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Schlau

Viel Freude! Nein, viiiiiel Freude und Spaß obendrein!

Ich hab mit meiner Freundin Steffi telefoniert. Machen wir öfter als früher, weil wir uns in diesen Zeiten so selten sehen.  Steffis Sprache ist geschliffen und witzig. Einmal Journalistin, immer Journalistin! Leichte Themen, schwere Themen, es ist immer eine Freude mit ihr zu reden.

Die Freude wird gleich zu euch herüberschwappen.

Warum? Weil ich euch von einem Gespräch mit Steffi erzähle und am Ende wird eine von euch auch noch schöner oder wohlriechender oder … was weiß ich!  Es wird jedenfalls Freude auslösen, der Rest ist Überraschung.

Ich spreche in Rätseln?

Ist Absicht! Einmal Fernsehproduzentin, immer Fernsehproduzentin. Dramaturgie ist alles.
Apropos Rätsel! Ihr fragt euch, warum heute im Aufmacherbild ein Schwein lächelt?
Das Schwein soll euch eine Freude machen, bringt ja schließlich Glück und ein Bilderrätsel ist es obendrein.

Nun haben wir einen Spannungsbogen wie aus dem Lehrbuch!

Es ist gibt etwas zu raten, das lustig ist, das Freude macht und am Ende kommt sogar noch eine überraschende (große) Freude on top.
Und wie ist das beim Fernsehen? Nach einem solchen Teaser kommt erstmal eine Unterbrechung. Machen wir hier auch. Jetzt gibt es nämlich erstmal Kaffee für alle!

Steffi erzählte mir eine schier unglaubliche Geschichte.
Und was höre ich mich sagen? „Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt!“
Steffi kicherte am anderen Ende der Leitung. Meine Bemerkung schien Freude auszulösen. Jahrzehntelang hatte sie völlig unbenutzt in der Abstellkammer meiner sprachlichen Erinnerungen gelegen.
„Den Spruch kenn‘ ich auch!“ jubelte Steffi „Wo kommt denn der auf einmal her?“
„Keine Ahnung.“ sagte ich und zack! kam schon der nächste aus der Erinnerung gekrochen.

„Wo wir gerade bei Pfannengerichten sind … Ich könnte dir noch einen Storch braten“, sagte ich.

„Autsch! Jaaaa!“ Steffi kicherte. „Jetzt brat mir doch einer einen Storch! Hieß es bei uns zuhause auch. Und immer wenn mein Vater sich ärgerte, war das war „zum Mäuse melken“!“
„Bei uns zuhause wurde „Klappe zu, Affe tot!“ gern genommen,“ sagte ich und wir stellten uns schließlich die Frage, warum in diesen Wortwerken so martialisch mit der Tierwelt umgegangen wurde?

Wer wohl der Urheber dieser sinnentleerten, deutschen Prosa war?
Abgesehen davon, dass sie aus heutiger Sicht für sensible Kinderseelen äußerst untauglich erscheint, fragt man sich tatsächlich wo kommt sie her, wo führt sie hin? Habt ihr eine Ahnung?

Gab es denn gar nichts Lustiges im Rahmen dieser sinnlosen Sprüche?

Doch! Einer fiel mir ein.
Steffi lachte sich kaputt und mir kam die Idee, daraus ein Bilderrätsel für euch Raumseelen zu machen. Ihr habt das Aufmacherbild gesehen? Wisst ihr die Lösung schon? Nein? Hier kommt die Slowmotion-Fassung. Also, es geht um ein Schwein!

Viel Freude mit dem Bilderraetsel mit Schwein

Was baumelt beim Schwein um den Hals?

Es ist klein und macht Töne! Schrille Töne. Schiedsrichter benutzen es gern und Kinder!

Viel Freude mit dem Bilderraetsel

Richtig!  Es ist eine (Triller) – Pfeife!

Bilderrätsel gelöst?
Genau! Es ist „Ich glaub, mein Schwein pfeift“! Aber wer hat schon ein eigenes Schwein  und warum pfeift das und wenn ja, warum eigentlich?
Steffi und ich kommen beide aus NRW. Die Sprüche, mit denen wir großgeworden worden sind, sprudelten nur so aus uns heraus.

Dann hatte Steffi eine zündende Idee.

„Lass uns doch ein Spiel für die Raumseelen daraus machen“, sagte sie „sie sollen schreiben, ob auch in Hessen die Schweine gepfiffen haben oder immer noch pfeifen? Und ob in sächsischen Pfannen die Hunde auch verrückt werden?“
Und Steffis Idee wurde noch besser, als sie sagte: „Ich stifte einen Preis und am Ende ziehen wir aus allen Kommentaren eine GewinnerIN!“ Ihr wisst ja, Steffi ist PR-Fachfrau für einige sehr feine Kosmetikfirmen … Wir verraten den Preis noch nicht, aber so viel kann ich schon sagen: Er ist kostbar und streichelt die Seele.

Viel Freude mit dem Sprueche sammeln

Ich erinnerte mich, dass wir vor langer Zeit hier mal eine Alte-Wörter-Sammel-Dose hatten.

Spricht doch nichts dagegen, dass wir auch alte Sprüche hineinpacken, oder?  Ich stelle die Dose wieder auf und ihr füllt sie mit  Sprüchen, die eure Kindheit begleitet haben.
Es müssen keine Tiere darin vorkommen, alles ist erlaubt von „Holla die Waldfee bis „Mein lieber Herr Gesangsverein. Am schönsten wäre es, wenn ihr noch eine Geschichte drumherum habt.

An der Verlosung nehmen alle teil, auch wenn Sprüche mehrfach genannt werden.
Einsendeschluss ist der kommende Samstag, 7. August, 12 Uhr. Es entscheidet ausschließlich das Los. Kein Rechtsweg, keine Umwandlung in irgendwas, schon gar nicht Bargeld. Die GewinnerIN wird am kommenden Sonntag hier verkündet und bekommt zusätzlich eine email von mir.

Und was glaubt ihr, wünsche ich euch jetzt?

Richtig! Viel Glück und viel Freude beim Kramen im Gedächtnis!
Zum Thema Freude kann ich aktuell noch etwas hinzufügen. Der neue Podcast der Zeitschrift „Das Haus“ ist raus. Dieses Mal rede ich über die Freude am draußen sitzen oder wie es neuhochdeutsch heißt: Outdoor Living! Hört doch mal rein! HIER!

