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Sonntagsblatt 184! Kaffee? Ja! 26.000 Tassen!

Eine unglaubliche Zahl, oder? 26.000 Tassen Kaffee. Große Tassen! Kaffee – Pötte! Natürlich habe ich nicht alle alleine getrunken, aber ich habe einen ziemlich großen Anteil daran.

Woher ich von diesem gigantischen Verbrauch an Kaffee weiß?

Mein Kaffee – Automat hat ein geheimes Zählwerk! Die Maschine ist ein echter Brummer, eingebaut in die Küchenwand. Ich hab jahrelang nur Wasser und Kaffee nachgefüllt. Von dem Zählwerk wusste ich nichts.
Vor ein paar Wochen musste der Automat zur Reparatur. Letzte Woche war er wieder heil. Als ich ihn abholte, grinste der Mechaniker hinter seinem Mundschutz und meinte „Sie lieben Kaffee, stimmts?“

Ist das der Hammer?
Wir haben den Kaffee – Automaten seit rund 10 Jahren und haben in der Zeit 26.000 Tassen Kaffee getrunken.
Man stelle sich alle Tassen nebeneinander aufgereit vor … eine laaaange Schlange.
Ein Leben ohne Kaffee ist unvorstellbar für mich.
Wusstet ihr übrigens, dass türkische Frauen im 15 Jahrhundert das verbriefte Recht hatten, die Scheidung zu verlangen, wenn ihnen der Gatte nicht ausreichend Kaffee zur Verfügung stellte :-)))))) !?

Kaffee ist ein heilmittel

Wie ist die Corona – Stimmung bei euch?

Kommt ihr gut klar oder trägt die Seele Trauer?
Ich hatte neulich einen echten Pandemie – Durchhänger und dann las ich eine kleine Geschichte, die eine große Wirkung auf mich hatte.
Nehmt Platz und reichlich Kaffee! Ich erzähle euch die Geschichte.

Sie wird Margaret Mead, der großen Anthropologin, zugeschrieben:
Margaret Mead wurde von einer Studentin gefragt, was vor tausenden von Jahren wohl das erste Anzeichen von Zivilisation in einer Kultur gewesen sei. Die Studentin erwartete, dass Mead über Werkzeuge sprechen würde. Gebastelte Haken zum Angeln, Tontöpfe oder das Rad. Aber Mead sagte, das erste Anzeichen von Zivilisation in einer Kultur sei ein gebrochener Oberschenkelknochen, der geheilt worden sei. Ein Tier in freier Wildbahn stirbt, wenn es sich ein Bein bricht, sagte Mead. Es kann nicht mehr davonlaufen, wenn Gefahr droht, kommt nicht mehr zum Fluss um zu trinken oder nach Nahrung suchen. Kein Tier überlebt ein gebrochenes Bein lange genug bis der Knochen heilen kann.
Ein gebrochener Oberschenkelknochen, der geheilt ist, ist beim Menschen der Beweis, dass sich jemand Zeit genommen hat, bei dem zu bleiben, der gestürzt ist. Seine Wunde verbunden, ihn in Sicherheit gebracht und gepflegt hat. Einem anderem durch Schwierigkeiten zu helfen … das war der Beginn unserer Zivilisation, sagte Margret Mead.

Eine schöne Geschichte, findet ihr nicht?
Es lohnt sich, eine Weile über diese klugen Sätze nachzudenken. Gerade jetzt, in Zeiten wie diesen.
Was habt ihr in der zurückliegenden Woche gemacht um nicht in Stimmungslöcher zu fallen?
Ich bin gespannt auf EURE Geschichten!

