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Advertising/Werbung, Schlau

Sonntagsblatt 96! Whatsapp und google gab es immer schon …

Whatsapp und google? Nicht neu? Die gabs schon immer? 
Glaubt ihr nicht?
Dann schaut euch mal das Foto an, das ich neulich vom Flohmarkt mitgebracht habe.
Ein Relikt aus einer Zeit als die Kontaktdaten aller Bayern in ein einziges Telefonbuch passten.
So sah der Vorfahr von whatsapp und Co. aus. Unglaublich oder?

Unsere Kinder kennen nicht mal mehr Wählscheiben, geschweige denn Telefonhäuschen.
Die Telefonhäuschen von heute sind mächtig geschrumpft. Sie passen in die Hand- oder Hosentasche.
Aber Telefonate sind eh‘ old school. Es wird nicht gesprochen, sondern getextet. Via whatsapp!

Guuuuten Morgen, liebe Raumseelinnen … 
Verzeiht, ich hab mich gleich so in Fahrt geschrieben, weil ich das Telefonbuch vom Daglfinger Flohmarkt so grandios finde. Ich musste so lachen, als ich es da liegen sah.
Aber bevor ich weiter erzähle, mache ich uns erst einmal einen schönen Kaffee.
Heute mal  -aus Nostalgiegründen-  einen schönen, altmodischen Filterkaffee. Lecker!

Habt ihr alle eine Tasse? 
Bei uns gab es heute früh schon extrem leckere, ofenwarme Semmeln zum Frühstück. Innen fluffig, außen knusprig. Ein geniales Rezept, bei dem der Teig tags zuvor gemacht wird, über Nacht im Kühlschrank reift und am Morgen in den Ofen kommt. Greift zu, es sind noch Semmeln da … ich verrate euch demnächst das Rezept dazu.

Ein paar Tage nachdem ich das antike whatsapp auf dem Flohmarkt gesehen hatte, war ich bei meinem Lieblingshaushaltsauflöser Peter Putz.
Ich stöberte ein bisschen herum, fand ein paar schöne alte Einmachgläser und stand plötzlich vor Googles Großmutter! 

whatsapp und google haben auch mal klein angefangen

Eine komplette Enzyklopädia Britannica … komplett außer Dienst! Dank Google.
Braucht kein Mensch mehr.
Grenzen sind neu gezogen, Erkenntnisse überholt und niemand will mehr minutenlang blättern um ein paar dürre Erklärungen zu finden. Einst ein Statussymbol, heute zum Staubfänger degradiert und ausrangiert.
Ich weine der umständlichen Nachschlagerei keine Träne nach und jubiliere jeden Tag, dass es Google gibt.

Aber ich fühlte trotzdem ein bisschen Wehmut, nachdem mir gleich zweimal hintereinander so deutlich klar geworden war, wie viele Dinge, die früher Alltag waren, heute komplett nutzlos sind.
Was fällt euch ein, wenn ihr an Dinge denkt, die sich zack! erledigt haben?
Kassettenrekorder, Kurbel für die Seitenfenster im Auto, echte Zugfahrkarten und Flugtickets …
Wobei seid ihr froh, dass ihr es los seid und was vermisst ihr?

Jetzt nehmt aber erstmal noch eine Buttersemmel.
Semmeln sind und bleiben immer lecker.
Egal ob ihr beim Frühstück zur Semmel eine elektronische Zeitung oder eine auf Papier studiert.
Ich nehme mir noch einen Kaffee und dann bin ich gespannt was ihr schreibt.

Und was die nächste Woche betrifft, da hab‘ einiges für uns auf dem Zettel …
Ich werde ein paar DIY-Rezepte für unsere Schönheit von der Kette lassen und euch ein cooles Dessert für heiße Tage vorstellen. Sehr lecker! Der Vater meiner Freundin Carmita hats erfunden.
Wenn ich es zeitlich hinkriege, gibt es noch ein Bündel Wohntipps und wir gehen „Wohnen gucken“ bei der netten Fotografin meines Sauerteigbuches, der wunderbaren Barbara Simon.
Ich hab‘ viele Termine in der kommenden Woche, aber ich schau‘ dass ihr Raumseelen nicht zu kurz kommt.

48 Comments
  • Katrin
    22. Juli 2018

    Schönen guten Morgen an alle und genießt diese köööööstlichen Semmeln!!
    Ich komm dann später nochmal vorbei 😉

  • Nicole
    22. Juli 2018

    Guten morgen Martina,
    gute morgen Raumseelen,

    Schallplatten fallen mir ein und ich vermisse diese in stillen Momenten, Wie gestern Abend. Alle meine Lieben waren ausgeflogen und ich habe die Ruhe genossen. Draußen auf der Liege, bis spät in die Nacht. Musik von der Platte hätte gut gepasst, Dieses leicht kratzige Geräusch wenn die ersten Klänge aus den Boxen kommen, herlich. Wir haben viele Platten und auch das Gerät zum Abspielen, aber dann hätte ich ins Haus gehen müssen und das wollte ich nun wirklich nicht. 😉

    So nun habe ich noch eine dringende Frage. Hugo, mein Ssuerteigstarter, ist schon seit Monaten im Einsatz. Die Sicherheitskopie ist nun an meine Freundin gegangen und nun möchte ich eine neue Kopie herstellen. Was heißt eine, ganz viele. Warum? Weil ich mir überlegt habe Sauerteigstarterpäckchen für Weihnachten, ja Weihnachten, herzustellen und damit ganz viele Menschen zu erfreuen. Nun meine Frage Martina: „Kann Ich Hugo in der Sonne trocknen oder darf ihm nicht so heiß werden“?

