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Schön

Der Mensch braucht Vorbilder!

Es können einzelne Eigenschaften eines Menschen sein, die zum Vorbild gereichen oder das Komplettpaket. Eine, die seit den Anfangsjahren meines Journalistenlebens einen der vorderen Plätze in der Hall of Fame meiner Vorbilder einnimmt, hat ein neues Buch geschrieben. Ein Buch, das echte, brauchbare, warmherzige Denkanstöße liefert.

Warum ich das Wort Vorbilder in die Überschrift schreibe und dazu einen sommerlichen Seeblick liefere?

Weil ich weiß, dass das die Stelle ist, an der sie ihre Gedanken von der Leine lässt.  „Wer bin ich, wenn ich nichts mehr bin“ … „Bämm!“ Das ist ein Titel, der es in sich hat. Provokativ und selbstironisch, denn niemand ist nichts! Egal wann auf der Zeitachse eines Lebens. Aber einen Stuhl zu verlassen, der an wichtigen Schaltheben steht, ist herausfordernd. Ob auch sie Vorbilder hatte, als sie diesen Schritt ging oder hat sie sich gefürchtet wie du und ich dies tun würden?

Vorbilder. Patricia Riekel ist wunderbar und uneitel

Uneitel! Lebensfroh! Barock! 

Kaum ein roter Teppich, den sie in den zurückliegenden Jahrzehnten nicht beschritten hat. Tolle Outfits, Luxusfrisöre und Promis, die Gott-weiß-was gegeben hätten um an ihrem Tisch sitzen zu dürfen. Und hinter all‘ dem Glamour eine Frau, die ich als komplett uneitel empfinde.
Hier paddelt sie mit ihrem Hund Emil am Ufer des Starnberger Sees herum. Dort, wo sie auch in den stressigsten Zeiten ihres Jobs Ruhe gefunden hat. Ein Kraftort, der wunderbar zu ihrer neuen Me-Time passt.

Vorbilder. Das neue Buch von Patricia Riekel

Memoiren sind das nicht!

Obwohl sie allen Grund hätte welche zu schreiben. Nein, dieses Buch ist eine Handreichung für alle, die sich fragen in welcher Spur sie eigentlich schippern.
Es geht Mütter an, die sich fragen, wer bin ich wenn ich nicht mehr jeden Tag zum kochen, waschen und Popo abwischen gebraucht werde?
Es geht die gute Seele vom Betrieb an, die alle Fäden jederzeit in der Hand behält und mit gelegentlichen Blumensträußen bei Laune gehalten wird … Wer bin ich wenn ich nicht mehr nützlich für die Belegschaft bin?
Für die Chefinnen, Pastorinnen, Vorständinnen, Hauptfilalleiterinnen dieser Welt … wahrscheinlich keine schlechte Idee, wenn wir uns diese Frage beizeiten stellen und uns frühzeitig Vorbilder suchen zur Orientierung wenn es soweit ist.

Vorbilder. Patricia Riekel

Es ist schön, Vorbilder zu haben.

Als mein Sauerteig-Buch fertig war, hab ich es ihr persönlich vorbei gebracht. Das war mir wichtig. Wir hatten zusammen gebacken und es ist ein ganzes Kapitel mit ihr drin. Seinerzeit residierte sie noch als BUNTE – Chefredakteurin hoch oben im Burda-Hochhaus. Die innere Unruhe, kurz vor ihrem Ausstand, war ihr anzumerken.
Niemand geht einfach so! Sie hatte sich gerade ihren Hund „Emil“ angeschafft. Hunde waren immer Teil ihres Lebens, aber dieses mal wusste sie, dass „Emil“ der Hund sein würde, der einen besonderen Platz in ihrem Dasein haben würde.

Vorbilder. Patricia Riekel hatte die Macht

Sie hatte die Macht.

Ob auch sie Vorbilder während ihres Chefredakteurinnenlebens hatte? Ihren Mann wahrscheinlich, den grandiosen Helmut Markwort, aber als Frau in einer solchen Position sieht die Welt nochmal anders aus. Es gab viele hämische Geschichten über sie. Es gab viele Neider, die stets zu erzählen wussten, was die Riekel schon wieder Unflätiges gesagt, getan oder veranlasst haben soll.

Sie hatte die Macht! Macht, Menschen in die Höhe schreiben oder fallen zu lassen. Karrieren zu pushen oder zu beenden. Es gehört Größe dazu eine solche Macht nicht zu missbrauchen und Reife, sich nicht daran festzuklammern.

„Wer bin ich wenn ich nichts mehr bin!“
Selten habe ich einen Buchtitel gesehen, der in einer Frage das ganze Buch erklärt.  Jede Seite ein guter Gedankenanstoß. Das Buch ist eine echte Empfehlung! HIER!

Vorbilder. Patricia Riekel. Neues Buch.

Sie ist und bleibt   -und jetzt erst recht-  eines meines Vorbilder.

Weil ich ihre Schreibe mag, weil sie tatsächlich immer noch wie ein kleines Mädchen lacht. Weil sie genauso gern isst wie ich und ihre ihre Figur stets den gleichen Jo-Jo-Tanz wie meine machte. Sie trägt kostbare Kleider als wäre sie drain geboren worden, hat aber nie die kleinen Verhältnisse vergessen aus denen sie kam. Was ihre Leibspeise sei, habe ich sie mal gefragt: „Frisches Brot mit dick Philadelphia drauf“, hat sie gesagt.

Vorbilder. Patrica Riekel im Buch ueber Sauerteig

Ob sie immer noch Brot backt?

In meinem Sauerteig- Buch hat sie gesagt: „Wenn ich mal endlich Zeit für mich habe, dann backe ich meinem Mann jeden Tag ein frisches Brot!“ Ob sie diesen Vorsatz wirklich durchgehalten hat? Ich werde sie fragen wenn ich sie das nächste Mal sehe.