28 Comments
  • Gundula
    10. Mai 2020

    Guten Morgen, Ihr alle!
    Ich habe gar nichts besonderes gemacht die Woche über, den üblichen Kram halt sowieso und dann einige kreativen Sachen weitergeführt ( ich neige leider dazu , zuviele Sachen gleichzeitig in Arbeit zu haben), viele neue Rezepte ausprobiert, viel telefoniert mit Freunden.
    Ich muss ehrlich sagen, dass mich die ganzen Einschränkungen noch nicht einmal irgendwie negativ beeindruckt haben!
    Klar ist es schön, dass ich diese Woche wieder zum Frisör kann, aber ich hätte auch noch gut drauf verzichten können. Das sind ja Dinge, die ein normaler Mitteleuropäer nun nicht wirklich zum (Über)leben braucht…und klar, die Wirtschaft, die kleinen und großen Betriebe, die in Schieflage geraten,….Aber wir leben und sind gesund, müssen uns wahrscheinlich auf Dauer aus unseren Komfortzonen herausbewegen, ja…müssen umdenken, Alternativen auftun, ja, aber ich persönlich finde die Lockerungen verfrüht, und wenn ich sehe, wie bei uns hier oben in Ostfriesland nicht einmal die Einheimischen am Sonntag in den Touristendörfern die Abstandsregeln einhalten können, oder allein in meiner Familie sich meine Schwestern, Nichten schon regelmäßig mit meinen Eltern zum Kaffetrinken und Frühstücken verabreden, natürlich ohne Mundschutz und ohne Sicherheitsabstand, dann kann ich nur mit dem Kopf schütteln!
    Und dann erzählt mir der Ehegatte gerade, dass es in verschiedenen Städten in Deutschland gerade Demonstrationen gegen die Beschränkungen gibt…nicht zu fassen!
    Ich vermute mal, dass das die selben Leute sind, die vor 2 Monaten das Klopapier, die Nudeln und das Mehl gehortet haben, obwohl sie in ihrem Leben noch kein Brot gebacken haben!!!
    Echt mal!!!
    Darüber könnte ich mich jetzt aufregen!
    Trotzdem…ich habe schwarzen Tee anzubieten und den Rest einer kleinen Torte, die ich aus Bananenbrot (dein Rezept, Martina), Mascarpone und Himbeeren gebastelt habe!
    Wer möchte?
    Fühlt Euch geherzt!
    Gundula

    • Martina Goernemann
      10. Mai 2020

      Lecker! Da nehme ich gern ein Eckchen. Und über die Vollpfosten, die gestern in München auf dem Marienplatz für „ihre Freiheit“ protestiert haben, kann ich gar nicht mehr aufhören, mich aufzuregen. In Stuttgart auch Tausende und in Nürnberg. IDIOTEN! Die allermeisten voll verpeilt. Setzen sich ihren Aluhut auf und rennen irgendwelchen selbsternannten Fachleuten hinterher. Sänger und vegane Köche und Journalisten, die bisher nichts auf die Reihe gekriegt haben, führen jetzt die Gruppe der Deppen an. Grrrr! Mir kommt bei sowas echt der Dampf aus dem Ohren! Kaffee? :-))))))

  • Ursula
    10. Mai 2020

    Guten Morgen,

    Martina WOW. Der Zähler is doch genial. Wenn ich so rechne komm ich auf ca. 7 Tassen pro Tag.
    Hier dampft der Kaffee auch schon.

    Ja Kaffee gestern um die Mittagszeit uff Kaffee wird wohl nicht reichen. Auf die Uhr geschaut und nochmals in die Stadt in die Rösterei gefahren. Die hat nämlich wieder offen bis 13.00 Uhr. Und es gibt die obligatorischen Franzbrötchen togo. Das letzte ergattert.
    Hab dann die Gelegenheit genutzt mal zu schauen wie das jetzt so is im Städtchen. Hmmm traurig eigentlich. Tollstes Wetter. Und gut besucht die Innenstadt. Viele verteilten sich mit Schleckeis an den Bänken in der Fußgängerzone und alles so unwirklich vor den kleineren Lädchen warteten draußen viele bis sie rein konnten. Der Wochenmarkt war gut besucht. Und die ganzen Cafes und Co, Leer und zu.

    Alles so unwirklich. Da ich ja schon vorher mein Kaufverhalten extrem verändert habe ist das jetzt nicht der Knackpunkt bei mir. Und eigentlich müssen wir ja auch nix verzichten. Essen gibt es ja mehr als genug.

    Ich hoffe inständig dass bei vielen jetzt Besinnung kommt. Ich seh das mal so als Beinahkatastrophe wie die anderen Vorkommnisse auch wie z.B. Tschernobyl, Tsunami etc. Ich will gar nicht drank denken wenn was schlimmeres passiert was dann…..

