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Sonntagsblatt 170! Warum ist Leid so still?

Ich habe mir diese Frage schon oft gestellt? Warum ist Leid so still? Warum bleiben nicht alle Maschinen stehen? Züge und Autos? Warum liegt kein unüberhörbares Schluchzen in der Luft wenn Tragödien geschehen? Ihr könnt euch denken, warum mich diese Frage im Moment besonderes beschäftigt? Die Berichte im Gedenken an die Befreiung des Vernichtungslagers Ausschwitz haben mich in der zurückliegenden Woche tief berührt. Wie schnell wir unsere Menschlichkeit verlieren und Hass alltäglich wird, können wir momentan vielerorts sehen. Deshalb will ich hier darüber  reden. Hier, wo sich so viele warmherzige, kluge und sensible Frauen treffen.

Leid ist still, aber wer ein Herz zum Hören hat, der hört es trotzdem.
Schweres Lesefutter heute im Sonntagsblatt? Aber Kaffee gibt es natürlich trotzdem. Kaffee ist immer gut wenn man miteinander reden will.

Ich möchte euch die Geschichte von Gabi ans Herz legen.
Gabi ist eine Ausstellung gewidmet und eine Website und der Bayerische Rundfunk hat berichtet. HIER!
Unter dem Titel „Geliebte Gabi“ erfährt man vom kurzen Leben eines Mädchens aus den Allgau.
Eine Geschichte, die schwer zu ertragen ist. Bitte lest die Geschichte HIER!
Und schaut euch die Website an. HIER!
Ein kleines Mädchen und so viel Leid und über allem schwebt die Frage: Warum gelingt es immer wieder, dass  Menschen zu Monstern werden?

Seit ich von Gabi gelesen habe, ist sie in meinen Gedanken.
Sie ist bei mir wenn ich an meiner Kaffeemaschine stehe, wenn ich schreibe, wenn ich einkaufe und beim Auto fahren. Beim Auto fahren ganz besonders. Ich stehe an roten Ampeln und schaue in die anderen Autos.
Ich schaue die Fahrer an und frage ich mich ob es vielleicht deren Vorfahren waren, die Gabi abgeholt haben?
Ich will Gabi irgendwie bei mir behalten, ich kann ja sonst nichts für sie tun, aber wenn ich an sie denke fühlt es sich ein bisschen so an, als könne ich sie beschützen.

Leid mit Goldschrift geschrieben

Es stehen fast immer Blumen in der Tasse aus Herrn Levys  „Haushaltungs- und Spielwaren-Bazar“ In diesen Tagen des Gedenkens, habe ich besonders darauf geachtet, dass die Tasse immer frisch gefüllt ist.
Ich habe in einem meiner Bücher eine Geschichte über diese Tasse geschrieben. Sie ist mein ganz persönliches Holocaust-Mahnmal. Aus besonderem Grund lasse ich sie euch noch einmal zum Lesen da!

„Fröhliche Weihnachten wünscht N. Levy Haushaltungs- und Spielwaren-Bazar“ steht mit goldener Schnörkelschrift auf dem weißen Porzellan.
Und obwohl Herr Levy mit seiner Familie nicht Weihnachten sondern Chanukka gefeiert haben wird, hatte er doch hübsche Geschenke für seine Kunden vorbereitet.
„Darf ich Ihnen einen kleinen Gruß von uns zum Fest mitgeben?“ fragte er seine Kunden vielleicht, wenn er ein Feuerwehrauto oder ein Küchengerät abgerechnet hatte. Praktische Geschenke erfreuten sich großer Beliebtheit.
Der Gemüsehobel mit Kurbel war neu im Sortiment und die halbe Stadt wollte ihn haben. Dem Gemüse schien es nämlich ausgesprochen egal zu sein, ob es koscher oder nicht nicht koscher gehobelt wurde.
Herr Levy lächelte, wünschte noch einen schönen Tag und Frau Levy packte alles in Seidenpapier ein. Wie viel fröhliche Weihnachten mag es für Familie Levy hier in Deutschland noch gegeben haben?  Welchen Weg hat die Tasse zurückgelegt bis sie auf einem Flohmarkt in München in meiner Hand landete? 80 Jahre hat sie makellos überstanden. Kein Sprung, nicht die allerkleinste Macke. Aber sie muss in Gebrauch gewesen sein. Der goldene Rand ist abgenutzt, genau dort wo die Lippen eines  Rechtshänders üblicherweise auf eine Tasse treffen.
Hat die Tasse das Elend in den 30ger und 40ger Jahren eher zufällig überstanden?  Oder gab es jemanden, der sie behütet und vor Schaden bewahrt hat, im Gedenken an den freundlichen Herrn Levy und seine Familie?
Unmöglich zu erfahren was aus den Levys geworden ist. Aber ich denke oft an sie. Sobald die Rosen in meinem Garten blühen, bekommen die Levys die schönsten und wenn ich einen Strauß geschenkt bekomme, zweige ich stets ein paar Blüten für sie ab. N. Levys Tasse gehört zu den Dingen, die ich stets festhalten werde, denn sie hat mich bestimmt deshalb gefunden, damit Familie Levy nicht in der Vergessenheit verschwindet.

