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Sonntagsblatt 163! Bleib so wie du bist!

Neulich hab ich einen lieben Menschen getroffen. Ich mag diesen „Brauch“, die Freunde vor dem Fest zu sehen, die am Heiligen Abend in aller Welt unterwegs sind. Das sind ruhige Abende mit kleinen Geschenken, sehr guten Getränken und irgendwie ist man ein bisschen gefühliger als sonst. Ich hatte den Freund länger nicht gesehen und darüber vergessen, was für ein wirklich außergewöhnlich wunderbarer Mensch er ist …

„Bleib so wie du bist!“ sagte ich zum Abschied zu meinem Freund.
Gemeint habe ich: „Bleib so warmherzig, so wach, so wunderbar wie du bist“… aber als ich meine Worte im Auto nachhallen ließ, wurde mir bewusst, dass ich einen gefährlichen Satz gesagt hatte.
Ihr ahnt schon warum, gell?
Es gibt aber erst einmal Kaffee zum Sonntagsblatt! Und Tee natürlich! Und wer jetzt glaubt, es gibt Weihnachtsplätzchen dazu, der liegt gründlich falsch!

Bei uns gibt es heute Blechkuchen.
Aber weil die adventliche Stimmung nicht zu kurz kommen soll, habe ich als Aufmacherbild ein Backutensil mitgebracht, das sich weihnachtlich in Schale geworfen hat.
Ansonsten ist bei uns heute weihnachtsplätzchenfreie Zone. Warum, wollt ihr wissen?
Weil will ich verhindern will, dass wir bis zum Fest genug haben von Zimtstern und Co. und weil mir danach ist, mit einem Gegenprogramm zu all‘ dem Weihnachtsgesäusel anzutreten.
Mein Apfelkuchen für euch ist schon fertig belegt und kommt jetzt in den Ofen.

Bleib so wie du bist. es mussen ja nicht immer plätzchen sein

Zum Kuchen will ich eure Meinung hören.
Also nicht die Meinung zum Kuchen, sondern eure Meinung während wir den Kuchen essen. Bis er fertig ist, habe ich Zwiebelkuchen im Angebot.
Aber ich wollte euch ja erzählen, was mir durch den Kopf kreiselte, nachdem ich meinem Freund diesen blöden Satz beim Abschied gesagt hatte.

Bleib wie du bist!
Ich glaube, das ist kein guter Wunsch, auch wenn es sich zunächst gut anhört.
Ich kenne Menschen, die seit Jahrzehnten geblieben sind wie sie sind. Sie essen ihr Essen von Inhalt und Anordnung immer gleich. Sogar die Uhrzeiten, an denen die Mahlzeiten eingenommen werden, variieren nur im Minutenbereich. Sie würden nie die Automarke wechseln oder am Wahltag die Partei, egal wie sehr die Welt sich auch geändert haben mag. Sie lehnen Energiesparlampen ab, weil „man die früher auch nicht gebraucht hat“. Sie bleiben konsequent „wie sie sind“.

Wo führt da hin, wen wir solchen Menschen ein „Bleib so wie du bist!“ zum Abschied sagen?
Schwierige Frage, stimmts? Vielleicht erstmal ein Stück Zwiebelkuchen?

Bleib so wie du bist. Heute mit Zwiebelkuchen

Ich kenne Einige, denen die allerkleinste Veränderung, Schlaf- und Herzrythmusstörungen beschert. 
Ich denke, niemand sollte „… bleiben wie er ist!“ Niemand sollte ängstlich in seiner Komfortzone stecken bleiben.
Ich denke, niemand sollte Weihnachten „so wie immer“ feiern, wenn Art und Weise und Besetzung Unwohlsein und Ärger auslösen. Oder schlimmer noch, traurig machen.

„Bleib so wie du bist!“ … ist ein schrecklicher Satz.
Hab ich euch erschreckt mit meinen Gedanken? Ich gebe zu, sie sind auf den ersten Blick wenig weihnachtlich, aber sie sind besinnlich. Alle Welt will doch besinnlich sein, zum Fest!

