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Schlau

Es ist Zeit

Heute schreibe ich ausnahmsweise nicht selbst, sondern lasse euch einen Text da von einer sehr klugen Frau. Ich habe die Zeilen in der zurückliegenden Woche per Zufall entdeckt. Hab sie mir ausgedruckt und immer wieder gelesen. Es geht um die Zeit und was wir aus der machen, die noch auf der Haben-Seite unseres Lebenskontos steht.

Ich liebe genau diese Zeit meines Lebens.

So vieles ist so viel leichter geworden. So viel klarer. Von mir aus könnte die Zeit jetzt stehenbleiben. Geht es euch auch so?
Und ich lerne so viel. Und so vieles ist mir heute so schurzpiepwurscht, dass es die pure Freude ist.

Der Text den ich gefunden habe ist von Brené Brown.
Sie ist Amerikanierin, Mitte fünfzig, schreibt Bücher und ist Professorin an der University of Houston in Texas. Dort erforscht sie das menschliche Verhalten.  Googelt mal die Bücher von ihr. Sehr spannende Titel.

es ist zeit fuer einen spaziergang

Nehmt euch Kaffee und ein paar Minuten Zeit für den Text.

Brené Brown schreibt: „Ich glaube, die Lebensmitte ist die Zeit, in der das Universum sanft seine Hände auf deine Schultern legt, dich ganz nah an sich zieht und dir ins Ohr flüstert: ,,Ich mach‘ jetzt nicht mehr mit dir rum. Es ist Zeit. Dieses ganze Verstellen und Performen – diese Mechanismen, die du entwickelt hast, um dich nicht wertlos zu fühlen und die dich davor schützen sollen nicht verletzt zu werden. Das muss weg!“
Es ist dein Panzer, der dich daran hindert in deine Gaben hineinzuwachsen. Ich verstehe, dass du diesen Schutz brauchtest, als du klein warst. Ich verstehe, dass du geglaubt hast, so ein Panzer hilft dir, um dich der Liebe würdig zu fühlen. Aber du bist immer noch auf der Suche und verlorener denn je.
Die Zeit wird knapp. Es liegen noch unerforschte Abenteuer vor dir. Du kannst nicht den Rest deines Lebens damit verbringen, dir Sorgen darüber zu machen, was andere Leute denken. Du wurdest geboren um geliebt zu werden und dazuzugehören. Mut soll durch dich hindurchströmen. Du wurdest geschaffen, um mit deinem ganzen Herzen zu leben und zu lieben. Es ist an der Zeit, sich zu zeigen und gesehen zu werden.“

Ich bin gespannt, was ihr sagt …

Findet ihr auch, dass es eine herrliche Zeit in unserem Leben ist? Dass es sich so wohlig-wunderbar anfühlt, dass noch so viele Abenteuer vor uns liegen.
Wir sind so viel klüger als in unseren Zwanzigern, Wir lassen uns nicht mehr so leicht täuschen, müssen uns Nichts mehr beweisen. Alles kann, nichts muss.

Oder wie es der wunderbare Otto Sander einmal sagte:
„Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden!“ Da ist doch viel Wahres dran, oder?
Setzt euch zu mir und lasst uns heute ein bisschen (Lebens-)philosophieren. Kaffee? :-))))))

37 Comments
  • Christina R.
    4. Juli 2021

    Guten Morgen liebe Raumseelen

    Ich endlich mal wieder. Bin ausnahmsweise nicht schon früh auf einer Alpinwanderung.;)))

    Ich musste doch grad ein Tränchen verdrücken,so hat mich der Text berührt und angesprochen. So tief,so liebevoll,so gefühlvoll und so aufrüttelnd.
    Ich sehe mich selbst und mein Leben darin und irgendwie bin ich immer noch nicht ganz da,wo ich sein möchte,obwohl schon manche Schritte in die richtige Richtung getan sind. Ich will einfach auch immer wieder das Gute und das Schöne,das ich in meinem Leben ist sehen und vorwärts gehen und mich weiterentwickeln.
    Danke Martina für den Text,hat mich grad wieder mal durch gerüttelt.
    Darf ich ein Kaffee trinken und dann höre ich zu,was ihr andern darüber sagt.