Und ihr so? Welche Vorbilder habt ihr in Sachen Lebensplanung?
Wer werdet ihr sein, wenn ihr eines Tages kein Berufsleben mehr habt? Wenn ihr euch fühlt, als würdet ihr nicht mehr gebraucht. Habt ihr darüber schon mal nachgedacht? Vorbilder sind wichtig! Ich bin gespannt auf eure Antworten. Kaffee? :-))))))

48 Comments
  • Longine Reichling
    17. Oktober 2021

    Liebe Raumseelen, liebe Martina!
    „Niemals geht man so ganz, irgendwas von mir, bleibt hier!“ Mein Berufsleben ist schon einige Zeit vorbei, seit 6 Jahren auch das meines Mannes. Aber wir haben immer noch Kontakt zu unserem Arbeitsplatz bezw. zu den früheren Kollegen. Wir freuen uns mit ihnen, wir trauern mit ihnen, wir werden noch „geschätzt“, das ist viel wert, dann haben wir also (fast) alles richtig gemacht, oder? Vorbilder für den Rest meines Lebens habe ich nicht. Nach der Pensionnierung hab ich mich gefreut, wollte alles machen, wozu ich keine Zeit hatte, wollte reisen, meine Enkelkinder bemuttern…… Dann kamen Krankheiten dazu….meine Tochter möchte keine Kinder….So vieles anders als gedacht! Ein Vorbild hatte ich früher: Sophie Scholz! So viel Mut, soviel Ehrlichkeit, soviele „weisse Rosen“……. Noch etwas zum Schluss, bevor ich gerne einen Kaffee nehme: Vielleicht sollte man sich nicht so viele Vorbilder nehmen, sondern selbst ein Vorbild sein, sozusagen, vorbildlich leben, oder? Alles Liebe Longine

    • Martina Goernemann
      17. Oktober 2021

      Das klingt gut, liebe Longine. Wie schön, dass du bis heute so guten Kontakt zu deinen Kollegen und Kolleginnen hast. Was die Vorbilder betrifft, finde ich, dass das eine das andere nicht ausschließt. Ich mag es, Vorbilder zu haben und finde es sogar wichtig. Und wenn ich dann selbst eines für andere sein darf … umso besser! Kaffee kommt! :-))))))

    • Edith
      17. Oktober 2021

      Liebe Longine
      Da gehören Eure ehemaligen Arbeitgeber zu einer leider aussterbenden Rasse.
      In unserem Umfeld scheint es eher so, dass bereits ein „Abschieben“ in den letzten Arbeitsjahren beginnt und sich somit eine gewisse Unzufriedenheit breit macht.
      Aber es freut mich erstens für Euch aber auch für uns, zu hören, dass es so etwas noch gibt. Alles Liebe, Edith

  • Silke aus Flensburg
    17. Oktober 2021

    Liebe Martina, liebe Raumseelen,
    habe einen eeeelendlangen Kommtenar geschrieben, der jetzt verschwunden ich – muss jetzt arbeiten und melde mich später noch mal
    Hat nichts mit dir zu tun, Martina, liegt an meinem Rechner

    • Martina Goernemann
      17. Oktober 2021

      Das tut mir leid, Silke. Ich schau aber vorsichtshalber gleich noch mal in den Spamfilter. Bis später!!! :-)))))

  • Johanna
    17. Oktober 2021

    Guten Morgen, liebe Martina und liebe Raumseelen: ich habe immer nur mitgelesen, aber jetzt schreib ich auch mal einen Kommentar….Ich freue mich immer auf den Sonntagmorgen, euren Austausch und ein Käffchen dazu !!

    Zu dem Blogpost vom letzten Sonntag kann ich auch was dazusteuern : die Freundin meiner Tochter brachte uns einen wunderschönen Katalog mit, da waren super Produkte drin. Und ich sagte, da möchte ich auch was bestellen, und irgendwann möchte ich auch an diesen Ort…Und letzte Woche bemerkte ich dann, daß es ja diese Fattoria in der Toskana war, in der sich Martina so wohl gefühlt hat.
    Wir haben auch einen Katalog erhalten vielmehr ein ganz liebevoll gestaltes Päckchen , und heute wird auf jeden Fall bestellt !!
    Und irgendwann mal bin ich auch persönlich da…Vorfreude ist ja auch was schönes..

    Patricia Riekel hat für mich einfach zu Bunte gehört, Bunte gab es bei uns immer, selbst meine Oma hat sie im hohen Alter noch durchgeblättert..Und ganz früher hat sie die schönsten Bilder von “ Königs “ rausgeschnitten und in ein dickes Buch geklebt.
    Meine Oma war übrigens auch ein Vorbild für mich, für immer..
    Denn andere Vorbilder können auch mal wechseln. . Ich bewundere kreative Menschen,
    oder solche , die sich in der Rente irgendwo einbringen und helfen.
    Personen, die trotz Niederlagen oder Schicksalen, zufrieden sind…
    Menschen, die anderen etwas geben…
    So, liebe Raumseelen, ich schick euch jetzt noch viele liebe Grüsse aus dem Schwarzwald und wünsche euch einen wunderbaren Herbstsonntag..
    herzliche Grüsse , Johanna