    Wünsche nun allen ein schönen Sonntag. Schnüre gleich mein Schuhe und gehe ein Ründchen laufen. Es ist so herlich erfrischend.

    Liebe Grüße
    Nicole aus Hanau

    • Martina Goernemann
      22. Juli 2018

      Tolle Idee, Nicole! Wie man das macht, steht ganz ausfühlich in meinem Sauerteigbuch. Ein Tipp noch. Den Starter solltest du nie „aufbrauchen“, sondern pflegen und immer wieder anfüttern. Warum? Weil er immer stärker und besser wird. Kaffee? :-)))))

      • Nicole
        22. Juli 2018

        Liebe Martin,
        jetzt nehme ich gerne einen Kaffee.

        In Deinem Buch habe ich nachgelesen und da steht, das übrige macht die Sonne. Also wenn Du auf Reisen bist. Habe nur Angst das Hogo einen Sonnenbrand bekommt und dann nicht mehr erwacht. 😉 Das wäre doch sehr schade, gelle? Ok, auf S. 177 steht es genau, so wie ich es schon gemacht habe. Und keine Angst, Hugo wird zwischendurch gut gepflegt, er ist ein Kind der ersten Stunde.

        Heute gibt es mal wieder das Hollywood Farmers Market Brot, im Holzrahmen. Dafür habe ich extra die doppelte Menge gemacht. Das nächste Mal wird es die dreifache Menge, der Holzrahmen kann das gut vertragen.

        Allen noch ein schönen und geruhsamen Sonntag
        Nicole aus Hanau

        • Martina Goernemann
          22. Juli 2018

          Sonne ist ok, grillen ist nicht so gut. :-))))) Also nicht übertreiben! Bitte richte Hugo meine allerbesten Grüße aus! Ich bin begeistert, dass du im Holzrahmen backst. Da trauen sich viele nicht ran. Selbst gebaut? Noch’n Kaffee? :-))))))

  • Susanne aus Frankfurt
    22. Juli 2018

    Hallo Ihr Lieben,
    ich vermisse Briefe, da ich früher viele bekam und auch selbst viel schrieb. Ich hatte immer ganz hübsches, sehr mädchenhaftes Briefpapier und Brieffreundinnen (mein Sohn weiß nicht einmal, was das ist).
    Aber ich setze mich oft über den Modernisierungswahn hinweg und schreibe besonders im Urlaub richtig altmodische Briefe, in die ich Dinge hineinlege (Zeitungsartikel beispielsweise). Handgeschriebene Briefe sind im Zusammenhang mit Kundenkorrespondenz sogar ein Markenzeichen von mir geworden. Hoffentlich lesen sie sie auch, denn auch das altmodische Lesen, vor allem von Büchern, scheint immer seltener zu werden.
    Insgesamt gibt es aber auch viele nützliche Neuerungen. Ist alles eine Frage der Dosis.
    Euch einen tollen Sonntag,
    Susanne

    • Martina Goernemann
      22. Juli 2018

      Genau so empfinde ich auch, Susanne. „Ist alles eine Frage der Dosis“. Briefe liebe ich sehr. Und ich vermisse auch die kleinen Zettel, die man für den anderen schrieb, wenn man das Haus verließ … dafür kann man heute Fotos verschicken und zack! ist der andere im Bilde! Darf ich dir ein Buttersemmelchen anbieten? :-))))))

      • Silke aus Flensburg
        22. Juli 2018

        Liebe Martin,

        diese Zettelchen gibt es bei uns immer noch und auch Zettelchen mit kleinen Liebeserklärungen. Die kommen in die Brotdose (Lunchbox ;o) )und manchmal verstecke ich sie auch. Neulich habe ich in das Brötchen ein Loch gepult und da das Zettelchen drin versteckt.
        Ach, das macht so Freude!
        Silke ♥

  • Silke aus Flensburg
    22. Juli 2018

    Liebe Martina, liebe Raumseelen,
    ich nehme mir erst mal eine Semmel – vielen Dank, Martina!

    Ich bin froh über alle Dinge, die mir das Leben, insbesondere die Hausarbeit erleichtern. Wenn ich da noch an meine erste Wohnung denke – bin ja mit 18 von zuhause ausgezogen, bekam nur das Unterhaltsgeld meines Erzeugers und musste mir alles zum Lebensunterhalt selbst verdienen, nebenbei Abi gemacht, später studiert…
    Altbauwohnung, Kohleofen, 5l-Boiler und die Toilette eine halbe Treppe tiefer, geteilt mit den Nachbarn und etlichen Silberfischchen ;o)
    Da bin ich heute sehr dankbar für unser Haus mit Garten und der Kamin wird nur wegen des Kuschelfaktors eingeheizt.