Über Geschenke und das Weihnachtsessen reden kann jeder.
Lasst uns über die wichtigen Dinge zum Fest sprechen. Wer fürchtet sich vor den immer gleichen Tischgesprächen? Und vor den gleichen Sticheleien wie jedes Jahr?  Wer fürchtet sich vor der Einsamkeit am Heiligen Abend, weil wir unsere Freunde nicht fragen wollen, ob wir zusammen feiern können? Wer denkt mit Schrecken an die Patentante, die immer das gleiche (schreckliche) Parfum verschenkt und an das geheuchtelte Lächeln, das wir dazu aufsetzen müssen. Die Liste ließe sich endlos fortsetzen. Ich habe zum Beispiel jahrzehntelang eine Packung Mon Cherie zum Fest bekommen, obwohl bekannt ist, dass ich Schnapspralinen hasse.  Ich hätte diesbezüglich tischplattengroße Transparente aufhängen können … Ganz egal. Immer Mon Cherie.

„Bleib so wie du bist!“ Was haltet ihr davon?
Ich bin auf eure Meinung gespannt. Kaffee? :-))))))

42 Comments
  • Christina Ringgenberg
    15. Dezember 2019

    Guten Sonntagmorgen
    Ich bin froh,bin ich nicht mehr wie ich als junges Mädchen war. Ich möchte nicht mehr so scheu, angepasst, keine eigene Meinung, unsicher, allen alles recht machen usw.sein. Ich könnte noch vieles aufzählen. Und ich bin froh, bleibe ich auch jetzt nicht stehen. Ich spüre,dass ich mich verändert habe und immer noch verändere und das ist gut. Meine Kinder schreiben mir auch oft,bleib wie du bist,so haben wir dich lieb. Sicher , ich will mich bleiben,ich bleibe die Mutter,die Schwester, die Freundin, die Tochter und ich bleibe mich, ich will mich nicht verstellen aber ich will wachsen in mir und da gehört Veränderung dazu.

    Weihnachten, wir hatten schon verschiedene Leute aus aller Welt bei uns an Weihnachten. Wir hatten schon fröhliche und weniger fröhliche Weihnachten.
    Es verändert sich immer, auch wenn manche Abläufe und Rituale glech bleiben. Das finde ich auch gut. Liebgewonnene Sachen, die allen gefallen,braucht man ja nicht zu ändern….oder?

    Dürfte ich jetzt einen Kaffee? Und ich würde auf den Apfelkuchen warten.
    Ich bin gespannt was wir noch hören heute in der Raumseelenrunde.
    Ich weiss noch gar nicht recht,was ich heute Unternehme….ein bisschen joggen, Schneeschuhwandern,Weihnachtsmarkt, oder einfach die Sonne geniessen und nichts tun? Am Abend auf jeden Fall tanzen zu Rock n‘ roll Musik mit lieben Freunden. Mal schauen was der Tag noch bringt…ich bin offen.
    Seid lieb umarmt
    Christina R.

    • Martina Goernemann
      15. Dezember 2019

      Das hast du ganz wunderbar gesagt, Christina … „Ich will wachsen in mir“! Genau so empfinde ich es auch für mich. Da haben wir noch einiges vor, gell? Ist das nicht herrlich? Kaffee kommt sofort, Apfelkuchen dauert noch ein bisschen :-)))))))

  • Christin, mit ohne ‚e‘
    15. Dezember 2019

    Guten Morgen, Ihr Lieben,
    meiner beginnt mit dem Lächeln eines geliebten Menschen.

    Und Dein heutiges Thema hat sofort Gedanken an all die lieben Menschen, mit denen ich schon länger nicht mehr Zeit hat ausgiebig zu tratschen.

    Ich Wünsche eigentlich gerne „Bleib so wie Du bist“ verbunden mit „Ich find Du bist ein wunderbarer Mensch“.

    Und meine damit, den Charakter, das Liebenswerte, das Besondere.
    Äusserlichkeiten, Lebensumstände, Gewohnheiten, die ändern sich im Laufe des Lebens. Und das ist wunderbar.

