Back to home
Advertising/Werbung, Schlau

Sonntagsblatt 181! Was macht glücklich in diesen Zeiten?

Was macht glücklich in Corona – Zeiten? Ich würde sagen … schmutzige Füße. Gestern hatte ich richtig doll schmutzige Füße und was soll ich euch sagen? Ich habe es genossen!!! Hatte was vom Matsche spielen aus Kindertagen, war aber anspruchsvolle Hausarbeit. Ich befand mich total im Hier und Jetzt, den ganzen Samstagnachmittag. Corona – Frust? Wie weggepustet. Wie ich das gemacht habe?

Ich hab mich glücklich gekärchert!
Mein netter Nachbar Bartholomäus hatte mir seinen Hochdruckreiniger geliehen, weil ich den Holzdielen unserer Terrasse einen frischen Look verpassen wollte. Ich dachte, dass das eine doofe Samstags-Strafarbeit werden würde, aber weit gefehlt!
Knöchelhoch im Dreck, die Jeans bis zu den Knien nass und das dröhnende Brrrrrr! des Hochdruckreinigers in den Ohren … Wunderbar! Ich konnte alles vergessen: Infektionszahlen, Robert Koch Institut, Mundschutz, Kontaktsperre … alles aus dem Kopf gekärchert!

Was macht glücklich? Kärchern!

Wer will Kaffee? Tee? Setzt euch zu mir!
Sonntagsblatt auf der Terrasse, auf der frisch hochdruckgereinigten Terrasse.
Ich kann so eine Hochdruckreinigerei wärmstens empfehlen.
Zack! Der Erfolg ist sofort  sichtbar und das gibt ein großartiges, befriedigendes Gefühl.
Und die wunderbar schmutzigen Füße gibt es gratis dazu

Was macht glücklich? Terrasse schrubben

Sobald die Baumärkte wieder geöffnet haben, kaufe mir einen eigenen! 
Wann immer ich dann Corona – Frust schiebe, mache ich mit Hochdruck sauber …  Jacuzzi, Gartenhaus, Grundstücksmauer, Blumentöpfe …  Und nach Corona mache ich weiter!

Und ihr so? Was tut ihr so gegen den Frust dieser Tage?
Was macht euch glücklich wenn die Petersilie verhagelt ist?  Wir sollten alle unsere Tipps zusammenlegen. Kaffee???

42 Comments
  • Uta aus Erfurt
    19. April 2020

    Liebe Martina!
    Ist das herrlich!!! Das Bild deiner Füße erinnert mich an Wattwanderungen an der Nordsee. Ich fand das immer herrlich in dem Schlick zu laufen…
    Und das Gefühl des ganz im Hier und Jetzt seins hätte ich gestern auch.
    Ich habe auf dem Balkon ganz bezaubernde rosa-weiß gesprenkelte Geranien in einen Kasten arrangiert, den ich meiner Mutter in ein paar Tagen zum 85ten Geburtstag vor die Tür stellen werde. Da hinein kommen noch Blumenstecker mit Fotos und ich hoffe, das bringt ihr ein bißchen Freude in diesen verrückten Zeiten. Ansonsten habe ich das Briefe schreiben wiederentdeckt, das in der Badewanne liegen und Musik hören und das Sich-Verwöhnen. Man könnte auch sagen das Innehalten…
    Du kannst das ja auch ganz wunderbar und ich danke dir dafür, dass du viele Momente mit uns teilst!
    Herzlichst, Uta

    • Martina Goernemann
      19. April 2020

      Innehalten ist ein schönes Wort, Uta. Eine Freundin bracht neulich ein ganz ähnliches Wort mit. Muße! Nicht Muse mit weichem s, sondern Muße mit scharfem s! Das ist das, was ich aus dieser Corona-Zeit mitnehmen werde ins „back-to-nromal“ … Ich hoffe, wir können uns alle merken, wie wichtig dieses Innehalten ist. Kaffee? Tee? :-))))))

  • Christina Ringgenberg
    19. April 2020

    Guten Sonntagmorgen

    Das sieht ja ganz toll aus,deine Füsse! So richtig ,nach dem Putzen Füsse;))) wenn du zuwenig zum Kärchern hast,darfst du gerne bei mir weiterfahren;-)))
    Was mach ich wohl gegen den Coronafrust….wandern natürlich;-))) am liebsten allein.
    Oder wenn ich zuwenig Zeit habe joggen. Das lüftet mir den Kopf auch aus.
    Darf ich einen Kaffee Martina und danach,erklimme ich einen Berg.
    Einen frohen Sonntag wünsche ich allen.
    Herzlichst
    Christina R.

