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Sonntagsblatt 198! Manchmal hält das Schicksal Fähnchen hoch!

Fähnchen auf denen steht: „Unverhofft kommt oft!“ Oder: „Nur nicht übermütig werden!“ Wer diese Fähnchen erkennt, ist klar im Vorteil. Andere brauchen Spruchbänder oder Leuchtreklamen damit das Schicksal sich bemerkbar machen kann.

Schicksal? Ich weiß nicht ob das das richtige Wort ist für das, was ich meine.

Leben? Klugheit? Dankbarkeit? Glaube? Vorsehung? Wahrscheinlich ist es eine Gemengelage aus all dem!
Also doch Schicksal? Am besten ich fange von vorne an. Und ich muss euch warnen, es gibt heute viel Text und wenig Bilder!

Warum das so ist, werdet ihr gleich verstehen.
Donnerstag nachmittag. Ich kam von meinem Aquapower-Kurs. Badeschlappen und ein winziges Teil von einem Kleidchen am Körper, damit ich mich in der Umkleidekabine schnell an und ausziehen konnte. Die nassen Haare am Hinterkopf mit einer Spange hochgezwirbelt. Es ist kurz nach vier. Die Nachrichten im Autoradio sind gerade zu Ende.

Ich stehe an einer sehr stark befahrenen, sehr großen Kreuzung.

Rechtsabbiegerampel. Es ist rot! Es wird Grün, ich biege langsam   -mit dem, was ich den Mütterblick nenne-  nach rechts ein. Der Mütterblick ist der Rotationsblick der mich beim Abbiegen besonders aufmerksam schauen lässt. Hab ich mir so angewöhnt als Tim anfing mit dem Radl die Welt zu erkunden. Damals habe ich eine Art Deal mit dem Schicksal gemacht. Ich dachte, wenn ich im Straßenverkehr stets auf alle Fahrradfahrer acht gebe, dann ist gewiss auch eine Mutter am Steuer, wenn es für Tim mit dem Fahrrad mal brenzlig wird.

Wer jetzt glaubt, ich hätte einen Radler touchiert, der irrt.
Touchiert wurde ich und zwar von hinten und zwar von einem BMW. Es krachte. Erst am Heck und dann an meinem Hinterkopf. „Himmelhilf! Mein Genick ist kaputt!“ Das war mein erster Gedanke, aber es sollte sich herausstellen, dass es nur die Spange war, die sich beim Aufprall auf die Nackenstütze knacksend in zwei Teile zerlegt hatte.

Ich lenkte mein Auto an den Fahrbahnrand.
Halb auf der Fahrbahn. Halb auf dem Radweg. Meine Beine zitterten. Ich tastete mein Genick ab. Die zwei Teile der Spange fielen mir in den Schoß. Erleichterung!
Ich stieg aus und wurde von einem Autofahrer, der sich durch mein Auto in seinem Freiraum beschnitten fühlte, durch sein offenes Beifahrerfenster angebrüllt. Dann von einem Radler, der sich ebenfalls beschnitten fühlte.
Ich brüllte zurück und heulte fast dabei.

Der kaputte BMW stand 10 Meter hinter mir.
Meine Beine fühlten sich an wie fünf Pfund Wackelpudding. Ich ging zu den beiden Männern, die ausgestiegen waren um ihren Schaden begutachteten. Ich glaubte, jeden Moment wie ein Sack zu Boden zu gehen und bat den Fahrer des BMW: „Haben sie ein Warndreieck? Könnten sie es bitte hinter ihrem Auto aufstellen?“

Ihr kommt nicht drauf, was er sagte!

Er antwortete mit nur einem Wort. „Nein!“ Und das blieb das einzige Wort, dass er mit mir wechselte.
Ich rief die Polizei. „Kann dauern!“ sagte die Stimme am anderen Ende. Ich lehnte mich für einen Moment an dieser Stimme an, weil sie so freundlich klang.

Die beiden Jungs aus dem BMW nahmen mich nicht zur Kenntnis.
Beide Mitte zwanzig, durchtrainiert. Hübsch eigentlich, aber offenbar mit Defiziten in Sachen Kommunikation, dafür mit umso mehr Muskelmasse ausgestattet.
„Warum reden sie nicht mit mir?“ fragte ich den Fahrer mehrmals. Er schaute reglos durch mich durch.

Die Situation an dieser Kreuzung war komplett irreal.

Ein einziges Mal hatte ich vorher einen Unfall gehabt. Viele Jahre her. Da war mir auch ein Auto hinten in meinen brandneuen, lila Golf gefahren. Niemand ist glücklich über so einen Bumper, aber ich erinnere mich, dass alle freundlich blieben, dass wir die Daten austauschten und weiterfuhren.

Selten, sehr selten habe ich mich so allein gefühlt, wie in dieser Situation.
Ich dachte an die warme Stimme beim Polizeinotruf und tröstete mich, dass bald ein ganzes Auto voller netter Polizisten kommen würde. Da wusste ich noch nicht, dass es ziemlich lange dauern würde. München ist riesig und es war Berufsverkehr.