    Seid lieb umarmt
    Christina R.

    • Martina Goernemann
      4. Juli 2021

      Wenn Texte durchrütteln, ist es wie eine Massage für die Seele, gell? Wie schön, von dir zu lesen, Christina. Ich war ein bisschen in Sorge, weil wir ein paar Wochen nichts von dir gehört haben. Ganz sicher bist du auf der richtigen Spur. Das lese ich in allem was du schreibst. Muss ja nicht immer alles schnell gehen. Bleib ganz unbedingt auf einen oder auch zwei Kaffee bei uns. Setz dich! :-))))) P.S. Geht es deiner Tochter besser?

  • Linda
    4. Juli 2021

    Guten Morgen liebe Martina, liebe Raumseelen,
    das liest sich so einfach.. nur einfach ist es leider nicht immer.
    Wie oft nehme ich mir vor, einfach nur ich zu sein, egal was andere denken.. aber dann meldet sich wieder eine kleine Stimme im Hinterkopf die sich überlegt hat was andere denken.
    Bei mir macht die Erziehung viel aus. Meine Mutter war immer darauf bedacht wie man nach außen wirkt.
    Man geht anständig aus dem Haus, die Sache mit der ordentlichen Unterwäsche werdet ihr ja auch kennen, ums Haus muss es ordentlich sein, was denken sonst die Nachbarn.
    Mein Mann ist da ganz anders, manchmal hätte ich gern sein Selbstbewusstsein.
    Aber ich kann schlecht aus meiner Haut.
    Ich arbeite an mir, meinem Mut und meinem Selbstbewusstsein, vielleicht bekomme ich es doch noch irgendwann hin.
    Mein Abenteuer heute wird sein: wieder schön über einen Flohmarkt zu schlendern 🙂
    Endlich ist es wieder so weit! wir können stöbern und Schnäppchen machen!

    Ich wünsche euch einen schönen, sonnigen Sonntag
    lg Linda

    • Martina Goernemann
      4. Juli 2021

      Wer sagt denn, dass es einfach ist, liebe Linda?! Ist doch schon mal ein guter Ansatz, wenn man weiß woher die miesen Flüsterer im Kopf kommen. Wer sie kennt, kann sie in die Flucht schlagen. Weg damit! Das geht!!! Ich bin der lebende Beweis. Wir sind endlich erwachsene Mädchen und dürfen das tun, was uns richtig und wichtig erscheint. Auf gehts! Kaffee? :-))))))

  • Kathleen Jänicke
    4. Juli 2021

    Guten Morgen liebe Martina,
    dieser Text ist so sehr gut und richtig. Er tut so gut, dass mir ganz warm um das Herz wird und er tut mir aber auch weh, und ich spüre die Tränen in meinen Augen. Jetzt ist der Zeitpunkt, mit Ende 50, wo genau diese Zeit da ist, ich spüre das auch ganz genau so, jedoch schaffe ich es nicht, diesen Panzer zu sprengen. Und mit diesem Wissen um das alles, so wie es im Text steht, tut es oft noch mehr weh, weil ich weiß, woran es liegt, dass ich diese Freiheit noch nicht spüren kann.
    Ich werde diesen Text mir sehr zu Herzen nehmen. Hab vielen Dank dafür.
    Ich wünsche dir einen wunderschönen Sonntag.