    Von daher:
    Ich mag diesen Wunsch.

    Habt einen 3. Advent, so wie ihr ihn euch wünscht. Ihr seid alle wunderbare Persönlichkeiten.

    Eure
    Christin
    mit ohne ‚e‘

    • Martina Goernemann
      15. Dezember 2019

      So ein Lächeln ist eine Kostbarkeit, gell? Ich wünsche dir heute noch viele davon! Und Kaffee! Magst du? :-)))))

  • Christina Ringgenberg
    15. Dezember 2019

    Ja das haben wir. Aber es ist auch spannend und ich bin gwundrig, was noch alles kommt;)))

  • presented by Steph
    15. Dezember 2019

    Guten Morgen ihr Lieben,
    es ist ein großes Thema, mit vielen Facetten. Meine Mutter besteht seit fast 70 Jahren auf Mittagessen um 12 Uhr. Es ist aus der Arbeitszeit bzw. Mittagspause meines Vaters (ja, tatsächlich jemand, der zum Essen Mittags nach Hause kam) gewachsen und wurde nicht geändert, als er im Ruhestand war. Sie erklärten mir, dass sie es es halt so gewohnt sind und ihr Körper (!!) es nicht vertragen würde, wenn sie später essen. Naja, was soll man da sagen? Komfortzone hin oder her, es geht in dem Fall um ihr Wohlbefinden. Dass sie sich jedoch seit der Erfindung des Videorekorders ‚dem modernen Kram‘ verweigert haben, rächt sich jetzt. Geldautomaten werden ebenso verweigert wie ‚im Parkhaus parken‘. Mit dem Automaten kann ich nicht umgehen, heißt es dann. Fragt gar nicht erst nach Handy 😉
    Liebe, hilfsbereite, freundliche Menschen sind sie auch (geblieben). Vielleicht müssen wir ‚bleibt wie du bist‘ unterteilen?
    Eine ältere Kollegin weigerte sich ‚jetzt noch Englisch zu lernen‘ als wir Konzerntochter wurden, international ausgerichtet, während sie kurz vor der Rente stand. Das habe ich nicht mehr nötig….war natürlich ein ziemlich blöder Satz, der beim Chef nicht gut ankam… aus ihrer Angst heraus, mit über 60 eine Sprache lernen zu müssen.
    Ich konnte gar nicht stehen bleiben, nachdem ich zwei Ehemänner beerdigen musste. Ich habe oft gehört, wie toll ich „das“ gemeistert habe und jetzt im Leben stehe. Als ich sagte, dass ich doch gar keine andere Wahl habe, wenn ich trotz allem Schock und tiefem Leid weiterleben will, machte mich eine Freundin auf eine Bekannte aufmerksam. Diese verlor ihren Mann mit Ende 50, seitdem trägt sie schwarz und verschließt sich zu Hause und vor allem. Ihre Tochter rennt sich die Hacken ab um Mutti zu versorgen, schleppt sie zu Ärzten und Psychologen usw. sie steckt in der Trauer und will da nicht raus.
    Nach dem Tod meiner großen Liebe hörte ich auf meine Freunde und besuchte ein Trauercafe…. um festzustellen, dass die Menschen zum größten Teil schon sechs Jahre und mehr dort Hilfe suchen (oder Unterhaltung? Oder Kaffeeklatsch?oder Gemeinsamkeit weil sie einsam sind?) ich hatte den Eindruck, dass ich dort nicht von der Stelle komme und dass diese Menschen an ihrer Trauer festhalten. Aus welchem Grund auch immer. Aber ich habe auch gelernt, es nicht zu verurteilen und jedem seinen Weg im Leben zu lassen.
    Bleib wie du bist, mag ‚falsch‘ oder ‚richtig‘ sein. Es lohnt sich in jedem Fall, sich damit zu befassen.
    Macht es euch schön ihr Lieben, genießt den Adventssonntag und bleibt offen für alles 🙂 auch für Veränderung. Es hat mir auch Angst gemacht, die eine oder andere Komfortzone zu verlassen, aber es geht 🙂
    Herzliche Grüße
    Steph