Ich hielt mich an meinem Auto fest und hatte das Gefühl, irgendwo in mir befände sich ein Drehschalter mit dem alle Kraft, die sonst in mir steckt, heruntergedimmt wurde.
„Martina, reiß dich zusammen, so kenne ich dich gar nicht!“ sagte ich zu mir selbst, als mich von hinten eine Frau antippte. „Geht es ihnen gut?“ Ich nickte!  „Das glaube ich nicht“ sagte die Frau und … „ich bin gleich wieder da!“

Als sie zurückkam hatte sie einen professionellen Nothilfe-Rucksack dabei.
Erst jetzt fiel mir auf, dass sie gekleidet war wie eine Rettungssanitäterin. Sie war zufällig in dem Supermarkt vor dem mein Auto stand, um sich eine Brotzeit zu holen. Blitzschnell befestigte sie einen Clip an meinem Zeigefinger. So ein Ding hatte ich bisher nur bei Dr. House und Bettys Diagnose gesehen. üPuls, Blutdruck … dann hörte ich die Frau sagen „… ich rufe einen Notarztwagen!“

Und darin landete ich einige Minuten später!
Geschnallt auf eine Liege. EKG Pflaster und Kabel auf der Brust, Halskrause, Clip am Finger und ausschließlich nette Menschen um mich herum. Ich hätte heulen können vor Erleichterung, denn die Welt drehte sich plötzlich wieder ins Helle. Die Polizei traf ein. Ein extrem netter Polizist befragte mich. Ich liegend, er neben mir sitzend. Bevor man mich abtransportierte, parkte sein Kollege mein Auto sicher in einer Nebenstrasse. Brachte mir den Schlüssel zurück und einen kleinen Zettel, damit ich später meinen zerbeulten Wagen wiederfinden würde.

Schicksal ist wenn du nur nette Polizisten triffst

Mein Souvenir des Auffahrunfalls ist ein ausgewachsenes Schädelhirntrauma.

Den Rest des Tages verbrachte ich auf der Unfallstation des Klinikums Rechts der Isar. Ultraschall, CT und diverse kognitive Tests. Ich musste lachen und an Donald Trump denken. „Person, woman, man, camera, tv“ :-))))))
Bei mir ist ganz sicher alles in Ordnung im Hirn!

Fünf Stunden habe ich im Krankenhaus verbracht und möchte keine Minute davon missen …
Warum? Weil ich einen Schnellkurs in Dankbarkeit bekam. Alle Jammerer und Meckerer, die die ständig ihr Schicksal beklagen, sollten dazu verpflichtet werden ein paar Stunden in einer Unfallnotaufnahme zu verbringen.
Das macht dankbar! Wer miterlebt welche Tragödien dort im Minutentakt angeliefert werden, der sieht sich selbst mit anderen Augen.

Schicksal ist wenn man lernt wieder dankbar zu sein

Ich habe die Fähnchen erkannt, die das Schicksal hochhält.

Ich habe gesehen, dass niemand unverwundbar ist. Dass wir  -egal wie umsichtig wir sind-  nie wissen wann es von hinten kracht. Dass es viel mehr nette Menschen gibt als Deppen und dass ich so, so, so dankbar bin, in diesem Land leben zu dürfen in dem wir so gut versorgt werden.

Keiner weiß, was das Schicksal mit uns vorhat.
Vielleicht zerreißt es beim nächsten mal nicht nur die Spange am Hinterkopf. Vielleicht geht der nächste Unfall nicht mit einem Brummschädel und ein paar Tagen Bettruhe aus …
Mein Kopf hämmert noch während ich das hier schreibe. Es ist ein kleines Karussel drin und auch wenn in meinem Patientenmerkblatt steht, dass ich momentan nicht lesen und nicht am PC sitzen soll. Schreiben tut mir immer gut und ich musste euch einfach von diesem Donnerstag erzählen, der so ganz anders verlief als geplant.

Vor lauter Aufregung habe ich euch noch gar keinen Kaffee angeboten.
Obwohl doch heute Sonntag ist. Her mit den Tassen. Wer will? Tee gibt es auch.
Und wie war eure Woche so?

60 Comments
  • Verena
    9. August 2020

    Guten Morgen liebe Martina, guten Morgen liebe Raumseelen,
    um Gottes Himmels willen… was für ein großes Glück das die Rettungssanitäterin zur richtigen zeit am richtigen Ort war und helfen konnte. Von Herzen gute Besserung!!! Bitte pass auf Dich auf und mach langsam. Tee und Kaffee sind immer gut, ich nehme gerne eine Tasse. Wir machen hier heute auf jeden Fall langsam. Die gestrige Samstagsdienst auf der Arbeit und die Hitzewellen Woche machen sich nun doch bemerkbar, was die Energie betrifft. Jetzt habe ich schon mal entschieden das heute ein guter Tag für einen Mittagsschlaf ist. Bin früh wegen der Hitze zum „einmal bitte durchlüften“ aufgestanden, und habe entschieden heute die Kraftreserven nicht übermäßig zu belasten.
    Ich schicke viele viele Genesungswünsche auf den Weg nach München und wünsche allen Raumseelen einen schönen und guten Start in den heutigen Sonntag, Verena aus BaWü

    • Martina Goernemann
      9. August 2020

      Das Durchlüften hab ich ganz genau so auch gerade gemacht. Viiiiel Spaß in München! Kaffee kommt! :-))))))

  • Katharina
    9. August 2020

    Ach, Martina! Ich drück´ Dich ganz fest, aber vorsichtig.
    Katharina

    • Martina Goernemann
      9. August 2020

      Kannst ruhig feste drücken. Jetzt ist ja der Beweis erbracht, dass ich nicht so schnell kaputt zu machen bin :-)))) Kaffee? :-))))))

  • Ursula
    9. August 2020

    Oh mein Gott,liebe Martina – wie bin ich froh, dass das doch noch glimpflich ausgegangen ist!
    Ja,solche Fähnchen hab ich auch schon gesteckt bekommen, nicht nur im eigenen Leben sondern auch bei mir Nahestehenden und es ist mir sehr bewusst, wieviel Grund zur Dankbarkeit es gibt, wie sehr wir jeden Augenblick, jeden einzelnen Augenblick auskosten und regelrecht feiern sollten!