Wie kommt ihr damit klar, dass unsere Vorfahren für so viel Leid verantwortlich waren?
Und dass an vielen Orten schon wieder Hass gedeihen kann? Setzt euch zu mir und erzählt!
Kaffee gibt es natürlich auch! Es ist ja schließlich Sonntagsblatt, wenn auch ein sehr nachdenkliches heute!

42 Comments
  • Ursula aus dem Süden 1962
    2. Februar 2020

    Liebe Martina,

    und was ist das Ergebnis… der Mensch lernt es nicht. In allen Zeitepochen der Geschichte gab es diese menschlichen Abgründe unter dem Deckel des Glaubens, Rom, Mittelalter, Sklaverei, Urweinwohner div. Länder, in div. Gefängnissen, Juden etc. die Geschichte und auch das Jetzt und die Zukunft wird weiter solche Dinge passieren lassen. Ohne Gnade ohne Vernunft.
    Dies war eine besonders schreckliche Dimension.
    Man kann das Ganz noch so sehr Veröffentlichen, noch tausendmal irgendwo wiederholen es wird nichts bringen. Es passiert täglich in Massen, in Einzelschicksalen immer und immer wieder. Jeder möchte dass es nicht mehr passiert und trotzdem….

    LG
    Ursula

    • Martina Goernemann
      2. Februar 2020

      Ich gebe trotzdem nicht auf, zu mahnen und zu erinnern, Ursula! Und ich will weiter an das Gute glauben … sonst könnte man sich ja schon morgens eine Flasche Doppelkorn aufmachen. Kaffee? :-))))

  • Elke
    2. Februar 2020

    Guten Morgen ihr lieben,
    ui, Martina, da gibst du uns aber eine schwere Kost zum Sonntagsblatt.
    Das, was dmals geschah soll und darf nicht vergessen werden.
    Aber ganz ehrlich, so wie unsere Politiker an den Gedenktagen sich verhalten und von sich geben, finde ich fast schon wieder übertrieben. Mittlerweile leben schon die 3. – 4. Generationen von den „Übeltätern“, schlimm genug, dass sie sich von einem Irren so haben hinreißen lassen. Aber warum sollen wir uns für das was damals passiert ist, auf der ganzen Welt entschuldigen? Wie viele Kriege wurden seither schon geführt und von keinem Land habe ich bis jetzt eine Entschuldigung oder Versprechen, so wie es unsere Politiker geben, gehört oder glesen. Viele wissen ja nicht mal mehr, was da passiert ist und irgendwann sollte mit diesem Großgespure auch mal Schluss sein. Mein Opa ist, wie viele, in der russischen Gefangenschaft „gestorben“. Hat sich da mal jemand bei uns und den anderen Betroffenen persönlich entschuldigt, oder wurde eine Entschädigung geleistet, dass der Familienernährer getötet wurde? Wenn man bedenkt, dass beide Weltkriege von Österreichern „angestachelt“ wurden,…………………..
    Ich hoffe, dass ich hier für meine Einstellung nicht verbal „gesteinigt“ werde, aber ich glaube, dass viele genau so denken und es nur nicht sagen (wollen).

    • Martina Goernemann
      2. Februar 2020

      Hier wird niemand „gesteinigt“, Elke! Eines, was ich hier besonders liebe, ist das hier jeder in Ruhe seine Meinung sagen darf, denn hier wird geredet, nicht gepöbelt. Kaffee? :-)))

    • Ursula
      2. Februar 2020

      Es geht doch nicht darum, sich permanent zu entschuldigen,erst recht nicht, wenn das vielleicht ohnehin nur leere Worte sind. Es geht um Erinnern und es geht darum, sich Sensibilität zu bewahren. Denn leider ist es ja keineswegs so, dass nur Irre irgendwelche anderen entarteten Menschen angestachelt haben und anstacheln, sondern darum, dass es eben an sich völlig normale, durchschnittliche Menschen sind, die sich unter bestimmten, gar nicht so schwer herzustellenden Umständen mitreißen lassen, das absolut Böse zu tun.