    • Martina Goernemann
      15. Dezember 2019

      Ein wichtiger Beitrag, den du uns zu lesen gibst. Danke Steph, für deine Offenheit. Loslassen gehört zu den schwersten Lehrstunden im Leben. Ich weiß das auch. Der Apfelkuchen wäre jetzt fertig. Kann ich dich zu einem Stück überreden? :-))))))

  • Trine
    15. Dezember 2019

    Hallo Ihr Lieben,

    mir geht es wie Christina. Ich wollte nicht mehr sein, wie mit-sagen wir-20. Ich bin heute viel offener, mit weniger Vorurteilen und anderen gegenüber achtsamer. Obwohl, achtsamer war ich schon immer, ohne großes Vorbild in der Familie. Meine Schwester ist noch Mitfühlender – ich weiß nicht, woher das bei uns kommt.
    Zu den Traditionen: Solange ich zu hause wohnte fand ich Weihnachten doof. Zuerst Stress pur bis 15 Uhr mit Streit ohne Ende und dann Friede Freude Eierkuchen. Ich hab es gehasst. Dann wurde Weihnachten bei mir für 3 Jahre abgeschafft. Die freien Tage waren für mich neues Nachthemd mit Nigligè, Bücher, Filme, Käse und Brot, ach ja und Wein. Allein ist nicht einsam, wenn man sich in seiner eigenen Gesellschaft wohlfühlt.Dann habe ich das Fest für mich neu erfunden…
    Ich bin übrigens gerade dabei, den Baum zu schmücken, ziemlich spät dran dieses Jahr. Wegen Entzerrung der Termine und weil ich mich länger daran freuen kann. Keiner in meiner Ursprungsfamilie würde auf die Idee kommen, den Baum vor dem 24. aufzustellen…
    Also auf die Veränderungen, die uns zu uns selbst machen und unser Wachstum und unsere Weisheit (haben wir alles! jawohl!) ausdrücken.

    Liebe Grüße
    Eure Trine

    • Martina Goernemann
      15. Dezember 2019

      Jawoll! Ein Hoch auf die Verändrungen und unser Wachstum! Das hast du gut gesagt. Genieße deinen Sonntag, liebe Trine! Kaffee? :-)))))

  • Gudrun vom Elm
    15. Dezember 2019

    Liebe Martina und ihr alle bei Zwiebel- und Apfelkuchen,
    „bleib wie du bist“, das meine ich auch nur im Zusammenhang mit Herzlichkeit, Wärme und und und. Aber sonst muss nicht alles wie immer sein nur weil es schon immer so war.
    Manchen Menschen kann es aber auch Liebe, Beständigkeit und Vertrautheit vermitteln, wenn er oder sie Weihnachten nach Hause kommt zu der Familie und alles wie immer abläuft.
    Aber sonst, die Welt dreht sich weiter. Es gibt nichts schlimmeres als Stillstand. Ich bin heute wie ich bin und das hat gedauert. Ob die Menschen, die mich von früher kennen, mich so mögen, das weiß ich nicht. Aber die Welt ist auch Veränderung.
    Danke für den Kaffee und ich bin lieber die Herzhafte und nehme den Zwiebelkuchen. Danke.
    Einen schönen Sonntag
    Gudrun

    • Martina Goernemann
      15. Dezember 2019

      Ich finde, Gudrun, das ist das Feine an der voranschreitenden Reife -gerade bei uns Frauen- dass es uns immer mehr schmurzwurscht ist, ob andere unsere Veränderungen mitmachen, gell? Zwiebelkuchen ist schon unterwegs auf deinen Teller. Kaffee dazu? :-)))))))