Jemand Kaffee? :-)))))))

73 Comments
  • Petra Rampe
    1. August 2021

    Guten Morgen liebe Martina,
    guten Morgen liebe Raumseelen,

    ich lese hier jeden Sonntag meist still mit, aber dein heutiger Beitrag, liebe Martina, lässt mein Herz vor Freude springen. Daher klinke ich mich heute mal ins Gespräch ein …
    Ich kenne sie alle, diese etwas wunderlichen Sprüche mit den Tieren. Meine Großeltern mütterlicherseits hatten sie regelmäßig in ihrem Sprachgebrauch. Nun kamen sie aber gar nicht aus NRW, sondern mein Großvater kam aus Thüringen, meine Großmutter aus Böhmen. Das Schicksal hat sie nach dem Krieg in Frankfurt am Main zusammengeführt, wo sie bis zu ihrem Tod glücklich zusammen lebten. Es sind also offensichtlich keine regionalen Redewendungen.
    Ein paar weitere Sprüche, die die Beiden immer zum Besten gegeben haben, hätte ich noch im Angebot:
    In meiner Kindheit haben wir oft Ausflüge zum Wandern in gemacht. Und da kamen wir gelegentlich in Gegenden, „wo der Hund begraben lag“ bzw. „wo sich Fuchs und Hase „Gute Nacht“ sagten“.
    Im Leben der Zwei war es immer hilfreich, wenn man wusste, „wo der Hase langläuft“. Und es war allemal besser „einen Spatz in der Hand, als eine Taube auf dem Dach zu haben“. „Die Katze im Sack“ kauften sie allerdings ungern.
    Meine Großeltern waren so großartige, liebe, bodenständige und absolut zuverlässige Menschen, die ich bis heute über alles liebe und sehr vermisse. Sie waren mir näher als meine Eltern. Gott sei Dank durfte ich sie bis weit in mein Erwachsenenalter um mich haben.
    Schön, dass die Beiden heute auf sehr ungewöhnliche Weise in meine Erinnerungen kommen. Dankeschön dafür, liebe Martina.
    Ich wünsche allen, die hier mitlesen einen tierisch guten Sonntag.
    Herzliche Grüße aus Hanau.
    Petra

    • Martina Goernemann
      1. August 2021

      Herrlich! Ich kenne sie alle. Auch von meiner Oma. Es ist interessant, dass du den Beweis lieferst, dass die Sprüche offenbar nicht nur im Rheinland und Westfalen zuhause waren und es freut mich, dass du heute aus deiner stillen Ecke heraus bist. Willkommen! Kaffee? P.S. weißt du, welches Wort mich sehr berührt hat in deinem Kommentar? Das Wort „zuverlässig“! Das habe ich auch schon so lange nicht mehr als Beschreibung für einen Menschen gehört. Dabei ist es dort doch besonders schön, gell?

  • Sabine Johannsen
    1. August 2021

    Guten Morgen liebe Raumseelen!
    Mir fällt zu einer aktuellen Situation ( ich habe einen dieser in der Werbung angebotenen Label Drucker) gekauft und vor 6 Wochen bezahlt!! Bis heute leider nicht erhalten. Da ich Urlaub hatte sollte der Keller neu organisiert werden und ich wollte alle Kisten etc. schön beschriften. Tja dann muss ich wohl erst mal Gefrier Etiketten nehmen.
    Man soll halt nicht „ die Katze im Sack“ kaufen!!
    Einen schönen Sonntag Euch allen
    Und ja der Kaffee steht neben mir auf dem Tisch‍♀️

    • Martina Goernemann
      1. August 2021

      Auweia, du hast die Bedeutung dieses Spruches am eigenen Leib erfahren. Ich drück die Daumen, dass das gut ausgeht. Lustig, dass in so vielen dieser Sprüche Tiere mitspielen, gell? Wenn du Kaffeenachschub brauchst, bei uns gibt es reichlich :-))))))

  • Linde aus dem Taunus
    1. August 2021

    Guten Morgen liebe Martina und liebe Raumseelen,
    Kaum aufgewacht geht’s ans kramen in Erinnerungen und Zack….Ich habe einen;-)
    “Jetzt lass mal die Kirche im Dorf“
    Alle die Du hier nennst, kenne ich auch aus meiner Kindheit 🙂
    Oder der: “Jetzt mach aber mal halblang“
    Bestimmt fallen mir noch ein paar ein. Aber heute muss ich es kurz machen.
    Wir hatten gestern eine grosse Geburtstagsfeier für meinen Schatz der 75 wurde und Willkommensfeierfeier für unser Enkelkind Hermine. Sie schläft mit ihren Eltern bei uns und ich mache gleich Frühstück für uns. Gerne nehme ich einen Kaffee und hätte anzubieten: Nuss oder Marmorkuchen, Frankfurter Kranz, Erdbeersahneschnitte, Käsesahne oder Käsekuchen, Nussecken oder Apfelstreuselkuchen. Oder vielleicht Donauwelle …
    Greift gerne zu, es reicht für alle;-)
    Oder bin ich vielleicht….“Nicht ganz bei Trost“ hahaha
    Ich wünsche euch allen eine wunderbare Woche und freue mich später auf viele “Sprüche“.
    Liebe Grüße von Linde

    • Martina Goernemann
      1. August 2021

      Himmelherjeh, das ist ja ein Kuchenbuffet. Du machst es mir schwer standhaft zu bleiben. Hahaha. Die Sprüche sind toll, ich freu mich auf mehr und frage mich wirklich wer sich das einst alles ausgedacht hat und warum. Viel Freude mit Hermine & Co.! Den Kaffee für später, ok? :-)))))

  • Petra
    1. August 2021

    Jaaa, alle eure Sprüche kenne ich auch, hihihi. Ich glaube es hat eher was mit dem Jahrzehnt, in dem man aufgewachsen ist, zu tun. Ich bin 55, in Niedersachsen aufgewachsen und hatte ne Oma aus Ostpreußen. Einer ihrer Sprüche war
    „Ach du grüne Neune“
    Ein bisschen traurig finde ich das der ostpreußische Dialekt verloren geht… ich erinnere mich an so schöne Wörter wie Mariellchen, Lorbaß, Pittenitten….
    Bin schon sehr gespannt auf die vielen Sprüche anderer Raumseelen.
    Liebe Grüße in die Runde
    Petra

    • Martina Goernemann
      1. August 2021

      Hahaha. Den Lorbass hatte mein Opa sogar bei uns im Kohlenpott im Repertoire. Irgendwann müssen wir echt mal Intensiv googeln wo die Wurzeln dieser Sprüche liegen. Kaffee für dich?:-)))))