    • Martina Goernemann
      17. Oktober 2021

      Wie schön, dass du heute Morgen aus deiner „stillen Ecke“ herausschaust und zu uns an den Kaffeetisch gekommen bist. Es bestätigt sich immer wieder, dass wir Raumseelen Soulsisters sind. Egal ob uns viele oder wenige Jahre trennen, oder wir total unterschiedliche Lebenswege und Berufe haben … in Seelensachen sind wir Schwestern, gell? Die Kataloge von der Fattoria sind für mich wie Bilderbücher für die Großen. Freut mich sehr, dass du auch so viel Freude damit hast. Wenn du bestellst, probier‘ mal die Oliven, die mit Orangen eingemacht sind. Macht süchtig! Und dass die BUNTE bei euch zuhause zur Familie gehörte, wundert mich nicht. Bei meiner Oma war das auch so. Die BUNTE war heilig und wurde nachdem jede (!) Zeile gelesen war, in die Nachbarschaft durchgereicht. Und jetzt kommt dein Kaffee! :-)))))

  • Presented by Steph
    17. Oktober 2021

    Liebe Martina, liebe Raumseelen, guten Morgen!
    Vielen Dank für diesen Buchtipp, kommt sofort auf die Liste—— auch wenn ich noch einige Jahren arbeiten ‚muss‘. Wer ich sein werde, wenn ich eines Tages kein Berufsleben mehr habe? Schwer zu sagen aber in sieben oder acht Jahren kann ich es euch vielleicht sagten ;)))
    Zum ‚ nicht mehr gebraucht fühlen‘ kann ich schon eher etwas beitragen. Im Laufe der vielen Berufsjahre habe ich oft erlebt, wie auch die scheinbar Unersetzbaren ersetzt wurden und habe dadurch auch über mein ‚gebraucht werden‘ nachgedacht. Sie ist sehr verblasst, mein Idee davon, dass man mich braucht…jedenfalls was den Job angeht. Kinder habe ich nicht, auch an dieser Stelle entfällt das gebraucht werden. Deine Anregung greife ich aber auf und gucke nochmal hin, ins ‚gebraucht werden‘ 🙂
    Vorbilder, oh ja, die habe ich in alle Richtungen. Da gibt es zum Beispiel die Sportler, die wahnsinnig diszipliniert sind um ihre Ziele zu erreichen. Menschen, die trotz schwerer Schicksalsschläge den Kopf nicht hängen lassen. Solche die, im Gegensatz zu mir, immer (!) sachlich bleiben, selbst wenn derdiedas Gegenüber einen zur Weißglut bringt. Es gibt sicher noch einige mehr! Ob ich ein Vorbild bin? Ich glaube manchmal schon, aber wer weiß das schon so genau?
    Ich wünsche euch allen einen freundlichen Sonntag! Herzliche Grüße
    Steph

    • Martina Goernemann
      17. Oktober 2021

      Ohhhhh, das Gefühl kenne ich. Wie oft habe ich mir schon gewünscht ich könnte cool bleiben, wenn mein Gegenüber Ignoranz versprüht oder die Giftspritze ‚rausholt. Ich wollte so gern ruhig über den Dingen stehen … Aber weißt du was? Inzwischen will ich das nicht mehr. Inzwischen sind mir die ein Vorbild, die zack! rauslassen was quietscht. Ich bin froh, dass ich den Schalter deutlich früher umgelegt habe als die große Helen Mirren, aber nichtsdestotrotz ist ihr Zitat wunderbar: „At 70 years old if I could give my younger self one piece of advice, it would be to use the words ‘fuck off’ much more frequently.” Kaffee für dich? :-))))))

  • Ilka
    17. Oktober 2021

    Guten Morgen ihr Lieben,
    die Bunte hat es bis zu uns nie geschafft, war halt „auf der anderen Seite“. Die Reflektion auf das „was bin ich“ ist sicher auch oft schmerzhaft – das geht uns bestimmt auch so, besonders bei Übergängen im Leben.
    Aber die Sache mit der Frisur – genau so , ich bin inzwischen die einzige in der Familie mit längeren Haaren, die noch rotblond ist. Alle anderen sind „praktischer“ unterwegs.
    Was Vorbilder angeht, tue ich mich schwer. Manche Menschen bewundere ich für irgendwas, nehme aber auch die unangenehmen Eigenschaften wahr. Machen wir uns nix vor, die haben wir alle. Also Vorbild als Gesamtpaket – nein, aber einzelne Aspekte ja.
    Darauf einen Kaffee.
    Schönen Sonntag!
    Ilka

    • Martina Goernemann
      17. Oktober 2021

      „Praktisch“ ist langweilig. Du bist doch so gar nicht der praktische Typ, oder irre ich mich, liebe Ilka. Stimmt natürlich, die BUNTE war im Osten ein No-Go, daran denke ich überhaupt nie. Und was du über Vorbilder sagst, das unterschreibe ich sofort. Vorbilder bestehen aus Licht und Schatten, das muss gesehen werden. Alles andere ist Fankult. Kaffee kommt sofort! :-))))

  • Ursula
    17. Oktober 2021

    Ich mag bzw. bewundere Frauen, die was erreicht haben, die sich durchgesetzt haben, die einen tollen Job haben – gut ob sie alle glücklich damit sind weiß ich nicht, dass der Weg dorthin steinig war und ist ist mir klar … – es gibt viele Frauen in der Geschichte und im heute, die Ihren Weg gefunden haben, Medizin studiert haben vor 100Jahren, die einen erfolgreichen Job haben, die auch im Alter noch machen, die sich mit Geschmack anziehen, die einfach ihr leben leben etc.
    Also jetzt keine Einzelpersonenvorbilder, eher so hach sowas find ich toll was die gemacht hat oder macht….

    Ganz ehrlich ich bin um jeden Tag dankbar, der näher an das Ausstiegsdatum vom Job kommt. Das ist kein Problem für mich. Ich habe keine Angst was ich dann tun und machen kann. Eher dann ja bin ich / sind wir dann noch gesund…. das macht mir Angst.