    In diesem Sinne -alles Liebe, pass auf dich auf sei extra lieb und gut zu dir selbst

    Ursula aus I

    • Martina Goernemann
      9. August 2020

      Solche Fähnchen sind eigentlich ein großes Glück, gell? Ich mach noch ein paar Tage ruhiger, das verspreche ich, Ursula. Kaffee? :-)))))))

  • Linda
    9. August 2020

    Guten Morgen liebe Martina,
    oh je, da hört man ja Sachen… ich hoffe du bist bald wieder fit.
    Ich kann schon nicht mehr sagen, wie oft wir an Unfällen angehalten haben um den Menschen zu helfen. Hundert andere Autos vor uns sind einfach vorbei gefahren und haben sich womöglich noch aufgeregt… Wir halten immer an und fragen ob jemand Hilfe benötigt. Auch wenn es nur ein Warndreieck oder ein paar tröstende Worte sind bis die Polizei oder der Abschlepper kommt.
    Dabei habe ich auch festgestellt, dass meistens Frauen anhalten und helfen.
    Vor ein paar Jahren stand eine ältere Dame mitten auf einer Landstraße, ich habe genau gesehen wie 3 Baufahrzeuge an ihr vorbei sind, ohne anzuhalten.
    Dabei wäre es für diese Männer ein leichtes gewesen zu helfen.
    Das Kühlerwasser war leer.
    Ich hatte noch eine Flasche Wasser, die reichte leider nicht, da es nur 5 km von daheim war, hab ich kurzerhand mein Herz angerufen, er kam mit 5 Litern Wasser und die Dame konnte mit Begleitschutz von meinem Schatz nach Hause fahren.
    Sie war so dankbar.
    Ich werde auch weiterhin jeden fragen ob er Hilfe benötigt, denn ich stand auch schon am Straßenrand und niemand hat angehalten 🙁
    Dieses Gefühl von Hilflosikeit, wenn man außer warten nichts tun kann…
    Ich hoffe dir geht es bald wieder besser
    Einen schönen entspannten Sonntag noch für alle Raumseelen
    lg Linda

    • Martina Goernemann
      9. August 2020

      Das hast du gut gemacht, Linda. Und Menschen wie du, die dann vor Ort sind, wiegen den ganzen anderen Kladaradatsch wieder auf. Kaffee? :-)))))

  • Roswitha Rienow
    9. August 2020

    Liebe Martina,
    was für ein Schreck-
    Du hast recht, man kann so umsichtig und vorsichtig sein und trotzdem kann etwas passieren… Zum Glück bist du gut versorgt und aufgeklärt worden.
    Schreckliche Menschen wird man immer wieder treffen, aber zum Glück gibt es auch die anderen, die hilfreich und tröstend zur Seite stehen. Ich wünsche dir, dass alles wieder ganz in Ordnung kommt! Gönn dir Ruhe und pflege dich! Dir und allen Raumseelen wünsche ich einen schönen Sonntag!
    Herzliche Grüße aus Berlin-Rosi

    • Martina Goernemann
      9. August 2020

      Ja, Rosi, das muss man sich immer wieder vor Augen führen. Es gibt viiiiiel mehr nette Menschen als Deppen. Kaffee? :-))))))

  • Ilka
    9. August 2020

    Auweia, das ist ja ein Dreck! Ich drücke fest die Daumen, dass du bald wieder richtig fit bist (und nicht nur tapfer) und der ganze Rest sich auch gut regelt. Hab einen guten Sonntag!
    Und großen Dank an die Helferin und die ganzen Profi-Helfer.
    Liebe Grüße
    Ilka

    • Martina Goernemann
      9. August 2020

      Das ist wirklich beeindruckend, was Sanis, Polizisten, Ärzte leisten. Ruhig, freundlich, wunderbar! Kaffee? :-))))))

  • Claudia Rödel
    9. August 2020

    Auch von mir einen guten Morgen an Alle☀️Liebe Martina,ich schließe mich an und freue mich sehr das du auf dem Weg der Besserung bist und dieses Erlebnis mit uns teilen möchtest und ich bin so bei dir was du schreibst.Ich habe in der letzten Zeit zwei mal die Notaufnahme an einem Feiertag und an einem späten Abend aufsuchen müssen,nichts schwerwiegendes,ich musste beide Male an den Händen genäht werden was mich beruflich zwar ausgebremst hat (war wahrscheinlich der Zweck-:))))aber nichts ernstes.Da ich auch jemand bin die alles selbst in dieHand nimmt bin ich natürlich noch selbst dahin gefahren und in dem Moment als ich von einem so warmherzigen,mitfühlenden Arzt versorgt wurde löste sich alle Anspannung und mir kamen die Tränen.Ich war genauso dankbar wie du,wie wichtig ist es doch in solchen Momenten die richtigen Menschen zu treffen und ich musste an meinen verstorbenen Mann denken der mit Leib und Seele immer gut gelaunt einer dieser Menschen war,an meine Tochter die auch Krankenschwester geworden ist und der ich erst einmal sagen musste wie wichtig es ist immer ein freundlichesWort und ein Ohr zu haben für die Menschen,die Hilfe brauchen,was sie aber auch von ihrem Naturell her sowieso ist.Leider treffen wir manchmal auf Menschen wie die jungen Männer die du getroffen hast,darauf möchte man gerne verzichten…aber wundervoll das du einen Ausgleich erleben durftest.Mögen uns diese Engel immer wieder begegnen.Ich wünsche Allen einen wunderschönen Sonntag und danke dir,liebe Martina für das Teilen deiner Geschichte.Herzliche Grüße,Claudia