    • Martina Goernemann
      4. Juli 2021

      Ich denke, du bist ganz nah dran an deinem Panzer. Sonst könntest du die Zeilen von heute nicht so stark „fühlen“. Bleib dran! Druck dir den Text aus und häng ihn an deinen Badezimmerspiegel, damit du ihn jeden Tag -morgens und abends- sehen und lesen kannst. Bleibst du auf einen Kaffee bei uns? :-))))))

  • Ilka
    4. Juli 2021

    Ui, das ist schwerere Kost heute. Die Abenteuer sind jetzt andere, und nicht unbedingt immer leichter. Bei einigen Sachen stimme ich zu, heißt aber nicht, dass wir mit mehr Jahresringen auch unfreundlicher oder verlotterter werden sollen, weil es nicht mehr drauf ankommt. Mhmpf.
    Habt einen schönen Sonntag.
    Ilka

    • Martina Goernemann
      4. Juli 2021

      Hahahahaha! Das ist ganz sicher gemeint, liebe Ilka. Aber du hast natürlich sehr recht, so könnten die, die gerne eine Einladung zur Bequemlichkeit für ihr Seelenportfolio hätten, das verstehen. Aber wir nicht, gell? Kaffee? Tee gibt es auch. Sogar Eistee mit Pfirsichgeschmack. Selbstgemacht. :-))))))

      • Ilka
        4. Juli 2021

        Dann ist ja gut
        Ich beobachte im Umfeld eine gewisse „Wurschtigkeit“, das mag ich nicht.
        Eistee wäre jetzt eine gute Idee, ich fühle mich verkatert, obwohl es gestern nur alkoholfreies Bier war. Komisch.
        LG Ilka

  • Edith
    4. Juli 2021

    Guten Morgen in die Runde
    Da nehme ich doch zuerst einmal Kaffee… und genieße die Zeilen.
    So um die 50 war es bei mir auch so, dicken Ballast endlich als Vergangenes abschließen, da ich merkte, dass 20 Jahre genug vergeudete Zeit sei und ich mich dem endlich stellen musste.
    Das Gefühl danach ist noch immer präsent. Vieles fühlte sich plötzlich leichter an und auch Neues ging auf einmal los, da wo vorher dieses Bleigefühl war, war eine Lust auf Neues entstanden. Kaum zu glauben, dass sich auch mein Verhältnis zu meiner Mutter ganz verändert hat, ganz ohne ihr Zutun.
    Ich bin natürlich noch immer auf dem Weg, es werden weiter Steine da sein, die es entweder wegzuräumen oder zu erklimmen gilt.
    Besonders herausfordernd sind Krankheiten und Abschiede. Aber auch hier hat sich meine Einstellung inzwischen verändert.
    Alles in allem ein gutes Gefühl. Die „verschwendeten“ Jahre kann man nicht zurückholen, aber dafür jetzt in vollem Bewusstsein LEBEN.
    In diesem Sinne wünsche ich euch allen eine schöne Zeit – genießt den Sommer so wie es euch gefällt.
    LG, Edith aus Belgien

    • Martina Goernemann
      4. Juli 2021

      Wäre ja langweilig, Edith, wenn so ganz und gar keine Steine mehr auf unseren Wegen herumliegen würden, gell? Aber es ist schön zu lesen, wie gut es dir geht. Ich schicke liebe Grüße nach Belgien … die Fotos im heutigen Beitrag sind auch von dort. Kaffee für dich? :-))))))

  • Susanne mit dem Lesetick
    4. Juli 2021

    Ja, kann ich nachvollziehen, dass BB beliebt bei Frauen in den mittleren Jahren ist, Tara Mohr ebenso. Ich frage mich nur immer, warum Frauen solche Texte brauchen und Männer nicht. Steckt dahinter die Annahme ohne Ermutigung von außen nicht durchzukommen? Insofern lese ich für mich selber solche Mutnacher-Texte mit gemischten Gefühlen, wünsche aber anderen, dass sie sie voranbringen.
    Woher kommen die schönen Fotos, Martina,?
    Einen schönen Sonntag Euch alken,
    Susanne