    Mein Job ist ein Job. Bin hineingewachsen. Aufstiegschanche eher so… zu jung, nicht studiert, Kinder, dann chronisch krank und jetzt zu alt und eben Frau. Als Anfang 1960er Kind war das so Ausbildung, Job, Heirat, Kinder. Der Job hat gepasst, er war im Radius von 15 min. (mit Auto) von Schule, Kindergarten, Supermarkt, Ärzten. Für alle (außer mir) hat es gepasst. Er war und ist sicher der halbe Job, aber der Knaller für mich war er nie und ist er nicht. Jetzt nachdem fast alles in trockenen Tüchern ist wegen 2 Jahren hinschmeisen ist auch keine Option mehr. Ich weiß ja eigentlich gar nicht was ich wirklich gewollt hätte oder so… somit war das einfach mein Weg. Punkt.

    Ich nehme mir für danach nicht viel vor. Außer dass ich dann Zeit habe. Und es kommt wie es kommt zur richtigen Zeit.

    So und jetzt bitte Kaffee.

    LG
    Ursula
    PS: ´gehört nicht ganz zum Thema – ich habe mir schon lange eine Auszeit am Meer gewünscht (wegen Corona ja nie möglich) und hab Urlaub beantragt und am Donnerstag gebucht kurzfristig und am Freitag so …. wieso ruft das Krankenhaus hier an… Mutter ist gefallen und schwer verletzt. Und einige werden es sicher wissen, das ist nicht gerade ein gutes Verhältnis und eher moralischer Zwang, ich könnte heulen……….. zumal sie ja die letzten 5 Monate sehr krank war und jetzt erst wieder es aufwärt ging.

    • Martina Goernemann
      17. Oktober 2021

      Ach, Ursula das tut mir so leid. Mich hats richtig geschüttelt als ich dein P.S. gelesen habe. Kannst du dich nicht freimachen von den moralischen Zwängen? Von diesem sich verpflichtet fühlen? Alles was du schreibst deutet darauf hin, dass du unglaublich viel Fremdbestimmung in deinem Leben zugelassen hast. Wo ist deine rote Linie? Ich wünsche dir so sehr, dass du es schaffst, dich abzugrenzen. Bleib ein bisschen hier und trink‘ einen Kaffee mit uns. Oder zwei? :-)))))

      • Ursula
        17. Oktober 2021

        jepp ich bleibe gerne Kaffee geht immer. Ja das Leben Martina. Und du hast recht aber das ist jetzt nicht Thema hier. Danke fürs lesen.

        Ich bin dabei mich zu entdecken und die rote Linie ist in sichtweite. Höre Dorris Dörre rauf und runter und andere Hörbücher, lese viel, schreibe, und finde neue Interessen. Von der Börse bis zum Sockenstricken.

        • Martina Goernemann
          17. Oktober 2021

          Ja, die nette Frau Dörrie weiß worüber sie spricht / schreibt. Sie kennt die Höhen und Tiefen auch. Du scheinst mir aber auf dem richtigen Weg zu sein. Das freut mich!!! Freut mich sehr. :-)))))

  • Linde aus dem Taunus
    17. Oktober 2021

    Guten Morgen liebe Martina und liebe Raumseelen,
    Mit einem Kaffee in der Hand und nackten Füssen, welche über dem Wasser baumeln, sitze ich auf dem Steg und überlege….überlege…überlege
    Ich habe kein direktes Vorbild. Bewundere den einen oder anderen für Fähigkeiten, welche ich leider nicht habe. Freue mich auf der andren Seite über lob und Anerkennung für die Dinge, die ich kann und mache.
    Mein Enkel Simon sagte mal : Die Oma hat immer gute Ideen. Das freut mich und wenn ich mal (in vielen Jahren) nicht mehr bin, dann wäre es schön, wenn er sich daran erinnert. Vielleicht bin auch ich ein Vorbild. Zum Beispiel für meine Tochter. Gerade gestern sagte mein Mann, dass unsere Tochter Katharina vieles in Haushalt und mit ihrer kleinen Tochter so mache wie ich.
    Manchmal ist auch mein Mann mein Vorbild. Weil er sich nicht über Dinge aufregt wie ich und damit viel entspannter leben kann als ich. Oder Du, liebe Martina die, obwohl du gerne isst, deinen inneren Schweinehund besiegt und so zu deiner neuen Figur gefunden hast. Hieran muss ich …obwohl nicht glücklich über zu viele Kinos….noch arbeiten.
    Aber wie sagte Scarlett o’Hara …..
    Verschieben wir’s auf Morgen ;-)))
    Habt alle eine wunderschönen Sonntag und Freude bei all den Dingen, die ihr tun dürft und möchtet.
    Liebe Grüße von Linde

    • Martina Goernemann
      17. Oktober 2021

      Das klingt doch alles nach einer sehr entspannten Linde :-)))) Wunderbar! Das würde mir übrigens auch gefallen, wenn dereinst meine Enkel von mir sagen würden: „Die Oma hat immer gute Ideen“. Das wird noch ziemlich lange dauern bis es soweit ist, aber es klingt wie ein Satz, der mir Freude machen wird. Auf welchem Steg sitzt denn du? Füße über dem Wasser? Ist es so warm, dort wo du bist? Ich bringe dir einen Kaffee zum aufwärmen. Vorsichtshalber! :-)))))

      • Linde aus dem Taunus
        17. Oktober 2021

        Ich sitze gedanklich auf dem Steg in dem schönen Aufmacher Foto ;-))))
        Aber tatsächlich habe ich vor ein paar Tagen in Istrien noch im Pool geschwommen und bin die Wasserrutschen runtergesaust 🙂
        Ja, ich habe ein richtig gutes, zufriedenes und glückliches Leben für das ich jeden Tag Dankbarkeit zeige!