  • Linda
    1. August 2021

    Guten Morgen liebe Raumseelen, liebe Martina,

    also Klappe zu Affe tot war bei uns oft zu hören, das benutze ich auch jetzt noch ab und an.
    Was ich allerdings nicht verstehe wieso heutige Kinder so sensibel sind dass solche Sprüche nicht für sie geeignet sind?
    Ich weiß nicht ob das hier passt aber bei uns kam auf die Frage, was es zu Essen gibt, ganz oft: Kinderfragen mit Zucker bestreut
    und ganz oft verwendet wurde auch:
    Mr ka it gleichzeidig scheißa, Kraut hagga ond am Pfarrer d’Hand gä!
    bedeutet auf „deutsch“: man kann nicht alles gleichzeitig erledigen 🙂

    lg Linda

    • Martina Goernemann
      1. August 2021

      Herrlich! Wo bist du großgeworden, Linda. Ist das schwäbisch? Im Dialekt sind die Sprüche ja nochmal doppelt witzig. Meine Bemerkung zu den martialischen Bildern in den Sprüchen war ein Seitenhieb auf die grassierende cancel culture, den aufgeregten Aufschrei beim Benutzen politisch nicht korrekter Formulierungen. Kaffee? :-)))))

      • Linda
        1. August 2021

        in der Grenzregion Schwaben/Baden
        bin aber 2 sprachig erzogen worden 🙂 da meine Mutter aus Berlin und mein Vater aus Baden ist. Also Hochdeutsch und Schwäbisch.
        Oh ja, die Katze im Sack, das kenne ich auch.
        Ich muss grad über deine Erklärung schmunzeln, dass du dir darüber Gedanken machst 🙂
        Ich denke diese ganzen Sprüche sind auch ein Kulturgut.

        • Martina Goernemann
          1. August 2021

          Ich bin völlig entspannt, liebe Linda. Das war ironisch gemeint. :-))))))

    • Ilka
      1. August 2021

      Hi Linda, bei uns gab es dann „Neugier in Butter gebraten“

  • Linde aus dem Taunus
    1. August 2021

    Ich nochmal…
    Beim duschen ist mir noch einer eingefallen…
    “Du hast ja einen an der Waffel“

    • Martina Goernemann
      1. August 2021

      Hahaha! Das ist dir sicher eingefallen, weil bei dir so viel Backwaren rumstehen :-)))))

  • Steffi
    1. August 2021

    Einen wunderschönen guten Morgen, selten bin ich so lächelnd in den August gestartet. Danke Martina für Deine sonntägliche tolle Lektüre & unsere Telefonate und DANKE an ALLE für die grossartigen Kommentare. Herrlich. Bin gespannt was noch alles kommt. Ich wünsche einen wunderbaren Sonntag. Steffi

    • Martina Goernemann
      1. August 2021

      Ist das nicht herrlich, wie wir alle zum lächeln bringen mit unseren Sprüchen und allen die darauf hier angekommen sind? Wenn das doch immer so einfach wäre, gute Laune zu verbreitengell? Ich denke mal, die Lostrommel wird prall voll sein wenn ich am Samstag die Gewinnerin ziehe. Bisher hätte gewiss jede einzelne deinen kostbaren Preis verdient. Aber wie heißt es so schön? Es kann nur Eine(n) geben. Dir auch einen feinen Sonntag! Wir telefonieren! :-)))))))

  • Eva
    1. August 2021

    Einen Zahn zulegen, den Ball flach halten, bei uns wurde der Hund in der Pfanne verrückt, lügen haben kurze Beine, langes Fädchen faules Mädchen, der faule wird erst am Abend fleißig,…. Jetzt werde ich wahrscheinlich den ganzen Tag über Redewendungen nachdenken und über Sprichwörter, Danke für die gute Idee. Morgen werde ich die Gedächtnistrainingsrunde in unserer Tagespflege übernehmen. Ich wette meinen Hintern es wird Redewendungen und Sprichwörter hageln. Ich wünsch euch einen schönen Sonntag beim Gedächtnistraining light!

    • Martina Goernemann
      1. August 2021

      Du musst uns unbedingt erzählen, was bei deinem Sprüche schüfen morgen noch alles zutage komm. Versprochen? Kaffee? :-)))))

  • Añna
    1. August 2021

    Ein herrlicher Start in den Sonntag, gute Morgen an Alle.
    Natürlich kenne ich sie alle, bis auf den Multitasking Spruch in Dialekt!
    Habe das Grinsen schon ins Gesicht gemeißelt. Fühle mich pudelwohl und mopsfidel.
    Wenn wir in den 60ern nach dem Fernsehprogramm gefragt haben, sagte unser Vater: „gleich kommt der rollende Pups auf der Gardinenstange“

    • Martina Goernemann
      1. August 2021

      Hahahaha. Bei uns wurde nicht so vornehm von „Pubs“ geredet … :-))))) Pudelwohl und mopsfidel … da sind sie schon wieder, die Tiere. Ist doch unglaublich, oder? Kaffee für dich? :-)))))

  • Ilka
    1. August 2021

    Ach lustig, bei uns hieß es immer „bis Buxtehude“ oder „bis Posemuckel“, wenn es weit war und ich hab erst sehr spät gelernt, dass es diese Orte wirklich gibt.
    Ansonsten „rin inne Kartoffeln, raus aus de Kartoffeln“, wenn jemand sich dauernd umentscheidet.
    Aber am lustigsten fanden wir „stark wie Schmitts Katz“, das bekamen wir immer zu hören, wenn wir keinen Appetit hatten und etwas essen sollten, damit wir auch so stark werden wie diese berühmte Katze.
    Wenn etwas kaputt ging, ging es „über die Wupper“ (auch dass es die wirklich gibt, lernt ein kleines Brandenburger auch später).
    Tja, und jetzt fallen wir bestimmt den ganzen Tag noch so Sprüche ein.
    Liebe Grüße
    Ilka
    PS: wie geht es deinen Zitronen?

    • Martina Goernemann
      1. August 2021

      Herrlich!!! Alles wieder da! Muss nur angeschubst werden. Und du erbringst ebenfalls den Beweis, dass die Sprüche, die ich in Erinnerung habe nicht NRW-regional waren. Kaffee? Tee? P.S. Die Zitronen baden in der Lake. Ich hatte keine passenden Steine und hab stattdessen einen schweren Porzellanteller genommen. Scheint zu klappen. Danke noch mal für die Hilfestellung. In zwei Wochen, sollten sie fertig sein, dann berichte ich sofort. :-))))))

  • Ursula aus dem Süden
    1. August 2021

    Guten Morgen,
    *lach ja die Sprüche kenn ich auch und auf schwäbisch“ Liaga, dass es uff koi Kuahaut goht“ muss ich übersetzen?
    War auch so ein Spruch den hört man bei uns öfters so mitten im Schwäbischen…

    Schönen Sonntag Euch.