  • Rita (Böseke-Wigger)
    2. Februar 2020

    Liebe Martina,
    ja, du hast recht mit deinem „schweren Lesefutter“, aber es ist ein so wichtiges Thema, danke, dass du es aufgegriffen hast. Ich finde es so ungeheuer wichtig, dass das Leid, das so viele unschuldige Menschen erleiden mussten, nicht vergessen wird. Ich bin zum Beispiel ein großer Fan der Stolpersteine, die in vielen Städten verlegt sind, und ich bleibe in fremden Städten auch wenn möglich stehen und lese mir die Daten und Informationen da drauf durch, um den Menschen, die getötet wurden oder unheimliche Gräueltaten durchmachen mussten, Respekt zu zollen. Ihnen ist so viel Leid zugefügt worden, aber durch diese Erinnerungssteine sind sie nicht „ausgelöscht“ oder vergessen.
    In dieser Woche hat mich der Film „Die Kinder von Windermere“ sehr beeindruckt. Überlebende jüdische Kinder wurden in Großbritannien aufgenommen und es wurde versucht, ihnen dort zu helfen, wieder in ein „normales“ Leben zurückfinden zu können.

    Und es ist eine sehr schöne Geste, von dir, liebe Martina, die Tasse immer wieder mit frischen Blumen zu schmücken.

    Rita (heute etwas nachdenklicher)

    • Martina Goernemann
      2. Februar 2020

      Ich finde auch, liebe Rita, dass die Stolpersteine eine großartige Verbeugung sind! Hast du Zeit für einen Kaffee? :-)))))

  • Daniela Schlüsselburg
    2. Februar 2020

    Liebe Martina,

    dieser Teil unserer Geschichte rührt mich immer stark an. Am Gedenktag habe ich ein sehr kluges Zitat gelesen, mit dem ungefähren Wortlaut „Wir sind nicht Schuld daran, was war – aber wir stehen in der Verantwortung, dass es nie wieder geschieht“.
    Daher rede ich offen über dieses Thema, habe schon viele KZs in Deutschland und in Nachbarstaaten besucht und spreche Leute direkt an, wenn ich das Gefühl habe, bei ihnen schwingt Rassismus mit oder ‚Treppenhauswitze‘ höre. Ferner werde ich nicht müde, zu einer Gegendemonstration in Bielefeld zu gehen, wenn die Rechten am 9.Nov. den Geburtstag der Hollocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck, öffentlich, lautstark und mit unerträglichen Parolen und Fahnen, zelebrieren.

    Ich hoffe, wir bleiben wachsam und mehr, als die anderen.

    Liebste Sonntagsgrüße,
    Daniela

    • Martina Goernemann
      2. Februar 2020

      Wachsam bleiben … das ist es und FÜHLEN! Ich denke, es ist wichtig, unsere Vergangenheit zu FÜHLEN. Nicht nur darüber zu lesen und zu dozieren, wie es viele Politiker machen. Sondern die Zeitzeugnisse ganz nah an uns herankommen zu lassen, damit wir sie lebendig halten können. Das wappnet uns, wenn notorische Leugner am Werk sind. Setzt dich ein bisschen. Es gibt kaffee! :-)))))

  • Ursula
    2. Februar 2020

    Es gibt mir ein gutes Gefühl, dass eine Martina mit ihrem großen und großzügigen Herzen in dieser Weise der Familie Levy und nun auch der kleinen Gabi gedenkt.
    Es sind die Einzelschicksale, die uns die Dimension des Grauens zeigen, viel mehr als alle Zahlen,die doch meist nur unvorstellbar und abstrakt bleiben.
    Ursula aus I

    • Martina Goernemann
      2. Februar 2020

      Irgendwie schlagen unsere Herzen dann doch alle gleich, gell? Wenn wir diesen Muskel stets gut trainieren, dann ist schon viel gewonnen, finde ich. Bleib noch ein bisschen hier und trink einen Kaffee mit uns, Ursula! :-)))))

  • Gudrun vom Elm
    2. Februar 2020

    Liebe Martina,
    wow, was für ein Artikel am Sonntag. So gut und so klar formuliert und die Geschichte von Herrn Levy einfach berührend. Wenn ich die Nachrichten schaue und sehe, wie sich unsere Parteienwelt verändert hat, dann bekomme ich schon manchmal Angst. Und bei der nächsten Wahl bibbere ich und hoffe, dass nicht noch mehr Wähler zur AfD gehen. Was man aber dagegen tun kann? Ich weiß es nicht. Wenn unsere Politiker es schon nicht hinbekommen.
    Ich wünsche dir einen wunderschönen Sonntag.

    Liebe Grüße
    Gudrun

    • Martina Goernemann
      2. Februar 2020

      Ich denke, liebe Gudrun, auch „wir Kleinen“ können eine Menge tun. Nicht wegschauen, Mund aufmachen, politisch wach bleiben, nicht in Hysterie verfallen und nie! niemals! zu Mitläufern werden. Setzt dich ein bisschen zu uns und trink‘ einen Kaffee! :-))))))