  • Christine Nätscher
    15. Dezember 2019

    Guten Morgen,
    was für ein schöner Text.
    Von meinen erwachsenen Kindern höre ich zur Zeit öfter den Satz… das hast Du aber früher anders gemacht/gesagt. Ja, aber man kann und muss doch seine Meinung ändern können, ganz wichtig!
    Nehme gern erst ein Stück Zwiebelkuchen dann Apfelkuchen.
    Eine schöne restliche Adventszeit wünscht
    Christine

    • Martina Goernemann
      15. Dezember 2019

      Ich finde Veränderung wunderbar. Muss ja nicht immer tooootal radikal sein. Aber beweglich bleiben im Kopf ist meiner Meinung nach lebenswichtig, gell? Zwiebelkuchen gern! Kaffee dazu für dich? :-))))))

  • Beate Schnurr
    15. Dezember 2019

    Guten Morgen in die Sonntagsrunde
    Ja, liebe Martina, du schaffst es immer wieder, uns zum Nachdenken zu bewegen.
    Dieser Satz ist ein gutes Beispiel dafür, was man, ohne zu überlegen, so von sich gibt.
    Ich würde diesen Worten aber nix negatives anhängen wollen.
    Ich sehe das in Bezug auf den Charakter, die Einstellungen des Menschen, dem man das sagt, wie es Christin beschrieben hat.
    Wenn wir alle blieben wie wir sind, würde es kein Weiter, keine Entwicklung geben.
    Alles würde stagnieren.
    Ich habe mich im Laufe meines Lebens schon verändert, aber ich bin immer noch die Gleiche, nur nicht die Selbe. Und ich bin froh darüber und dankbar.
    Ein Kaffee wäre jetzt genau richtig. Ist der Apfelkuchen denn schon fertig 😉
    Och kuck nachher noch mal vorbei, das wir interessant heute
    Herrlich verregnete Sonntagsgrüße
    Beate

    • Martina Goernemann
      15. Dezember 2019

      Der Apfelkuchen braucht noch ein winziges bisschen. Aber Kaffee gibt es immer! Magst du? :-))))))

  • Ursula aus dem Süden 1962
    15. Dezember 2019

    Hallo,

    hast du mei bei mir gestöbert Martina… – die ganzen Tage hab ich schon so was von „lasst mich hieraus bin zwar kein Star aber ….. “
    Ich will garantiert nicht so bleiben wie ich bin und war. Ich verändere mich ständig. Das Leben gibt da eine steile Vorlage.

    Was mich diese Woche ernüchert hat, ich hab – und das hab echt ich total vergessen – vor einem Jahr mal eine E-Mail an mich geschrieben und die kam heute zurück dachte kurz was ist das für ne Mail… Bamm das hat gesessen. Fast nichts von dem was drin stand Wünschen, Hoffnungen, Gedanken, Vorhaben ist auch nur ansatzweise in Kraft getrete. Das heißt da ist noch sehr viel tun.

    Ich will nicht so bleiben wie ich bin. Ich will wachsen und frei sein. Ich weiß aber was manche meinen mit dem „bleib so wie du bist“ nett höflich, lieb, immer da, freundlich, hilfsbereit etc. eben ein ganz besonderer Mensch.

    LG
    Ursula

    PS: Bitte Kaffee und Apfelkuchen ich spül auch ab

    • Martina Goernemann
      15. Dezember 2019

      Veränderung ist auch eines meiner Lieblings-Tu-Wörter :-)))) Musst nicht abspülen. Kaffee und Kuchen gibt es auch so. Von Herzen! :-)))))

  • Beate Schnurr
    15. Dezember 2019

    Hallo noch mal
    Ich muss jetzt unbedingt das Wort `Veränderung` aufnehmen.
    Die Weihnachtsdeko hat sich ja sowas von verändert!
    Dass die allseits beliebte Küchenmaschine jetzt mit Glitzer und Gefunkel am Weihnachtsbaum hängt…naja…witzig, aber nicht so mein Ding.
    Vor ein paar Tagen, Donnerstag glaube ich, lief auf Arte der Film `Die Glasbläserin`
    Im 19 Jahrhundert durften Frauen kein Glas blasen, das muss man sich mal vorstellen.
    Die beiden Schwerstern haben es nach dem Tod ihres Vaters aber heimlich gemacht. Da waren Christbaumkugeln dabei – wundervoll bemalt und glitzernd.
    Da hab ich dann bedauert, dass sich alles verändert.
    Lieben Gruß
    Beate