    • Martina Goernemann
      9. August 2020

      Das hast du toll beschrieb, Claudia. Mir kam es auch wie ein „Ausgleich“ vor, als mir plötzlich so viele liebe Menschen „geschickt“ worden sind. Ich bin auch dankbar für meine Freunde und meinen Sohn, die ganz wunderbar reagiert haben, als sie von der Sache erfuhren. Kaffee für dich? :-))))))

  • Silke Reichardt
    9. August 2020

    Guten Morgen liebe Martina, liebe Raumseelen,

    Martina, ich drück Dich mal ganz vorsichtig das ist ja schrecklich. Ich war noch nie in einen Unfall verwickelt, kann mir aber nur zu gut vorstellen, wie hilflos man dann ist.
    Aber ich sage auch immer, dass alles Schlimme auch etwas Gutes hat – und das sind in Deinem Fall die Fähnchen, die Du erkannt hast.
    SCHON DICH BITTE!!!
    Alles Liebe,
    Silke ♥

    • Martina Goernemann
      9. August 2020

      Ich verspreche, dass ich alles in slow-motion mache! Aber dünnen Kaffee kann ich dir trotzdem servieren :-))))))

  • Ursula aus dem Süden
    9. August 2020

    Oh schreck liebe Martina, das ging ja zum Glück einigermassen glimpflich aus. Das Fähnchen hatte ich ja auch Anfang Juni. Ich hatte Glück und Autos hielten an und fragten und auch die wo mir die Vorfahrt nahm fragte und rief die Polizei.

    Ja und den Ärger hat man dann…. aber Hauptsache es ist nicht viel passiert. Da bleibt wohl nur der Gang zum Rechtsanwalt. Die zwei Muskelprotze müssen eine Lehre ziehen. Kann ja passieren, aber …..
    Und es gibt zum Glück auch andere.

    Gute Besserung liebe Martina.

    Ich bin heute schon seit 6.00 Uhr wach nach dem Motto der Frühe Vogel, gebügelt, aufgeräumt, gelüftet in alle Richtungen und jetzt verdunkelt.

    Hach gestern hatte ich meinen Mann bezirzt ins Bauhaus zu fahren, da gibt es fertige Farbe von einer Zeitschrift. Ich wollte mir die Farben anschauen und ein Probefläschchen mitnehmen. Ausprobieren ,ob ich nicht doch nur die Tapete überstreichen könnte.. Pft… leider nicht. Muss doch runter und neu tapeziert werden.
    Aber das dann erst im späten Herbst. Jetzt hab ich zwei Farbenquadrate an der Wand und kann mir jetzt genau überlegen ob ich es so haben möchte.

    Schönen Sonntag und bleib liegen und lauf nicht so viel rum.

    LG
    Ursula

    • Martina Goernemann
      9. August 2020

      So eine Farbenplanerei macht doch viel Spaß, gell? Ich freu mich, dass du mehr Glück hattest mit deinem Unfallgegner, aber ich bin jetzt erstmal froh, dass der Kopf noch auf den Schultern sitzt. Kaffee? Hast du dir verdient, nachdem du schon seit heute früh so fleißig bist. :-)))))

  • Rita (Böseke-Wigger)
    9. August 2020

    Liebe Martina,
    zuerst möchte ich dir gute Besserung wünschen und dass du bald all das wieder machen kannst, was dir am Hezren liegt.
    Durch die Schilderung deines Unfalls sieht man mal wieder, wie schnell sich das Leben von einer Sekunde zur anderen ändern kann.
    Wie oft habe ich schon Glück gehabt, zwar als Beifahrerin, ein Reifen, der auf der Autobahn direkt vor dem Auto aufprallte und zum Glück über den Seitenstreifen wegsprang, ein Auto, das plötzlich auftauchte, weil es vorher im toten Winkel war… Selbst als Fußgängerin gibt es so Situationen, wenn ein Auto bei grüner Fußgängerampel einfach bei Rot fährt,und man aber zum Glück selbst aufgepasst hat, wenn ich transusig bei einem Spaziergang von einem ruhigen Weg auf einen auch kaum befahreren Weg abbiege und fast mit einem Radfahrer oder Linienbus zusammenstoße.
    Seien wir dankbar für jeden Tag, an dem es uns gut geht.
    Ich wünsche allen Raumseelen einen richtig schönen Sonntag. Wir werden wohl wieder viel schwitzen, aber was ist das schon im Vergleich zu den Dingen, die sonst noch auf der Welt passieren….
    Rita

    • Martina Goernemann
      9. August 2020

      Dankbar sein un die Augen offen halten, das ist das A und O, gell? Einen Kaffee für dich? Mit Eis? :-)))))

  • Gabriele
    9. August 2020

    Schreiben hilft, das kann ich nur bestätigen, liebe Martina Laß es trotzdem ruhig angehen und schone dich. Ich freue mich für dich, daß du so schnelle und nette Hilfe bekommen hast. Und was die beiden Herren mit dem BMW betrifft….. da gibt es so einen schönen Spruch über langsam mahlende Mühlen, grins. Dir wünsche ich weiterhin gute Besserung.