    • Martina Goernemann
      19. April 2020

      Ich hoffe, du bist noch nicht auf dem Berg, Christina. Hier kommt dein Kaffee! Ich kann deine Wanderlust gut verstehen. Ich kann gar nicht beschreiben wei sehr mir meine Aquapowerei fehlt. Keine Ahnung wann die Bäder in München wieder öffnen. Falls du schon unterwegs bist. Den Kaffee halte ich warm für dich :-))))))

  • Tanja vom Fuße der Alb
    19. April 2020

    Guten Morgen liebe Martina und liebe Raumseelen!

    Jetzt muss ich das einfach mal loswerden: ich finde das alles gerade gar nicht so schrecklich, sondern total inspirierend und entspannt!!! Klar hab ich Kurzarbeit, dadurch etwas weniger Geld in der Tasche und natürlich auch Angst um meinen Reisebüro-Job. Aber durch die verringerten Arbeitszeiten hab ich jetzt morgens (theorethisch …) Zeit zum Walken, abends für die Gartenarbeit oder noch für ein Stündchen Abendsonne anschmachten. Und im Supermarkt geht’s sehr entspannt und respektvoll zu, (nun ja, seitdem es wieder Hefe und Klopapier gibt…), vor allem fährt einem keiner mehr mit dem Wagen in die Hacken, weil alle schön Abstand halten.
    Und verliebt hab ich mich auch… Er heißt Rüdiger, Geburtsname Kärcher… Nachdem ich ewig lang vergeblich in meinem Miniteich auf der Terrasse versucht habe, Grünbewuchs und Algen mit Bürsten weg zu schrubben, habe ich den – zugegeben sehr kostenspieligen – Rat eines Freundes befolgt, und mein Geld mal wieder in den Baumarkt getragen. Rüdiger wird mittlerweile von meinem 19-jährigen Sohn und mir gehätschelt und gepflegt – es wird einfach fast alles mühelos sauber!!! Ich finde wirklich, man darf auch in diesen, für viele sicher nicht einfachen Zeiten, mal ohne schlechtes Gewissen glücklich und zufrieden sein!!

    Habt einen schönen, sonnigen Sonntag und seid lieb gegrüßt von
    Tanja vom Fuße der Alb – und Rüdiger

    • Martina Goernemann
      19. April 2020

      Ich habs geahnt! Raumseelen lieben Kärcher … oder wie immer die Dinger heißen. Gibt ja auch welche von anderen Firmen. Mein Leihgerät ist ja auch kein Kärcher. Sollte ich mir einen eigenen kaufen, dann bekommt der auch einen klangvollen Namen wie bei dir. Kaffee? :-))))))

  • Ilka
    19. April 2020

    Liebe Martina,
    was mich glücklich macht: wir sind gesund, der so schlimm erkrankte Kollege des Ingenieurs ist aus dem Krankenhaus wieder zuhause, mein Kuchenbrot ist gut geworden, die Ameisenbisse heilen ab und der Mangokern (das wird nie was) ist gekeimt und die Biotonne ist auch schon wieder voll.
    Und was den Hochdruckreiniger angeht – du kaufst keinen eigenen, du tauschst den jetzt 1 x im Jahr vom Nachbarn – mit einem Brot als Gegenleistung oder so 😉
    Liebe Grüße
    Ilka

    • Martina Goernemann
      19. April 2020

      Du grundgute Ilka! Hast ja recht, ich hab natürlich auch an ein solches Tauschverhältnis gedacht, aber ich glaube ich brauche echt einen eigenen, damit ich in Zukunft immer wenn ich Frust oder Wut im Bauch habe, loskärchern kann. Aber ich denke, dank deiner Worte noch mal nach. Kaffee? Tee? :-)))))