        • Martina Goernemann
          17. Oktober 2021

          Ahhhh, da hätte ich natürlich auch drauf kommen können. Ist wirklich ein Bild zum träumen. Ich freu mich sehr für dich in deinem glücklichen Leben! :-))))

  • Karen von KAREN ON TOUR
    17. Oktober 2021

    Liebe Martina, liebe Raumseelen (was für ein wunderbares Wort),
    dazu drängt es mich einfach, etwas zu schreiben.
    Ein wunderbarer Titel für das Buch ist das wirklich, denn er zeigt natürlich genau diesen Umbruch im Leben an, wenn du aus dem Beruf aussteigst – nicht, weil du willst, sondern weil die Altersgrenze erreicht ist. Das ist kein schönes Wort, übrigens.
    Ich wollte auch so viel machen: Garten, Fotografieren, Spanisch lernen, ….
    Töpfern wollte ich nie.
    Aber dann habe ich einen Blog gestartet, ganz selbst und mit viel Arbeitseinsatz. Weil ich es kann, weil ich nicht „zu alt“ dafür bin, weil ich es will, weil es mich erfüllt, weil es einen Sinn ergibt, ja, weil er gelesen wird. Wer bin ich? Eine Bloggerin, eine Autorin jetzt.
    Vorbilder? Wie ihr anderen gesagt habt, es sind häufig einzelne Aspekte, denen ich nachstrebe, aber meine Oma kommt mir dann auch immer in den Sinn.
    Für Kaffee bin ich immer zu haben, deshalb – Kaffee!
    Liebe Grüße
    Karen

    • Martina Goernemann
      17. Oktober 2021

      Ganz neue „Gesichter“ hier heute Morgen. Willkommen, Karen. Ich kann an den Zahlen ja sehen, dass wir seeeehr viele stille Leserinnen haben. Aber ich freue mich doll über jede, die aus der stillen Ecke kommt und sich an unseren Kaffeegesprächen beteiligt. Du hast recht, bloggen ist viel besser als jeder Töpferkurs. Schreiben überhaupt!!! Ich mag die Kommunikation mit meinen Leserinnen. Beim Bloggen, beim podcasten und durch meine Bücher. Es ist ein Gottesgeschenk, wenn man sich der Sprache bedienen kann, da stimmst du mir bestimmt zu. Meine Oma ist übrigens auch ein Vorbild für mich. Mein Lieblingssatz von ihr: „Wenne weiss watte willst, musste machen datte hinkommst“. Kluge Frau! Kaffee? :-)))))

  • Christina
    17. Oktober 2021

    Liebe Martina, liebe Raumseelen
    Das Buch habe ich schon bestellt, ich sah eine DAS Sendung mit ihr im NDR und fand sie einfach grossartig.
    Ein Vorbild für mich war immer mein Grosi, sie war in vielem ihrer Zeit voraus. Sie war ährend 50 Jahren sehr aktiv als Mitglied des Samaritervereins, die bei uns bei allen offiziellen Anlässen in den Gemeinden zum Einsatz kommen. Dann hat sie auch einen Teil des Einkommens mit dem Vermieten von Zimmern an italienische Gastarbeiter beigetragen. Sie brachte ihnen das Nötigste bei was an Sprache und Kulturunterschieden wichtig war und wir lernten in den Ferien schon früh italienisches Essen kennen. Mir ist erst gerade jetzt aufgefallen, dass sie es war, die mir das Interesse an Sprachen und fremden Kulturen eingepflanzt hat. Ich dachte bis heute, es wäre mein grosses Interesse am Lesen gewesen. Danke sehr für diese Erkenntnis. Sehr gerne hätte ich einen Kaffee…Es steht frische geraffelte Äpfelwähe nach Grosis Rezept für euch bereit.
    Einen friedlichen sonnigen Herbstsonntag wünsche ich euch von Herzen

    • Martina Goernemann
      17. Oktober 2021

      Die Grosi ist das schweizer Wort für die Großmutter, oder? Deine scheint eine tolle Frau gewesen zu sein. Ich finde es übrigens bemerkenswert, dass die Oma, als Vorbild hier öfter genannt wird. Nicht aber unsere Mütter. Darüber muss ich mal in Ruhe nachdenken! Von der Apfelwähe nehme ich gern ein Stück und schiebe eine Tasse Kaffee in deine Richtung. Bin gespannt, was du sagst, wenn du Patricia Riekels Buch gelesen hast. :-)))))

  • Eliane Zimmermann
    17. Oktober 2021

    Was für eine liebevolle Buchvorstellung! Danke. Der Titel ist spitze! Habe ich ein Vorbild in Sachen Lebensplanung? Spontan fällt mir niemand ein. Das Wörtchen „Vorbild“ ist mir fast zu groß. Ich denke an die Anglo-irische Nachbarin, die noch kurz vor ihrem 98 Geburtstag Anfang Juni über Politik, Ökologie und die kleinen Dinge des Lebens Bescheid wusste. Ich denke an meine Oma Lenchen, die trotz Krieg (sowie Vertreibung mit vielen Kindern ohne Mann, der in Kriegsgefangenschaft war, später nochmals Flucht) stets ausnahmslos freundlich und liebevoll war. Und ich denke an viele Frauen, die Pionierinnen waren, die die Welt ein Stückchen lebenswerter machen konnten (dazu gehört keine einzige Politikerin, schade). Auf all die kreativen und liebevollen Frauen, insbesondere auf dich und Patricia Riekel ein Kaffee-Prost! (Hä, wieso könnte nicht abgeschickt werden? Hier stand: „Du schreibst die Kommentare zu schnell, schreibe langsamer…“)

    • Martina Goernemann
      17. Oktober 2021

      Alles gut, der Kommentar ist wohlbehalten angekommen :-))))) Ja, der Titel des Buches ist echt spitze. Du weißt ja auch aus Erfahrung wie schwer es ist einen guten, aussagekräftigen Titel für ein Buch zu finden. Und übrigens schon wieder eine Oma, nicht die Mutter, die ein Vorbild ist. Das ist wirklich etwas, dem nachzugrübeln ist. Danke für deinen Kaffee-Proster. Darf ich nochmal nachschenken? :-)))))