    Also Anlass genug dass jeder sein Tun und Handeln überdenkt. Allerdings hab ich da keine große Hoffnungen, wenn ich höre dass Großkonzerne den Staat abschöpfen und die Krise ausnutzen um sich zu sanieren, dass Dividenden ausbezahlt werden anstatt sie mal ausfallen zu lassen und denjenigen zu kommen zu lassen die es wirklich brauchen.

    Wie war das Sprichwort Schuster bleib bei deinen Leisten…

    Und alles andere kommt wieder. Vielleicht nicht so schnell, vielleicht anders. Und wenn der Flug halt jetzt 500 Euro kostet dann schätzt man das auch mehr wenn man fliegt oder eben die nächste Reise etwas teurer ist oder wertschätzt eben andere und anderes mehr Wenn da nicht dieses klitze kleine Dingens im Magen wäre so ähnlich wie Ungeduld, nervig gereizt, etwas Sorge……
    Aber ich denke das hat in dieser Situation jeder.

    Es müssen ja nicht die großen Dinge sein, die glücklich machen. Ich gönn mir jeden Tag etwas schönes. Einmal eine Zeitung und eine Tasse Cafe auf dem Balkon, dann die Verlängerung meines Hörbuchabbos, dann wie gestern das Franzbrötchen. Es muss nicht viel kosten oft auch gar nichts.

    Euch allen einen schönen Sonntag.

    LG
    Ursula

    • Martina Goernemann
      10. Mai 2020

      Das hast du wunderbar beschrieben, Ursula und du sprichst mir -und sicher vielen Raumseelen- aus dem Herzen. Es wäre so schön, wenn auf die Krise eine neue Bescheidenheit folgen würde. Noch habe ich Hoffnung. Bei den Flugpreisen bin ich ebenfalls ganz bei dir. Ich finde, bei Strecken, die ohne Qual mit dem Zug erreichbar sind, sollten die Flugtickets richtig teuer werden. Das hätte meiner Meinung nach nur Vorteile. Die Geschäftsreisenden hätten im Zug mal Zeit durchzuschnaufen und die Luft auch! :-))))) Noch einen Kaffee? :-)))

  • Ilka
    10. Mai 2020

    Hallo zusammen,
    hier läuft alles wie bisher, der Ingenieur geht arbeiten, ich bin zuhause, gehe viel spazieren und seit dieser Woche renovieren wir das Arbeitszimmer. Wird ja derzeit wg. Kurzarbeit kaum gebraucht. Tapete ist jetzt ab (uff), als nächster Schritt kommt der Fußboden raus. Wir bemerken die ganzen Familientreffen auf den Nachbargrundstücken inkl. der Lästerei über die Angsthasen (es fallen auch drastischere Worte und ja, gemeint sind wohl wir). Tja, die anderen scheinen unverwundbar, wir haben mehr aus der Nähe mitbekommen, wie furchtbar diese Sch..Krankheit sein kann. Gut geht es und auch nicht, unsere Familien fehlen uns nämlich auch.
    Liebe Grüße euch allen, passt auf euch auf
    Ilka
    PS: über die hohe Zahl wundere ich mich nicht, so viel Kaffee wie du uns anbietest und immer einen mittrinkst 😉

    • Martina Goernemann
      10. Mai 2020

      Leute, die Leute wie dich und mich als Angsthasen bezeichnen, haben ganz offenbar ein tiefsitzendes Problem. Wir wollen alle am liebsten gesund bleiben, gell? Pass du auch auf dich / euch auf! Kaffee?

  • Susanne mit dem Lesetick
    10. Mai 2020

    Guten Morgen in die Runde,
    ich weiß gar nicht, was mich hier mehr beeindruckt: die Anzahl der Kaffeetassen oder der zivilisatorische Durchbruch nach MM. Jedenfalls gefällt mir die Geschichte außerordentlich gut. Hast Du einen Link dazu, Martina? Sowas kann man gut weitergeben. – Es hat also geklappt mit dem Abstellen der defekten Maschine vor der Tür, oder?

