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Sonntagsblatt 212! Grünkohl statt Blumen

Ist es die neue Bescheidenheit oder ändert sich was im Kopf? Ich habe in den vergangen Tagen viel über Veränderung nachgedacht und als ich gestern diesen herrlichen Grünkohl beim Gemüsebauern fand, beschloss ich, dass das unser Sonntagsthema wird.

Ich hätte nie gedacht, dass ein Grünkohl – Büschel eine solche Freude bei mir auslösen könnte.

Grünkohl frisch vom Feld! Ich legte ihn mir in den Arm wie ein kostbares Bouquet und trug ihn zum Auto wie einen Schatz. Ich hatte fast vergessen, wie wunderschön die gekräuselten Blätter sind. Wie soll man das auch in Erinnerung behalten, wenn Grünkohl nur noch tiefgefroren und eckig daherkommt.

gruenkohl und hausgemachte Lebkuchen ... fertig ist das paradies

Ihr sollt heute natürlich kein rohes Gemüse knabbern …

Ich habe Mini – Lebkuchen für euch gemacht. Zuckerfrei und köstlich. Greift zu!
„Bisschen wat Kaffee dabei?“ … würde man dort fragen wo ich herkomme.
Neuerdings fallen mir ständig Dinge auf, die für mich einen höheren Stellenwert bekommen haben als früher. Dinge, die in meinem persönlichen Herzensranking einen Satz nach oben gemacht haben.

Der Grünkohl ist ein gutes Beispiel.
Ein einfaches Grünzeug steigt plötzlich zu einer Kostbarkeit auf.
Angefangen hatte es vor längerer Zeit mit meinem Sauerteigbrot. Nicht nur mit den Broten, dich ich selbst gebacken hatte, sondern mit jedem guten, krustigen Laib. Meine Wertschätzung für die einfachen Dinge steigt von Monat zu Monat mehr.

Gruenkohl und Quitten lassen uns bescheiden werden

Die Quitten aus dem eigenen Garten sind ein anderes Beispiel. 

Wunderbare Aromabomben, die einen Duft im Haus verströmen, der jedes Parfum alt aussehen lässt. Ich habe früher eine Menge Geld für teure Duftkerzen und Luxus – Raumparfums ausgegeben. Interessiert mich nicht mehr besonders doll … Quitten, Küchenkräuter und alte Apfelsorten verströmen Aromen, die nicht schöner sein können.

Werden wir bescheidener wenn wir älter werden?
Oder klüger? Oder beides zusammen? Fällt es uns leichter uns zu freuen weil wir reifer geworden sind? Oder ist diese neue Bescheidenheit nur die Antwort darauf, dass alle Welt von Nachhaltigkeit redet? Ist es möglicherweise die Pandemie, die unsere Denkprozesse verändert und die Art wie wir fühlen?
Ein spannendes Thema. Wie ist das bei euch? Empfindet ihr bei euch auch eine solche Umkehr?

Ich wäre obendrein interessiert an Grünkohl – Rezepten. 
Bei uns zuhause kam reichlich Mettwurst und Schweinebauch in den Grünkohl. Geht ja bei mir nicht.
Für meine vegetarische Grünkohl – Variante dachte ich an eine gute Portion Butterschmalz. Darin reichlich Zwiebeln blondieren und dann den Grünkohl andünsten. Etwas Gemüsebrühe dazu und dann laaange schmurgeln lassen. Habt ihr bessere Ideen? Ich kann es kaum erwarten bis die grüne Köstlichkeit vor mir auf dem Teller liegt.
Aber erstmal machen wir mit Lebkuchen weiter, gell? Und Kaffee :-)))))))