    • Martina Goernemann
      15. Dezember 2019

      Stimmt natürlich. Es gibt einiges, was ich vermisse, weil sich alles verändert. Ich meinte das auch mehr im Bezug auf Menschen und deren Komfortzone. Traditionen sind oft liebenswert, aber wir wollen uns nicht vorstellen, was mit uns Frauen wäre, wenn wir im 19. Jahrhundert feststecken würden. Obwohl…? In manchen Ländern wird die Uhr ja gerade zurück gedreht :-((( Kaffee? :-))))))

      • Beate Schnurr
        15. Dezember 2019

        Ja und die sind gar nicht soo weit weg.
        Momentan steht eh alles Kopf…
        Gerne nenn Kaffee 🙂
        Ich stelle ein paar Kartoffellebkuchen
        a la Martina vom Moos in die Runde
        ein tolles Rezept 😉
        LG Beate

  • Katrin
    15. Dezember 2019

    Einen schönen Sonntagnachmittag an euch alle! Genießt ihn noch den dritten Advent
    Gerne genieße ich ein Stückchen Apfelkuchen ☺️
    Ein Sauerteigbuch muss ich noch nachbestellen, denn ich weiß jetzt, wer noch eines bekommt von mir ☺️
    Viel Freude noch beim Sinnieren über die Veränderungen, die die Zeit so mit sich bringt!
    Liebe Grüße
    Katrin

  • Jutta Gutsch
    15. Dezember 2019

    Liebe Raumseelen und Martina,

    Neues ist oft gewöhnungsbedürftig und doch ist es schön, wenn wir offen für Veränderungen sind.
    Denn nur darin liegt meines Erachtens der Lernprozess und die Möglichkeit, dass wir uns weiterbilden.
    Gerade bei dem Thema „Nachhaltigkeit“ habe ich mich jahrzehntelang gesperrt.
    Hallo ich wollte doch nicht mit „Jute statt Plastil-Beuteln“ durch die Gegend laufen und dabei nur noch Körner essen …

    Heute sehe ich das alles in einem anderen Licht.
    Ich verändere mich und bin stolz darauf.

    In diesem Sinne …
    Wünsche euch allen einen schönen 3. Advent.

    Eure Jutta

    • Martina Goernemann
      15. Dezember 2019

      Nachhaltigkeit ist ein gutes Beispiel, liebe Jutta. Da haben wir alle viel gelernt und verändert. Ich finde das ist eine Suuuuuperveränderung. Ich wünsche dir einen schönen, entspannten Abend. Geht moch Kaffee? :-)))))

  • Claudia aus Köln
    15. Dezember 2019

    Noch ein spätes Hallo zusammen! Schade, dass ich heute mal wieder keine Zeit hatte mich zu melden…. Ich stecke derzeit in den Geburtstagsparty-Vorbereitungen zum Geburtstag meines Mannes, was den Weihnachtstaumel ein wenig in den Hintergrund treten lässt. Gestern hab ich Fingerfood probegekocht und gebacken. Ich hab mich an herzhaften Muffins versucht. Gott, sind die schrecklich! Das kann ich den Gästen nicht auftischen. Aber ich hab schon Alternativen ausgemacht. Was ein Glück, dass ich eine Probe vorher gemacht habe!
    Das Thema heute finde ich nal wieder äußerst interessant, liebe Martina. Das einzig Stetige ist die Veränderung, sagte mal jemand und das stimmt wohl. Und der Satz, vom Bleiben wie man ist, bekommt wohl so manch einer zu hören – ein Satz der wohlgemeint ist und aber auch sicher mit momentaner Wertschätzung zu tun hat. Doch wir alle sollten wachsen – an was auch immer. An Persönlichkeit, an Wissen, Erfahrung, Liebe, Herzlichkeit, Mitgefühl…. Auch wenn wir uns hier austauschen, wachsen wir – verändern uns. Nehmen Sichtweisen an oder lassen uns zumindest inspirieren – wägen ab…. Ich denke, wenn Menschen Veränderungen scheuen und immer das Gleiche tun, hängt das viel mit Angst zusammen. Veränderungen holen uns ja schließlich aus der Komfortzone und fordern uns. Dann müssen wir uns neu auf Dinge und Menschen einstellen. Wir alle hätten 1000 Beispiele dafür.
    Aber jetzt hoffe ich doch sehr auf die Beständigkeit des Jesse Stone am Sonntag Abend. Ich bin platt! Echt! Daher freu ich mich auf die Couch und Füße hoch.
    Allen einen schönen Abend an diesem 3. Advent! Viele liebe Grüße aus Köln. Claudia

