik doch praktisch. Aber ich würde immer das Gedruckte vorziehen. Blättern, auch mal was anstreichen, das muss einfach sein. Wenn ich mich entscheiden müsste, dann immer für das „richtige“ Buch. Herzliche Leserattengrüsse:-)))

  • Silke aus Flensburg
    20. Februar 2018

    Liebe Martina, liebe Raumseelen,
    mit Krimis oder Romanen kann ich nicht allzu viel anfangen und leider konnte mich auch Harry Potter nicht in seinen Bann ziehen.
    Schon als Jugendliche habe ich mich förmlich durch die „Unendliche Geschichte“ gequält, „Momo“ hingegen verschlungen.
    Am liebsten lese ich Biografien, gerne auch „Tierbücher“ (Richard O`Barry „Das Lächeln des Delphins, Dian Fossey „Gorillas im Nebel“, May R. Berenbaum „Blutsauger, Staatsgründer, Seidenfabrikanten“ oderMasson / McCarthy „Wenn Tiere weinen“, um nur ein paar zu nennen und Bücher über die Kriegszeit – vermutlich, weil meine Mutter ein Flüchtlingskind war.
    Martha Kent „Eine Porzellanscherbe im Graben“, Roma Ligocka „Das Mädchen im roten Mantel“, Hans J. Massaquoi „Nerger, Neger, Schornsteinfeger“, Bernt Schiller „Raoul Wallenberg“, „Schindlers Liste“, Jehuda Bacon „Solange wir leben, müssen wir uns entscheiden“…
    Fasziniert haben mich auch die beiden Titel von Ferdinand von Schirach „Verbrechen“ und „Schuld“ sowie Christiane zu Salm „Dieser Mensch war ich“
    Zur Zeit lese ich von Andrea Wulf „Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur“.
    Silke ♥

  • Silke aus Flensburg
    20. Februar 2018

    Ich vergaß…
    …viiiiielen Dank an alle Raumseelen für Eure Lesetipps! :o))

  • Ursula
    20. Februar 2018

    Hach was seid Ihr für Leseratten. Die meisten Bücher kenn ich gar nicht. Vor einigen Wochen hat mich ein Buch interessiert, wollte ja auf die Lesung durfte aber nimmer rein und ja noch am selbigen Tag wurde das Buch aber auf Grund einer einstweiligen Verfügung vom Verkauf genommen.Die Autoren müssen da gewaltig jemand auf die Füsse getreten sein.. Die Krebsmaffia.
    LG
    Ursula

  • Katrin aus dem Norden
    20. Februar 2018

    Moin, Moin!

    Hier sind ja viele interessante und spannende Büchertipps zusammengekommen, da werde ich in nächster Zeit mal in Ruhe herumgoogeln. Hatte das aber schon irgendwie im Gefühl 🙂

    Die „Nesthäkchen“-Reihe kenne ich noch durch meine Mutter, habe sie als Kind geliebt, ebenso Bücher von Berte Bratt, kennt die noch jemand?
    Erich Kästner schätze ich seit einer unvergesslichen Lesung von Walter Sittler sehr.
    Krimis von French, George, Holt, Mankell, Gerritsen habe ich viele Jahre lang verschlungen, merke aber, dass mir inzwischen das Mörderische manchmal zu viel wird, gleiches gilt für Thriller im Fernsehen.

    Meine Decke-mit-Tee-Bücher:
    Alex Capus: Leon und Louise
    Jetta Carleton: Wenn die Mondblumen blühen
    Marianne Fredrikkson: Hannahs Töchter
    Harper Lee: Wer die Nachtigall stört …
    Jan-Philipp Sendker: Das Herzenhören
    Mary Ann Shaffer: Deine Juliet
    Kathrin Stockett: Gute Geister

    Viele Grüsse aus dem Norden

    • Silke aus Flensburg
      20. Februar 2018

      „Wer die Nachtigall stört“ da assoziiere ich doch gleich Ken Kesey „Einer flog übers Kuckuksnest“ – ich muss gestehen, dass ich nur den Film kenne, aber der ist grandios – warum nicht noch mal das Buch lesen! ;o))
      Guat`s Nächtle ♥

  • Helga
    21. Februar 2018

    So wundervolle Buchvorschläge!
    Die Reise mit Charley ist auch eines meiner Lieblingsbücher, ebenso wie alle Bücher von Anne Morrow. Besonders mag ich auch das Buch ihrer Tochter Reeve Lindbergh „Fülle mein Herz – füll meine Hände“, das von der Rückkehr zum einfachen Leben im Vermont der siebziger Jahre erzählt. Auch „Mill farm“ von Elisabeth Castonier find ich herrlich schrullig. Ich bin ebenfalls ein treuer Fan von Theodor Storm und den Gedichten von Eichendorff und und und. Bei Büchern macht die Seele einfach Luftsprünge! Herzlichst Helga

    • Martina Goernemann
      21. Februar 2018

      … die Lindberghs sind wohl mit Abstand eine der buntesten, skurrilsten, warmherzigsten und erschütternsten Familien, von denen ich je gehört habe. Und Vermont ist auch heute noch schön. Wunderschön. Ich bete, dass das so bleibt. Danke für deine Buchtipps! Herzlich! M.

  • Nina
    21. Februar 2018

    Liebe Martina, liebe Raumseelen,
    ich mag Herrn Irving auch seehr gerne, wahrscheinlich ist er sogar mein Lieblingsschriftsteller. Für Irving-Neulinge würde ich erst einmal „Gottes Werk und Teufels Beitrag“, „Garp..“ oder „Die vierte Hand“ empfehlen.
    Ich muss nämlich gestehen, dass mich „Letzte Nacht..“ und „Bis ich dich finde“ emotional seeeeehr berührt haben. Habe schon lange nicht mehr so viel weinen müssen wie bei „Bis ich dich finde“. Das letzte Mal bei „Schlafes Bruder“.
    Ein wunderschönes Buch ist auch „Die unendliche Geschichte“, die habe ich unzählige Mala verschlungen. Viele steigen da aus wenn Bastian in Fantásien ist, aber ich finde grade den hinteren Teil des Buches toll. Den „Wunschpunsch“ fand ich auch sehr schön.
    Wer Thriller liebt kommt an der Millenium Trilogie nicht vorbei. Wollte ich auch nicht lesen weil da so ein Hype drum gemacht wurde aber ich habe alle Bücher wirklich verschlungen. So was ist mir seitdem nicht mehr passiert. Ich hätte gerne mal wieder so ein „Verschling“-Buch.

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