    • Martina Goernemann
      4. Juli 2021

      Bingo! Das ist mal eine gute Frage. Aber eigentlich sind die Texte ja unisex, oder? Die meisten Männer mögen solchen „Emotionskram“ nur nicht lesen. Meiner Meinung nach sind solche Texte aber tatsächlich hilfreich, Susanne. Nicht jede (und erst recht nicht jeder) kann das Chaos in der Seele alleine auf wenige Zeilen zusammendampfen, wie wir Autoren und Menschen, wie du, die mit Literatur arbeiten. Manchmal braucht es den Schubs von außen, damit wir sagen können. „Genau! Ja! Das ist das was ich fühle. Jetzt kann ich weitermarschieren“. Die Fotos habe ich bei meinem letzten Belgien-Aufenthalt gemacht. Gleich neben dem Haus meiner Freundin Carmita. Kaffee für dich? :-))))))

  • Silke aus Flensburg
    4. Juli 2021

    Guten Morgen liebe Martina, liebe Raumseelen,

    genau nach dem Motto habe ich mein Leben lang gelebt – es hat mich niiiiiiieeee interessiert, was andere über mich denken – dafür ist das Leben viel zu kurz!!!
    Da hat man dann auch nicht viele Freunde, aber die Freunde sind noch heute unsere Freunde – und das seit der Schulzeit – wie glücklich kann man sich da schätzen!!!
    Eine kurze Anekdote – ich war Klassensprecherin und die Klasse war nicht mit der Englischlehrerin einverstanden- eine wirklich unangenehme Person, die es besonders auf die Jungs abgesehen hatte – ich bin also zu rDirektorin und habe ihr das Problem geschildert – und was macht die Tussi – taucht zusammen mit der Englischlehrerin in der Klasse auf und sagt: Silke sagt, dass ihr eine neue Englischlehrerin haben möchtet, weil Frau Oh… – keiner hat auch nur ein Wort gesagt,
    Dann musste ich in Rektoriat und ich musste mir anhören, was die Aufgaben eines Klassen sprechers seien – nämlich die Interessen der Klasse zu veretreten und nicht die eigenen(ich hatte mit Frau Oh….gar keine Probleme)
    Zur Strafe musste ich den Aufenthaltsraum schrubben – Ölwände voller Kreide – mein heutiger Mann hat mir als einziger dabei geholfen – er hatte auch keine Probleme mit Frau Oh…
    Danach hatte ich mir fest vorgenommen – niemals wieder ein Amt zu übernehmen, aber die Zeit heilt alle Wunden
    In meinem Kinderalbum gibt es eine Karte auf der steht:
    Nur freie Fahrt dem Widder mann (heute unmöglich ;o) , der alles tut und alles kann , der jede Brüstung überrennt und weder Zag noch Feigheit kennt
    Und das war tatsächlich immer mein Motto – ich habe mich immer für die Schwachen eingesetzt – was mich wie gesagt nicht sehr beliebt gemacht hat – aber dafür liebe ich mich
    Habt einen schönen Tag,
    Silke♥

    die malwieder arbeiten muss ;o)

    • Martina Goernemann
      4. Juli 2021

      Kenne ich, Silke. Kenne ich sehr gut! War bei mir auch immer so, aber früher hat es mich mehr verletzt als heute. Heute sind mir die Oportunisten und -Innen, Weichgespülten und Weichgespültinnen und die Sesselpupser und die Sesselpupserinnen schnuppe und ich lebe wunderbar damit. Magst du einen superdünnen Kaffee zur Arbeit? :-)))))

  • Katrin
    4. Juli 2021

    Schön!
    Ich mag solche Texte!
    Und Kornblumen!
    Ich komm später nochmal vorbei 🙂
    Liebe Grüße

    • Martina Goernemann
      4. Juli 2021

      :-))))) Das ist Hanf, aber Kornblumen mag ich auch. Es ist das Blau, das uns so gut gefällt, gell? Bis später.