    Was ich vermisse? Ja, tatsächlich auch das Telefonieren, statt des umständlichen WhattsApps – neulich wollte mir eine Bekannte etwas umständlich erklären. Ich griff zum Telefon und sie sagte : „Ach ja, das Telefon gibt es ja auch noch“ :o))
    Dann war ich Freitag in Husum und vor einem Geschäft namens „Mischmasch“ – Nostalgie pur – stand ein Schild mit der Aufschrift „Rettet die Handschrift, schreibt Postkarten!

    Wie angekündigt habe ich Euch heute einen weiteren Nudelsalat in die Redaktion mitgebracht. Greift zu, es ist eine riiiiiiesen Portion. Nehme ich immer mit, wenn wir zum Grillen eingeladen sind – kommt immer sehr gut an!

    Nudelsalat mit Thunfisch

    500g Penne gar kochen
    1 Glas Miracel Whip mit
    2 EL Chinagewürz und
    1 Pckg. Salatsoßen-Mischung „Paprika-Kräuter“
    125ml Milch
    2 EL Zucker gut verrühren.
    1 Ds. Mais (300g Abtropfgewicht)
    2 Schalotten
    3 Paprikaschoten, klein geschnitten
    1 Glas Gewürzgurken (ich nehme gerne die Sandwichgurken), klein geschnitten
    hinzu geben. Ebenso die Nudeln
    Mit Salz und Pfeffer abschmecken

    2 Dosen Thunfisch (im eigenen Saft – bitte auf das Delphin safe-Siegel achten, aber das muss man einer Raumseele sicher nicht sagen ;o)) ) abtropfen lassen, grob würfeln, vorsichtig unterheben.
    Den Salat über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen und ggbf. nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken.

    Zugegeben, dieser Salat ist nicht so leicht, wie der Salat mit der Wassermelone, aber auch seeeehr lecker!

    Meine Schwester und ich fahren heute mit meiner Schwiegermutter und der Frau meines Vaters nach Jübek in ein Cafe – der Kuchen ist zwar nicht soooo dolle, dafür aber ein toll angelegter Garten mit einer riiiiiiiesigen Zinkgießkannen-Sammlung, altes Gartenwerkzeug, viele Schilder mit Sprüchen zum Thema Garten, ein Teich, Bachlauf, Vogelhäuser in alten Baumstämmen…
    Leider kann man davon NICHTS kaufen, aber es ist dennoch ein Genuss!

    Ich schaue am späten Nachmittag oder am Abend noch mal bei Euch vorbei.
    Genießt den Tag,
    Silke ♥

    .

    • Martina Goernemann
      22. Juli 2018

      Ich bin auch mit 18 von zuhause weg. Bafög und schmale Kasse, ich weiß genau was du meinst. Aber wir hatten Hunger aufs Leben, gell? Und zack! Leben schön. Ich mochte bisher alles, was die jeweilige Zeit mit sich brachte, bis auf s.o. die Genervtheit vieler Mitmenschen. Kaffee? :-)))))

  • Ilka
    22. Juli 2018

    Guten Morgen,
    tja zack erledigt – unsere alten Telefone. Und dabei habe ich mal gelernt, Vermittlungstechnik zu reparieren. Dahin… Dem trauere ich aber nicht nach.
    Dafür beeindrucken mich die Fortschritte der Medizin.
    Was mir fehlt ist die Verlässlichkeit des Wetterberichts. Anstelle mal in den Himmel zu gucken, glaubt man nur noch den Computern. „die App sagt, es würde regnen“ Tja. Echt? (Tut es bei uns nicht). Und ab und zu etwas Herzenswärme und Verlässlichkeit.
    Liebe Grüße euch allen
    Ilka

    • Martina Goernemann
      22. Juli 2018

      Du sagst es, Ilka! Ich mag den Fortschritt nämlich auch sehr, ABER mir fehlt das Menschliche mehr und mehr. Ein freundliches Lächeln im Zug, eine helfende Hand wenn eine Mutter mit Kinderwagen in den Bus einsteigen will. Kassiererinnen ohne grandiose Kunstfingernägel, die die Tasten der Kasse treffen und die Wörter „danke“ und „bitte“ Aussprechen können … Vielleicht wirds ja irgendwann wieder! Noch Kaffee? :-))))

      • Silke aus Flensburg
        22. Juli 2018

        Das kann ich nur bestätigen – besonders das mit den Verkäuferinnen etc.
        Gestern in der Bäckerei machte ich die Verkäuferin darauf aufmerksam, dass es nicht angehen könne, sie müsse sich verrechnet haben – sie kontrollierte noch mal und sagte: Ach ja, die Mandelhörnchen habe ich vergessen – kein Danke!