32 Comments
  • Longine Reichling
    15. November 2020

    Hallo Martina! Ich glaube diese“neue Natürlichkeit“ ist auch ein „Anhängsel“ der Pandemie. Wr werden wieder bescheidener und denken mehr nach. Jedenfalls gehts mir so. Ich hab mir vorgenommen, dieses Jahr an Weihnachten einfach eine kleine grüne Tanne ohne Schmuck und ganz wenig Deko im Haus zu machen. Es ist nicht das Opulente, das uns glücklich macht, sondern das, was wir im Herzen tragen! Ohne meine in diesem Jahr verstorbenen Eltern werden wir nur zu viert sein an diesem Tag. Sorgen machen mir die Wahlen in USA. Dein wunderschöner Strauss Grünkohl hat es mir heute morgen angetan! Im wahrsten Sinne des Wortes. So etwas herrlich grünes macht sich doch wirklich gut als Blumenstrauss in der Vase.Wir essen keinen Kohl, deshalb kann ich auch nicht mit Rezepten dienen, aber die Idee mit der Vase….das werde ich ausprobieren. Auf zum nächsten Wochenmarkt – natürlich mit Abstand und Maske, die bei uns noch immer obligatorisch ist, auch draussen in den Strassen. Ich wünsch euch einen guten Wochenanfang und vor allem: bleibt gesund! Alles Liebe Longine

    • Martina Goernemann
      15. November 2020

      Wie geht es euch Luxemburgern denn? Belgien ist ja auch ganz schlimm. Gerade die Gegend um Lüttich -wo ich ja oft bei meiner Freundin Carmita bin- hat es hart getroffen. Pass bitte gut auf dich auf. Ja, du hast recht, man denkt einfach noch mehr nach in diesen Zeiten. Kaffee und Lebküchlein für dich? :-)))))

      • Longine Reichling
        16. November 2020

        Wie überall steigen die Zahlen der Neuinfizierten wieder stark an, auch mehr Tote gibt es als im Frühjahr. Wir haben auch so einen Teillockdown, nicht Fleisch, nicht Fisch. Maskenpflicht überall, aber mir scheint, diese Coronamüdigkeit ist schon länger angekommen. Jugendliche, die Partys feiern, die Gastronomie die sich nicht an die Zeiten hält( 22- 7) usw. Hab mal gelesen: Nein, die Politiker machen nicht den Lockdown, das habt ihr ganz alleine hingekriegt! Dem stimme ich zu. Belgien ist fast ganz dicht, die Anwohner kommen jetzt zu uns in die Restaurants, weil ihre zu sind. Wir haben 70% Krankenpersonal, die aus Belgien, Frankreich und Deutschland hier arbeiten. Denen sind wir unendlich dankbar!

        • Martina Goernemann
          17. November 2020

          Schlimme Zeiten, Longine. Die Allermeisten sind ja Gottlob vernünftig. Wir werden das überstehen! Pass auf dich auf, versprochen? :-)))))

    • Stoll Helga
      16. November 2020

      Hallo Martina,ich bin ein totaler Grünkohlfan,klassisch immer gut,hab jetzt mal chips gemacht,die kann man schön knabbern abends kuschelig auf dem Sofa.Einfach kleine Stücke in einer Schüssel mit etwas olivenöl und etwas salz mischen und dann auf Backpapier bei ca.170 grad backen,viel Spass beim ausprobieren.
      Gruß aus dem Schwarzwald
      Helga

      • Martina Goernemann
        17. November 2020

        Das ist wirklich ein guter Tipp, Helga. Einige Raumseelen haben mir das auch am Sonntag schon ans herz gelegt und tatsächlich hat es zum ersten mal geklappt. Ich hatte offenbar die Kohl-Fetzen immer zu heiß gebacken. Eine wirklich leckere Sache. Danke für den Schubser :-))))))

  • Ilka
    15. November 2020

    Guten Morgen,
    diese Freude hatte ich letztens bei 2 Quitten im Hofladen. Grünkohl macht mich eher nicht so froh. Mit dem habe ich auch nur 1 Rezept auf dem Blog, eine Fritatta. Jedenfalls nicht totkochen.
    Was du Bescheidenheit nennst, war bei uns lange Zeit Geldmangel. Danach weißst du auch immer noch, wie schwer du für dein Geld gearbeitet hast, um es mal eben so für Tinnef rauszuhauen. Und jetzt hat man ja mangels Möglichkeiten auch genug Zeit, sich zu überlegen, ob man es wirklich will.
    Was habt ihr heute so vor? Bei uns werden es Spaziergang und Apfelkuchen. Wir müssen nur aufpassen, neuerdings kommen die Berliner zu uns raus und „amüsieren“ sich hier. Ist echt zu voll und nicht lustig.
    Liebe Grüße
    Ilka