    Völlig überhitzte Grüße aus NF, Gabriele

    • Martina Goernemann
      9. August 2020

      Uihhh hier wird es heute auch noch mal doll heiß. Könnte gern ein bisschen weniger sein für meinen Geschmack, aber ich will nicht meckern. Hast du Zeit für einen Kaffee? :-))))))

  • Claudia mit dem Karl
    9. August 2020

    Liebe Martina, was für ein Erlebnis! Es tut mir sehr leid, dass Du ausgerechnet an so einen Unfallgegner geraten bist! Wieso nur, hat er gar nicht mit Dir gesprochen? Wie furchtbar! Was glaubst Du? Hatte er Angst, dass es einem Schuldeingeständnis gleich käme, wenn er freundlich zu Dir ist? Oder vielleicht war sein schicker BMW nur geliehen? (Für so ein junges Alter eh erstaunlich…)
    Nun, Hauptsache ist, dass es Dir nun schon wieder so gut geht, dass Du mit uns das Erlebnis (und Deinen Kaffee) teilen kannst!
    Meine Tante wurde vor einigen Jahren in einer Fußgängerzone von einem Transporter überfahren. Das, was ihr dabei besonders positiv in Erinnerung geblieben ist, war eine Frau, die ihr bis zum Eintreffen des Krankenwagens die Hand gehalten hat und gleichzeitig auf ihre Handtasche aufgepasst hat! Es sind also oft die Zeichen der Menschlichkeit, die uns bereichern!
    Einen schönen Sonntag, alles Liebe ( und gute Besserung)
    Claudia

    • Martina Goernemann
      9. August 2020

      Das ist ein schönes Wort in diesem Zusammenhang, Claudia. „Bereichern“! Ja, es ist Reichtum. Ich denke, eines Tages werde ich noch erfahren, warum der Fahrer und sein Beifahrer mich ignorierten. Kaffee für dich? Mit Eis? :-)))))))

  • Linde aus dem Taunus
    9. August 2020

    Guten Morgen liebe Martina, liebe Raumseelen,
    diese Situation zeigt wieder einmal. wie schnell sich alles ändern kann. Wie nah schlechte und gute Ereignisse beieinander liegen und wie froh und dankbar man sein muss, abends gesund im eigenen Bett liegen zu dürfen. Ich bedanke mich jeden Abend für dieses wertvolle Geschenk. Was ich diesen beiden Muskelprotzen wünsche muss ich hier wohl nicht erläutern…..Aber vielleicht hatten sie ja was zu verbergen!.
    Mein Bruder hat sich vergangene Woche in der Seilwinde seines Autoanhängers den kleinen Finger seiner rechten Hand eingeklemmt und kam ins BG nach Frankfurt. Ihm musste das erste Glied des Fingers amputiert werden. Er schrieb mir dass das was er hat eine Kleinigkeit sei gegen das, was er dort gesehen hat….Darum auch hier große Dankbarkeit, dass es nur der kleine Finger war. Eigentlich wollte er letzte Woche in sein Haus in Andalusien und eine Woche vor der Hochzeit seiner Tochter zurück sein. Das durfte er jetzt nicht und vielleicht sollte das so sein. Vielleicht hätte ihm z.b. Corona einen Strich durch die Rechnung gemacht und er wäre nicht rechtzeitig zur Hochzeit zurück gewesen.
    Ich finde, alles hat irgendwie seinen Sinn, seinen Grund. Nur manchmal dauert es sehr lange bis wir den Sinn eines Ereignisses erkennen. Aber leider gibt es auch Ereignisse für die es keinen Sinn gibt :-(((
    Gerade hat mein Backofen gepiepst…Sauerteigbrot ist fertig. Sind heute Abend bei Freunden zum Grillen eingeladen. Dafür habe ich Kartoffelsalat und das Brot gemacht. Das ganze Haus duftet nach dem Brot und erzeugt in mir ein dankbares Glücksgefühl.
    Liebe Martina, du sollst nicht lesen und darum ist es in Ordnung, wenn du meinen heute recht langen Text einfach überfliegst 😉 Pass auf dich auf und schone dich. Ein Stückchen Brot gefällig? Oder machst du immer noch fleißig dein Keto?
    Ich drücke dich gaaanz vorsichtig. Liebe Grüße von Linde

    • Martina Goernemann
      9. August 2020

      Jaaa, ich mache immer noch Keto! Und nein, ich kann auf lesen und schreiben nicht verzichten :-))))) trotz Karussell im Kopf. Der Duft von frischem Brot ist tatsächlich der beste Happymacher überhaupt. Da hast du recht. Wenn das mehr Menschen wüssten, könnte man eine ganze Sparte der Pharmaindustrie arbeitslos machen! Kaffee? :-)))))) P.S. Herzliche Fingergenesungswünsche für deinen Bruder!

  • Sabine Johannsen
    9. August 2020

    Gute Besserung Martina!!!