    Mich verblüfft nichts mehr als der Begriff „Corona-Gegner“, den ich irgendwo gehört habe. Gibt es Corona-Fans? Kann man „Gegner“ einer solchen Katastrophe sein, als würde man nach seiner Zustimmung dazu gefragt? Ich denke, es wird zuviel über Verschwörungstheorien & Co. geschrieben und die meisten Leute sind vernünftig. Ein paar Fehlgeleitete gehören dazu. Man muss sie beobachten, aber das Gros zählt, oder?
    Bei mir recht gute Stimmung; hoffe, dass wieder Dinge begingen und werde selbst aktiv.
    Euch allen einen schönen (Mutter-)Tag wünscht
    Susanne

    • Martina Goernemann
      10. Mai 2020

      Die Geschichte ist aus dem Buch von Ira Byock, liebe Susanne. „The Best Care Possible: A Physician’s Quest to Transform Care Through the End of Life“ (Avery, 2012). Corona-Gegner ist in der Tat ein total bescheuerter Begriff. Allerdings fürchte ich, dass es sich bei diesen „gegnern“ um mehr als ein paar Fehlgeleitete handelt. Ich hab das zunächst auch als grandioses Deppentum abgetan, aber seit der Demos in München, Berlin, Stuttgart bin ich doch sehr ins Grübeln gekommen. Wie bescheuert muss man sein? Ich reg mich schon wieder auf! Komm setzt dich zu uns und lass uns einen Kaffee trinken, damit mein Blutdruck sich wieder senkt.

      • Susanne mit dem Lesetick
        10. Mai 2020

        Ganz spät vielen Dank für den Literaturtipp, Martina!
        Und über die Idioten nicht ärgern, sondern immer schön dagegen halten.
        LG Susanne

        • Martina Goernemann
          11. Mai 2020

          Hab gerade eine coole Überschrift in der FAZ gelesen … Brett vor dem Kopf gehört nicht zu den Grundrechten“. Hahahaha! Nein, ich lass mich nicht ärgern und ja, ich mache den Mund auf bei Deppenalarm! Happy Wochenstart!

  • silke aus Flensburg
    10. Mai 2020

    Liebe Martina, liebe Raumseelen,

    Kaffee – na klar, aber nur Nescafe mit gaaaaanz viel Wasser – böse Zungen behaupten, dass es Tee sei – der wiederum muss bei mir extra stark sein ;0))
    Wie viele Tassen davon gehen auf die Leser Deines Sonntagsblattes???

    Ich bin heute ganz glücklich… nachdem meine Schwiegermutter gestern im Heim schwer gestürzt und auf den Kopf gefallen ist, stundenlang mutterseelenallein in der Notaufnahme gesessen hat – geht es ihr heute gut – morgens habe ich noch mit ihr telefoniert, da war sie seeeehr müde und die Stimme sowas von schwach…wir wollten sie heute Nachmittag zu einem“Spaziergang“ – Fahrt im Rollstuhl – sie wiegt nur noch 35kg abholen. Ich sollte um 14.15h nochmals anrufen. Den Rollstuhl hatten sie sicherheitshalber schon heute früh sicher gestetl.
    Die Pflegerin sagte zu mir, dass sie wie ein Honigkuchenpferd strahle
    Mein Mann und mein Schwager werden zu ihr gehen, damit sie nicht überfordert wird.
    Ach, das freut mich sooooo seeeehr, dass sie eeeendlich aus dieser Lethargie raus kommt – vielleicht geben ihr die Lockerungen wieder neuen Lebensmut.
    Auch wenn es hart klingt, hoffe ich darauf, dass sie so lange durchhält „um nach Hause“ zu gehen, bis wir sie als Familie begleiten dürfen – unter normalen Umständen und nicht nur ein Familienmitglied in kompletter Schutzkleidung – das würde sie nur ängstigen…

    Mehr kann ich heute gar nicht schreiben – bin so glückseelig
    Silke ♥

    • Martina Goernemann
      10. Mai 2020

      Das ist schön, dich so glücklich zu erleben. Und doppelt schön, dass du dich für einen anderen Menschen so freuen kannst. Nescafé habe ich tatsächlich auch. Kriegst du. Extralabberig! :-))))))

  • Angelika
    10. Mai 2020

    Hallo zusammen,
    trägt die Seele Trauer? Nee, eigentlich nicht, mir fehlen zwar ein bisschen die persönlichen Kontakte und die Freiheit für ganz bestimmte Dinge, die aber auch ohne Corona da wären. Ansonsten leben wir hier in unserem Landkreis fast im Tal der Ahnungslosen und können uns glücklich schätzen. Wohnen an einem kleinen Fluß, an dem wir täglich spazieren gehen können. MIt dem Rad bin ich flexibel und ungebunden….
    Klar würde ich gerne mal wieder eine Städtetour machen, nur warum in die Ferne schweifen, wenn das Glück so nahe liegt….
    Wetter top, Garten oder Balkon blüht und grünt, mehr geht nicht.