  • Silke aus Flensburg
    4. Juli 2021

    Ich noch mal ganz kurz,
    deshalb habe ich meinen Traumberuf Lehrerin auch aufgegeben, weil ich hier in Flensburg gebraucht wurde

  • Ursula aus dem Süden
    4. Juli 2021

    Guten Morgen liebe Martina,

    omg – jetzt wird mir mulmelig und ja Soulsister eben – das sind genau die Dinge die mir die letzten Wochen durch den Kopf gingen und gehen.

    Das was in meinem Leben war kann ich nicht mehr rückgängig machen, aber ich kann es anders machen. Jetzt. Ich kann mein Leben draus machen. Es sind in den letzten Wochen Ereignisse gewesen verursacht durch Dritte die mir nicht gefallen und dich ich nicht zulassen möchte obwohl mir von außen zugetrichtert wird das kannst du nicht machen.

    Doch das kann ich. Denn ich will das nicht.

    Viele kleine Schritte hab ich ja schon gemacht. Und ich werde immer mutiger. Für mich.
    Ich bin dankbar dafür und würde mich freuen, wenn das Leben mir noch Möglichkeit geben würde ein paar meine Träume zu verwirklichen. Nicht viel ein paar. Einfache nichts kompliziertes.

    So wer möchte frisch gebrühten Kaffee? Und nachher gibt es Aprikosenknödel. Soll ich mehr machen?

    Au Martina da fällt mir ein in München in dem großen Kaffeehaus wo man auch lecker Essen kaufen kann gibt es veganen Käse – die Manufaktur ist auch in München hat aber nicht immer offen – der ist sowas von megalecker dachte da sofort an Dich.

    Und nachher geh ich mit meinem neuen-gebrauchten-vintage-knallroten Badeanzug schwimmen. Badeanzug kaufen ist wirklich anstrengend, zumal der einzige wo mir gepasst hat über 100 Euro gekostet hat trotz SSVNachlass… soviel wollte ich nicht ausgeben. Da fand ich zufällig im www einen gebrauchten, rot, genau das was ich suchte und bestellt und war auch am übernächsten Tag schon im Briekasten.

    Genauso meine ich es. Ein bunt gemixter Tag. Kaffee, leckeres Essen, schwimmen gehen und später ok ein paar Haushaltspflichten und ob ich die aber mache … aber eben ohne Zwang und…. ja eben.

    Wünsch Euch allen einen wunderschönen Sonntag.

    Liebe Grüße
    Ursula
    PS: Geht euch das ganze mit den Öffnungen Urlauben, Fußballspielen etc. auch zu schnell…. etwas Sorge hab ich schon gut ich hab dann bald die 2. Impfung aber trotzdem….

    • Martina Goernemann
      4. Juli 2021

      War eh‘ klar, dass wir Soulsisters gleich ticken, gell? :-))))) Mutig sein und jeden Tag mutiger werden, dass tut soooo gut. Oder wie es die Hauptfilalleiterin in einem ihrer Bücher geschrieben hat: „Mut ist ein Muskel und den kann man trainieren“. Die vegane Käsekmanufaktur werde ich gleich mal googeln. Danke für den Tipp! Bleibst du auf einen Kaffee? :-)))))

  • Edith Götschhofer
    4. Juli 2021

    Liebe Martina deinen heutigen Beitrag kann ich zu 100 % zustimmen, warum? Erstmal, weil ich in einem Alter bin, ich bin 65Jahre und habe durch meine Jahre, die ich in Japan gelebt habe sehr viel an Wertschätzung der älteren Menschen dort erfahren und mir auch mit in mein Leben genommen habe. Das Sein ist nun das Wunderschöne in meinem Leben und nicht mehr das Haben. Ich bin angekommen, in meinem Leben und feiere jeden Tag meines Lebens. Es ist ein wunderschönes Gefühl die Reife und die Erfahrung die mir mein Leben gelehrt hat nun zu genießen.
    In meinen wöchentlichen Blog Beiträgen SONNTAGSGESPRÄCHE BEI MIR AM BLOG schreibe ich über meine Erfahrung, Gefühle, Themen und über alles was mich in meinem Leben beschäftigt.