    • Martina Goernemann
      16. Dezember 2019

      Ein bisschen spät meine Antwort. Ist schon kein Sonntag mehr, sondern Montag Mittag. Kluge Gedanken, an denen du uns teilhaben lässt. Danke dafür. Ich hoffe, die Stressschraube dreht sich nicht allzu heftig bis zum Geburtstag deines Mannes. Immer mal durchschnaufen zwischendrin … oder einen Kaffee trinken :-))))))

  • Christina Ringgenberg
    16. Dezember 2019

    Das war ein so schönes Sonntagsblatt heute Martina. Es hat zum „sinnieren“ gebracht,aber auch Mut gemacht zum Umsetzten. Aus jedem Beitrag, kann ich etwas mitnehmen.
    Schön,das es euch gibt.
    Herzlichst
    Christina R.

  • Petra Rampe
    16. Dezember 2019

    Guten Morgen liebe Martina und liebe Raumseelen,

    … ich bin ein bisschen spät dran für’s Sonntagsblatt, aber ich habe heute Morgen mit Interesse und Freude die in den Raum gestellte Frage und die Kommentare gelesen.
    Ich möchte nur ein Zitat hinzufügen, welches das Motto auf der Bachelorabschlussfeier meines Sohnes war. Seither begleitet es mich. Leider weiß ich nicht mehr, von wem es stammt. Nichtsdestotrotz finde ich es so wahr wie passend:

    „WAS BLEIBT, IST DIE VERÄNDERUNG.
    WAS SICH VERÄNDERT, BLEIBT.“

    Ich wünsche allen einen guten Start in eine hoffentlich entspannte letzte Vorweihnachtswoche.
    Herzliche Grüße aus Hanau
    Petra

    • Martina Goernemann
      16. Dezember 2019

      Ein sehr, sehr kluger Spruch, liebe Petra. Ein herzliches Dankeschön dafür! :-)))))

  • Longine Reichling
    16. Dezember 2019

    Hallo Martina!
    Gerne nehme ich ein Stück Zwiebelkuchen, den mag ich gerne. Unser Weihnachtsfest wird dieses Jahr anders. Meine Mutter ist in der letzte Woche verstorben. Ich sass bei ihr am Bett und habe meinen Frieden mit ihr gemacht…und auch mit mir! Ihr wisst vielleicht dass ich keine schöne Kindheit hatte und meine Mutter zum grössten Teil die „Schuld“ daran trug. Martina weiss es. Ich werde mich mit Sicherheit ändern durch ihren Tod. Nach jahrelangem Starrsein und Hörigkeit oder wie man das nennen soll, werde ich freier sein. „Man hat nur eine Mutter!“ hörte ich in den letzten Tagen öfters. Mag sein…….. Nun hab ich noch meinen geliebten Dad im Heim und besuche ihn. Er hat ja Demenz und realisiert langsam was geschehen ist. Auch er wird sich in seiner eigenen Welt ändern, ich bin sicher dass er das im Innern seines Herzens fühlt. Wir werden wegen ihm ein „behutsames“, ruhiges Weihnachten feiern. So ändert sich manches, das ich früher nicht begreifen wollte oder konnte. Eine wunderschöne Adventswoche wünsch ich euch noch und greif zum Kaffee. Alles Liebe Longine

    • Martina Goernemann
      16. Dezember 2019

      Einerseits tut es mir das leid, Longine, andererseits freue ich mich von Herzen darüber, dass du dich nun freier fühlen kannst. Ich kann deine Gefühle sehr, sehr gut verstehen. Stell dich hin, mach die Schultern breit und freu dich auf deinen neuen, guten Lebensabschnitt. Herzlich! M.