  • Linde aus dem Taunus
    19. April 2020

    Guten Morgen liebe Martina und liebe Raumseelen,
    Wieder ist eine Woche vergangen. Die Zeit rast. Mit oder ohne Corona. Ich habe am Dienstag in zwei Hochschränken in meinem Hauswirtschaftsraum entdeckt, dass sich dort die Rückwände gelöst hatten. Das kommt davon, dass Frau immer denkt…..Hey, das Teil passt doch rein und drückt so suggsessive die Rückwand weiter nach hinten. Also dachte ich mir, räumst die beiden Schränke aus, löst die Abschlusdleiste und rückst sie von der Wand ab, damit ich die Rüchwände wieder festnageln kann. Gesagt, getan. Dann entwickelte die Sache Eigendynamik. Wenn ich doch schon mal die Schränke abgerückt habe, kann ich doch auch gleich dahinter die Wand streichen. Wie gut dass ich immer weisse Farbe im Haus habe 😉 Nachdem ich die Wand fertig hatte, die Schränke wieder hingerückt und eingeräumt hatte dachte ich, jetzt kannste auch noch den Rest vom Raum und die Decke machen. Schwuppdiwupp hatte ich einen frisch gestrichenen Hauswirtschaftsraum. Herrlich! Und soll ich euch was sagen? Ich habe nicht ein Teil vorher abgeklebt. Nein, immer nassen Lappen zur Hand und Farbe dort, wo sie nicht hingehört gleich wieder entfernt. Ging super. Jetzt erfreue ich mich jeden Tag an meinem neuen und blitzblank sauberen HWR. Kaffee nehme ich gerne. Wer mag, nimmt sich von meinen gestern frisch gebackenen Mohnschnecken.
    Corona-Frust? Nicht mit mir!!!
    Nächste Woche streiche ich unser Gartenhaus. Nachdem ich es vorher abgekärchert habe und aussehe wie Du, liebe Martina ;-)))
    Habts alle fein und erfreut Euch an jeden auch noch so kleinen Dingen und bleibt vorsichtig und gesund!
    Von Herzen alles Liebe….LINDE

    • Martina Goernemann
      19. April 2020

      Ist das nicht wunderbar, dass wir durch solche Sachen echte Glücksgefühle entwickeln können? Denk an mich, wenn du nächste Woche aussiehst wie ein Kärcher-Ferkel :-))))) Kaffee kommt! Schnecke gern!

  • Ursula aus dem Süden 1962
    19. April 2020

    Guten Morgen,

    glücklich ja keiner von uns ist bisher krank geworden und Kurzarbeit ging auch an uns vorüber. Die Männer gehen dann auch wieder Montag zur Arbeit nach ihrem 2-wöchigen Urlaub. Es ist einiges geschafft worden. So wird der Rest des Jahres wohl ein „bringordnunginshausundgartenjahrunddasleben“ werden. Vielleicht findet ja unser Urlaub Ende August an der Ostsee statt wenn nicht wird er verschoben. Passt.

    Deine Idee mit dem Kärcher eine tolle Idee.

    Die Tage hab ich Spüllappen aus alten Handtüchern genäht. Praxistext sehr gut. Werd dann nochmal ein paar nähen heute.

    Was mach Deine Kaffeemaschine? Ich stell mal frisch gebrühten Kaffee von der Rösterei hin.

    LG
    Ursula

    • Martina Goernemann
      19. April 2020

      Das ist das echte Glück, Liebe Ursual. Hast sooo recht. Meine Kaffeemaschine hat Tim ausgebaut und ich habe sie an der Schwelle eines Reparaturbetriebes abgegeben. War ziemlich spooky. Bin gespannt, ob ich sie jemals wiedersehe. :-))))) Kaffee nehme ich gern, aber ich bin jetzt auch ganz gut gerüstet.
      Meine Freundin Claudia hat mir so eine Quetschkanne gebracht. Das ist praktisch und geht viel schneller als mit dem Dröppeltrichter. An Kaffee wird es uns also nicht mangeln. Setz dich! :-))))))

  • Gabriele
    19. April 2020

    Moin Ihr Lieben,
    was mich glücklich macht ist zum einen das Wetter, das mich doch wieder öfter an den Deich lockt. Die Weite und den Lämmern bei ihrem Sonnenbad zuschauen macht definitiv glücklich. Dann habe ich gerade Elfchen für mich entdeckt. Das sind klitzekleine Gedichte, die aus 11 Wörtern in 5 Zeilen bestehen. Eine echte Herausforderung aber auch ein gutes Gefühl, wenn eins geschafft ist. Ich trau mich mal:

    Stille
    kein Laut
    Gedanken fliegen umher
    die Nacht ist satt
    schlaflos

    Sonne
    sie strahlt
    läßt Grünes sprießen
    fruchtbares Land atmet tief
    Licht

    Euch allen einen wunderbaren Sonntag nach eurem Geschmack
    Viele Grüße, Gabriele

    • Martina Goernemann
      19. April 2020

      Wie schön, Gabriele! Ich bewundere das. Leider habe ich für diese Art des Schreibens so gar kein Talent, aber es erfreut mich wenn ich es von anderen lese. Die Lämmchen würde ich jetzt auch gern betrachten. Aber ich will nicht undankbar sein, hier im Münchner Garten ist es auch ziemlich hübsch. Aber so ein Lämmchen auf der Wiese hätte was. Kaffee? :-))))))