    • Martina Goernemann
      4. Juli 2021

      … dann bist du ja bei den Raumseele-Sonntagsgespächen genau richtig. Wie herrlich, dass du schreiben kannst „Ich bin angekommen“. Gratulation. Ich würde mich freuen, wenn du uns von Zeit zu Zeit, wenn es zum Thema hier passt, etwas über deine Erfahrungen in Japan erzählst. Klingt spannend. Kaffee? :-))))))

  • Linde aus dem Taunus
    4. Juli 2021

    Guten Morgen liebe Martina und liebe Raumseelen,
    mit einem Kaffee in der Hand habe ich diesen Beitrag gelesen. Habe mich an den Bildern und den Zeilen erfreut und mir gesagt. JA! JA! Genau so ist es! Wie oft in den letzten Wochen und Monaten dachte ich….alles ist nun gut so wie es ist. Ich bin angekommen. So wie ich bin geniesse ich mein Leben in vollen Zügen und voller Dankbarkeit. Und ja, JETZT könnte es stehen bleiben. Aber weil das genau ja nicht geht, geniesse ich jeden Tag und mache mir die Welt (wie Pipi) wie sie mir gefällt:-)
    Dass ihr alle das auch könnt, wünsche ich euch genauso wie einen wunderschönen Sonntag und eine genussreiche Woche.
    Ich mache jetzt mit meiner Freundin Martina eine Radtour die hoffentlich ohne Wäsche von oben stattfindet;-)
    Und wenn wir nass werden….na und….das trochnet auch wieder;-)
    Liebe Grüße von Linde

    • Martina Goernemann
      4. Juli 2021

      Ist das nicht herrlich, liebe Linde? Ich weiß ja, dass wir Raumseelen Soulsisters sind, aber gerade bei einem solchen Thema, fällt es ganz besonders ins Gewicht. Happy Radtour und den Kaffee für später halte ich warm :-))))))

  • Gundula
    4. Juli 2021

    Guten Morgen, Ihr Lieben!

    Puuuhhhhh….das ist erst einmal schwere Kost, liebe Martina! Da braucht´s den Kaffee!
    Nehme ich! Danke!

    Wundert mich nicht, dass ich hier noch keinen Post sehen kann…sollte ich tatsächlich die erste sein?

    Aber die liebe Brene spricht wahr, so wahr, obwohl ich das Gefühl habe, dass ich mich schon seit Mitte 40 nicht mehr verstelle, kann aber auch sein, dass mir mein Verstand, mein Bewusstwein da ein Bein stellt zu Ungunsten meines eigentlichen Ichs.

    Ich persönlich duchwandere gerade eine sehr spannende und inspirierende Phase, die auch Veränderungen mit sich bringt…die Richtung steht schon, ich bin echt gespannt.

    Gleichzeitig – wie durch Zufall, den es ja nicht gibt – lese ich Bücher zum 2. Mal nach Jahren mal wieder, die mich auf meinem Weg wieder ein Stück weiterbringen und mich ermahnen, wieder mehr auf meine Intuition zu hören und Hilfe in Gott/den Engeln/dem Universum/ Mohammed / Zarathustra – nennt es, wie es für Euch passend ist – einzufordern, denn sie alle wollen etwas zu tun haben!!!