    LG
    Ursula

    • Martina Goernemann
      1. August 2021

      Wunderbar. Nein, du musst nicht übersetzen. Hahahaha. Kaffee für dich? :-)))))

  • Edith aus E.
    1. August 2021

    Guten Morgen,

    die Sprüche kenn ich auch. Bin aus BW, meine Mama kam aus dem Altvatergebirge und mein Papa aus RLP.
    Bei mir im Angebot wäre dann noch“ Der Teufel ist wie ein Eichhörnchen“. Bin aber völlig planlos, was das eigentlich bedeuten soll.
    Einen schönen Sonntag noch.

    • Martina Goernemann
      1. August 2021

      Jaaaa, genau. Den hatte ich völlig vergessen. Schon wieder ein Griff in die Tierwelt. Wieso? Warum? Fragen über Fragen. Kaffee? :-)))))

  • Katrin
    1. August 2021

    Das ist ja ein süüüüßes Schweinchen! Absolut entzückend
    Also so viele tierische Sprüche gäbs in meiner Kindheit nicht (oder ich kann mich einfach nicht erinnern ???) „Das ist ja zum Mäuse melken“ kenn ich schon , aber viele von euren Sprüchen les ich zum ersten Mal …
    Eine Austauschschülerin aus Frankreich hat bei meinem Mann „Schlaf gut, träum süß und mach im Bett kein Grüngemüs“ etabliert. Das kennen meine Kinder demzufolge auch schon

    Vielleicht fällt mir ja später noch ein Geschichtchen ein….
    Liebe Grüße inzwischen
    Katrin

    • Martina Goernemann
      1. August 2021

      Das ist spannend, was du schreibst, liebe Katrin. Vielleicht ist es tatsächlich so, dass wir in Deutschland zwar bundesweit die gleichen Sprüche haben, aber die Ländergrenzen dann doch für andere Sprüche sorgen. Bin gespannt, was wir noch alles zu lesen kriegen, wenn unsere Schweizerinnen aufwachen und noch mehr Österreicherinnen wie du dazustoßen. Cafe latte für dich oder bist du schon wieder am brummkreiseln? :-))))))

  • Andrea August
    1. August 2021

    Schönen guten Morgen alle zusammen,

    hab heute etwas länger geschlafen und mich jetzt beim Kaffeetrinken köstlich amüsiert. Herrlich die Sprüche, bis auf die schwäbischen kenn ich auch alle. Die meisten scheinen wirklich deutschlandweit verbreitet zu sein. Mir fällt noch ein „Mich laust der Affe“ und „NIx wird so heiß gegessen, wies gekocht wird“. Ist wirklich interessant, für was die Tiere so alles herhalten mussten. Da hab ich mir noch nie Gedanken darüber gemacht, weil ich ja auch mit diesen ganzen Sprüchen aufgewachsen bin. Bin ja gespannt, was da noch so alles kommt.
    Wünsche Euch noch einen entspannten und lustigen Sonntag
    liebe Grüße Andrea

    • Martina Goernemann
      1. August 2021

      War mir tatsächlich auch nicht bewusst, wieviele Tiere in den Sprüchen unserer Kindheit stecken. Schon spannend, gell? Ich bin auch gespannt, was wir hier noch so alles sammeln werden. Kaffee für dich? :-))))))

  • Christina R.
    1. August 2021

    Hallo ihr Lieben zum 1.August,unserem Nationalfeiertag
    Viele tolle Sprüche,die ich zum Teil auch kenne. Also grenzübergängige Redewendungen;))
    Mein Vater sagte oft,wenn was nicht klappte und er sich aufregte…das ist zum Haaröl „seiche“…oder Himmel Arsch und Zwirn.
    Mir kommen im laufe des Tages,sicher auch noch so einige in den Sinn…ich liebe solche Wortspiele. Bis dahin setzte ich mich in die Runde und höre euch zu und trinke gerne einen Kaffee.
    Herzliche Umarmung
    Christina R.

    • Martina Goernemann
      1. August 2021

      Ein Brüller, das mit dem Haaröl. Und den Spruch mit dem Zwirn benutzen auch hier beide Großväter gern und häufig. Ich freu mich schon auf weitere (schweizer) Sprüche von dir. Gratuliert man zum Nationalfeiertag? Ich tue es hiermit einfach mal. Kann ja nicht falsch sein. Kaffee kommt sofort :-)))))

  • gertrud carey
    1. August 2021

    Guten Morgen liebe Martina und alle lieben Raumseelen.

    Ich schreibe aus dem Bett, was sehr ungewöhnlich ist mitten am Vormittag, bin ich doch ein „early bird“ aus Überzeugung. Nur kurz war ich in der Küche um mir eine Scheibe Toast schön dunkel und heiss zu toasten und dick mit gesalzener Butter und süsser Orangenmarmelade zu bestreichen. Eine grosse Tasse Kaffee, und sofort wieder ins Bett geschlüpft,

    Leider ist die Kaffeetasse leer, darf ich dich um Nachschub bitten Martina, vielen Dank dass du uns immer mit frischem gutem Kaffee versorgst.

    „ich glaub mein Schwein pfeift“ kenne ich natürlich auch, wie die meisten anderen die ich von den Raumseelen grad gelesen habe. Ich glaube dass sich viele halt einfach über die Landesgrenzen hinaus verbreitet haben. Warum Tiere so oft darin vorkommen ist mir auch nicht bekannt. Ich erinnere mich an Sprüche meiner Mutter, zB. sagte sie oft: Das geht auf keine Kuhhaut, oder, „es ist dunkel wie in einer Kuh“. Wenn sie auf irgendeine Art Glück hatte meinte sie: Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn..

    Ich muss wohl kaum noch erwähnen, dass ich auf einem Bauernhof aufgewachsen bin und meine Mutter Bäuerin war, was mich auf die Idee bringt, dass diese Sprüche und Redensarten ländlichen Ursprungs sein könnten?

    Natürlich gibt es auch im englischen Sprachgebrauch viele Ausdrücke, zB. „Burn the candle at two ends“, was soviel bedeutet wie, zwei Eisen im Feuer haben. Oder ein anderes Wort, das selbst nicht alle Iren kennen. Es heisst „brown bread“! Was es bedeutet sage ich erst am Schluss, ich muss euch noch erzählen wo wir die vergangenen Tage waren.