    • Ilka
      17. Oktober 2021

      Liebe Elaine,
      mir fällt bei den Politikerinnen Regine Hildebrandt ein. Die ist bei uns unvergessen.
      LG Ilka

  • Silke aus Flensburg
    17. Oktober 2021

    Liebe Martina, liebe Raumseelen,
    kurze Mittagspause und nun mein Kommentar in abgespeckter Version.
    Meine Vorbilder sind Jane Goodall (Schimpansen) und Diane Fossey (Gorillas), die leider ermordet wurde. So etwas hätte ich auch gerne gemacht, aber dafür bin ich jetzt echt zu alt. Wenn unser geliebter Murphy mal nicht mehr ist, holen wir uns alte Hunde aus dem Tierheim, um denen noch ein paar schöne Jahre zu geben – die werden meistensnicht vermittelt, weil alte Hunde oftmals mit Kosten fü rden Tierarzt vedrbunden sind und dann die Trauer, wenn die Hunde sterben.
    Und ich habe noch ein Vorbild – wenngleich es nur ein Film ist. Als ehemalige Lehrerin liegt es mir sehr am Herzen. Es ist der Film „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ – so ein wunderbarer Film!!!Der arbeitslose Musiker Clement Mathieu bekommt eine Anstellung in einem Heim für schwer erziehbare Jungen. Und nur durch die Kraft zur Musik erhält er einen Zugang zu den Jugendlichen und gewinnt deren Vertrauen. Natürlich hat der Film kein HappyEnd – Clement muss die Schule verlassen, Aber ein kleiner Junge läuft ihm hinterher – ich komme jetzt nicht auf seinen Namen und Clement nimmt ihn mit.
    Es ist so ein warmherziger Film – ich kann ihn Euch nur ans Herz legen.
    So, die Arbeit ruft.
    Liebe Grüße aus dem verregneten Flensburg,
    Silke ♥

    • Martina Goernemann
      17. Oktober 2021

      Das hört sich nach einem ganz wunderbaren Filmtipp an. Danke, liebe Silke. Kann ich mich mit einem schönen, dünnen Kaffee -so wie du ihn magst- revanchieren? Eine Frage noch: Warum ruft dich eigentlich auch sonntags immer die Arbeit? Wann machst du mal Pause? :-)))))

      • Silke aus Flensburg
        17. Oktober 2021

        Meine Schwester und ich machen sonntags immer Dinge, die während des normalen Alltags nicht zu realisieren sind – z.B. Servietten auffüllen, Folie schneiden neu dekorieren, während der Woche möchte ich ganz für die Kunden da sein und nicht immer im Hinterkopf zu haben, dass ich dies und das noch erledigen muss.
        Seit Juni habe ich tatsächlich eine 7 Tage Woche – seitdem ist eine Mitarbeiterin krank geschrieben und keiner weiß warum – sie spricht mit Niemandem und antwortet auch nicht auf Whatts App der Kollegen – sie braucht ja nicht sagen, was sie hat, sie hätte ja auch schreiben können, dass sie darüber nicht sprechen möchte. Ich habe ihre Stelle jetzt neu besetzt, aber bis bei uns jemand eingearbeitet ist, vergeht fast ein Jahr, weil die ganzen Bereiche zu komplex sind. Und du wirst es nicht glauben – für heute ist FEIERABEND!!! Und ich gönne mir jetzt einen kleinen trockenen Sherry :o))

        • Martina Goernemann
          17. Oktober 2021

          Bei solchen Mitarbeitern kriegt man doch die Schnappatmung, oder? Bin ich froh, dass ich jedwede Personalverantwortung aus meinem Leben gestrichen habe. Ich finde es bedauerlich, dass sowas ausgerechnet dir passiert. Du bist bestimmt eine sehr nette Chefin. Genieße deinen Sherry. Prooooost!

  • Gudrun vom Elm
    17. Oktober 2021

    Wer bin ich, wenn ich nichts mehr bin, toller Titel liebe Martina, liebe Raumseelen. Ich bin noch sehr viel, nachdem ich in den Ruhestand gegangen bin. Ich habe mich damit früh genug beschäftigt. Da gehe ich nach meiner Mutter. Sie hatte so viele Interessen und hat im Rentenalter so viel gemacht. Das fand ich toll. Das wollte ich auch. In der Hinsicht war sie mir ein Vorbild. Ich habe noch so viel vor, ich muss mindestens 100 werden und gesund bleiben 😉 Danke für den Buchtipp, Der Titel macht neugierig.
    Liebe Grüße
    Gudrun

    • Martina Goernemann
      17. Oktober 2021

      Cool! Ich will auch hundert werden und mir wird auch bestimmt nicht langweilig. Wie wäre es mit einem Kaffee? Nach neuesten Erkenntnissen ist Kaffee ja gesund und hält die Gehirnwindungen fit :-)))))

  • Edith
    17. Oktober 2021

    Hallo in die Runde
    Vorbilder… hm, irgendwie nicht so ganz mein Thema.
    Seit einiger Zeit bin ich dabei, meinen Weg und roten Faden zu finden, daher möchte ich mich eher nicht an Vorbilder orientieren.
    Aber natürlich gibt es Menschen, bei denen ich nur denke : Hut ab.
    In diesem Sinne bin ich natürlich gerne für einen Kaffee zu haben und freue mich über die weiteren Kommentare.
    LG, Edith
    PS : Letzte Woche habe ich mich köstlich amüsiert über deinen Artikel. Aber ich kann die WC-Kommentare gut verstehen