    • Martina Goernemann
      15. November 2020

      Diese Zeiten kenne ich auch. Während meines Studiums war ich arm wie die viel zitierte Kirchenmaus. Das vergisst man nie. Ich musste tatsächlich erst lernen, mir auch was gönnen zu können. Jetzt bin ich offenbar in der Phase, in der mir immer klarer wird, dass so vieles so ganz und gar nicht zum Glück beiträgt. Apfelkuchen klingt sehr verlockend. Homemade, richtig? Kaffee? :-))))))

      • Ilka
        15. November 2020

        Yessss, Der Teig wartet im Kühlschrank, die Füllung kühlt ab und gebacken wird, wenn wir vom Spaziergang zurück sind. Kaffee gern :-)))

    • Jutta
      15. November 2020

      Liebe Ilka und Martina,
      da schließe ich mich doch einfach an …
      Auch ich kenne Zeiten, in denen das Geld seeeeehr knapp war.
      Wie schön ist es doch, wenn man sich danach etwas leisten kann …

      Doch inzwischen merke ich, dass ich mir zu viel geleistet habe.
      Oft für unnütze Dinge … oder besser gesagt für zu viel vom Gleichen.
      So quellen meine Schränke mit Papieren und Geschenkbändern über.

      Aber auch der Kleiderschrank war viel zu voll.

      Ob es nun das Alter oder der Zeitgeist „Minimalismus“ ist … keine Ahnung.
      Ich genieße das EINFACHE wie Ihr.
      Heute war es ein langer Spaziergang und ein selbstgebackener Zucchini-Blechkuchen.

      Herzliche Grüße an alle Raumseelen.

      Eure Jutta

      • Martina Goernemann
        15. November 2020

        Man kann es gar nicht oft genug wiederholen … wir Raumseelen sind Soulsisters. Ich habe lustigerweise auch gestern beschlossen, meine diversen Bänder „aufzubrauchen“ und keine neuen zu kaufen. Weihnachtsgeschenke kommen eh‘ seit Jahren in Säckchen. Aber die Geschenke, die ich zu Christmas in die USA schicke, werden üblicherweise opulent verpackt. Nicht so in diesem Jahr. In diesem Jahr gibt es second hand Bänder. Unser Spaziergang ist auch längst überfällig. Kaffee für dich? :-))))))))

  • Christina
    15. November 2020

    Guten Morgen liebe Martina und liebe Raumseelen.
    Die Idee mit den Quitten habe ich aus einem deiner Bücher und ich wende es mit Vergnügen jedes Jahr wieder an.
    Kohl mag ich sehr gerne, bei mir kommt ausser Zwiebeln noch ein wenig Kümmel dazu, von wegen der Verdauung!
    Was ich bei mir merke sind die Anfälle von ordnen und weggeben und loslassen von Sachen, wo ich nie gedacht hätte, dass ich sie weggeben kann, sogar Bücher. Zur Zeit bin ich am sortieren und loslassen von Weihnachtsdekorationen. Da wird ganz viel den Weg ins Brocki finden und es fällt mir leicht und geht schnell.
    Euch allen einen wunderschönen Sonntag, bei uns ist es warm und sonnig und ein Kaffee auf Balkonien ist doch etwas ganz Besonderes Mitte November.
    Viel Guets und bleibt gesund Christina

    • Martina Goernemann
      15. November 2020

      Kümmel! Das ist eine gute Idee! Danke, Christina. Wahrscheinlich ist es tatsächlich ein großes, allumfassendes Weglassen, dass uns die Zeit mit dem Virus beschert. Eine gute Begleiterscheinung, wie ich finde :-))))) Auch ich werde den Tag auch ganz besonders doll genießen. Bin schon seit 6 Uhr in der Früh dabei. Es gibt für mich nix besseres als mit dem Morgenrauen aufzustehen. Kaffee für dich? :-))))))

  • Ursula aus dem Süden
    15. November 2020

    Guten Morgen,

    but first Kaffee bitte und dann so ein Miniteil mit Schokolade. Hier sonnig und knackig kalt.
    Grünkohl find ich vom Design her klasse, aber ich mag den nicht.