  • gerlinde blattner
    2. Februar 2020

    guten morgen liebe martina, liebe raumseelen!
    es ist wieder einmal zeit, die stille ecke zuverlassen…danke martina für diesen wichtigen beitrag.
    vielleicht hat jede stadt ihre „gabis“, die aus steyr/ österreich, woher ich komme heissen sidonie adlersburg und miriam uprimny. miriam war ganze 3 jahre alt, als sie mit ihrer mama in maly trostinec, einer vernichtungsstätte, zu der viele österreichische jüdinnen und juden verschleppt wurden, erschossen wurde, sidonie kennt ihr vielleicht aus dem buch des steyrer schriftstellers erich hackl, „abschied von sidonie“. die wichtigsten zeilen dieses sehr berührenden buches stehen für mich übrigens am schluss, da schildert erich hackl eine der der sidonie ( sie wurde, als weggelegtes rom baby von einer familie nahe steyr als pflegekind angenommen, im zuge der vernichtung der „zigeuner“ der familie weggenommen und im vernichtungslager ermordet) ganz ähnliche geschichte aus der steiermark: dort hatten die gemeindeverantwortlichen dem „abschiebebescheid“ ( ich nenne das absichtich mit einem in österreich sehr gängigen vokabel) allerdings sehr klug und unspektakulär widerstand geleistet mit dem ergebnis, dass gar nichts passierte und das dortige kind unbehelligt bei seiner pflegefamilie weiterlebte…zum erscheinungsdatum des buches 1989 war diese frau noch am leben.
    es wäre oft gar nicht so schwer gewesen, leben zu retten, meine hochachtung vor denen, die es getan haben.
    das buch hat im erscheinungsjahr 1989 in steyr übrigens gehörig staub aufgewirbelt, einige der mitläufer waren noch am leben…und haben bis zu ihrem tod daran festgehalten,“ja nur einen befehl befolgt zu haben“, und ja, viele waren der meinung, man sollte es doch endlich „gut“ sein lassen, gott sei dank hat erich hackl damals nicht klein beigegeben….
    ich habe 40 jahre lang geschichte und politische bildung in höheren schulen und in der erwachsenenbildung unterrichtet, ich lasse mir die hoffnung nicht nehmen, dass wir lernfähig sind, oft gegen alle erfahrung, wie sehr sich die zeichen ähneln, wie grausam gleich die „argumente“ sind, mit denen ausgegrenzt wird, heute wie damals.
    erinnern tut weh, erinnern ist so wichtig! ich fühle mich nicht schuldig für das grauenhafte, das passiert ist, aber es tut mir sehr weh und ich will nicht, dass es vergessen wird…aber ich fühle mich dafür verantwortlich, meinen teil dazu beizutragen, dass ähnliches nicht wieder passiert. der österreichische bundespräsident hat es für mich so richtig ausgedrückt: „auschwitz ist nicht vom himmel gefalles, es waren viele kleine schritte, die dazu geführt haben“…und diese kleinen schritte gilt es, zu verhindern!
    es tut mir leid, es ist ein bisschen „mehr“ geworden diesmal…aber dafür bin ich ja sonst still…
    ich wünsch euch allen einen schönen, nachdenklichen sonntag!

    gerlinde aus steyr

    • Martina Goernemann
      2. Februar 2020

      Danke Gerlinde für deine wichtigen Zeilen! Du sprichst mir und sicher jedem Menschen, der ein Herz im Leibe hat, aus der Seele. Wir müssen wachsam bleiben!!! Darf ich dir einen Kaffee anbieten? :-))))))

  • Susanne aus dem Norden
    2. Februar 2020

    Guten Morgen Martina und liebe Raumseelen,
    Ich bin einige Jahre nach der NS-Zeit geboren worden, aber ich bin fest davon überzeugt, diese Zeit darf nie in die Vergessenheit geraten, damit immer wieder das Gespür darauf gerichtet wird, wo wir heute eigentlich stehen. Wie viel Ausgrenzung gibt es eigentlich schon wieder in der Gesellschaft? Welche Feindbilder werden aufgebaut (auch in der Presse)? Wie verhalte ich persönlich mich, ergreife ich Partei für Menschen in Not? Damals wurden die Menschen nicht sofort in Vernichtungslager gebracht, es fing ganz im kleinen an. Können wir wirklich sicher sein, dass es ein „Nie wieder “ gibt? Und von daher sollte man immer wieder Geschichten aus dieser Zeit hören, solange es noch Zeitzeugen gibt. es ist sehr berührend und man wird es nie vergessen, von Überlebenden ihre Geschichte zu hören. Und so eine Geschichte eines kleinen Mädchens wie Gabi hilft, das Leid näher zu bringen, es sind keine unvorstellbaren Zahlen, sondern eine ganz persönliche Geschichte, die ähnlich überall passiert ist und ich hoffe, diese und ähnliche Ausstellungen werden von möglichst vielen Menschen angeschaut. Übrigens ist das Buch oder der Film “ Die Welle“ gut geeignet, mal zu überprüfen , wie schnell wir auch heute wieder bereit sein könnten, Ausgrenzung zu leben.