  • Linde aus dem Taunus
    9. August 2020

    Danke dir für deine Antwort. Und mein Bruder sieht’s sportlich. In Zukunft nur noch neun Fingernägel schneiden

  • Susanne mit dem Lesetick
    9. August 2020

    Liebe Martina,

    ich wünsche Dir, dass Du Dich bald besser fühlst, den Schrecken verdaust und Dich vor allem viel schonst! Natürlich helfen Lesen & Schreiben immer, aber Du solltest Dich unbedingt ausruhen und dabei ganz viel trinken.

    Alles Gute für die kommenden Tage,
    Susanne

    • Martina Goernemann
      9. August 2020

      Danke, dass du dich sorgst, aber ich bin wirklich sehr brav. Für meine sonstigen Verhältnisse befinde ich nahezu im Koma. Kaffee kann ich aber trotzdem ausschenken. Ein Tässchen? :-))))))

  • Christina
    9. August 2020

    Guten Nachmittag liebe Martina
    Trotzdem wir uns noch nie gesehen haben bist du mir so nahe wie eine Schwester, ich habe genau so reagiert auf deinen Unfall.
    Ich bin wirklich geschockt und es tut mir sehr leid. Von Herzen gute Besserung und pass bitte trotz deiner enormen Energie auf dich auf und befolge alles was da auf dem Zettel steht!!!! Natürlich ausser „trotzdem Wasserkaffee“.
    Dem herzlosen Unfallverursacher und dem unmöglichen Radler wünsche ich dass ihnen diese Erfahrung nachträglich so einfahren wird, dass sie das nie mehr in ihren Leben wiederholen werden.
    Viel Kraft und fühle dich gedrückt, sanft natürlich! Liebe Grüsse Christina

    • Martina Goernemann
      9. August 2020

      Ich danke dir, liebe Soulsister. Ich verspreche, auf mich aufzupassen. Ehrenwort. Kaffee für dich? :-)))))

  • gertrud+carey
    9. August 2020

    Liebe Martina
    Es tut mir sehr leid was dir da zugestossen ist, und ich hoffe sehr dass du die Zeit und Ruhe findest diesen Unfall gut zu verarbeiten und wieder ganz gesund zu werden.
    Unverhofft kommt oft, da hast du wohl recht, manchmal geschehen Dinge denen man nicht ausweichen kann.
    Darf ich Dich zu einem Kaffee einladen, liebend gerne möchte ich dich jetzt ein bisschen verwöhnen und umsorgen. Joseph macht grad das Feuer an im Garten. Seit Freitag haben wir endlich schönes und warmes Wetter, Sommer auf der Grünen Insel!
    Schon gestern sind wir die halbe Nacht draussen gesessen, obwohl es hier nachts recht abkühlt. Wir haben in die Sterne geguckt und das Schauspiel zwischen Mond und Wolken beobachtet. Herrlich dieses theatralische düstere Spiel am nächtlichen Himmel.

    Unsere Mädchen waren mehr an den Sternen interessiert. Zuerst erscheint immer der gleiche grosse Stern, der Nordstern, erst nach einiger Zeit folgen ihm die kleinen Sterne, verteilt in alle Himmelsrichtungen. Die Mädchen haben uns eine wunderschöne Geschichte erzählt:

    „Weisst du Nanny, der grosse Stern, das ist die Mutter, und sie backt einen Kuchen – und dann kommen all ihre Kinder, die kleinen Sterne, und sie wollen vom Kuchen naschen“.

    Ich war so berührt von dieser hübschen Geschichte und wollte wissen woher sie sie kennen. „Das hat uns Mama so erzählt“.

    Später in der Nacht, als alle schon geschlafen haben, bin ich nochmals raus, das Feuer glühte noch und ich schaute in den Himmel. Unzählige Sterne waren dazugekommen, mir schien als ob einige davon blinken würden, Wer weiss, vielleicht sind da oben ganz viele Mütter am Backen, und noch viel mehr Kinder am Naschen.

    Martina, du hast so recht. Seien wir dankbar für all die kleinen und grossen Zeichen, man muss nur die Augen offen halten.

    Ich wünsche dir eine gute Genesung, lass dich ein bisschen verwöhnen.
    A big hug to you and lovely regards, from me and Joseph.
    gertrud

    • Martina Goernemann
      9. August 2020

      Eine schööööne Geschichte. Ich kann mir vorstellen, dass der irische Himmel von einer besonderen Pracht ist! Den Kaffee nehme ich heute ausnahmsweise von dir … wenn du mich schon so liebevoll einlädst. Schönen Restsonntag! :-)))))

  • Monika aus Wien
    9. August 2020

    Oh Martina, da hast du aber nochmal Glück gehabt. Gut, dass diese Sanitäterin grad vor Ort war. Schon dich und gute Besserung
    Monika