    Ich denke alles – die Zeiten, das Denken an früher wo wir noch nicht im Überfluss waren, die Nachhaltigkeitswelle und ein stückweit auch das Alter unser Leben selbst etc.

    Meine Prioritäten haben sich auch verschoben. Ich spare gerade jeden Cent – ja da bin ich sehr akribisch – für später für meinen neuen Abschnitt Leben. Mein Leben nach der Arbeit. Und für Reisen, die man hoffentlich irgendwann wieder machen kann. Und ganz hinten im Kopf ist da noch was Meer und kleine Wohnung oder Unterkunft.

    Schönen Sonntag.

    LG
    Ursula

    • Martina Goernemann
      15. November 2020

      Der Mensch braucht Ziele, das sehe ich genau wie du, Ursula. Und so eine kleine Bleibe am Meer klingt auch für mich wie ein Sechser im Lotto. Aber jetzt essen wir erstmal Lebkuchen. Sind sogar Keto, also eigentlich Diätfutter! Kaffee kommt sofort! :-)))))

  • Eliane
    15. November 2020

    Ich schnibbel möglichst oft (wegen der extremen Ladung nervengesunder B-Vitamine) immer ein bisschen Grünkohl hauchfein und gebe das dann nur 1 Minuten zum mitkochen in welches Essen auch immer, so ähnlich wie früher das Löffelchen Petersilie, das meine Omas immer aufs Essen gaben.

    Dann Grünkohl-Chips, leggggaaaa, die beste Variante überhaupt. In mundgerechte Stückchen zupfen (chips-groß), in einer großen Schüssel, die Olivenöl verrührt mit Salz und anderen Lieblingsgewürzen (Curry, Räucherpaprikapulver, Knoblauchpulver etc) enthält schwenken, so dass alle Blättchen gut eingeölt sind, und dann bei niedriger Temperatur im Backofen kross werden lassen. ich bin wirklich kein Kohl-Fan, aber bei diese Chips kann ich nicht an mich halten 😉 (Kartoffelchips lassen mich eher kalt)

    • Martina Goernemann
      15. November 2020

      Du hast mich animiert, das mit den Chips noch mal zu probieren. Ich habs schon zweimal ausprobiert, aber bei mir wurden die nie richtig kross. Was meinst du mit „niedriger Temperatur“? 150 Grad? Danke für den Anschubser. Darf ich im Gegenzug Lebkuchen anbieten? :-))))))

  • Bauke
    15. November 2020

    Hallo liebe Martina und Raumseelen!
    Hier sind es 16 Grad und Sonnenschein.Für mich im November viel zu friedlich!
    Nur das zu kaufen was gebraucht wird und dann wertige Dinge das habe ich schon immer so gehalten,und von zu Hause„mitgenommen“.
    Unnötiger und billiger Kram war mir immer lästig,dann lieber etwas länger oder an anderer Stelle was einsparen und gute,gesunde Sachen kaufen,im weitesten Sinne,also nicht nur Lebensmittel auch andere Sachen.
    Dein Grünkohl ist eine Augenweide.Die „Ostfriesische Palme“,es gibt sogar eine Sorte die so heißt,hatten mein Grosseltern immer im Garten.
    Ich schmor den in Ölivenöl mit reichlich Zwiebeln an erwas Gemüsebrühe dazu und fast ganz zum Ende der Garzeiz eine gute Handvoll Haferflocken möglichst Feinblatt oben in die obere Schicht einrühren(sonst brennt es leicht an) und am Schluss dann ganz unterrühren.
    Und neben Salz und frisch gemahlenem Pfeffer ganz unbedingt Zim(m)t einen guten halben bis ganzen Teelöffel voll/je nachdem wieviel Kohl es ist/ zum würzen nehmen und den Kohl gut durchziehen lassen.
    Schmeckt aufgewärmt ja noch viel besser.
    Kartoffeln dazu am liebsten mehlige und dann hat man ein super köstliches,gesundes Essen.
    Ich wünsche Dir ein feines Grünkohlessen.
    Kümmel kenne ich nur an Weisskohl.
    Die Lebkuchen probier ich unbedingt,die sehen wundervoll aus.
    Einen schönen Sonntag allen und eine gute,gesunde Woche!
    LG Bauke