    An der Westküste, auf dem www, dem wild atlantic way. Und es war herrlich, dem Meer so nah zu sein, auf dem weichen Sand zu laufen, das Rauschen und Tosen der Brandung zu hören, Kaffee zu trinken und Eis zu essen im kleinen Café an der Beach.

    Wir hatten nicht gebucht und mussten uns ein Zimmer suchen für die Nacht. „Do you have a familyroom, or two double rooms, for one or maybe two nights? Mindestens zehn mal stellten wir diese Frage, die Mädchen befürchteten schon dass sie irgendwo in einer Schafhütte übernachten müssten.
    Wir wünschten uns ein nettes B & B, und ich sah echtes Bedauern in den Gesichtern der Ladys, deren Rooms alle schon „fully booked, I am really sorry“ waren.
    Aus Erfahrung wissen wir, dass immer irgendwo ein Zimmer für uns bereit ist, wir buchen ja nie im Voraus. Für die Mädchen war es ein Test in positiv denken, und dass man nie aufgeben darf.
    So landeten wir mitten in Connemara, im wilden Westen Irlands. Ein kleines Dorf, nah an einer atemberaubend schönen Küste, liebliche Cottages mit Strohdächer, (thatched roofs), auf grünen Weiden grasten Kühe und Schafe, die Spitzen der entfernten Hügelketten waren in leichte Nebelschleier getaucht, aus den Kaminen schwebte Rauch in Richtung Himmel, der fast auf die Dächer zu fallen schien.
    Und soviele Rosen, unendlich viele Rosen, in jedem Garten, an jeder Hausecke, an jeder Mauer, in jedem Topf.
    Wie halten diese zarten Geschöpfe bloss diesen rauen Wind aus?
    Unser Zimmer war in einem kleinen Hotel, das sich als ein echtes Schmuckstück entpuppte, klein und fein, ein Haus voller Bücher und Geschichten, ein netter, humorvoller Gastgeber, und köstlichem Essen. Ich ass Lachs, aus heimischen Gewässern, wie mir versichert wurde, Ziegenkäse mit süssen Zwiebeln, im Ziegenkäse vermeinte ich das saftig grüne irische Gras zu riechen, dazu trank ich weissen Wein aus Frankreich.

    Mein Mann und die Mädchen waren glücklich mit Fish & Chips. und am Ende dieses Tages fielen wir satt und zufrieden in die weissen Kissen..
    Einen Wunsch hatte ich noch, spät abends. Lass uns ans Meer fahren, bat ich Joseph, die Mädchen ermutigten uns. Wir sind keine Babys mehr meinten sie, wir können auch mal ohne euch!

    So fuhren wir ans Meer, das nur wenige Km entfert war, suchten uns eine kleine Bucht, und setzten uns auf einen Felsen. Diese kraftvollen Elemente, Wind und Wasser, die Welt um uns in tiefes Blau getaucht, und das Wissen, dass wir am Rande des Atlantiks sind, und am anderen Ende Amerika, da fehlten seilbst meinem Mann, der so gerne redet, die Worte.

    Ach ja, was „brown bread“ bedeutet, will ich euch noch sagen.
    Wörtlich heisst es natürlich braunes Brot.
    Es ist auch ein Begriff für den Tod, wenn jemand gestorben ist sagt man in einigen Gegenden Irlands, „er oder sie, ist brownbread. Irischer Humor eben.

    Liebe Martina aus dem Moos, danke für deine lieben Grüsse vom letzten Sonntag, herzliche Grüsse auch von uns allen aus dem Cottage, an dich und deine Familie.

    Wishing you all a really nice day, lovely regards
    gertrud

    • Martina Goernemann
      1. August 2021

      Eine herrliche, kleine Reisegeschichte, liebe Gertrud. Danke dafür. Ich bin in Gedanken oft bei dir in Irland. An der Küste. Ich laufe an unzähligen Rosenbüschen und Hortensien entlang und abends trinke ich -entgegen aller meiner Gewohnheiten- ein Gläschen Jameson mit sehr viel Genuss. Für Fish and Chips würde ich aber sogar den Jameson stehen lassen. Wie wunderbar, dass es euch so gut geht. Grüße an alle und Kaffeenachschub jeeeeederzeit. Huxxx over the ocean! :-))))))

  • Susanne aus dem Norden
    1. August 2021

    Guten Morgen alle zusammen, i h gebe dann „jetzt aber Butter bei die Fische“ dazu. Im übrigen fand unsere eine Tochter, dass ein Hund unmöglich Platz in einer Pfanne haben könnte, deswegen wurde bei ihr immer das Huhn in der Pfanne verrückt. Einen weiterhin „tierischen“ Sonntag

    • Martina Goernemann
      1. August 2021

      Wunderbar! Noch eine Raumseele mit dem Huhn in der Pfanne. Und die Fische mit Butter kenne ich auch. Gibt es heute Abend lustigerweise bei uns. Kabeljau in Butter gebraten mit Zitronenzesten. Hmmmm! Kaffee? :-)))))

  • Helga M. Houben
    1. August 2021

    Da wird doch das Huhn in der Pfanne verrückt – bei so vielen tollen Sprüchen aus der Kind- und Jugendzeit. Einfach witzig.
    Wünsche Euch allen einen schönen Sontag

    • Martina Goernemann
      1. August 2021

      Echt? Bei euch war das ein Huhn? Bei uns wurde der Hund in der Pfanne verrückt. Herrlich! Kaffee für dich? :-))))

  • Edith Götschhofer
    1. August 2021

    Hallo Martina, einen Kaffee nehme ich heute sehr gerne, heute ist dein Beitrag eine Herausforderung für mich.
    Ehrlich ich habe den gesamten Text 2-mal gelesen und verstehe noch immer nicht um was es wirklich geht.
    Trotz meines Lebensalters ich gehöre zur Gruppe 60+, kann ich mich an keinen einzigen Spruch erinnern, der in irgendeiner Weise hier her passen würde.
    Hmm ja da muss ich wohl heute still schweigend mich wieder davon machen!
    Danke für den Kaffee, bis bald.
    Mit lieben Grüßen Edith

    • Martina Goernemann
      1. August 2021

      Das verstehe ich tatsächlich nicht, liebe Edith. Die siehst ja, das die Sprüche allgegenwärtig sind bei allen Raumseelen. Wo bist du denn großgeworden? Den Kaffee bekommst du natürlich trotzdem :-))))))

  • Eliane
    1. August 2021

    So, zweiter Kaffee gerade intus, da fällt mir spontan der „Affe auf dem Schleifstein“ ein, aber was genau war damit gemeint, irgendwie jemand, der schief sitzt und schief drein schaut… “ Noch ein Affe: „der soll nicht da herum stehen und Maulaffen feil halten“ – damit war wohl jemand der glotzte und gaffte gemeint. Klar, Klappe zu – Affe tot war bei uns auch ein normaler Spruch. Ich hörte mal, der sei in KZs verwendet worden, hätte also einen schrecklichen Hintergrund, ich verwende seit diesem Wissen auch „das klappt nicht“ nicht mehr.