    • Martina Goernemann
      2. Februar 2020

      Das ist es, was mich auch so sehr umtreibt. Merken wir vielleicht erst wenn es wieder zu spät ist, dass wir abgestumpft sind und das Böse mit uns machen kann was es will. Ich meine, das einzige was hilft, ist wachsam und wehrhaft bleiben. Und einigermaßen mutig! Kaffee oder Tee für dich? :-))))))

  • Christina
    2. Februar 2020

    Liebe Martina, liebe Raumseelen
    Danke dir für das Mahnen, Gaby berührt mein Herz und die Tasse der Familie Levi, die immer wieder durch dich nicht vergessen wird. Das berührt mich genau so.
    Die Frage wie klar kommen, mit dem was Menschen anderen Menschen antun, ist schwer zu beantworten.
    Mein Bewusstsein über Hass und Böses, gerade im Zusammenhang mit Auschwitz begann mit 13 Jahren. Ich war und bin eine Leseratte und hatte damals das Buch Anne Frank gelesen und wollte danach unbedingt den Film darüber sehen. Seither versuche ich irgendwie zu verstehen, was in uns Menschen vor sich geht.
    Ich weiss inzwischen durch eigene Erlebnisse und Erkenntnisse, dass in uns allen die andere Seite von Liebe und Fürsorge vorhanden ist. Ob wir sie zulassen, liegt für mich daran, in welche extremen Lebenssituationen oder unter welchem psychischen und physischen Druck oder Umstände wir geraten. Und dann, wie stark wir sind bei der Wahl, welchen Weg wir wählen.a
    Macht kommt ja von machen, daraus kann Wunderbares entstehen, Es kann aber genauso etwas ganz Schreckliches entwickeln, wenn sie missbraucht wird. Ich habe mich bewusst entschieden, Macht leben zu wollen, um ein Teil von Veränderungen zu Besserem sein zu dürfen/können. Das bedeutet damit sehr vorsichtig und bewusst umzugehen.

    Seither versuche ich jeden Tag liebevoll, anständig und rücksichtsvoll zu leben, manchmal schaffe ich es und manchmal nur in Grenzen und manchmal überhaupt nicht. Dann zu sagen, „das war absolut daneben und das lässt du in Zukunft bleiben“, ist eines meiner Selbsterziehungs- Bewusstmachungsrituale. Dass ich als Mensch die Wahl habe auf die eine oder andere Seite zu entscheiden ist eine Freiheit, die ich mir immer wieder bewusst mache und sehr schätze.
    Ich nehme gerne einen Kaffee und hätte für euch Heidelbeeren mit Schlagsahne! Der Kuchen ist bereits irgendwie irgendwo verschwunden. Wer den wohl gegessen hat??
    En schöne Sunntig und liebe Grüsse an alle Christina

    • Martina Goernemann
      2. Februar 2020

      Sehr, sehr kluge und warmherzige Worte, liebe Christina. Ich danke dir dafür! Dein Kaffee kommt sofort. Setz dich zu uns! :-))))

  • Christina Ringgenberg
    2. Februar 2020

    IN DER HEUTIGEN GESELSCHAFT VERGISST DER MENSCH DAS WICHTIGSTE. DIE MENSCHLICHKEIT.

    Liebe Martina und Raumseelen
    …und gerade das schätze ich an diesem Blog so sehr. Wir können hier lachen und weinen uns freuen und auch traurig sein. Jede wird auf ihre Art akzeptiert.Mensch sein eben. Danke.
    Ich finde es gut,wird immer wieder daran erinnert, was passiert ist. Es soll einen aufrütteln und nachdenklich machen, was ein solcher Extremismus auslöst. Grad in der heutigen Zeit,finde ich, wird alles je länger je extremer. Das “ Normale“ geht verloren und mit dem „Normalen“ eben auch die Menschlichkeit. Niemand will die Meinung des anderen stehen lassen. Alle wollen überzeugen,dass nur ihre Ansicht die Beste und einzig Richtige ist. Ich finde das schade. Wir können doch den Menschen nicht einfach verabscheuen, quälen oder gar beseitigen,wenn er andere Ansichten und Philosophien hat als ich, eine andere Hautfarbe hat oder Religion. Der Mensch,die Menschlichkeit und die Liebe und Akzeptanz zum Anderen zählt doch viel mehr. Oder nicht?
    Mich stimmt das alles auch nachdenklich Martina und auch grad in der letzten Zeit,habe ich mir viele Gedanken gemacht über Verschiedenes,aber eben auch über all die Greueltaten die da geschehen sind. Ein Bild von Auschwitz mit all den Schuhen der ermordeten Juden,hat mich so berührt und läst mich kaum mehr los.
    Deine Geschichte vom Herrn Levy kannte ich noch nicht und hat mir ein Tränchen ins Auge gedrückt,aber auch ein Lächeln entlockt. Berührende Geschichte und schönes Ritual mit den Blumen in der Tasse.
    Einen friedvollen,zufriedenen und entspannten Sonntag wünscht euch
    Herzlichst
    Christina R.