  • Michaela Hettel
    19. April 2020

    Guten Morgen,
    ich find die Zeit gerade sehr entspannt – natürlich gibt es Kurzarbeit und wir können auch keine Verwandte oder Freund besuchen und leider auch nicht in den Biergarten gehen – aber es gibt so viel Zeit, wie nie zuvor. Man hat endlich mal keine Termin und rennt nicht von einem zum anderen.
    Unser Keller und Garage sind aufgeräumt wie schon lange nicht mehr :):):)
    Nun ist der Garten dran, es werden neue Beete angelegt und auch ein Froschkönigbrunnen steht auf der Liste.
    Bei all dem haben wir sehr viel Spaß zusammen. So kann man der ganzen Zeit auch etwas gutes abgewinnen.
    Liebe Grüße und alle gesund bleiben
    Michaela

    • Martina Goernemann
      19. April 2020

      Absolut richtig, Michaela. Da sind wir uns offenbar alle einig hier. Man kann dieser Zeit auch viel Gutes abgewinnen. Aber manchmal piesacken mich mittlere Frustanfälle, dich nicht? Nix Schlimmes und nix Großes, aber so wellenartige schlechte Laune. Aber die kann ich ja jetzt wegkärchern! Kaffee? :-)))))

  • Susanne mit dem USA-Tick
    19. April 2020

    Ist schon eine tolle Truppe, die sich hier um die Frau mit den Putzfüßen versammelt hat: Chapeau, was Ihr alles macht!
    Ich lese, laufe, koche (HÖCHST ungewöhnlich für mich, aber eine Freundin reichte mir ein Kochbuch weiter, das nur mit meiner Küchenmaschine funktioniert und einfach geniale Ergebnisse möglich macht) und räume digital auf. Letzteres finde ich eigentlich schrecklich, aber ich habe ein ganz neues Buch dazu gefunden und befolge die Schritte mit erstaunlichen Ergebnissen. Wenn das so weitergeht, baue ich hier sogar demnächst ein Foto ein. Mal sehen, wann ich dazu komme.
    Also, wir sollten alle schön weitermachen und diese seltsame Zeit nutzen! Viel Vergnügen dabei wünscht Euch
    Susanne

    • Martina Goernemann
      19. April 2020

      Das ist eine Superidee … digitales Aufräumen. Wenn mir das nur nicht so schrecklich wenig Spaß machen würde. Aber da sollte ich auch mal ran. Danke für den Schubser! Kaffee? :-)))))

  • presented by Steph
    19. April 2020

    Frohen guten Tag zusammen 🙂
    Nach vier Wochen Homeoffice wird es mir in meiner Etagenwohnung mit Balkon und ohne Kärcher (oder so) noch immer nicht langweilig. Im Gegenteil, manchmal bin ich ganz erstaunt, dass schon wieder Wochenende ist. Dabei könnt ihr euch vielleicht vorstellen, dass es hier nicht viel zum Reparieren oder Aufräumen gibt. Seit ich gezwungenermaßen alleine hier wohne und nach dem Tod meinen Mannes mit Hilfe von Freunden umgestaltet und angestrichen etc. wurde, ist echt wenig zu tun. Da ich seine Kleidung bereits weggegeben habe, sind auch die Schränke noch gut sortiert.

    Wie verbringe ich also jetzt die Zeit, wenn ich nicht draußen unterwegs bin? Ich wollte schon immer mal Macarons selber machen. Das dauert ziemlich lange und ist für Anfänger wie mich eine große Herausforderung…. und das erste Ergebnis weich und zäh, geschmacklich trotzdem leeeecker! Ich übe weiter. Naja und dann sammle ich Informationen, denn ich möchte mir wieder eine Nähmaschine anschaffen. Die letzte war vor gut 15 Jahren ein Totalschaden, seither bitte ich Freunde für Kleinigkeiten um Näh-Service. Ich möchte es wieder selbst machen. Also „Schaun wir mal“.
    Möchte jemand Ingwertee? Die Maracons mag ich nicht wirklich anbieten.
    Alles Liebe, passt auf euch auf!
    Steph

    • Martina Goernemann
      19. April 2020

      Das klingt doch alles nach sehr guten Plänen. Wenn es dich tröstet, mir gelingen die Macarons auch nicht wirklich 1A. Ich bin sonst recht geschickt im Backen … zumindest was das Brot berifft, Kuchen geht auch, aber Macarons gelingen mir nicht so gut. Kaffee? :-))))))