        Und dann aber gestern auch etwas Nettes: Die Tür vom Geschäft geht auf und ein Mann ruft von der Tür zu uns rüber: Bin gerade mit meinem Hund unterwegs danke für das Wasser! Da haben wir uns gefreut :o))

  • Kläre
    22. Juli 2018

    Guten Morgen liebe Martina und Raumseelen
    wenn ich an meine Kindheit zurückdenke, wird man es nicht glaubendes gab keinen Elektroherd, der Herd wurde mit Holz und Kohle geheizt, auch im Sommer,Kaffee wurde mit 125 Gram gekauft, mit einer Mühle Hand gemahlen aufgeschütteten mit einem kl. Sieb in die Tasse gefüllt,Filter gab es noch nicht.Kühlschrank auch nicht aber sehr heisse Sommer, die Wurst kam in einen Topf, und wurde in den Keller gebracht.Badezimmer gab es auch nicht, im Keller Stand eine grosse Zinkwanne,das Wasser wurde in einem grossen Kübel geheizt…so könnte ich noch sehr viel weiter erzählen, als ich heiratet habe 1954 war es nicht viel besseres gab keine Windel für Kinder, die waren aus Sanitas oderMull,und mussten gewaschen werden ohne Waschmaschine, mit einem Waschbrett, wenn Nachts ein Kind schrie musste der Herd geheizt werden um die Flasche zu erwärmendes gab keine Küchenmaschine, kein Staubsauger ,nur einen kleinen Volksempfänger als Radio,kein Fernsehen das kam alles viel Später, das hatte den Vorteil,meine Kinder waren mit einem Jahr trocken,(man musste ja alles Waschen)jetzt kommt das grosse aber, es gab auch keine Umweltverschmutzung….also hat die Entwicklung zwar grosse Erleichterung besonders für Frauen gebracht, aber die Weltmeere verdrecken und das ist eine Katastrophe..ich könnte die Liste noch lange fort setzen aber aber als ich das meinem Enkel Simon vor vielen Jahren erzählte, meinte er Oma ward ihr asozial,ich erklärte ihm die technische Entwicklung gab es viel Später,und nach dem Krieg musste zunächst alles neu auf gebaut werden..Ich lebe so gerne, weil heute das Leben purer Luxus ist,Spülmaschine,Waschmaschine Roboter alles ansetzen und Mutter geht einen Kaffee trinken, und Mittags ist alles sauber..einen schönen Sonntag ,,,Kläre

    • Martina Goernemann
      22. Juli 2018

      Du hattest wirklich ein bewegtes Leben, Kläre! Es ist immer auch ein bisschen Zeitgeschichte, was du uns erzählst. Ich höre dir so gern zu! Herzlich! M.

    • Ilka
      22. Juli 2018

      Liebe Kläre,
      so lang ist das alles nicht her. Ende der 80er in Potsdam… Wir waren so froh, eine Wohnung ergattert zu haben – mit Ofenheizung und Küchenklo (der Fortschritt, das war vorher noch auf dem Hof), ohne Dusche. Und Kaffee – ja, in 125 g (Viertelpfünder). Gemahlen wurde der in der Mühle im Laden und wir haben jeden Krümel aus der Mühle rausgeschüttelt und gekitzelt, weil der so teuer war (gemessen an unserem Stip). Aber asozial – nein! Hut ab, was du alles gemeistert hast.
      Lieben Gruß
      Ilka

      • Kläre
        22. Juli 2018

        Hallo Ilka

        die jungen Frauen wissen garnicht zu schätzen, wie gut sie es haben, aber weil ich das alles erlebt habe, kann ich mein jetziges Leben so wunderbar geniessen…lbG Kläre

  • Elke
    22. Juli 2018

    Guten Morgen liebe Raumseelen, guten Morgen Martina,
    mhhhh, frische Weckle. Da ich am abnehmen bin, genieße ich heute nur den herrlichen Duft der Bäckerei.
    Nostalgie, hach ja, grünes Telefon mit Wählshceibe und viieeeel zu kurzem KAbel:-)), sebst gesammelte Hagebutten im Backofen trocknen und Tee aufbrühen *schüttel*, Milch beim Bauern um 18.30 Uhr hohlen und dann kurz aufkochen, der Duft dieser Milch hängt immer noch in meiner Nase *wurgs*, Knaur-Lexikon – 2,50m im Wohnzimmerschrank, aus denen man Infos für die Schule raussuchte. Klamotten-Katalog, der nur zwei Mal im Jahr erschien und man gute zwei Wochen auf seine Lieferung warten musst. Und wehe es hat nicht gepasst. Kindergeburtstag mit Kakao und Guglhupf. Sich verabreden? Musste man in der Schule machen, Termin wieder absagen war da dann schon etwas schwieriger. Es hatten damals noch nicht alle ein Telefon. Ich glaube, wir waren so ziehmlich die Letzten, die eines bekamen, weil meine Eltern 1971-73 neu gebaut hatten und das Neubaugebiet dafür noch nicht vorbereitet war. Aaaaaber, wir sind auch Alle groß geworden, waren viel an der frischen Luft und kannten fast alle Tiere und Gräser und Vögel! Zum Radfahren und Rollschuhfahren brauchte man noch keinen Ganzkörperschutz und Schlitten ist auf man auf der Straße gefahren.
    In diesem Sinne, ich wünsche euch einen schönen Sonntag.