  • Brigitte Hagemann
    9. August 2020

    Liebe Martina,
    was hab ich mich erschrocken; lasse Dich ganz vorsichtig drücken. Auch wenn es schwer fällt, versuche das Lesen und Schreiben mit ganz laaaangen Pausen einzuschränken, umso eher bist Du wieder fit. Was für ein Glück, dass in diesem Moment die richtige Helferin zur Stelle war.
    Bisher habe ich auch einige Fähnchen gesteckt bekommen. Das heftigste war im Winter 1982. Abends, nach Feierabend auf dem Weg zum Bahnhof, wurde ich (Fußgängerampel grün) beim Überqueren der Straße von hinten von einem Auto erfasst. Ich hörte vorher noch, wie er Gas gab um noch schnell über die Ampel zukommen. Rutschte von der regennassen Motorhaube und knallte auf die Straße. Ich weiß noch heute, was ich damals in diesem Moment dachte: So, das war es wohl! Meine Tasche und Regenschirm flogen durch die Gegend. Ich konnte selbst aufstehen, habe meine Sachen genommen und geschimpft. Der Autofahrer parkte seinen Wagen auf dem Gehweg und kümmerte sich um mich (es gab sonst keine Menschen). Er fragte nach meinem Befinden und ob ein Krankenwagen kommen soll. Mir tat nichts weh, war wohl geschockt und wollte nur noch nach Hause. Die Bahnhofsuhr zeigte schon ein paar Minuten nach 18.00 Uhr und bald würde mein Zug kommen. Ich hatte mir noch für alle Fälle seine Personalien geben lassen. Auf dem Weg zum Bahnsteig flossen dann doch einige Tränen. Zuhause wollte ich nicht allein sein (mein Mann hatte Spätschicht) und bin zu meinen Eltern. Jetzt kam auch der Schmerz meiner linken Po-Seite, hier wurde anderntags beim Arzt eine heftige Prellung diagnostiziert. Mehr Blessuren hatte ich glücklicherweise nicht. Am übernächsten Tag sprach ich mit meinem Abteilungsleiter über diesen Unfall und er riet mir nachträglich zur Polizei zu gehen. Zu meiner eigenen Sicherheit, sollte es doch noch Folgeschäden geben. Das tat ich dann auch und war überrascht, dass ich bereits von der Polizei erwartet wurde. Der nette Beamte erzählte mir, dass der Autofahrer noch am gleichen Abend Selbstanzeige erstattet hatte. Er hatte jedoch nicht meine Personalien, ich hatte vergessen sie ihm zu geben. Später erhielt ich dann von der Staatsanwaltschaft eine Strafanzeige wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort. Das Verfahren wurde anschließend, wegen Geringfügigkeit, eingestellt. Und, der Autofahrer hatte mich besucht um sich bei mir mit einem Blumenstrauß zu entschuldigen.
    Dir, liebe Martina, wünsche ich weiterhin gute Besserung und wie auch allen Raumseelen noch einen schönen Sonntag.
    Liebe Grüße und kommt gut durch die neue Woche, Brigitte

    • Martina Goernemann
      9. August 2020

      Wie schön, dass du seinerzeit einen so netten Menschen erwischt hast. Wenn schon Karambolage, dann doch am liebsten mit jemandem der nett ist, gell? Ich rechne ehrlich gesagt nicht damit, dass mir der BMW-Fahrer noch Blumen schicken wird :-))))) Kafee? :-)))))

  • Trine
    9. August 2020

    Liebe Martina,

    ich wünsche dir eine schnelle Genesung und alles Gute. Schön langsam mit allem und viel ausruhen.
    Ich denke, die beiden Saftsä… ups…wissen ganz genau um ihre Fehler. Ihr riesiges Ego läßt aber Einsicht nicht zu, eher versucucht man noch cooooler zu sein. Ich wünsche, das das Leben ihnen Lehren erteilt, ohne anderen Menschen zu schaden.
    Einen herzlichen Dank und alle guten Wünsche an all die Menschen, die mitfühlend eine helfende Hand reichen.
    Paßt gut auf euch auf. Und Martina – mach langsam 🙂

    Viele Grüße
    Eure Trine

    • Martina Goernemann
      9. August 2020

      Ich verspreche es! Ich halte ein bisschen die Füße still. Bleibt mir eh‘ nichts anderes übrig, weil die Birne noch brummt. Aber Kaffee gibt es bei mir immer. Magst du? :-)))))

  • Silke Reichardt
    9. August 2020

    Liebe Martina,
    habe bis eben gearbeitet – war nicht schlimm, da wir eine Klimaanlage haben.
    Belohne mich jetzt mit einem Martini Extra Dry on the rocks – den liiiiebe ich bei der Hitze.
    Nochmals alles Liebe für Dich und ich drück wg. der Cookies noch mal ein Auge zu ;o))
    Silke ♥

  • Tine_Zauberfee
    10. August 2020

    Liebe Martina, uff , der Schreck kommt auch beim verspäteten Lesen am Montag rüber .
    Gute Besserung wünsche ich dir , und immer solche aufmerksamen umsichtigen Schutzengel in Menschengestalt .
    Liebe Grüße Tin

    • Martina Goernemann
      10. August 2020

      Ich danke dir! Wird langsam besser! „Unkraut vergeht nicht“ … pflegte meine Essener Oma zu sagen :-))))) !!!

  • Christina
    10. August 2020

    Bist du immer noch brav und teilst deine Kräfte ein? Mit lieben Gedanken wünsche ich dir von Herzen gute Besserung Christina

    • Martina Goernemann
      11. August 2020

      Alles gut. Danke! Bin sehr brav. Habe gestern sogar meinen Sport ausfallen lassen :-))))))

      • Christina
        12. August 2020

        Liebe Martina
        Wunderbar, mehr als sehr brav!!!!
        Das solltest du wahrscheinlich noch ein oder vielleicht sogar zweimal überlegen es so zu machen. Sorry für die Idee, doch du weisst ja aus Erfahrung, dass Aquafit zwar leicht aussieht, doch einiges bewirkt und mehr auslöst als frau denkt.
        Dein Bad im Garten wäre doch eine kurze Alternative??? Aus der heissen Schweiz einen liebevollen Drücker und pass weiter so gut auf dich auf.