    Immer wieder war zu hören: „Du willst mich wohl verhohnepiepeln!“ = verarschen, veräppeln, über mich lustig machen

    „Mir und mich verwechsl’ich nicht, das kommt bei mir nicht vor“ sowie „deutsche Sprache-schwere Sprache“ (mit stark gerolltem RRR) wurde gerne kommentiert, wenn wir Kinder uns sprachlich unbeholfen ausdrückten. „Sei doch nicht so etepetete“, wenn wir Mädels uns irgendwie zierten. Kam Verwandtschaft, hieß es die „Mischpoke“ kommt und es wurde „Muckefuck“ getrunken, wenn der Kaffee nicht gelungen war (in Erinnerung an der Kriegs-„Kaffee“ aus Eicheln, Zichorien und/oder geröstetem Getreide).

    Unfein wurden manche Frauen bewertet “ wie sieht denn diese Spinatwachtel aus?!“
    DBDDHKP war der Ausruf „dumm bleibt dumm, da helfen keine Pillen!“

    Witzigerweise fand ich einen Schatz an solchen Sprüchen und Wörtern in einer PDF-Datei auf einer Website einer Frau, die ich gar nicht persönlich kenne, die die Nachbarin einer angeheirateten Cousine meines Großvaters ist. Mein Onkel hatte mit Hilfe seiner Geschwister (u.a. meine Mutter) ein kleines „Lexikon“ von Begriffen und Ausdrücken ihrer alten Heimat zusammen gestellt https://niewerle.de/Dialekt-u-Brauchtum

    Sie wurden 1945 aus der Nieder-Lausitz vertrieben, wohl aus historischem Pech, denn eigentlich sollte die Ostgrenze 10 km weiter östlich gezogen werden, dann wäre der Ort meiner mütterlichen Ahnen, wo sie seit 1600nochwas als Bauern lebten, zwar DDR geworden, doch sie wären sicherlich nicht so traumatisiert durchs Leben gezogen. Meine Patentante in München mag heute noch nicht drüber sprechen (gut 90jährig).

    So, nun bin ich in die Vergangenheit abgeschweift, als Liebhaberin von Sprache, ha das Spaß gemacht, danke für den Impuls. Happy Sunday noch, sonnige Grüße aus Irland.

    • Martina Goernemann
      1. August 2021

      … das ist ja fast eine wissenschaftliche Abhandlung. Wunderbar! Ich fürchte übrigens auch, dass viele der Sprüche mit denen wir großgeworden sind, einen schlimmen Hintergrund haben und eine ganze Reihe davon aus dem dritten Reich stammen. Sprache ist ein wichtiger Teil unseres Lebens. Ich glaube, ich werde noch ein bisschen tiefer in dieses Thema eintauchen. Herzliche Grüße nach Irland! Kaffee oder Tee? :-)))))

  • Angela Henze
    1. August 2021

    Heute ist es nun soweit …als stille Leserin möchte ich nun auch mal was beisteuern:
    Meinen Uropa kannte ich noch, weil ich sehr junge Eltern hatte und wir im gleichen Haus mit ihm wohnten.
    2 Kriege hatte er erlebt und mitgemacht, immer war Mangel an irgendwas 0der allem gewesen.
    Aus diesem Grunde wurde immer darauf geschaut, gute Qualität, Langlebiges und vor allem „Vernünftiges“ zu kaufen.
    Meine ganz große Liebe war ein Kaugummiautomat bei dem auch mal kleines Spielzeug (natürlich minderer Qualität ) mit rauskam.
    „Wat haste da denn wieder für`n Tinnef gekauft?“ war meist sein Kommentar, wenn ich ihm stolz meine Errungenschaft zeigte.
    Heute kann ich ihn verstehen, damals kam er mir oft übellaunig und als Spassverderber vor. „Is eben nich allet Jold wat jlänzt“

    Liebe Martina, war ne schöne Idee mit den Sprüchen und Begriffen…werde gleich beim „Platenkuchen“(Butterkuchen vom Blech) meine erwachsenen Kinder mal nach ihren Erinnerungen an elterliche bzw. grosselterliche Sprüche befragen.

    • Martina Goernemann
      1. August 2021

      Herzlich willkommen, hier bei uns in den Kommentaren. Tinnef war im Ruhrgebiet, meiner Heimat, auch weit verbreitet! Deine Idee, später heute deine Kinder zu befragen, finde ich toll. Wenn es neue Erkenntnisse geben sollte, lass es uns unbedingt wissen! Kaffee für dich? :-))))

  • Kläre
    1. August 2021

    Hallo liebe Martina und Raumseelen

    Wunderschön die Sprüche nochmal alle zu lesen, mir gefällt auch sehr gut, du hast ein
    Porzellan Syndrom,zu deutsch, du hast nicht alle Tassen im Schrank,ein Schelm der Böses dabei denkt…Euch allen eine gute Zeit.Kläre

    • Martina Goernemann
      1. August 2021

      Porzellan-Syndrom! Der Brüller, Kläre. Ich hoffe, dir geht es gut?! Pass auf dich auf! Bleibst du noch auf einen Kaffee oder zwei? :-)))))

      • Kläre
        1. August 2021

        Gerne trinke ich einen Kaffee, obwohl ich einen guten Tee auch mag, ja mir geht es gut, seit der Impfung bin ich wie gedopt , könnte morgens Bäume aus reißen , Nachmittags werden sie kleiner , aber immer noch Bonsais

  • Elisabeth
    1. August 2021

    Ich habe mich königlich amüsiert!!!!
    Kennt Ihr den Spruch: ich sehe heute aus wie die Henne unterm Schwanz.
    Nach einer Krankheit/langen Nacht etc.?
    Auch andere können wie die berühmte Henne aussehen..

    • Martina Goernemann
      1. August 2021

      Witzig, da ist wieder das Mixen von Hund/Huhn … ich kenne den Spruch mit Hund. Ist doch zum piepen, oder? Kaffee? :-)))))

  • Ulrike Franke
    1. August 2021

    Mein Opa hat abends immer gesagt i geh jetzt ins Bett, meintwegn geht d‘ Welt unter…. Quasi guter Schlaf ist wichtig, egal was drumherum passiert. Man kann’s eh nicht ändern. Wie’s kommt, so kommt’s.