    • Martina Goernemann
      22. Juli 2018

      Beim Stichwort „warme Milch“ hats mich auch gleich geschüttelt! Ist ja fast eine Kurzgeschichte, die du uns hier schreibst. Danke dafür! :-)))))

      • Elke
        22. Juli 2018

        *lach*, ja, da hast du recht. Ist fast ein Roman geworden. Und da gäbe es ja noch soooo viel, was es *damals* gab und in der heutigen Zeit fast üb erflüssig ist. Z.B. Schulhefte. An vielen Schulen kommen ja shcon Tablets zum Einsatz, auf denen man mit einem speziellen Stift schreiben kann. Fühlt sich tatsächlich an, als würde man auf Papier schreiben. Oder wenn ich daran denke, als man um alle Hefte einen Umschlag machen musste oder sich fast einen Knoten in die Finger machte, wenn man die Bücher mit der Folie kunstvoll verpackte………………………

  • Christina
    22. Juli 2018

    Guten Morgen liebe Martina, liebe Raumseelen
    Danke herzlich für den Filterkaffee und die Semmeln. Ich lege gerne noch einige Aprikosen und Nektarinen dazu und die selbstgemachte Aprikosenkonfitüre von gestern ebenfalls. Die habe ich übrigens mit dem Tipp von Martina bei der Orangenkonfitüre zuerst über Nacht mit dem Zucker 2:1 im Kühlschrank ziehen lassen. Auf alle Fälle riecht und schmeckt sie ausgezeichnet!
    Wie schnell frau das alte vergisst, habe ich bei meiner Enkelin gemerkt. Sie zeigte mir im Brocki zwei Langspielplatten, wo die Geschichte von „Heidi“ mit den berühmten Schweizer Sprechern der ersten Stunde darauf verewigt sind und meinte dazu, dass ich als Heidi-Fan diese im Original hören sollte….ratet mal was ich nun wiederbeleben werde… ja, ja ich habe sie und dazu fand ich noch mehr Johanna Spyri aus der gleichen Zeit. Nun bin ich auf der Suche nach einem guten alten Plattenspieler dazu. Dass meine Enkelin viele Platten nur per Scheibe hört und dazu sagt, das gefällt mir, es ist ein Ritual und ich konzentriere mich auf die Musik, das hat mit Lebensqualität zu tun, hat mich berührt. Da wird etwas wieder geweckt, was ich so nie erwartet hätte durch zwei Generationen später.
    Einen wunderschönen Sonntag euch allen und liebe Grüsse aus der Schweiz Christina

    • Martina Goernemann
      22. Juli 2018

      Mein Sohn und seine Freunde und Freundinnen -sind alle so zwischen 18 und 20- schätzen viele alte Dinge wieder! Zum Beispiel Espresso aus den italienischen Kannen, die auf der Herdplatte geheizt werden. Nicht für ein Vermögen in Wegwerfbechern, sondern aus echten Tassen. Qualität, Nachhaltigkeit … mich macht das froh. Aprikosenmarmelade passt grandios zu den Semmeln. :-)))))

  • Ursula
    22. Juli 2018

    Guten Morgen,

    hach ja oranges Telefon mit Wählscheibe im Wohzimmer der Eltern…. brr null privatspähre und man durfte ja nur kurz telefonieren wegen der Einheiten. Und ja die Geschichtspräsentation gab damals ne glatte 1 dafür mussten in der Lexikonsammlung meines Vaters ein paar Bilder diese verlassen -mei gab es damals ärger weil ich die Bilder rausgeschnitten habe. Hach sind Präsentationen heute einfach.

    Ich nehm was von dem nostaligeschen Kaffee. Ja klar unser Fortschritt macht uns einiges einfacher aber ist wirklich alles einfacher ich weiß nicht…. Gut ich bin derzeit eh ein kleines sensibelchen ….

    LG
    Ursula

    • Martina Goernemann
      22. Juli 2018

      Ja, Privatspäre beim Telefonieren war nicht, aber die heutigen Hubschraubermütter nehmen den Kindern noch viel, viel mehr Privatsphäre. Stimmt doch, oder? Ich hätte hier noch ein Semmelchen!? :-)))))

    • Silke aus Flensburg
      22. Juli 2018

      Hallo Ursula,
      bist Du die Ursula, die alte Kinderbücher aufgestöbert hat, obwohl Du nicht mal den genauen Titel kanntest?
      Magst Du mir schreiben, wie und wo? Das wäre sehr lieb von Dir!
      Ich bin auf der Suche nach einem Buch mit Tiergeschichten. U.a. von einem Krokodil mit Zahnschmerzen und der entzückenden Geschichte, wie das Zebra seine Streifen bekam.
      Silke ♥

    • Silke aus Flensburg
      22. Juli 2018

      Privatsphäre beim Telefonieren – das ist doch heute vielen schnurzpiepegal!