    • Martina Goernemann
      15. November 2020

      Das ist ja ein tolles Rezept. Klingt wunderbar. Dankeschön. Die Haferflocken sind zum abbinden? Hab ich noch nie gehört. Muss ich unbedingt ausprobieren. Und danke auch für die „Ostfriesische Palme“. Das ist ja eine herrliche Bezeichnung. Nimm gern vom Lebkuchen. Ich finde ihn sehr gelungen. Kaffee dazu? :-))))))

      • Bauke
        15. November 2020

        Ja Haferflocken zum binden,aber auch für den Geschmack da fehlt sonst was.
        Früher nahm man in Ostfriesland Hafergrütze,das wissen sicher auch die ostfriesischen Raumseelen die hier oft dabei sind,Da es die Grütze wohl irgendwann nicht mehr gab,vllt ja heute schon wieder?,
        nahm meine Familie ersatzweise Haferflocken.
        Mit dem Zimt erst vorsichtig an die richtige Menge herantasten.Ich mag gern viel davon im Grünkohl meine Familie eher nicht so.
        Ich hatte mal im Fernsehen bei einem bayrischen Koch ein Grünkohlpfannengericht gesehen.Ist sicher auch mal einen Versuch wert.
        Ich werde mal bei Ilka reinlesen.
        Danke für Kaffee und Lebkuchen!
        LG

        • Martina Goernemann
          15. November 2020

          … das mit dem Zimt klingt ein bisschen verrückt, aber ich bin gespannt darauf es auszuprobieren! :-)))))

  • Katrin
    15. November 2020

    Schönen Nachmittag ihr Lieben!
    Ich war grad draußen und hab mir Blumen reingeholt 🙂
    Und der Grünkohl ist wirklich sehr schön! Jetzt muss ich glatt nochmal raus und von der Nachbarin oben welchen holen 🙂
    Aber ich denk, ich werd ihn wohl nur einfrischen? …. Außer es kommen hier noch ultimative Rezepttipps rein. 🙂
    Jedenfalls genieß ich jetzt vorher noch meinen Cafélatte:-)
    Ich weiß nicht …., im Grunde genommen bin ich ja mit relativ wenig zufrieden, aber trotzdem mag ich nix weggeben, von dem ich mir denke, ich könnte es so und so und so noch zum Einsatz bringen!
    Mir fällt ja immer zu allem und jedem was ein 🙂
    Nun gut!
    Ich wünsch euch was 🙂
    Gaaaanz Liebe Grüße
    Katrin

    • Martina Goernemann
      15. November 2020

      Ja Katrin, das ist der Fluch von uns Kreativen. Aber ich bin inzwischen ein bisschen strenger mit mir geworden. Nicht immer, aber immer öfter :-))))
      Einfrischen ist ja ein süßes Wort. Wahrscheinlich ist das österreichisch für einfrieren, oder? Wie ich dich kenne, hast du ein Päuschen notig, daf ich Lebkuchen dazu reichen? :-)))))))

      • Katrin
        18. November 2020

        🙂
        Einfrischen ist einfach „in die Vase stellen“
        „Blumen einfrischen“ ,….- ich weiß nicht, welches Wort es dafür sonst gibt 🙂
        Jedenfalls macht sich so Grünkohl doch gut in der Vase 🙂
        Aber diese Chips werd ich auch ausprobieren!
        Schöne restliche Woche noch euch allen!
        Liebe Grüße

        • Martina Goernemann
          19. November 2020

          Da wäre im Leben nicht drauf gekommen. Das ist wieder so ein Sammelwort für mich! Einfrischen! Ich fass‘ es nicht. Ich bekomme heute Besuch zum Mittagessen. Mit großer Sicherheit werde ich einen wunderschönen Blumenstrauß bekommen. Das werde ich das Wort zum ersten mal benutzen. „Setz‘ dich dich schon mal, ich muss noch deinen schönen Strauß einfrischen …“ Bin gespannt auf die Reaktion. Happy Donnerstag für dich :-))))))

  • Gundula
    15. November 2020

    Moin aus Ostfriesland!