  • Claudia aus Köln
    19. April 2020

    Hallo liebste Raumseelen! Ich koche und backe mir momentan was zurecht… Eben habe ich Cracker aus dem Trester meines Entsafters gemacht – zum ersten Mal. Richtig toll geworden. O.k. – ich weiß noch nicht, was mein Mann dazu sagen wird. Den vorausgegangen Saft (Ingwer, Karotten, Apfel, Zitrone, Kurkuma) quittierte er mit entsetztem Blick und dem Satz: „Willst Du mich umbringen?“ und bekam erst mal einen Niesanfall! Da hat Corona keine Chance, meinte er noch. Ich musste so lachen. Gestern hab ich Schokoladenkuchen gebacken. Ohne Ei. Vegan sozusagen. Ich plane die Renovierung unserer Küche und tendiere stark zu Blau. Helles Blau vermutlich. Natürlich in Kombi mit viel Weiß.
    Ich liebe das Bild von Deinen schmutzigen Füßen, Martina! Das sieht so richtig nach Austoben im Freien aus! Da hat sich das Duschen oder Baden ja gelohnt. Ich hab schon oft gehört, dass das Kärchern richtig Spaß machen soll. Ich glaube, ich würde mir auch einen eigenen holen an Deiner Stelle. Wenn man denn mal so einen „Anfall“ bekommt, will man doch gleich loslegen und ich wollte nicht immer den Nachbarn fragen. Ja, ist unwirtschaftlich – sicherlich. Aber ich kann Dich da sehr gut verstehen.
    Ich bin momentan sehr dankbar dafür, dass ich so ausgiebig zu Hause sein darf. Es geht uns allen gut und von der Arbeit her müssen wir auch nichts fürchten bisher. Manchmal bekomme ich so Gedanken, von wegen ins Gartencenter fahren….aber nein – geht ja nicht. Ist ja noch zu. Oder ins Fitnessstudio. Mir fehlt die Bewegung. Mir fehlt die Wärme der Sauna und das Schwimmen im Pool! Und mir fehlen meine Kollegen und die Menschen, denen ich so im Alltag regelmäßig begegne. Aber da ich damit rechne, dass sich irgendwann mal wieder sowas wie Normalität einschleichen wird, sehe ich diese Zeit einfach als Möglichkeit zur Weiterentwicklung in anderen Dingen. Aber am meisten freue ich mich darauf, meine Töchter endlich wieder in den Arm nehmen zu können. Ehrlich gesagt, ist das das Einzige, was mir die Tränen in die Augen treibt – aber es geht ihnen gut – und das ist die Hauptsache.
    Und es gibt unsere Martina, die uns doch immer wieder mit tollen Beiträgen und Tipps erfreut… Danke dafür, Martina!
    Habt alle einen schönen Sonntag! Ich geh jetzt mal Kaffee machen und es gibt ein Stück Kuchen. Und oh – mein Mann findet die Cracker gut – es geschehen noch Zeichen und Wunder 😉 Liebe Grüße aus Köln. Möchte jemand Kaffee und Kuchen? Ich geb ne Runde aus!

    • Martina Goernemann
      19. April 2020

      Deine Cracker finde ich äußerst spannend. Dir fällt es auch schwer, Lebensmittel wegzuwerfen, gell? Ich vermisse meine Aquapowerei auch sehr doll. Ansonsten komme ich ja mit fast allem klar, aber an das Auspowern im Wasser hatte ich mich soooo sehr gewöhnt. Bin gespannt wann die Bäder wieder aufmachen. Kaffee kannst du auch bei uns kriegen. Heute aus der Quetschkanne. :-))))))))