      Dazu fällt mir ein „Witz“ ein: Darf man beim Zuhören von Telefonaten mit Handy nachfragen, wenn einem etwas unklar geblieben ist ;o))

  • Sewwi
    22. Juli 2018

    Guten Morgen Ihr Lieben,
    ich nehm mir mal eine Semmel. Dankeschön.
    Stimmt, früher war nicht alles besser, aber irgendwie „entschleunigt“. Für Referate musste man im Brockhaus nachlesen oder in die Staatsbibliothek gehen. Und Telefonnummern tatsächlich im Buch nachschlagen. Aber irgendwie haben wir das auch alles geschafft.
    Was mir aber momentan wirklich zu schaffen macht, ist die Tatsache, dass (zumindest hier in München) alle größeren freien Flächen zugebaut werden. So verschwinden nach und nach alle meine Kindheitserinnerungen und das finde ich einfach schade.
    Habt noch eine wunderschönen Sonntag und macht es Euch gemütlich!

    • Martina Goernemann
      22. Juli 2018

      Guten Morgen! War mir gar nicht klar, dass du auch aus München bist … denn genau das schlägt mir hier bei uns gewaltig auf den Magen! Ich stelle mir das schlimm vor, wenn man alt ist und weiß, dass nur wenige Wochen nachdem man sich endgültig verabschiedet hat, der Bulldozer kommt und alles, was an Geschichten im eigenen Häuschen steckt, zermalmt. Ich hab sogar mal eine Annonce aufgegeben, in der ich anbot so ein Haus und die damit verbundene Lebensgeschichte zu retten … hat sich niemand gemeldet! In meinem Stadtteil ist es gerade ganz, ganz schlimm. :-((((( Kaffee? :-))))))

    • Silke aus Flensburg
      22. Juli 2018

      Hallo Sewwi,
      ist bei uns auch so und ich frage mich, wo die Tiere bleiben, die dort gelebt haben?
      Wenn ich sehe, wie sich bei uns alles verändert hat… Anfangs umgeben von Grünflächen und heute quasi mitten drin im Industriegebiet…
      Aber wir haben unser Häuschen und einen schönen Garten. Nur der Verkehrslärm unter der Woche nervt. Aber wir haben Quellsteine, die lenken etwas davon ab
      Und ich denke, dass wir immer noch viiiiiiel schöner wohnen als viele andere – das darf man nie vergessen :o).

  • Jutta
    22. Juli 2018

    Liebe Martina und liebe Raumseelen …
    ja so manches ist leider verschwunden …

    Ich habe diese Woche festgestellt, dass es kaum noch Glasflaschen gibt.
    Ich wollte so eine schöne braune, kleine Glasflasche mit Orangenlimonade kaufen, weil ich eine Idee als Abschiedsgeschenk im „worldwideweb“ gefunden habe.
    Der Getränkehändler erklärte mir, dass es die zwar gibt, aber sie nicht mehr im Sortiment hat. Die Kunden kaufen lieber Plastikflaschen.
    Tja … da habe ich mich selber auch wieder ertappt gefühlt …
    Das habe ich in der Vergangenheit aus Bequemlichkeit viel zu oft gemacht.
    Schade eigentlich …
    Denn diese Plastikflaschen sind doch eigentlich hässlich.
    Also ich kaufe jetzt wieder vermehrt Glas-Flaschen … nicht nur der Umwelt zulieb … sondern auch weil sie viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel schöner sind.

    Ich wünsche euch einen schönen gemütlichen Sonntag.
    Regnet es auf deiner Seite von München auch Martina?

    Herzliche Grüße
    Eure Jutta

    • Martina Goernemann
      22. Juli 2018

      Es giiiießt, Jutta. Aber die Natur klatscht in die Hände! Und mein Garten grinst! Herzlich! M.

    • Kläre
      22. Juli 2018

      Hallo Jutta

      Du bekommst die besten Glasflaschen in allen Grössen und Varianten bei Kodi und TEDI…lbG Kläre

  • Katrin
    22. Juli 2018

    Hallo ihr Lieben!
    Da schau ich mal wieder kurz vorbei…;-)
    Also Briefe schreiben und bekommen so auf schönem Briefpapier und so … DAS hat schon was! Ich hab immer noch soooo viel Briefpapier zuhause 🙂 (-hab ich gesammelt als Kind) Ich hatte ganz ganz viele Brieffreunde / -freundinnen…

    Gerade heute sagte mein Sohn : „Mama, warum steht da eigentlich ACHTUNG GLAS auf der Flasche?“ als er sich Mineralwasser eingeschenkt hat. Wir haben ja eigentlich auch so einen Sprudler, – aber da wir ja unlängst diese Riesenfamilienparty hatten, kaufte mein Mann ein paa4 Flaschen dazu, damit sicher genug da ist.
    Ich bin ja ganz schön froh über die Frage….;-)
    So, wir haben jetzt noch einen Kirchentermin. In der Früh um acht waren wir schon die selbst verzierte Kerze aufstellen und die Namensschildchen am Gesteck befestigen….Morgen ist dann das Begräbnis. Danach Martina, werde ich mich endlich mal deinen Fragen widmen können!!
    Euch allen noch einen schönen, gemütlichen Sonntag!,
    Liebe Grüße an euch alle
    Katrin