    Da bin ich fast sicher, dass Dein Post hier heute Morgen auch gerade zur richtigen Zeit kam!
    Schönen Sonntag Euch allen!
    Herzlichst
    Gundula

    • Martina Goernemann
      4. Juli 2021

      Nein, liebe Gundula, du bist nicht die Erste. Ich hab heute früh nur ungewöhnlicherweise megalange geschlafen und bin erst seit einer Stunde dabei eure Kommentare zu beantworten und freizuschalten. Verzeih den Verzögerer. Ich denke in vielen Punkten ganz ähnlich wie du es beschreibst. Ich fühle mich mein ganzes Leben lang schon beschützt von „irgendwem da oben“ … aber es hat gedauert bis ich die Luft aus meinem Angst-Schwimmreifen lassen konnte. Für mich war das wirklich wie beim Schwimmen lernen. Man muss vertrauen, dass das Wasser trägt, gell? Bleibst du auf einen Kaffee? :-)))))

      • Gundula
        4. Juli 2021

        Klar, ich nehme gern noch einen….

        Dieses kindliche Urvertrauen habe ich mir schon vor längerer Zeit wieder antrainiert, ja so muss ich es ausdrücken, das war Arbeit, aber es hat sich soo gelohnt!
        Es funktioniert ganz ausgezeichnet, so, dass ich auch anderen davon abgeben kann, vorausgesetzt, sie wollen sich drauf einlassen.
        Das ist nämlich noch etwas, was ich lernen muss: erstmal zu fragen, ob diese „kosmische“ Hilfe, entweder von mir oder von sonst wo, überhaupt gefragt und gewollt ist.
        Aber ich arbeite dran 🙂

  • Eliane
    4. Juli 2021

    Ui, da kommt mir fast der Kaffee wieder hoch… Seit ich mit Mitte 50 tief in mir realisierte, dass ich vermutlich weit mehr als 2/3 meines Lebens bereits aufgebraucht habe, bin ich durchaus dauer-aufgewühlt. Dazu noch mein „Ehe-Schock“ und die starken Bewegungs- und Denkeinschränkungen der letzten Zeit… Ich rutsche trotz Baldriandragees immer wieder in dieses Endzeitgefühl… ohne meine erdenden und beruhigenden ätherische Öle würde ich es manchmal kaum noch aushalten. Dennoch gibt es genügend schöne Momente, das ist klar, und wenn es „nur“ meine gedeihenden subtropischen Pflanzen in meinem Zaubergarten am Meer sind. Doch ich gebe zu, der Schleier ist leider zu meinem Begleiter geworden. Der Juni war zudem von 5 Verstorbenen aus meinem Bekanntenkreis (kein C) begleitet, mein jüngerer Bruder hatte erstmals seit dem Pieks inzwischen zwei epileptische Anfälle einer davon mit ungebremstem Fall „wie ein Baum“ auf den Badezimmer-Fliesenboden… alles nicht einfach zu verdauen. Sorry, dass meine Stimmung heute dem fast dauergrauen Nicht-Sommer der grünen Insel entspricht – und meiner grauen Woll-Strickjacke (ätsch, kaum Touristen, da braucht Petrus sich gar keine Mühe mit dem irischen Wetter geben!!!). Trotzdem wünsche ich dir und euch einen schönen Sonntag!

    • Martina Goernemann
      4. Juli 2021

      Das ist spannend. Spannend, weil ich überhaupt nicht auf die Idee gekommen bin, dass dieser Text auch düster aufgefasst werden könnte. Ich habe ihn als ein „Hineinwinken“ in eine wunderbar-entspannte Zeit unseres Lebens empfunden. Ein sanftes, freundliches Streicheln. An „Aufgebraucht“ hatte ich gar keinen Gedanken. Bei mir überwiegt das „Uihhh“ jetzt kommen die richtig fetten Abenteuer ohne die falschen Rücksichtnahmen, die wir in unseren Zwanzigern gelebt haben. Lass dich nicht drücken, liebe Elaine und geniiiieße deine grüne Insel. Kaffee? :-))))) P.S. vielleicht tröstet es dich, dass ausnahmslos alle, die ich kenne, die geimpft sind, keinerlei Nebenwirkungen hatten. Wirklich null und alle sehr froh sind über das Geschenk der Impfe. Gute Besserung für deinen Bruder.