  • Christina
    16. Dezember 2019

    Guten Montagmorgen liebe Martina
    Spannend das Nachlesen!! Ich komme gerade aus der Toscana zurück. Weihnachtstreffen der Stiftung mit spannenden Menschen. Es war schön, trotz der langen Fahrzeiten. Für mich sind die Treffen mit Menschen so wichtig, dass ich das Drumherum in Kauf nehmen will.
    Die Veränderungen des Lebens sind für mich so etwas wie neuer Wind um die Nase, neue Gerüche und neue Erkenntnisse. Traditionell treffen sich Kind und Kindeskinder und beinahe die ganze Verwandtschaft am Heiligen Abend bei mir zum Weihnachten feiern. Doch dieses Jahr wählt mein Enkel das Menü aus und er wird es auch kochen. Wir werden zusammen einkaufen, dazu kommt er extra früher aus Deutschland angereist. Das einzige was bleibt wie immer, ist das Umfeld und die üppige etwas farbige und etwas kindliche Weihnachtswohnung von mir. Ich freue mich unglaublich dass mein Enkel letztes Jahr diesen Wunsch äusserte und es jetzt auch umsetzt. So geht eine Tradition hoffentlich langsam in jüngere Hände über.
    Einen guten Wochenstart und danke für all deine Denkanstösse!
    Viel Guets und Liebs Christina

    • Martina Goernemann
      16. Dezember 2019

      Ein Enkel, der kochen kann? Das ist allein ist ja schon ein Geschenk. Toll! Lass dich nicht stressen bis dahin! :-)))))

  • Christina Ringgenberg
    17. Dezember 2019

    Liebe Logine
    Deine Worte haben nich tief berührt und ich musste heimlich ein Tränchen verdrücken, jedoch auch ein Lächeln hinterherschicken. Ich kann dein Aufschnaufen und Durchatmen richtig hören. Den Satz, ich hab meinen Frieden mit mir geschlossen, ist so stark. Damit bist du vielen voraus. Chapeau! Das motiviert zum Nachahmen.
    Ich wünsche dir auf jeden Fall, eine wunderschöne,friedvolle und lichtdurchflutete Weihnachtszeit und ganz besonders einen guten Start ins neue, freie Jahr. Freue dich,auf das Neue, Aufregende und das Spannende, das kommt.
    Sei herzlichst umarmt
    Christina R.

    • Longine Reichling
      18. Dezember 2019

      Liebe Ursula und Christina!
      Vielen Dank für eure Worte und die guten Wünsche! So viele verstehen mich nicht….. und so schweige ich und behalte meine Gedanken für mich. DANKE! Longine

  • Ursula aus dem Süden 1962
    17. Dezember 2019

    LIebe logine,

    ich hab die Tage auf einem Blog einen Satz gelesen, deren Mutter auch verstorben ist
    „wo ich sozusagen den Familientopf verlassen kann, fühle ich mich viel freier“ Ich wünsche Dir eine schöne Weihnachtszeit und ja einen Neustart.
    Liebe Grüße
    Ursula

  • Gudrun Winklhofer
    17. Dezember 2019

    Liebe Martina & liebe Raumseelen!
    „Bleib so, wie du bist“, das klingt im ersten Moment so gut, wie es gemeint ist, aber wenn wir zu hinterfragen beginnen, ändert sich der Sinn. Seither heißt mein Motto: „Bleib nicht immer so, wie du bist, aber bleib immer du selbst.“
    Alles Liebe,
    Gudrun

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