      • Claudia aus Köln
        19. April 2020

        Ja, es fällt mir schwer Lebensmittel wegzuwerfen, obwohl ich – ich gestehe – immer mal wieder in die Situation komme, dass ich was vergammeln lasse, was ich einfach nicht mehr auf dem Schirm habe. Vor allem im Kühlschrank. Bei dem Trester dachte ich schon immer, dass es da doch bestimmt noch was gibt, was man damit veranstalten kann und da hab ich dann mal im Internet mich umgeschaut und ein Rezept gefunden, das ich dann heute ausprobiert habe.
        Demnach mischt man etwa 250 g Trester mit 1 TL Salz, 1 TL Pfeffer, 1 TL Paprikapulver und nach Geschmack (1 TL von z. B. Curry, Knoblauchpulver, Koriander, Kreuzkümmel – da kann man ja ausprobieren) mit noch 3 EL Leinsamen, 3 EL Sesam und 3 EL Sesampaste (Tahin). Backofen auf 180 Grad vorheizen. Dann die Masse auf einem Backblech mit Backpapier dünn ausrollen (je dünner desto knackiger!) und vorab schon mal in so groß Stücke einritzen, wie man die Cracker nachher haben möchte. Dann ab in den Ofen für etwa 20 min. Aber im Auge behalten, denn je nachdem wie dünn die Masse ausgerollt ist, geht es mal mehr oder weniger schnell. Bei mir waren die Ränder heute ziemlich angekokelt. Hab ich dann einfach entfernt.
        Ich könnte mir vorstellen, dass Trester aus Äpfeln oder Obst überhaupt gut schmeckt, wenn man ihn mit Honig vermischt anstatt Tahin oder halb, halb. Hm…. Wäre wirklich zu schade, auf diese gesunde Nascherei zu verzichten.
        Ich bin immer froh, wenn ich was habe, was ich ohne Reue naschen kann. Ich liebe zwar Obst und Gemüse, aber ich brauch auch schon mal was anderes.
        Apropos – ich geh jetzt mal kochen. Der Herr Gemahl verspürt ein Hüngerchen und ich auch. Liebe Grüße und noch einen schönen Sonntag. Heute Abend Tatort?

        • Martina Goernemann
          19. April 2020

          Das klingt verdammt lecker!!! Tatort klingt auch gut! Hatte ich gar nicht auf dem Schirm! Danke für die Erinnerung! Dann können wir später zusammen gucken! :-)))))

  • Christiane
    19. April 2020

    … für uns hat sich gar nicht so viel geändert; wir sind bisher glücklicherweise nicht von Kurzarbeit betroffen. Aber man hat trotzdem mehr Muße und Zeit da ja aushäusige Aktivitäten ‚wegfallen‘. Ich habe das Rad fahren wieder entdeckt (damit ich nicht soviel Öffentliche fahren muss) und genieße nun das Radeln zur Arbeit entlang der Havel.
    Ansonsten werkel ich auf dem Balkon, der Keller ist auch wieder aufgeräumt; probiere neue Kuchenrezepte – Rad fahren macht hungrig 🙂 und backe Brot (sofern gutes Mehl zu kriegen ist). Hier in Berlin sieht man viele, die wieder Rad fahren und sich die Straßen zurückerobern und ich hoffe, davon bleibt was auch nach Corona.

    LG – Christiane

    • Martina Goernemann
      19. April 2020

      Ich bin auch sehr gespannt, was an guten Erkenntnissen nach Corona bei uns allen hängen bleibt. Kaffee? :-)))))

  • silke aus Flensburg
    19. April 2020

    Liebe Martina, liebe Raumseelen,

    wollte mich – wenn auch spät – doch noch melden!
    Habe die letzten zwei Wochen geschuftet, als ob es kein Morgen gäbe – das Geschäft ist noch schöner als sonst ;o))
    Alles komplett auf Sommer dekoriert .
    Und morgen dürfen wir öffnen!!! :0)) – endlich wieder Alltag und endlich wieder Geld in der Kasse und die Mitarbeiterinnen aus der Kurzarbeit raus holen – das macht mich zur Zeit glücklich!!!

    Was mich ganz unglücklich macht, ist die Situation in den Pflegeheimen – meine stark demente Schwiegermutter wiegt nur noch 37kg und bat mich neulich in einem Telefonat, dass ich bitte in die Stadt gehen möge, um eine Pistole zu kaufen, damit sie sich erschießen könne…
    Sie vergisst natürlich sofort alles zu der Situation und meint, dass wir sie nicht mehr lieb haben…
    Wir schreiben täglich Karten, aber…
    Habe heute eine Packung“Mon Cherie“(ich hasse Mon Cherie und bekam es zum Geburtstag geschenkt) ins Pflegeheim gebracht – für die Schwestern und Pfleger
    Die Schwestern und Pfleger/innen wisse.
    Kaffee ist jetzt nicht mehr – brauche jetzt einen Gin Tonic ;0))
    Alles Liebe für Euch,
    Silke ♥

    • Martina Goernemann
      19. April 2020

      Ich freu mich sehr, sehr für dich, dass es morgen wieder losgeht. Ich wünsche dir viele, supernette Kunden. Gin Tonic kommt. Prost! :-))))))

  • silke aus Flensburg
    19. April 2020

    Ich noch mal…
    …ein Kärcher ist „geil“ – unbedingt kaufen!!!