    • Martina Goernemann
      22. Juli 2018

      Nimm‘ noch schnell einen Kaffee bevor du wieder los flitzt! :-))))))

  • Roswita
    22. Juli 2018

    Liebe Raumseelen
    Ach, wieder ein tolles Thema! Ich bin dankbar für ganz viele Innovationen & gleichzeitig wehmütig … meine Mamma hat früher die Kochwäsche manchmal auf dem Herd in einer alten Pfanne gekocht. Wenn sie keine Maschine füllen konnte. Ich liebte das Blubbern in der Pfanne u die Wäsche, die Blasen produzierte. Die Pfanne hab ich noch :).
    Die gute alte Sense um Gras zu schneiden! Ich kann sie nicht ‚bedienen‘ u greife zum Rasenmäher, aber jemandem zuzuschauen, der das kann, wow! So richtig entspannend.
    Haha u das mit dem telefonieren, die ersten Fragen sind jetzt, wo bist du? Störe ich .. früher wars klar, zu Hause…
    Mit gewissen Änderungen kann ich mich gut anfreunden, aber so Sachen, die nur wenige Jahre im Einsatz waren u immer wieder abgelöst werden, dur noch besseres, neueres, da hab ich Mühe … ich denk da an die unzählihgen alten Kabel, die überhaupt nicht mehr verwendet werden. Hab heute ein DIY gesehen, das mit alten CD ein Bilderrahmen produziert 🙂 … da geh ich lieber auf den Flohmarkt, such mir einen alten Rahmen u entsorge die CD Hüllen :).
    So noch einen späten Kaffee für mich u für euch einen gueten Wochenabschluss.
    Liebe Grüsse, Roswita

  • Nicole
    22. Juli 2018

    Grüße habe ich ausgerichtet. Hugos Namensgeber war gerade noch hier und ist durch den Garten gewirbelt. Ich weiß was die beiden gemein haben.

    Holzrahmen ist nach Deiner Anleitung gebaut. Leider mussten wir selber sägen, aber den Part hat dann mein Schatzi übernommen. Grins
    Ich wechsel immer zwischen Topf- und Holzrahmenmethode, so haben wir eine tolle Auswahl an unterschiedlichen Geschmäckern. Irgendwann probiere ich nochmal das Salbeibrot. Es ist mir beim ersten Mal nicht gelungen.
    Ach ja, der Tipp mit der Heizkörperverkleidung ist bei uns auch angekommen. Die Olle Heizung im Flur ist verdeckt und der Flur sieht jetzt viel hübscher aus. Danke für die vielen Anregungen, tollen Geschichten und den Blick über den Tellerrand.

    Grüßle
    Nicole

    • Martina Goernemann
      22. Juli 2018

      Es scheint, du hast grenzemlose Energie! Chapeau!!! Jetzt leg die Füßchen hoch und schieb mal die berühmte ruhige Kugel :-))))))

  • gertrud carey
    22. Juli 2018

    Liebe Raumseelen, liebe Martina seid gegrüsst.
    Martina ist noch Kaffee da, ich nehme sehr gern ein Tässchen. Mit Filterkaffe bin ich aufgewachsen und ich erinnere mich wie herrlich er durch die Küche duftete. Ich erinnere mich auch, dass meine Mutter eine eigene Methode hatte, noch bevor der Filterkaffe seinen Einzug in wohl jeden Haushalt hatte. Meine Mutter gab das frisch gemahlene Kaffeepulver in einen Topf, füllte mit Wasser auf und brachte das Ganze bis kurz vors Kochen. Dann liess sie die duftende Brühe einige Minuten durchziehen und goss sie dann in einen hübschen Porzellankrug. Obwohl der Kaffee natürlich durch ein Kaffeesieb floss, blieb doch immer etwas Kaffeesatz übrig, der sich auf dem Boden des Kruges absetzte. Und wenn der Krug bis auf den letzten Tropfen geleert wurde, ja dann gab es halt zum Kaffee noch etwas Pulver zwischen die Zähne.
    Martina danke sehr für die Semmelchen, sie duften ganz herrlich, noch fast so frisch wie am Morgen. Aber ich muss passen, weil ich mich gestern und heute fast nur von Brot ernährt habe. Mein lieber Besuch hat ein grosses selbgebackenes Sodabrot mitgebracht, in ein Tuch eingewickelt wurde es mir, noch warm, stolz präsentiert. Es duftete herrlich nach Soda, nach Irland und nach viel Seele da es mit ganz viel Liebe gebacken wurde. Als ich dann mein Brot aus dem Ofen holte, ja dann wurden die Augen schon recht gross und das Gesicht etwas lang, aber nur im ersten Moment.
    Gestern Abend gingen wir in unser Lieblings Pub zum Essen. Und heute gab es Brot; Brot mit Butter, gesalzene Butter natürlich, mit Marmelade. Brot mit Butter und Käse, den irischen Käse namens Cheddar. Brot mit Butter und Tomatenscheiben und etwas Salz drauf, sehr zu empfehlen. Die Tomaten schmeckten auch wirklich nach Tomaten weil sie im Garten unserer Gäste gewachsen und gereift wurden. Übrigens greift zu meine Lieben, probiert vom irischen Seelebrot, es hat so lange es hat. Und das beste zum Schluss, mein Brot das dunkel und kräftig und richtig herzhaft ist, mit einer Scheibe Lachs belegt, mundet es ganz herrlich. Auf jeden Fall sind wir alle satt und zufrieden, und unsere lieben Freunde sind soeben weggefahren. In gut zwei Stunden werden sie wieder in Dublin sein, und ich geniesse nun meinen Abend mit meinem Joseph, der Liebe Grüsse ausrichtet an die Raumseelen.
    Ach war das ein Wetter heute, ein wundervoller, von der Sonne gesättigter Tag hier im ländlichen Irland. Obwohl die Sonne wohl nicht nur für uns schien.
    Ich muss Euch noch etwas verraten, ich habe einen neuen Freund. Er kommt jeden Morgen zu Besuch. Mein Mann merkt nichts davon, weil er immer lange schläft, und ich stehe gerne sehr früh auf. Mein Weg führt mich als erstes runter in die Küche, eine grosse Tasse Kaffee und eine grosse Scheibe Brot mit ja Ihr wisst was drauf kommt. Dann gehe ich hinaus in den Garten. Ich habe das Glück dass ich zwischen mehreren gemütlichen Plätzchen aussuchen kann, je nach Wetter oder Laune. Eigentlich ist meine Laune fast immer gut, nicht nur wenn ich im Cottage bin.
    Seit fast zwei Wochen sind wir nun hier und jeden Morgen besucht mich ein kleiner wilder Hase. Fast immer zur gleichen Zeit. Er hüpft durchs Gras, schnuppert ein bisschen hier und da, dann putzt er sein flaumiges Fell, und ich verharre dann in absoluter Ruhe. Weil der kleine süsse Hase sich sonst auf die langen Hinterbeine macht und schneller wegrennt als ich gucken kann.