    • Martina Goernemann
      2. Februar 2020

      Ja, Christina, die Menschlichkeit lassen wir uns von Nichts und Niemandem nehmen, gell? Und weil wir ziemlich viele Raumseelen sind, können auch wir schon eine Menge tun. Vorbild sein, ein offenes Ohr behalten, einschreiten wenn jemand Schwachsinn verbreitet. Dir auch einen friedvollen Sonntag. Bleibst du auf einen Kaffee? :-)))))

  • Jutta Gutsch
    2. Februar 2020

    Liebe Martina und alle Raumseelen,

    was soll man dazu schreiben?
    1000 Worte würden nicht reichen um mich richtig zu dem Thema auszudrücken.
    Ein einziges Wort ist wirklich wichtig „STOP“ …

    Ich ecke oft persönlich an, wenn ich meine Meinung sagen und ich weis, dass ich diese oft zu direkt sage.
    Aber so bin ich halt.
    Ich kann Ungerechtigkeit nicht ausstehen!

    Wir sind alle Menschen und jeder hat etwas liebenswertes, auch wenn wir es nicht gleich sehen und/oder durch Vorurteile beeinträchtigt sind.
    Jeder soll mal selber über seine eigenes Handeln nachdenken.
    Schlimm ist die Abgrenzung und Ausgrenzung, wir können täglich Beispiele dafür in den Nachrichten sehen und bei uns im Beruf und am Arbeitsplatz!
    Ich dulde es jedenfalls als Führungskraft nicht und handle sofort, wenn ich Spuren davon erkenne.
    Schön wenn wir Raumseelen stark sind.

    Herzliche Grüße
    eure Jutta

    • Martina Goernemann
      2. Februar 2020

      STOP ist in vielerlei Hinsicht ein gutes Wort, Jutta. Ich bin sicher, dass du in der Art wie in deiner KITA mit den Kindern und deren Eltern umgegangen wird, schon viel Gutes auf den Weg gebracht wird. Herzliche Grüße zurück! Hast du Zeit für einen Kaffee?

  • Susanne mit dem USA-Tick
    2. Februar 2020

    Oh, ja, das ist ein ganz wichtiges Thema, liebe Martina! Ich habe mich um den Gedenktag herum vielfach damit befasst: den Film „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ mit unserem Sohn gesehen, das Buch „Adams Erbe“ gelesen und die Berichte gelesen. Was ich am unglaublichsten finde, ist die Rückkehr des Antisemitismus in unser Land. Da kann man nur sagen: NULL TOLERANZ und sofort etwas sagen, wenn Bemerkungen in diese Richtung gehen.
    Ich finde es sehr gut, dass Du hier mit uns auch solche Themen ansprichst. Die Geschichte der Tasse ist mir aus einem Deiner Bücher sehr in Erinnerung und berührt mich.
    Liebe Grüße in die nachdenkliche Runde
    Susanne

    • Martina Goernemann
      2. Februar 2020

      Das ist eine wichtige Aufgabe für uns Mütter, dass wir unsere Kinder sensibilisieren für dieses Thema ohne sie zu überfordern, gell? Hast du noch Zeit für einen Kaffee? Tee gibt es auch! :-)))))

  • An-Clair Zaha
    2. Februar 2020

    Hallo Martina,
    spät ist es geworden! Ich bin eigentlich eine stille Leserin Deines Blogs. Aber das Thema heute hat mir den ganzen Tag keine Ruhe gelassen. Die ganze Woche über hat es mich schon begleitet, mich tieftraurig gemacht, habe mit Tränen in den Augen und in der Stimme Gespräche geführt und mich aber auch unfassbar stolz auf meine ( fantastische ) Tochter gemacht, weil sie mit ihren 28 Jahren sich so kritisch mit der aktuellen politischen Lage auseinander setzt und genauso wie mein Mann und ich Null Toleranz für Rassismus hat.
    Ein Zitat hat mich diese Woche sehr berührt:“ Wenn ihr gleichgültig seid, dann ist all das wieder möglich. Auschwitz ist nicht vom Himmel gefallen. “ Es stammt von Marian Turski. Er ist Überlebender des Konzentrationslager Auschwitz.
    Und genauso ist es ! Wir dürfen nicht gleichgültig sein ! Rassismus darf uns nicht egal sein! Es ist kein Kavaliersdelikt und schon gar nicht salonfähig!
    Mir liegt noch soviel auf dem Herzen! Aber das sprengt den Rahmen.
    Ich wünsche allen einen schönen Abend und eine tolle kommende Woche!
    Liebe Grüße An-Claire

    • Martina Goernemann
      3. Februar 2020

      Wie schön, dass du das Wort ergreifst, liebe An-Claire. Bei uns Raumseelen fällt dein Appell sicher nicht auf taube Ohren. Danke für deinen eindringlichen Kommentar. Weil der Sonntag schon vorbei ist, kann ich dir nur einen Montagskaffee anbieten. Willst du? :-))))))