  • Claudia aus Köln
    20. April 2020

    Hallo Martina, und? Hast Du Tatort geguckt? Ist Dir in letzter Zeit auch aufgefallen, dass in sämtlichen Krimis, die gezeigt werden neuerdings, alles in den Farben blau/gelb gehalten ist? So langsam geht mir das auf den Keks! Die Wände blau, die Kleidung blau, die Autos…. und dazwischen senfgelb und gelb. Musst Du mal drauf achten…. Teilweise schimmern sogar die Haare blau. Also, entweder unser Fernseher ist kaputt, ich hab was an den Augen oder das scheint der neue Trend zu sein.
    Ich sitze wieder im Homeoffice. Ich hab jetzt den Bildschirm auf zwei dicken alten Brockhaus-Büchern aufgebockt, weil ich langsam einen krummen Rücken kriege. So ist es besser. Sind die alten Wälzer doch noch für was gut.
    Es ist schön sonnig, aber windig heute.
    In Bayern ist jetzt Maskenpflicht, hab ich gelesen? Jetzt kannst Du Papiertücher falten… Wie gut, dass Du schon geübt hast.
    Liebe Grüße aus Köln. Claudia

    • Martina Goernemann
      20. April 2020

      Mir ist der ganze Tatort gestern tooootal auf den Keks gegangen. Richtig doof! Die Farbgebung ist tatsächlich bestimmten Moden unterworfen. Color Grading nennt man das. Das wird nachträglich gemacht um eine bestimmte Stimmung zu erzeugen. Senfgelb lässt nichts Gutes hoffen :-))))))

      • Claudia aus Köln
        23. April 2020

        Oh, danke für die Erklärung. Also, ich hatte ja im letzten halben Jahr immer mal wieder die Idee hier in der Wohnung was in Petrol oder Blau oder so zu streichen – aber davon bin ich jetzt weg. Ich kann es nicht mehr sehen! Und Senfgelb! Ja – überall – es scheint Trend zu sein. Oder gewesen zu sein. Vielleicht haben wir ja Glück und der Trend geht zu Leberwurstfarben! :-))))) Was ich immer noch mag, ist so ein verwaschenes Wasserblau – kein Baby-Hellblau – noch heller… Mal sehen – bis Juni hab ich noch Zeit, mich zu entscheiden. Dann wird renoviert!

  • Christina
    20. April 2020

    Nachträglich einfach ein kleines Lebenszeichen liebe Martina. Ich musste ganz kurz Compiauszeit nehmen und habe gar nichts mehr wissen wollen von allem.
    Jetzt geht es wieder gut, Die vier Wochen „nur drin“ habe ich geschafft. Jetzt gehe ich seit einer Woche täglich 2.5 km ausserhalb des Dorfes walken (ohne Stöcke!) und das tut mir sehr gut.
    Die Wohnung ist mehrheitlich gut geordnet, die Teppiche shamponiert und die Fenster geputzt. Die täglichen Arbeiten für die Stiftungen helfen eine gute Struktur haben zu müssen, damit es kein Chaos gibt. So hat alles seine Vorteile.
    Meine Nachbarinnen gehen abwechslungsweise einkaufen für mich und ich lerne das Annehmen. Viiiiieeel schwerer als geben!!!! Diese Woche werde ich mich mit Masken nähen versuchen und den Lieben, die es gerne möchten, welche kreieren. Mal sehen, was daraus wird. Die Stoffe sind sehr bunt und mein Nähtalent hält sich in Grenzen.
    Ich halte mich mit lesen und so gesund wie möglich kochen einigermassen fit – moralisch und körperlich. Die kleinen Tagesfreuden schreibe ich mir inzwischen auf, damit das Bewusstsein wie gut es uns in unseren Ländern trotz allem noch geht und wie gut unsere Regierungen für uns sorgen, soweit es möglich ist. Manchmal habe ich halt trotz allem den „Koller“ und könnte aus der Haut fahren. Das soll ja völlig normal sein. Mal sehen was die nächsten Tage bringen. Viel Spass beim Kärcher evaluieren und e guete Wuchestart Christina

    • Martina Goernemann
      20. April 2020

      Ich wünschte, ich könnte dir den Kärcher leihen, Christina! Bleib so gut es gut froh gelaunt und hab viel Spaß beim Nähen. Happy Wochenstart! :-)))))

  • silke aus Flensburg
    20. April 2020

    Liebe Martina, liebe Raumseelen,

    Senfgelb kann nichts Gutes bedeuten…
    Gibt es eine Farbe, die hässlicher ist?
    Und wie viele tragen die Farbe, obwohl sie eigentlich nur Herbsttypen steht.
    Gruuuuuuuuselig!!!