    • Martina Goernemann
      17. Oktober 2021

      … wir dürfen ja auch gegensätzlicher Meinung sein, liebe Edith. Das mag ich ja so gern hier bei uns. Wir reden, diskutieren, befruchten uns gegenseitig mit unterschiedlichen Sichtweisen und alles immer, immer, immer ohne -wie im Internet oft übliche- fiese Töne anzuschlagen. Ist das nicht herrlich! Ich mag euch Raumseelen sehr. Alle! Kaffee kommt! :-)))))

  • Gabriele
    17. Oktober 2021

    Moin zusammen,
    die Bunte und ähnliche Zeitschriften gehören nicht unbedingt zu meinem Lesestoff. Außer eventuell gaaanz manchmal beim Frisör. 😉 Ist aber auch schon lange her. Entsprechend war mir der Name von Frau Riekel nicht geläufig. Aber zufällig bin ich letztens in ihren Auftritt bei DAS! reingerutscht und fand sie sehr angenehm und überzeugend. Und der Titel ihres Buches ist sowieso der Hammer und sagt alles.

    Auch mein Berufsleben ist nun schon ein paar Jahre her, ich erinnere mich aber nur ungern an das Ende mit vollem „wird nicht mehr gebraucht“-Faktor, das einige blaue Flecken auf der Seele hinterlassen hat. Da helfen auch die besten Zukunftspläne nur bedingt. Und auch von den ehemaligen Kollegen haben die meisten sehr schnell nichts mehr von sich hören lassen. Heute sind es noch so zwei bis drei mit denen sehr selten aber immerhin ein Kontakt zustande kommt. Thats life.

    Über Vorbilder habe ich hier und da schon mal nachgedacht, aber nö, die habe ich nicht wirklich. Wenn überhaupt, dann ist es am ehesten auch bei mir meine Oma. Ich erinnere mich nicht an einen speziellen Spruch, aber ich denke ihr Credo war: nicht unterkriegen lassen und immer wieder aufstehen.

    Viele Grüße aus NF, Gabriele

    • Martina Goernemann
      17. Oktober 2021

      Und schon wieder eine Oma, die ein Vorbild war. Das bringt mich echt ins Grübeln. Wenn ich deine Fotos auf Facebook sehe, dann weiß ich, dass du deinen Weg gefunden hast. Ich finde das wunderbar. Schöne Bilder machst du, auch auf der Leinwand. Und Kollegen und Kolleginnen, die nichts mehr von sich hören lassen, braucht sowieso kein Mensch. Noch Kaffee? :-))))

  • Susanne mit dem Lesetick
    17. Oktober 2021

    Tolles Thema, Martina! Mit solchen Fragen befasse ich mich beruflich ständig und lese auch immer ganz viel dazu. Komischerweise habe ich das Foto vom See gesehen und sofort gewusst, um wen es ging, weil mir Dein Gespräch mit ihr im Brot-Buch in Erinnerung geblieben ist. Ihr Titel gefällt mir sehr.
    Ja, ich habe einige Vorbilder für unterschiedliche Lebensbereiche und sie wechseln auch manchmal. Was meinen „Ruhestand“ (???) angeht, gibt es klare Pläne, damit ich nicht irgendwann meine Tage mit leichter Gartenarbeit verdödele…
    Späte Grüße in die Runde
    Susanne

    • Martina Goernemann
      17. Oktober 2021

      Das hast du schön gesagt. Ich musste lachen … nein, wir sind so gar nicht der Typ für Töpferkurse oder „leichte Gartenarbeit“ wenn es mal soweit ist! :-)))) Spannendes Thema allemal! Noch Kaffee oder zu spät dafür? :-)))))

  • Katrin
    18. Oktober 2021

    Einen guten Start in die neue Woche euch allen, die ihr vielleicht nochmal vorbeischaut 🙂
    Gestern kam ich einfach nicht dazu zu schreiben! …… wir sind im „Reiseplanungsrausch“ gewesen.
    Ich hab aber ALLES gelesen 🙂
    Ist wirklich auffallend wieviele „Vorbildomis“ sich hier herumtümmeln.
    Vermutlich hängt es halt schon auch damit zusammen, dass Omas alles dürfen und nix müssen (was die Enkelkinder betrifft).
    Bei mir wäre es wohl eher meine Mama. Sie ist schon eine ganz besondere Frau! Aber wie du so wundervoll beschreibst: Licht und Schatten sind zwei Aspekte – und beide sind einfach da. Ansonsten ist es nur noch Fankult. Und das ist vielleicht auch bei manchen die „Gefahr“. Zuviel Fankult und sich selber dann vielleicht klein und unbedeutend fühlen (und dabei aber vor lauter Fankult eben die „Schatten“ übersehen, die genau dieses Duckmäusern verhindern könnten)
    Aber von guten Vorbildern kann man jedenfalls viel Bereicherung fürs eigene Leben herausholen.
    Es wandelt sich ja auch stark im Laufe des Lebens, was (auch im Sinne von welchen Lebenswandel) man als begehrenswert empfindet. Darum können Vorbilder auch durchaus wechseln…. Vorbilder sind aber vermutlich dann genau in dieser jeweiligen Lebensphase bereichernd für einen.
    Ich freu mich schon aufs Philosophieren, Diskutieren und Nachdenken nächsten Sonntag!
    Habt alle eine gute Woche 🙂
    Liebe Grüße
    Katrin

    • Martina Goernemann
      18. Oktober 2021

      Genau so habe ich das mit den Vorbildern gemeint, liebe Katrin. Hätte ich nicht schöner sagen können. Deine Mama scheint ja wirklich ein Goldstück zu sein. Ich beneide dich! Ich gehöre leider auch zu denen die „nur“ ein Oma-Vorbild haben. Einen guten Rutsch in eine neue, erfolgreiche, gute Woche für dich! :-)))))

      • Katrin
        19. Oktober 2021

        Schönen Dank! – auch dir liebe Martina eine gute Woche!
        ……hier ist es ja tagtäglich aufs Neue spannend seit Schulbeginn…… – immer wieder gibt es in den Schulen (auch falsch) positive Tests. Dann steigt die Spannung, ob das Freitesten „gelingt“, oder ob Schüler zuhause bleiben müssen …
        Sehr turbulent sag ich dir!
        – und. Oh ja! Meine Mama und mein Papa sind Goldstücke!!!