    • Martina Goernemann
      1. August 2021

      Ein cooler Opa! Wahrscheinlich hatte er dann auch einen guten Schlaf. Kaffee für dich? :-)))))

  • Frauke Sonnenschein
    1. August 2021

    Hallo Ihr lieben RaumSeelen – ich amüsiere mich gerade kräftig und danke Euch allen für die wunderbaren Erinnerungen.
    Die meisten Sprüche kenne ich auch.
    Wirklich klasse, was da bislang zusammen getragen wurde.
    Aber ich will hier mal kein Süßholz raspeln oder jemanden Honig ums Maul schmieren. – hahaha
    Es ist wirklich auffällig, wie viele Tiere für diese Sprüche herhalten müssen.
    Das war mir bislang noch nicht so extrem aufgefallen.

    Viele Redewendungen haben ja einen geschichtlichen Hintergrund.
    Der Gatte und ich waren neulich in einem Museumsdorf, in dem ein alter Bauernhof mit einer großen hier typischen Wohnküche aus dem 18 Jahrhundert wieder aufgebaut wurde. Mit einem riesigen offenen Kamin.
    Darüber war die Vorrichtung, an dem der Essenstopf befestigt war.
    Wenn die Arbeiter vom Land kamen, musste das Essen ja heiß sein und der Topf wurde etwas tiefer über das Feuer gehängt. Da die Vorrichtung mit mehreren Zacken bestückt war, in dem der Topf eingehängt werden konnte, wurde dann eben ein Zahn zugelegt.
    Diese Redewendung benutze ich tatsächlich immer noch.
    Ich habe meinem Mann den Ursprung bildlich erklären können.
    Auf seine Frage, woher ich das weiß, musste ich tüchtig schmunzeln.
    Die Antwort lautete (wie bei mehreren anderen Gelegenheiten auch): Die Sendung mit der Maus….
    Das ist ein Quell meines Allgemeinwissens.
    Ich sage immer: Fernsehen kann doch bilden :o) Kommt halt immer darauf an, was man schaut…..

    Euch allen erst einmal einen wunderschönen Rest-Sonntag.
    Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen auf weitere Erinnerungs-Schubser von Euch.
    Herzliche Grüße, Frauke

    • Martina Goernemann
      1. August 2021

      Das ist pfiffig, liebe Frauke. Einerseits weil ich die Erklärung für „einen Zahn zulegen“ Weltklasse finde und zweitens, weil auch meine Freundin Steffi, mit der ich ja den ganzen Sprüche-Reigen angefangen habe, die Sendung mit der Maus so schätzt. Sie hört sie offenbar oft morgens im WDR und liebt das. Sie sagt, sie könne mit der Maus jede Menge Wissenslücken schließen. Dir auch einen schönen Restsonntag. Zu spät für Kaffee oder geht noch ein kleiner? ::-))))))

  • Gabriele
    1. August 2021

    Moin zusammen, was für eine wunderbare Idee, das mit den Sprüchen und ich kenne sie alle, lach. Als ich deinen Beitrag heute morgen las, liebe Martina, fiel mir nicht ein einziger Spruch ein. Umso schöner, daß mein Gedächtnis von den Raumseelen aufgefrischt wurde.
    Jetzt, am späten Nachmittag wurde ich dann doch noch fündig. Ich mußte leider feststellen, daß die Sticker, die ich mir kurzfristig hab drucken lassen, nicht wirklich gut aussehen. Das liegt zum Teil auch an mir, weil es mal wieder so eine Hauruck-Aktion war. Also der ganze Aufwand „für die Katz“ bzw. „ein Schuß in den Ofen“. Vielleicht hatte ich zuvor „zu heiß gebadet“, 😉
    Trotz mieser Vorhersage scheint hier gerade die Sonne mit wundervollem Wolkenkino. Da gehts gleich noch kurz an den Deich. Euch allen da draussen noch einen schönen Restsonntag. Viele Grüße, Gabriele aus NF

    • Martina Goernemann
      1. August 2021

      Jaaaa. Der Schuß in den Ofen ist cool. Diesen Satz benutze ich immer noch. Ich beneide dich um den Deich! Schönen Restabend. Noch Kaffee oder Tee? :-))))

  • Tine
    1. August 2021

    Herrliche Sprüche, ich kenne fast alle. Auf die Schnelle fällt mir ein :
    Wenn man „Null Bock“ hat muss man „Den inneren Schweinehund überwinden“ . Und wenn im Ort gar nichts los ist „Da werden abends die Bürgersteige hochgeklappt“ und „Hase und Fuchs sagen sich Gute Nacht“ und morgens ist „Der Kaffee schwarz wie die Nacht“.
    Bin gespannt, was da noch so aus den Tiefen des Gedächtnisses nach oben schwappt.
    Liebe Grüße Tine

    • Martina Goernemann
      1. August 2021

      Ist das nicht verrückt, was einem da plötzlich alles einfällt? Herrlich, gell? Zu spät für Kaffee? :-))))

  • Gabriele
    1. August 2021

    Nahezu alle Eure Sprüche sind auch in Frankfurt im Gebrauch. Mein Spruch kann vielleicht helfen eine entspannte Woche zu haben. Also macht mal aus einer Mücke keinen Elefant. Eine schöne Woche allen Raumseelen

    • Martina Goernemann
      2. August 2021

      Hahaha! Das ist ein schönes Motto für die Woche! Starte gut rein! :-))))

  • Susanne K.
    2. August 2021

    Guten Morgen liebe Martina und alle Raumseelen,

    sonst eine stille Leserin, möchte ich heute auch mal „meinen Senf dazugeben“.
    Ich bin aus aus dem schönen Hessenland und hier gibtś einen Spruch, den meine Mutter immer sagte, wenn sie einen sehr mageren Menschen sah: der sieht ja aus wie dem Tod sein Dörrfleisch Reisender. Auch wurde bei uns immer gesagt, wenn es von der Tür oder aus dem Fenster zog: hier zieht’s wie Hechtsupp. Dieser Spruch kommt vom Hebräischen: hech supha ist die Windbraut oder der Sturmwind. Das wurde ins jiddische übernommen und man sagte, es zieht hier wie hech supha. Mit der Zeit wurde daraus, es zieht wie Hechtsupp. Meine erwachsenen Töchter freuen sich, wenn mir so ein Spruch einfällt aus meiner Kindheit und wir amüsieren uns immer köstlich.