  • Christina R.
    4. Juli 2021

    Nach drei Stunden wandern und nach einem Fondue…da das Wetter eher Fondue als Grillwetter ist…liege ich gemütlich auf dem Sofa und lese eure Kommentare, die ausnahmslos alle etwas beinhalten,das ich für mich rausnehmen kann. Spanned,lehr-und hilfreich.
    Danke der Nachfrage Martina,Sara,meiner Jüngsten,geht es gut. Sie hat wieder angefangen zu arbeiten und auch die Antibiotika kann sie bald absetzten. Wir sind so dankbar.
    Wenn ich noch ein Käfeli kriege,wär das schön und nachher mache ich ein Nickerchen

    • Martina Goernemann
      4. Juli 2021

      Das ist eine schöne Nachricht, Christina. Bring Sara, das nächste mal wenn du sie siehst, ein paar gute Grüße von mir mit! Kaffee kommt! :-)))))

  • Ursula aus dem Süden
    4. Juli 2021

    Huch Martina hab ja gar nicht den Namen geschrieben – hoffe du hast die Manufaktur gefunden – Nucleus wars.

    LG
    Ursula

    • Martina Goernemann
      4. Juli 2021

      ich finde alles wenn ich will, liebe Ursula :-)))))) Hab schon geschaut. Sieht sehr lecker aus, was die nette Käsemanufakturerin anbietet. Sobald ich wieder etwas mehr Zeit habe, werde ich samstags mal hinfahren. Schöner Tipp. Danke! :-)))))

  • Andrea August
    4. Juli 2021

    Hallo liebe Martina und liebe Raumseelen,
    heute bin ich sehr spät dran, aber ich bin heute morgen schon früh ausgeflogen.
    Martina, ich war nach gefühlt ewiger Zeit mal wieder in Keferloh. Und es hat richtig Spaß gemacht. War ja schon vor Corona auch nicht mehr oft, da es mir zu voll und mittlerweile zu teuer war. Aber nach der langen „Nichtöffnungszeit“ hab ich mich echt gefreut, manche der „alten“ Händler aus Niederbayern und Österreich wiederzutreffen und ein Schwätzchen zu halten. Und manche sind preislich momentan richtig realistisch geworden. Also winwin für beide Seiten.
    Ich denke das passt auch irgendwie zu den schon nachdenklichen Zeilen von heute. Es braucht schon ein stabiles Selbstbewusstsein um aufrecht und selbstbestimmt durchs Leben zu gehen und der Druck von außen ist auch nicht ohne. Die Erkenntnis, was man will und was man ist, kommt doch wirklich erst im Laufe der Jahre mit all den Erfahrungen die man so macht. Ich find den Satz von Otto Sander super, so is es. Darum einfach versuchen, aus jedem Tag das Beste herauszuholen und das kann auch nur ne Kleinigkeit sein, die einem guttut oder zumindest zum Lachen bringt.

    Hmm, für Kaffee ist es heute definitiv zu spät, aber vielleicht ist ja noch ein Gläschen Eistee da :-=
    Ich wünsche Euch einen entspannten Sonntagabend und eine herrliche Woche
    liebe Grüße Andrea

    • Martina Goernemann
      4. Juli 2021

      Natürlich ist noch Eistee für dich da, Andrea. Ich hab heute früh auch kurz überlegt, ob ich nach Keferloh komme, aber ich hab so viel zu tun, dass mir stattdessen ein gemütlicher Frühstücksratsch lieber war. Beides ging leider nicht. Es freut mich, dass du Freude hattest. Hab noch einen feinen Restsonntag. Eistee kommt sofort!

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