    War vor ein paar Tagen in der Stadt mit Maske auf, warm, unbequem- auch nicht der Hit um shoppen zu gehen und braucht man denn was??
    Keine Veranstaltung, keine Feier, kein Abendessen außer Haus und für den Wocheneinkauf und Markt ist alles ausreichend vorhanden im Schrank…:))

    UND dann diese Schrei- und Wendehälse da draußen, jammern rum, das sie nicht in die Kneipen können oder ins Kino. Gleichgültig ohne Worte, nur wenn es sie selbst oder die direkte Familie betrifft, dann schreien sie am lautesten, nur Verantwortung wollen sie nicht übernehmen… In meinen Augen haben sie immer noch nichts begriffen und sorgen nur noch für schlechte Stimmung.
    Was hilft es denn, wenn alle Einschränkungen aufgehoben werden, alles so wieder ist wie vorher und sich viele anstecken. Und dann vor den Türen der Krankenhäuser stehen und erfahren, dass alle Betten belegt, bzw. keine Atemgeräte mehr vorhanden sind und wieder nach Hause geschickt werden. Herzlichen Glückwunsch!!!! Den Rest erspare ich mir jetzt, sonst ist der Sonntag gelaufen.

    Als ich die Anzahl der Kaffeetassen gelesen habe, kam mir sofort der Gedanke; Wie schön, dass es keine ToGo-Becher waren, die im Müll gelandet sind, Kannst du stolz drauf sein und geschmeckt hat er ja auch:)

    Margaret Mead, der Name war mir nicht bekannt…..die Eigenschaften, die sie beschreibt kenne ich zu gut, mein Lebensgefährte ist gesundheitlich sehr eingeschränkt und bestimmt das Tempo und die gemeinsamen Möglichkeiten im Alltag. Wenn die Stelle in der Familienkette nicht gepflegt wird, kommen wir gemeinsam nicht weiter. Ursprung eines jeden Lebens, beginnt doch eigentlich schon während der Schwangerschaft, oder?

    So, nun allen noch einen schönen Nachmittag und liebe Grüße

    • Martina Goernemann
      10. Mai 2020

      Du hast so recht. Hast es wunderbar beschrieben. Bis auf wenige, kleine Jammertälchen bin ich bisher auch ziemlich gut gelaunt durch die zurückliegenden Wochen gekommen, aber ich fühle mit den jungen Leuten. Die Generation meines Sohnes. Alle, die ich kenne sind wunderbare junge Leute, halten sich an Regeln und informieren sich. Sind politisch und wehrhaft gegen Aluhütchenträger, aber es sind einsame Zeiten für sie. Und das ist tatsächlich überall auf der Welt das gleiche. Bei meinen Freunden in New York, in Maine … das tut mir wirklich im Herzen weh. Aber es ist nicht zu ändern und wir werden das gemeinsam durchstehen, gell? Kaffee? Aus der dicken Porzellantasse! :-))))))

  • Angelika
    10. Mai 2020

    Ja, Martina, da gebe ich dir recht. Meine Söhne sind Mitte/Ende der 20er. Halten sich an alle Auflagen, nehmen Rücksicht, kümmern und organisieren noch für andere und schimpfen über die, denen es egal ist. Sie verstehen auch deren Haltung nicht…
    Klar vermissen sie den Sport, die Clique, das gemeinsame Karten spielen usw. Entdecken aber nach Jahren die alten Inliner wieder für sich, machen mit uns einen Spaziergang, was vor einigen Monaten noch verpönt war :)), die eigene Küche wird zur Probierstation…usw.
    Gott sei Dank doch einiges an Erziehung gefruchtet, wovon auch Margaret Mead schreibt.
    UND danke für den Kaffee aus der dicken Porzellantasse