  • Katrin
    3. Februar 2020

    Guten Morgen allseits ihr Lieben – einen Tag zu spät…..
    Aber vielleicht kommt ja nochmal jemand vorbei
    Jedenfalls hab ich mir alles durchgelesen und kann nur Beipflichten, dass wir selbst uns nicht für irgendwas (das wir nicht direkt verursacht haben) rechtfertigen müssen, aber unbedingt WACHSAM bleiben müssen ! Und uns in Erinnerung rufen müssen, dass Dinge oft unversehens ihren Lauf nehmen. Rechtzeitig gegensteuern ist WICHTIG
    Ich weiß es nicht, ob jemand den Film „Der Junge im gestreiften Pyjama“ gesehen hat…..

    Somit einen guten Start in die neue Woche für alle und liebe Grüße!
    Katrin

    • Martina Goernemann
      3. Februar 2020

      Danke für den Filmtipp, liebe Katrin. Wachsam sein und bleiben ist genau das, was ich meine. Wir Raumseelen verstehen uns eben. Und wir tun was, gell? Einen schnellen Montagskaffee? :-))))))

  • Longine Reichling
    3. Februar 2020

    Liebe Martina, liebe Raumseelen! Meine Tränen als ich heute morgen deinen Artikel las, rannen in meinen Kaffee…… Auschwitz ist ein Ort, den sich sehr viele ansehen müssten, besonders Schulklassen der heutigen Zeit, Es wird noch nicht genug darüber geredet. Auch wir hier in Luxemburg hatten unter den Nazis zu leiden, aber es gab auch Menschen, die die luxemburger Juden verraten haben. Wird ein Mensch böse geboren oder ist es die Macht der Zeit, das „Mitlaufen“. Mir wird Angst wenn ich wieder das Gegröhle der Rechten auf der Strasse höre. In Trier hörte ich in einem Cafe die Worte: Es müsste wieder so ein Hitler kommen! Die alte Dame, die diese Worte ausstiess, müsste es besser wissen, aber sie sagte es im Hinblick auf ein junges Mädchen, das pinkfarbene Haare trug und tätowiert war…… Wehret den Anfängen?! Der Anfang ist schon da 🙁 Die Geschichte von Gabi habe ich auf FB gesetzt… Alles Liebe Longine

    • Martina Goernemann
      3. Februar 2020

      Ich teile deine Besorgnis, liebe Longine. Lass uns, wo immer wir so etwas hören, dagegen halten. Ich habe mir fest vorgenommen die Ausstellung über Gabi anzuschauen wenn sie in Memmingen ist. Es ist zwar schon Montag aber einen Kaffee gibt es bei mir immer. :-)))))

  • Claudia aus Köln
    4. Februar 2020

    Hallo liebe Martina, liebe Raumseelen – es ist schon Dienstag. Dabei hatte ich mir für Sonntag vorgenommen, mich zu melden – aber der Tag hatte es mal wieder anders mit mir vor. Sehr wichtiges und interessantes Thema im Sonntagsblatt. Ohne die schlimmen und furchtbaren Greuel der damaligen Zeit aus dem Auge zu verlieren, interessieren mich jedoch auch die Umstände der Menschen damals. Ich habe meine Mutter z. B. als Kind mal gefragt, warum die Menschen denn damals nichts gegen den Hitler und seine Machenschaften unternommen haben. Die Hilflosigkeit und Angst kam immer noch in ihren Worten durch. Daran erinnere ich mich. Stolz bin ich auf meinen Opa, den Vater meiner Mutter, der jemanden, der Widerstand geleistet hatte und gesucht wurde, kurzzeitig bei sich versteckt hatte. Auch wollte er verhindern, dass meine Mutter und ihr Bruder zur Hitler Jugend am Sonntag gingen (anstatt zur Messe). Die SS stand dann vor der Tür und drohte ihn beim nächsten Mal zu verhaften, sollte er seine Kinder wieder nicht zum HJ-Treffen schicken. Ich habe noch so einige Geschichten von ihr im Kopf… So viel Angst, so viel Leid, Trauer, Verzweiflung. Mein Opa ist 1947 gestorben, als er zurück aus der Gefangenschaft war.. Er starb am Weißen Sonntag, als meine Mutter zur Kommunion ging. Sie trug schwarze Trauerbänder als Schleifen in ihren Zöpfen zu ihrem weißen Kommunionkleid. Wie die Menschen damals überhaupt überleben konnten und irgendwann mal, gerade weil sie überlebt haben, ein „normales“ Leben leben konnten, ist mir ein Rätsel. Ich habe, besonders im letzten Jahr nach dem Tod meiner Mutter, viel darüber nachgedacht und nun denke ich mir oft, dass ich vielleicht etwas verständnisvoller hätte sein sollen, wenn meine Mutter z. B. manchmal so komisch Verhaltensweisen an den Tag gelegt hat, die mich genervt haben. Ich weiß nicht – hätte ich so eine Kindheit gehabt…. Schwierig. Die Stolpersteine in der Stadt finde ich auch gut. Die lassen die Menschen nicht einfach verschwinden.
    Wir können wirklich nicht rückgängig machen, was geschehen ist, aber wir können dafür sorgen, da teile ich Eure Meinung durchaus, dass so etwas nicht mehr passiert! Habt eine gute Woche! Liebe Grüße aus Köln. Claudia