  • Claudia Weber
    11. August 2020

    Liebe Martina,
    eine schnelle und reibungslose Genesung nach all der Aufregung. Wie gut, dass Du doch noch so tolle hilfsbereite Menschen getroffen hast die sich um Dich gekümmert haben. Diese Art Menschen sind unsere täglichen Geschenke. Liebe Grüße Claudia

    • Martina Goernemann
      11. August 2020

      Danke, Claudia. Ja, da sagst du was … hilfsbereite Menschen sind ein Geschenk! Happy Dienstag! :-)))))

  • Frauke Sonnenschein
    11. August 2020

    Hallo liebe Martina,
    ich musste erst einmal „runterkochen“ als ich gelesen habe, wie die beiden Deppen sich verhalten haben.
    Klar man sollte immer im Zweifel für den Anderen denken (Auto geliehen, Ärger vor Augen, vielleicht auch mit einem Kredit gekauft und jetzt die jahrelangen Raten im Blick oder oder oder….)
    Aber man muss sich (auch wenn die beiden ebenfalls einen Schock gehabt haben sollten) nicht so benehmen.
    Also darüber kann ich mich immer noch aufregen…. grrrrr….
    Und dann auch noch alle beide…. AHHHHH….

    Wie gut, dass Du ein so robustes Auto hast und auch dass Dir so nette Helferlein zur Seite standen.
    Die Gewissheit, dass es immer eine helfende Hand gibt, das ist doch schön zu wissen.

    Die Dankbarkeit, die dann in einem aufkeimt…

    Als mein Schwager das letzte Mal im Krankenhaus lag, konnten wir das auch feststellen. Alle haben sich so sehr um ihn bemüht. Als seine letzten Stunden anbrachen, sind die PflegerInnen regelmäßig im Zimmer erschienen und haben sich nicht nur um ihn, sondern auch sehr um meinen Mann gekümmert.
    Obwohl die Leute viel auf der Intensivstation zu tun hatten, wurde die Herzlichkeit groß geschrieben.
    Wir haben uns dann später auch noch einmal persönlich bei ihnen bedankt und eine Anerkennung dagelassen.
    Das hat sie wiederum sehr gefreut, da das keine Selbstverständlichkeit zu sein scheint.
    Für uns allerdings schon (Danke zu sagen, erfreut einen selber doch auch)…..

    Aber zurück zu Dir:
    Pass tüchtig auf Dich auf. Mach nur was Dir gut tut – das ist dann auf jeden Fall das Richtige.
    Sei feste gedrückt und wenn noch ein Kaffee mit Eis da sein sollte und Du ein wenig Gesellschaft aushalten kannst, dann setze ich mich gern ein bisschen zu Dir.

    Herzliche Grüße an alle, Frauke

    • Martina Goernemann
      11. August 2020

      Nette Gesellschaft mag ich immer! Und Kaffee mit Eis gibt es bei mir während dieser Hitzewelle auch immer! Setzt dich! :-)))))))

  • Bauke
    14. August 2020

    Ach Martina das hast Du ja was durch gemacht.Ich wünsch Dir gute Besserung!
    Ruh Dich lange genug aus sowas soll man nicht auf die leichte Schulter nehmen.
    Da hast Du ja an einem Tag die sehr netten und sehr unangenehmen Seiten des Menschen erlebt.
    Mein Sturz neulich (rechtes Knie und linker Arm) hatte auch Folgen.Bin dann nach zwei Wochen doch zum Arzt wg. Schmerzen.Speichenköpfchen im li. Ellenbogen gebrochen.
    Jetzt erst mal Gips.
    Ja,in wenigen Sekunden kann sich plötzlich so vieles ändern und dann merkt man erst mal wieder wie gut es vorher war.
    Ich will ja auch garnicht gross jammern,es ist ja nicht das schlimmste was einem
    passieren kann.
    So nun ein gutes WE für Dich und ich hoffe es geht schon wieder besser liebe Grüsse von Bauke.

    • Martina Goernemann
      15. August 2020

      Du machst Sachen!!! Wir tapferen Weiber sind wirklich unglaublich. Das müssen wir ändern, Bauke. Wir müssen nicht immer die Zähne zusammenbeißen und funktionieren. Ich hab echt langsam gemacht die zurückliegenden Tage. War auch nötig. Mach du das jetzt bitte auch. Bist du morgen zum Kaffee dabei? :-)))))

  • Bauke
    15. August 2020

    Ja,wir tapferen Weiber…
    rennen immer weiter auch noch mit dem Kopf unterm Arm.
    : )))
    Sicher bin ich morgen dabei,
    bis denne !

  • Jutta
    20. August 2020

    Liebe Martina,
    da läuft mir ein kalter Schauer über den Rücken…
    So ein Mist mit dem Unfall.
    Aber noch schrecklicher ist die menschliche Kälte der BMW-Insassen.

    Gut das du einen Rettungsengel in der Nähe hattest, der sich um dich gekümmert hat.
    Hoffe der körperliche Schaden und finanzielle Schaden sind schnell wieder Vergangenheit.

    Ich denke an dich
    Herzliche Grüße

    Jutta

    • Martina Goernemann
      22. August 2020

      Alles soweit wieder gut, liebe Jutta. Danke, dass du an mich denkst. Schutzengel sind etwas Wunderbares, da hast du recht. Schlaf gut, ist schon spät! :-)))))

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