    Unser erster Tag war toll, ganz entspannte, gut gelaunte Kunden :o))
    Viele meiner Kollegen in anderen Städten haben einen Riesenaufwand betrieben, Laufrichtungen auf den Boden geklebt usw.
    Wir hatten draußen einen Stuhl mit einem Rucksack „Mit Abstand mag ich Dich am liebsten -Einweghandschuhe „Sie müssen nicht – Sie dürfen! Die Griffe der Einkaufskörbe haben wir desinfiziert und es durften nur so viele Kunden rein, wie Körbe draußen standen und wir haben auf den gesunden Menschenverstand unserer Kunden vertraut – ich mag es nicht Kunden zu maßregeln…
    …und es war gut so!!!
    Dann musste ich noch für RSH ein Telefoninterview geben – das mag ich gar nicht, bin eher die, die im Hintergrund wuselt, aber der Mann war so nett, dass ich dann sagte: Okay, aber nur sehr ungern!Und auch das hat mich wieder einen Schritt nach vorn gebracht – es war gar nicht so schlimm, wie gedacht…die Stimme hat etwas gezittert, aber es macht mir Mut für andere Aktionen :o))

    Gestern ist Text verloren gegangen, aber das lag sicher an mir oder meinem PC.
    Was ich schreiben wollte war, dass ich an die Packung „Mon Cherie“ eine Karte geklebt hatte „Geh mal zur Seite Kaffee – das ist ein Fall für Alkohol“
    Die Pfleger/innen wissen jetzt erst zu wertschätzen, was wir Angehörigen für Arbeit abnehmen – .

    Wünsche Euch einen schönen Abend,
    Silke ♥

    • Martina Goernemann
      21. April 2020

      Glückwunsch, Silke. Das geschieht dir recht, dass du so feine Kunden hast. Und gesunder Menschenverstand ist auch mein liebster Ratgeber. Ein anderer Text als der, auf den ich jetzt antworte ist nicht in der Warteschleife. Happy Dienstag! :-)))))))

  • Sabine Ankenbrank
    23. April 2020

    Liebe Martina,
    Du hast mal wieder sehr lustige, inspirierende Fotos reingesetzt.
    Und Du wirst lachen, ich habe mir auch kürzlich das Hochdruckgerät meiner Eltern ausgeliehen und werde morgen ebenfalls den Boden (aus Stein) meiner Terasse säubern, Das gibt ein Gespritze!
    Freue mich darauf, damit auch so ein Herz auf den Boden zu malen wie Du und dieses dann in meinen, seit der Corona-Ausgangsbeschränkung, alle paar Tage stattfindenden „stay@home“ Posts auf whatsapp und facebook posten.
    Das hält mich selbst etwas bei Laune und ich bekomme oft prompt Reaktionen von Freunden, die ich länger nicht gesehen habe.
    Ansonsten langweile ich mich nicht. Ich arbeite hauptsächlich von zuhause aus und genieße es, daß etwas weniger Arbeit anfällt als sonst.
    Mein Hund hält mich überdies mit vielen Gassis auf Trab und ich muß sagen, daß die Zeit, trotz der Einschränkungen, schnell vergeht.
    Nächste Woche, soll ja ein paar Tage schlechtes Wetter kommen. Hab mir fest vorgenommen, dann mein Kellerabteil auszumisten :-(.
    Dir alles Gute!
    Liebe Grüße
    Sabine

    • Martina Goernemann
      23. April 2020

      Musst unbedingt erzählen, ob dir die Hochdruckreinigerei auch so viel Spaß macht wie mir. Bleib gesund und bleib zuhause! :-)))))

Schreibe einen Kommentar zu Christina Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Durch die Zustimmung in der Checkbox und der Nutzung dieser Kommentarfunktion, erklärst du dich mit der Speicherung und Verarbeitung deiner Daten nach DSGVO durch diese Website einverstanden.
Detaillierte Informationen zu lesen in der Dateschutzerklärung.
 

Mein neues Buch

Über meine Bücher

Schwarmkritik, Bücher brauchen am Anfang Unterstützung

Nie wieder einen neuen Beitrag verpassen?

Gib deine Email-Adresse ein und du bekommst eine Nachricht sobald es hier Neues gibt!

Translate
Kooperationen
DSGVO

DSGVO ein Schloss mit sieben Schlüsseln