        • Martina Goernemann
          20. Oktober 2021

          :-))))) Und dennoch glaube ich, dass wir in Sachen Covid aus dem Gröbsten raus sind, gell? Gottlob! Schöne Restwoche!

  • Gundula
    18. Oktober 2021

    Schönen Montag,Vormittag Euch allen, die heute auch noch in den Blog schauen!

    Ich habe die vorherigen Kommentare nur so quer gelesen, muss ich gestehen, aber da kommen doch ganz viele Ansichten zu Tage.

    Tja, bei mir ist es etwas anders bzw. total anders herum!
    Mir fällt gerade keine Frau ein, die ich zu meinen Vorbildern zählen würde…meine Oma zählt auf jeden Fall nicht dazu,; falls ihre Tochter, die nun mal unsere Mutter ist, auch nur ansatzweise Züge von ihr annehmen sollte, haben meine Schwestern und ich die Order bekommen, sie in ihre Schranken zu verweisen :-))

    „Richtig“ berufstätig war ich nur vor und in der Zeit, als meine ersten beiden Kinder zur Welt kamen. Als Lebenszeitbeamtin gekündigt, als der kleine eineinhalb Jahre alt war, nochmal ein Studium angefangen, allerdings nach 4 Semestern abgebrochen, weil da baby Nr. 3 schon bei uns war…
    Was für mich immer klar war: ich möchte viele Kinder, eine große Familie und sie groß ziehen!
    Die meisten meiner ehemaligen Kolleginnen, mit denen ich auch die Ausbildung gemacht habe, arbeiten heute noch in dem Job (Polizei), und mit 57 Jahren aufwärts stellt sich sicher bei vielen die Frage, die Du, Martina und die Patricia sich gestellt hat!

    Ich stelle sie mir nicht, da ich nach Kind nr. 4 nur immer mal wieder kurz gearbeitet habe, zuletzt nur als Selbstständige.
    Als Privileg habe ich es dabei immer empfunden, den uneingeschränkten Rückhalt, sowohl mental als auch finanziell von dem Herrn Gemahl zu haben.
    Wir haben unsere vier Kinder gut „hingekriegt“, jedes geht seinen Weg, bisher leider ohne Enkelkinder für uns, aber das kommt ja vielleicht noch.

    Ich glaube, das konnte deshalb gelingen, weil ich meinen Fokus auf der Familie und darauf, dass es mir dabei auch gut geht, hatte, und ich bin mir nicht sicher, ob das so gelaufen wäre, wenn ich nebenbei auch noch an meiner Karriere gefeilt hätte.

    In dem, was ich gern tue, bin ich gut, habe viel Erfahrung und habe mich weitergebildet, überwiegend in Eigenregie, und jetzt, wo andere schon an ihr Rentendasein denken, eröffne ich meinen ersten eigenen Laden, der zu Anfang sicherlich viel Zeiteinsatz erfordert, aber mein Wissen und meine Kreativität wollen jetzt einfach raus!!!
    Keine Ahnung, wie lang ich das machen werde, aber wenn nicht jetzt, wann dann?
    Wahrscheinlich würde ich diesen Schritt nicht wagen, wenn schon Enkelkinder da wären???

    Bin schon sehr aufgeregt, habe viele Pläne und Ideen und wie immer: der Herr Gemahl unterstützt mich!

    Euch eine schöne Woche!
    Bis Sonntag!
    Herzlichst
    Gundua

    • Martina Goernemann
      18. Oktober 2021

      Das klingt superspannend, liebe Gundula. Du musst uns unbedingt auf dem Laufenden halten. Wann geht es los? Wo? Was genau wird es werden? Ich bin sehr, sehr neugierig. Musst unbedingt erzählen. Einen guuuuten Wochenstart für dich! :-)))))

      • Gundula
        18. Oktober 2021

        uhhh…dankeschön!
        Wir haben gerade Räume gefunden, die perfekt für mein Business sind!
        Ich möchte rund ums Interieur alles anbieten, mit Ausnahme von Deko, da habe ich es nicht so mit, weil ich reine Stehrumchen für Verschwendung halte und sie eben sehr stark dem jeweiligen Trend unterworfen sind, dass sie schon gar nicht in mein Nachhaltigkeitskonzept passen!
        Vorhänge, Faltrollos, Bezüge, Kissen, Lampenschirme, aufgehübschte Kleinmöbel…alles selbstgemacht und mit möglichst vielen alten Materialien, dazu eine Änderungsschneiderei, für die ich schon jemanden gefunden habe, der sie mit mir zusammen betreibt!
        …und wenn gewünscht, eine Einrichtungs- und Farbberatung!

        Wir hoffen, noch in diesem Jahr mit der Renovierung und Ausstattung der Räume beginnen zu können, aktuell sind noch Mieter drin.
        Bis es soweit ist, kann ich schon fleißig schöne Dinge fertigen, die dann hoffentlich bald ein neues Zuhause finden!

        • Martina Goernemann
          20. Oktober 2021

          Toll klingt das. Ich wünsche dir viiiiiel Kraft für dein Vorhaben und niemals Kunden, die aus der Hölle kommen :-))))) Du klingst aber so positiv und so gut, dass du dich gewiss auf Erfolg freuen kannst. Halte mich bitte auf dem Laufenden. Schöne Restwoche für dich!

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