  • Linde aus dem Taunus
    10. Mai 2020

    Liebe Martina und liebe Raumseelen,
    du hast das sehr schön geschrieben liebe Martina und die Worte von Gundula und Ursula sprechen mir aus der Seele und natürlich deine Antwort darauf. Für Kaffe ist es zu spät. Ich biete jetzt einen Roséwein von la Vialla/Toskana. Sehr lecker. Meine Woche war gut. Montag Backenzahn gezogen bekommen. Dienstag Gartenhaus abgeschliffen und am Mittwoch neu gestrichen. Auf dem Grundstück ein paar Umgestaltungen. Zeit mit unserer Fee verbracht. Viel Brote und Kuchen sowie Pizzateig gemacht. Ich mutiere in diesen Zeiten zum Bäcker
    Und da kommt gestern meine Tochter und bringt mir das, was so schwer zu bekommen ist….Hefe Und nein, nicht ein Würfel oder zwei. Es ist ein Bio-Hefe-Würfel von einem Kilo
    Habe es in kleine Würfel geschnitten und eingefroren. Das reicht jetzt für viele Monate. Wo sitzt denn der Zähler in der Kaffeemaschine. Würde mich bei meiner auch mal interessieren.
    Liebe Martina, lass dir die Laune nicht von den leider doch wohl immer mehr werdenden Dumpfbacken nicht verderben. So ein positiver Mensch wie du, denke ich, bist, lässt sich davon nicht die Lebensfreude vermiesen. Hier schüttet es gerade und eben haben wir im Fernsehen gesehen dass es in Bayern hagelt. Wenn dann die Eisheiligen vorbei sind, freuen wir uns auf das pflanzen unserer Tomaten, Auberginen, Zucchini, Paprika…gelle.
    Ich wünsche allen einen wunderschönen Abend und eine gute Woche! Bleibt gesund!
    Liebe Grüße von Linde

    • Martina Goernemann
      10. Mai 2020

      Hagel? Echt? Im Südosten von München scheint die Sonne. Bei Rosé mache ich mit. Ich könnte ein paar Eiswürfel beisteuern. Ich liebe Rosé auf Eis. Der Zähler ist bestimmt bei jeder Kaffeemaschine anders verbaut. Wir haben ein Einbaugerät von Siemens. Da ist der Zähler, ganz hinten, ganz unten. Ich habe heute ein reines Haferflockenbrot gebacken. Kein herkömmliches Mehl, nur Sauerteigstarter und Hafer. Das ganze Haus duftet. Der Hammer, das Brot. Hoffentlich sind die Eisheiligen bald Geschichte … am 15. Mai, gell?! Meine Pflanzen müssen auch dringend an die Luft. Schönen Muttertagsabend! :-))))))

  • Linde aus dem Taunus
    10. Mai 2020

    Haferbrot klingt gut. Ich kann es förmlich riechen. Kannst ja Mal das Rezept von der Kette lassen Noch einen Rosé? Habe noch ein paar Fläschchen

  • Frauke Sonnenschein
    10. Mai 2020

    Hallo Ihr Lieben,
    Ich setze mich gern ein bisschen zu Euch und trinke ein Probier-Schlückchen von dem Rose auf Eis mit Euch.
    Allen Müttern einen guten Muttertag. ❤
    Ich stoße auf Euch und die Gesundheit aller Raumseelen mit Euch an.
    Prost – herzliche Grüße Frauke

    • Martina Goernemann
      10. Mai 2020

      Ein Gesundheitsprösterchen an dich zurück! Stay healthy! :-)))))

  • Moser, Helga
    11. Mai 2020

    Hallo zusammen,

    hier sind sich wohl alle einig über das Verhalten in diesen Zeiten. Trotzdem wage ich, anders zu denken! Sicher, wenn jemand Angst hat, halte ich mich an die Vorschriften und respektiere das. Ansonsten muss ich mich ja z.B. an die Maskenpflicht halten, um meine Einkäufe erledigen zu können. Ich persönlich halte aber nichts von dieser Maskenpflicht und der starken Isolation. Es ist ungesund, nicht ordentlich atmen zu können und schränkt auch die anderen Sinne enorm ein. Es ist auch ungesund, auf soziale Kontakte zu verzichten und gerade für Kinder und ältere Menschen grausam. Ich spreche hier nicht von Massenveranstaltungen, die ich immer schon gemieden habe. Ich finde aber, frische Luft, gutes Atmen, liebevolle Zuwendung und ein Lächeln (kann ich hinter der Maske schwer erkennen) braucht der Mensch, um gesund zu bleiben.