    • Martina Goernemann
      4. Februar 2020

      Ich liebe es wirklich immer sehr, die Meinung von euch Raumseelen zu lesen. Und die Art, wie sorgfältig ihr mit denn Dingen, den Gedanken und Ereignissen umgeht. Danke für deine Worte und den kleinen Einblick in dein Leben, liebe Claudia. Geht es dir sonst gut? Herzlich! M.

      • Claudia aus Köln
        4. Februar 2020

        Hallo Martina, ja, sonst geht es mir gut :-). Es ist irgendwie nur so viel im Moment…. Die Frage, ob Du das kennst, ist aller Wahrscheinlichkeit nach sowas von überflüssig :-). Ich vermisse es, sonntags zu Euch zu kommen und mit Euch Kaffee zu trinken und über Themen zu plaudern, die uns beschäftigen. Das Jahr hat schon turbulent begonnen und irgendwie ist immer was anderes. Aber wo ein Wille, da ein Weg! Ich wünsche Euch eine schöne Woche! Liebe Grüße aus dem verregneten Köln (gibt es einen Ort in Deutschland, wo es derzeit nicht regnet wie sonst was?). Claudia

  • Ilka
    4. Februar 2020

    Liebe Martina,
    seit vorgestern knabbere ich an der Antwort herum. Ich glaube ja, es ist die Vorsicht/Angst, einen in einer Diktatur leise werden lässt. Und das nicht nur um sich selber, sondern auch um der Familie wegen. Wie schnell geht es da, dass wegen einer Äußerung die ganze Familie drastisch bestraft wird. Vermutlich kann man es sich nicht in vorstellen, wenn man es nicht selber erlebt hat. Und gerade darum müssen wir aufpassen, dass es nicht wieder dazu kommt, dass Diktatoren das Sagen haben.
    Liebe Grüße
    Ilka

    • Martina Goernemann
      4. Februar 2020

      Ich verstehe ganz genau was du meinst. Habe zu diesem Thema neulich ein sehr langes Gespräch gehabt. Gaaanz wichtig: Aufpassen und wachsam bleiben. Herzlich! M.

  • Ina aus Weinheim
    4. Februar 2020

    Liebe Martina,
    auch ich melde mich erst am Dienstag zum Sonntagsblatt – aber es ist so ein sensibles Thema, wo ich auch Gedanken einfließen lassen möchte.
    Ich bin in Frankfurt aufgewachsen und meine Mutter lebte seit ihrer Geburt dort, und ich erinnere da immer wieder Erzählungen, die von ihrer besten Freundin Rosel handelten, und dass sie irgendwann mit ihr nicht mehr spielte bzw. ihr aus dem Weg ging, weil sie Jüdin war. Anfangs konnte ich das nicht verstehen und war entsetzt über das Verhalten meiner Mutter, einfach nicht mehr Freundin sein zu wollen. Je mehr ich mich mit dem Nationalsozialismus auseinander gesetzt habe, umso mehr konnte ich mich in die Lage meiner Mutter versetzen. Wie hätte ich gehandelt? Ich bewundere noch heute Menschen, die weiterhin Freund/Freundin geblieben sind und ihr Leben dafür riskiert haben. Ich glaube, es ist ganz wichtig, diese Dinge im Kontext der Zeit zu sehen, und es ist unendlich wichtig, gerade diese kleinen Geschichten zu erzählen und wachzuhalten. Allerdings muss ich sagen, dass mir dieses ewige Bekennen unserer Politiker zu der deutschen Schuld erheblich missfällt, weil das Trauma der deutsch-israelischen Beziehung immer wieder neu genährt und instrumentalisiert wird.
    Ich zögere …. diesen Satz stehen zu lassen – was wiederum zeigt, wie sensibel dieses Thema immer noch ist!
    Liebe Grüße von Ina

    • Martina Goernemann
      4. Februar 2020

      Niemand von uns kann sich vorstellen, was in unseren Großeltern vorging in diesen schrecklich finsteren Zeiten. Nicht jeder hatte den Mut sein Leben zu riskieren und möglicherweise andere auch noch zu gefährden. Aber jetzt und hier können wir mutig sein und den Mund aufmachen. Und das sollten wir ohne Zögern jederzeit tun. Ich schicke dir auch liebe Grüße. Herzlich! M.

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