    Liebe Grüße an alle Raumseelen
    Susanne K.

    • Martina Goernemann
      2. August 2021

      Ich liebe solche Erklärungen, Susanne. Herzlichen Dank dafür. Die Hechtsuppe kenne ich auch. Ich glaube auch, dass dieses Wort tatsächlich noch aktiv ist. Die Sammeldose ist ordentlich voll geworden am Wochenende. Ich freu mich sehr über die vielen Fundstücke. Einen guten Wochenstart für dich! :-)))))

  • Sabine Nobbe
    2. August 2021

    Guten Morgen!
    Vor einiger Zeit habe ich angefangen, die Sprüche meiner Mutter aufzuschreiben, wenn sie mir eingefallen sind.
    Da kommen wieder die Tiere ins Spiel….
    „Man kann vom Ochsen nicht mehr als Rindfleisch verlangen“, mit dem ist also nicht viel los.
    Eine Frau muss sich irgendwann entscheiden- Kuh oder Ziege. Da geht es um ein paar Pfunde zu viel oder zu wenig.
    „Wenn der Hund nicht schwimmen kann, ist das Wasser schuld“, hier fallen jemandem gute Ausreden ein.
    Und sehr schön fand ich als Kind immer „Der guckt mit dem linken Auge in die rechte Westentasche“ . Früher wurde das Schielen leider nicht so behandelt wie heute.
    Es stehen noch einige Sprüche mehr auf meinen Zetteln. Meinen Geschwistern fällt auch ab und zu auch noch einer ein.
    Liebe Grüße
    Sabine

    • Martina Goernemann
      2. August 2021

      Auweia, ja manche Sprüche waren echt nicht zimperlich. Aber so war die Zeit damals, gell? Einen guten Wochenstart für dich! :-))))))

  • Alexandra Topel
    2. August 2021

    Hallo zusammen, auch ich gehöre eigentlich zu den stillen Mitlesern, aber diese Sprüche hier wecken so schöne Erinnerungen. Die meisten davon kenne ich von meiner Oma aus dem Westerwald. Tiere kamen häufig darin vor, wie z.B.: „Ist die Katze aus dem Haus, regt sich die Maus“ oder „Da beißt die Maus keinen Faden ab!“ Sehr fasziniert hat mich immer „Spinne am Morgen: Kummer und Sorgen. Spinne am Abend: erquickend und labend“ Das sagte Oma immer, wenn irgendwo im Haus eine Spinne auftauchte, und ich achtete sehr darauf, morgens also keiner Spinne zu begegnen. Auch dann noch, als der Opa mir längst erklärt hatte, dass der Spruch nur ein Witz war, denn natürlich war kein Tier damit gemeint, sondern es bezog sich auf die Tätigkeit des Spinnens: Wer bereits am Morgen mit dem Spinnen beginnen musste, war in der Regel arm und verdiente sich sein kümmerliches Brot damit. Wer sich erst am Abend ans Spinnrad setzte, für den war das ein entspannender Zeitvertreib. Nichts desto trotz höre ich heute noch in Gedanken diesen vertrauten Oma-Spruch, wann immer ich irgendwo eine Spinne entdecke – und freue mich daran. Liebe Grüße, Alexandra.

    • Martina Goernemann
      3. August 2021

      Wunderbar, Alexandra! Der Spinnenspruch halt auch in meinen Ohren. Ich hab mich schon oft gefragt, welche Bedeutung hinter diesen kryptischen Sätzen steckt. Jetzt weiß ich es und ich danke dir sehr dafür. So macht das alles Sinn und ich muss mich in Zukunft nicht noch mehr aufregen, wenn ich einer Spinne zur falschen Tageszeit begegne, als ich es eh‘ schon tue! Schöne Woche! :-))))))

  • Katrin
    4. August 2021

    Eine schöne Wochenmitte für euch alle!
    Danke für den Sonntagscaffelatte nochmal liebe Martina! Ich hab ihn still (und Kommentare lesend) genossen und komm erst heute nochmal dazu mich zu melden 🙂
    Gibt wieder viel zum Brummkreiseln hier! Ferienzeit und viel Spontanes! Auch einige Termine (immerhin sechs Personen hier zu impfen in der Familie und seit gestern 5 vollständig geimpfte – yeah) und spontane Übernachtungsbesuche , 11 Leute zu verköstigen, viel Wäsche….
    Uuuuund: in unserer Großfamilie kommt Anfang Jänner endlich mal wieder ein Baby und ich darf Babysachen hervorräumen und herrichten 🙂 Herrlich!!!
    Hätte zwar noch ein wenig Zeit – aber : Man soll ja nix „auf die lange Bank schieben“ 😉
    Tja – und Sprüche kamen ja jetzt jede Menge zusammen ………auch solche ohne Tiere………..
    Ich kenn die meisten Sprüche zwar, aber verwendet wurden die bei uns nicht wirklich. Außer folgender (den ich hier noch nicht gefunden hab….) „An gschenktn Gaul schaut ma net ins Maul!“

    Na dann! Genießt noch die restliche Woche!
    Liebste Grüße
    Katrin

    • Martina Goernemann
      7. August 2021

      Meine Antwort kommt ein bisschen spät, aber meine Woche war bisher auch turbulent. Viel los ist gut, gell? Sonst würde uns ja langweilig. Im Ruhrgebiet wurde der Spruch mit dem Gaul gern ein bisschen rustikaler formuliert: „Einem geschenkten Barsch … guckt man nicht in die Kiemen! :-))))) Einen schönen Rest von der Woche. Lesen wir uns morgen? Da gibt es ja auch eine Gewinnerin! :-)))))

  • Katrin
    6. August 2021

    Ach ja …- und da fällt mir tatsächlich noch ein „tierischer“ Spruch ein, der hier denk ich noch nicht vorkam – und den ich schon aus meiner Kindheit kenne …
    „Die letzte Kua mochts Tiarl zua“ – und noch ergänzt von meinen Kindern: „die letzte Maus scholts Licht a aus!“

    Liebe Grüße nochmals!
    Katrin

  • Petra
    9. August 2021

    Ich bin spät dran, aber besser spät als nie. *lach

    Ein Tier hab ich nämlich noch – die Laus fehlt glaub ich noch…
    Also die Laus, die einem über die Leber gelaufen ist. 😉

    Und spontan fällt mir noch ein, dass mit jemandem gut Kirschen essen ist.

    • Martina Goernemann
      13. August 2021

      Hahaha! Stimmt, die Laus fehlt uns noch in unserer Sammlung. Danke und schöne Restwoche! :-)))))

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