    Spannend war sie die vergangene Woche. Ausgefüllt mit Arbeit in Haus und Garten, ich habe auch wieder ein paar Geschichten geschrieben. Und einen Laptop habe ich mir auch gekauft, damit ich endlich wieder meinen Blog schreiben kann. Das ist vielleicht eine Story. ohne die Hilfe meines Nachbarn wäre das nie was geworden. Schreiben ja, aber mit der Technik und so, da tue ich mich recht schwer.
    Pinsel und Farbe kamen auch wieder zum Einsatz, das alte verwitterte Gartenhäuschen wurde aus dem Dornröschen Schlaf erweckt.

    Liebe Bärbel, ich glaube das warst Du gestern. Du hast mir etwas sehr Schönes geschrieben, nämlich dass Du das Gefühl hast dass ich in mir Ruhe. Ich kann dazu nur sagen, dass ich grundsätzlich ein ausgeglichener und zufriedener Mensch bin. Das geht am einfachsten wenn ich in meinem Cottage bin, umgeben von viel Natur und in absoluter Ruhe. Das ist echte Seelen Nahrung. Dazu muss ich auch sagen, dass ich in den Tagen und Wochen die ich hier verbringen darf, weit entfernt bin vom alltäglichen Geschehen. Der Alltag mit seinen Herausforderungen wird auch mich wieder einholen, aber noch nicht heute und in den nächsten Tagen auch noch nicht.

    So, und jetzt setzte ich mich in meinen Stuhl, schaue in die Wolken, und mache gar nichts mehr.
    Allen Raumseelen wünsche ich einen gemütlichen Sonntag Abend. Seid lieb gegrüsst, gertrud

    • Martina Goernemann
      22. Juli 2018

      Jetzt hast du es aber wirklich verdient, dich ordentlich auszuruhen! Bleib noch ein bisschen hier und dann genieße deinen ruuuuuhigen Abend! Herzlich! M.

  • Krümel
    23. Juli 2018

    Hallo Martina,
    ich setze mich (leicht verspätet) gerne mit an den Tisch und trinke auch ein Tässchen Kaffee.
    Filterkaffee kenne ich auch noch. Morgens den Teekessel auf den Herd gestellt und jeweils eine Tasse für Mama und Papa aufgebrüht. Einmal 2 1/2 gestrichene Löffel Pulver und einmal 3 große.
    Kennt noch jemand eine Nussmühle? Oder eine flotte Lotte? Damit hat meine Oma die weltbeste Tomatensuppe hergestellt! Und: ich vermisse den Duft von luftgetrockneter Wäsche. Heute gibt es anscheinend nur noch weichgespülte, Trockner getrocknete, völlig „überduftete“ Wäsche.
    Bei aller Nostalgie: Nie wieder ohne Geschirrspüler und Staubsauger! Auf Alexa und so einen Kram kann ich aber dankend verzichten.
    Viele Grüße,
    Krümel

    • Martina Goernemann
      23. Juli 2018

      Es ist eben die Mischung, die es macht, gell? Happy MOntag! Herzlich! M.

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