    Liebe Grüße – Helga

    • Martina Goernemann
      11. Mai 2020

      … aber du musst doch die Maske gar nicht tragen, wenn du an der frischen Luft mit jemandem spazieren gehst und dieses kleine bisschen Abstand einhälst. Beim Essen im Restaurant gilt das gleiche. Da kannst großzügig mit deinem Lächeln umgehen. Und liebevolle Umarmungen mit Menschen deines Haushalts sind doch auch nicht verboten. Ich denke, das ist alles auszuhalten, Helga. Mich nerven die Masken auch und ich will mir nicht vorstellen wie die sich anfühlen bei 35 Grad Außentemperatur, aber momentan muss es sein. Da hilft mir kein jammern! Einen guten Start in die neue Woche für dich! :-)))))

  • Katrin
    11. Mai 2020

    Einen schönen guten Morgen und guten Wochenstart!
    Diese Geschichte über den Beginn der Zivilisation ist wunderschön ! Fürsorge…

    Ich komm erst heute dazu, mich zu euch zu gesellen….
    Gestern war ich nur auf Insta im Netz unterwegs 🙂
    Die Mädchen haben sich wirklich voll ins Zeug gelegt fürs Muttertagsfrühstück!!!
    Und am Nachmittag kamen meine Eltern und meine Schwiegermutter vorbei – ist ja offiziell hier wieder „erlaubt“ …. und wir haben mit vernünftigem Abstand Kaffee getrunken und Kuchen gegessen 🙂

    …. mir wird es ja fast richtig schon wieder zu viel, seit die Lockerungen da sind ….
    Es kommen wieder nach und nach Leute (was abholen , was zurückbringen, unsere Babykatzen anschauen ….) – so „wie immer“ halt
    Die Nachmittagsaktivitäten der Mädels starten auch schon wieder …und dann bald auch die Schule 🙁
    Es geht also wieder los mit den Terminen….

    Ich hatte euch ja bereits erzählt, dass ich diese terminfreie Zeit so unendlich genossen habe!
    Auch, weil mich es nicht kratzt, ob Friseure oder Gaststätten geöffnet haben….
    Bin dort sowieso nie anzutreffen!
    Also ging mir diesbezüglich wirklich NICHTS , REIN GAR NICHTS ab 🙂

    Ich hoffe ihr startet gut durch in die neue Woche!
    Ich trink noch meinen Lattè aus und muss dann in die Schule das Zeugs für diese Woche abholen und tatsächlich auch Klopapier 😉 einkaufen fahren (…Lachtränensmiley…)

    Happy Monday ihr Lieben!
    Katrin

    • Martina Goernemann
      11. Mai 2020

      Hahahaha! Ich hatte neulich auch ein ganz doofes Gefühl als ich Klopapier kaufen musste. Ich musste an der Kasse richtig lachen. Was Instagram betrifft, da sagst du was! Ich habe Instagram auf ein Mindestmaß heruntergeschraubt, weil ich diesen Zeiträuber einfach nicht mehr in meinem Leben haben wollte. Vielleicht intensiviere ich es eines Tages wieder, aber momentan fühlt es sich für mich so an, als wenn ständig jemand an meinen Kleidern zerrt. Wahrscheinlich kannst du deine Zeit einfach besser einteilen als ich! Ich wünsche dir einen grandiosen Wochestart und bleib gesund! :-)))))

  • Julia
    25. Mai 2020

    Ohhhh… Das kommt mir sehr bekannt vor. Ich lieeebe Kaffee! …und deinen Blog! Vielen Dank für deine tollen Beiträge und liebe Grüße!

    • Martina Goernemann
      25. Mai 2020

      Ohhhh, dankeschön! Ohne Kaffee geht gar nichts, gell? Schöne Woche für dich! :-)))))

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