    Grünkohl ist hier ja das Staatsgemüse!
    Hier wird er ja erst geerntet, wenn einmal der Frost drüber war…geht natürlich auch nach dem Ernten mit der Gefriertruhe…das macht ihn zarter und aromatischer.
    Bis auf die eigentlich übliche Fleischbeilage – möglichst mit einem Anteil an geräuchertem – kommt bei uns noch neben Zwiebeln, Salz und Pfeffer Senf hinzu und – ganz wichtig – ein paar Kluntje, also Kandis. Zum Binden kommt kurz vorm Ende der Garzeit eine gute Handvoll Perlgraupen hinzu.
    So die Theorie!
    Ich esse auch kein Fleisch und Ehemann und ich essen Keto, also Kluntje wird durch Erythrit ersetzt und die Graupen kann man auch weglassen (bei weniger Wasserzugabe) oder vielleicht geschälte Hanfsamen nehmen.
    Ist das ein Plan?
    Herzlichst
    Gundula

    • Martina Goernemann
      15. November 2020

      Dein Plan klingt gut! Ich werde mit eurer Hilfe noch Grünkohlweltmeisterin! Das mit dem Frost ist hier auch so! Der Grünkohl ist sicher gut durchgekühlt. Nachts haben wir bereits unter Null! Morgens heißt es Auto kratzen! Tatort heute Abend? :-)))))

  • Ringgenberg Christina
    15. November 2020

    Guten Abend in die Runde
    Dein Grünkohl sieht bombastisch aus. Und so gesundlecker. Ich liebe Kohl…aber er mich leider nicht so. Ich finde es schön,wie ich mit dem Älter werden,die natürlichen und einfachen Dinge wieder mehr wahrnehme und schätze. An der Zitrone für mein Zitronenwasser jeden Morgen z. Bsp.rieche ich zuerst daran,bevor ich sie auspresse. Und dieser Duft erfreut mich immer aufs Neue. Oder auch die Natur und natürlich meine heissgeliebten Berge, nehme ich mit allen Sinnen in mir auf. Das Einfache,Natürliche bekommt glaube ich,bei vielen Menschen wieder mehr Priorität. Gut so,sollten wir doch unbedingt mehr Sorge zu unserer Welt tragen.
    Ich bin grad auf dem Heimweg,von einem wunderschönem Wanderwochenende und bin noch ganz erfüllt,von der Natur und den Bergen und lasse es noch in mir nachklingen.
    So ein Lebchüechli dazu wäre jetzt toll…hast du noch eins übrig für mich?
    Seid alle lieb gegrüsst
    Herzlichst
    Christina R.

    • Martina Goernemann
      15. November 2020

      Lebkuchen soviel du willst, ich hab reichlich gebacken! Lass dein schönes Wandererlebnis in Ruhe ausklingen! Die Idee mit der Zitrone am Morgen gefällt mir! Hab einen guuuten Wochenstart! :-)))))

  • Ilka
    17. November 2020

    Liebe Martina,

    ich habe letztes Jahr das erste Mal KaleChips selbst gemacht. Rezepte gibts im Netzt reichlich. Wunderbar lecker und pfiffig!

    Liebe Grüße von Ilka

    • Martina Goernemann
      19. November 2020

      Ich habs nach den Tipps hier in den Kommentaren gemacht, liebe Ilka und jaaaaaa! mit wenig Hitze ist es herrlich gelungen. Bester Knabberspaß ever! Danke euch allen dafür, dass ihr mich noch mal auf die Kale-Chips-Spur gebracht habt. Häppy Donnerstag! :-)))))

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